Remer war bei N-Lübbecke auch nicht dabei?
Beiträge von Karl
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Meteo schreibt:
ZitatHummel: Zumindest in diesem Forum wurde der damalige Sachverhalt von einem GWD-Fan gepostet und von der Mindener Presse geschildert.
In dieses Forum hat das ein eigens angemeldeter User 'Sapposchek' eingebracht (der insgesamt 2 Beiträge hat). 'GWD-Fan' zu sein ist seine Eigenangabe.
Zu den Presseartikeln: Guck Dir mal an, wer sich in ihnen dort profiliert !
Ps. Unterhaltsam ist ein Blick in die damalige Diskussion im 'Red-Devils' und im GWD-Forum.
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Das glaub ich in diesem Fall ohne weiteres (zumindest, daß Pfänder es nicht so gemeint hat, wie es sich anhört).
Tja, das korrekte Zitieren wird halt nur von wenigen Journalisten beherrscht.
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Nö, das ist ja einigermaßen wahrscheinlich.
Düsseldorf auswärts punktlos in dieser Saison und völlig auseinandergefallen ist die TuS-Mannschaft in Minden ja nun auch nicht.
Auch Pfänder ist doch recht optimistisch:
Zitat"Gegen Düsseldorf sollte schon die normale Motivation reichen, um zu gewinnen", glaubt Pfänder.
Quelle: mt-onlineIst jetzt halt nur die Frage, ob die Mannschaft diese aufbringen kann.
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Tja, da kann ich jeden nur abraten, das Spiel zu besuchen (gut, der Gästeanhang hat vielleicht ein schönes 'Rahmenprogramm'), wenn man nur ein einigermaßen attraktives Alternativprogramm hat.
Niemeyer wird mit Sicherheit nicht spielen (obwohl, da will ich jetzt gar nichts mehr ausschließen), Schäpsmeier hat eine Bänderdehnung. GWD hat also keiner RR zur Verfügung (Buschmann weiter wg. seiner Schulter-OP außer Gefecht).
Naja, halt ein bißchen trainieren für die restlichen Heimspiele gegen Kronau/Östringen und Lemgo.
edit: Zur Personallage nun Verwirrung total, das Mindener Tageblatt von heute:
ZitatZudem steht bei Minden seit Anfang der Woche ein Fragezeichen hinter Dimitri Kusilew. Der zuverlässige Kreisläufer zog sich im Training nach einem Ausfallschritt eine schmerzhafte Adduktoren-Zerrung zu. "Dima hat signalisiert, dass der spielen möchte. Aber bei solchen Verletzungen muss man vorsichtig sein", denkt Ratka schon an das vielleicht wichtigere Heimspiel am kommenden Mittwoch gegen Kronau-Östringen. Möglich also, dass Kusilew am Samstag in Gummersbachs Eugen-Haas-Halle geschont wird. "In diesem Fall würde Stephan Just" an den Kreis rücken", berichtet Ratka. Als Ersatzmann würde dann A-Jugend-Spieler Georg Auerswald mit ins Bergische Land reisen.
Fest eingeplant sind dafür wieder Kapitän Arne Niemeyer und Linkshänder Moritz Schäpsmeier. "Bei Schäppi ist der rechte Fuß nach seinem vollen Einsatz gegen Lübbecke zwar wieder angeschwollen. Auch bei Arne hat sich nichts zum letzten Stand verändert. Beide konnten kaum oder nur reduziert trainieren. Dennoch spricht derzeit nichts gegen ihren Einsatz", freut sich Richard Ratka über die neu gewonnene Flexibilität im Kader.
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Oslo stellt Artikel ein mit Angabe:
ZitatDr. Jürgen Schwiezer neues Beiratsmitglied
Uih, ist das der Leiter der Geschäftsführung von Roche Diagnostics ? (geht aus dem Artikel nicht hervor)
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Arne Niemeyer - das Thema verführt sogar den sonst so nüchternen Sportredakteur Jürgen Knicker (Mindener Tageblatt) zu einer pathetischen Formulierung:
ZitatAlles anzeigen"Alle haben die Klappe gehalten"
Kalkuliertes Risiko mit der Verletzung Niemeyers und absolute Geheimhaltung vor dem Derby
VON JÜRGEN KNICKERMinden. Die Story des 52. Derbys lieferte Arne Niemeyer. Der GWD-Kapitän hatte sich bei seinem Siegtreffer zum 27:26-Auswärtserfolg in Melsungen eine Woche zuvor einen Handwurzelbruch zugezogen.
"Es geschah bei unserem letzten Angriff. Beim Sturz auf den Boden habe ich mich mit der linken Hand abgestützt. Zunächst habe ich kaum etwas gemerkt. Aber am Montag folgte beim Röntgen dann die Diagnose", berichtete der GWD-Kapitän. "Drei kleine Knochenfragmente waren beim Abknicken nach hinten abgesplittert", erklärte GWD-Mannschaftsarzt Dr. Jörg Pöhlmann nach dem Blick auf die Röntgenbilder.Drohte dem wichtigsten Mindener Akteur nach einer gerade überstandenen halbjährlichen Pause (Knochenschwund im Fuß) erneut eine längere Pause? Bei GWD Minden wurde nach kurzer Diskussion beraten und in Absprache mit dem Spieler auf Risiko gesetzt. Arne Niemeyer sollte und wollte in dem so wichtigen Heimderby gegen Lübbecke nicht fehlen. "Es waren ja keine Bänder gerissen. Wir haben uns entschieden, es mit einem Tapeverband zu versuchen. Es war lediglich eine Frage des Schmerzes", sprach Dr. Jörg Pöhlmann von einem kalkulierten Risiko.
Und wer Arne Niemeyer kennt, der weiß, dass Schmerz bei ihm eine eher untergeordnete Rolle spielt. Viel wichtiger war in der prekären GWD-Situation (Niemeyer erneut verletzt, Stephan Just und Moritz Schäpsmeier angeschlagen) nun absolute Geheimhaltung. "Ansonsten hätte jeder Gegner Arne sofort an seiner Achillesferse attackiert", formulierte GWD-Vorsitzender Horst Bredemeier die größten Befürchtungen. Und so geschah etwas, was im öffentlichen Haifischbecken der Handball-Bundesliga kaum jemals gelingt. Nichts drang von der Niemeyer-Verletzung nach draußen.
"Alle Spieler, Ärzte und Trainer und Betreuer haben die Klappe gehalten. Das zeigt, wie intakt unser Mannschaftsgefüge ist, wie stark wir zusammenhalten", zog Trainer Richard Ratka den Hut. Nicht nur vor dem brennenden Ehrgeiz von Arne Niemeyer, sondern auch vor Moritz Schäpsmeier, der ebenfalls trotz Verletzung Vollgas gab, und den anderen Mitspielern wie Andy Simon, Stephan Just, Jiri Hynek und den beiden Torleuten Besirevic und Buhrmester, die ebenfalls Herausragendes leisteten. Arne Niemeyer, der nach 24 Minuten erstmals das Spielfeld betrat, steuerte schließlich die erlösenden Treffer zum 23:17 und 27:22 bei, praktisch nur mit einer Hand.
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Na, der Kommentar zum Spiel kommt ohne Zweifel von Henning Wiechers (Westfalen-Blatt - Lübbecker Ausgabe, oben von Hummel eingestellt):
ZitatHenning Wiechers (TuS-Torhüter-Neuzugang): »Ich kenne ja den Spiel-Rhythmus des TuS N-Lübbecke noch nicht so. Aber wir haben angefangen wie die Großen. Der THW Kiel beispielsweise spielt häufig genug 45 Minuten nur so dahin, um plötzlich festzustellen: Jetzt müssen wir aber Gas geben. Dann packen die drei Bälle in der Abwehr, laufen Tempogegenstöße und das Ding ist gegessen. Wir haben zu Anfang ähnlich gespielt – nur als wir nach 45 Minuten Gas geben wollten, haben wir zu viele Fehler produziert. Und da war die Chance, die wir uns erarbeitet haben, wieder weg.«
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Charisma schreibt:
ZitatAuf ein schönes Derby mit dem richtigen Sieger und ohne "Vor- und Nachspiel"
Vor allem auch kein Derby mit Aktionen a la Goluza
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Mal direkt zum Spiel: der Mindener Presse ist heute zu entnehmen, daß Schäpsmeiers Einsatz (einziger RR von GWD) stark gefährdet ist und Just wohl spielen kann (nuja, könnt dann am Abend genauso gut umgekehrt aussehen)
Tja, so nah (Tabelle und geographisch) und doch so fern, das „Handballunternehmen“ (NW-Lübbecker Ausgabe von gestern) Tus-N-Lübbecke und GWD. Zwei Mannschaften, die in unterschiedlichen Typen von Umfeldern eingebettet sind – und auch unterschiedlich zusammengesetzt sind.
Wenn man sich die Mannschaften mal so anschaut, kann es von der Besetzung her nur einen Sieger geben:
Ich gehs mal zur Begründung so an: die jeweiligen Spieler von N-Lübbecke und der Dankerser Mannschaft werden gegenübergestellt. Für jede Position wird ein Punkt vergeben, der Punkt wird in vier Notenabstufungen ‚aufgeteilt’ (1 Punkt; 0,75 Punkte; 0,5 Punkte; 0,25 Punkte). Kriterium der Vergabe ist die formale ‚Qualifikation’ des Spielers (z.B. Länderspiele), sie steht nicht unbedingt in Verbindung mit der ‚Spielstärke’ des Akteurs (könnt ich bei dem gegenwärtigen Ensemble von N-Lübbecke bei den meisten Akteuren auch gar nicht halbwegs fundiert einschätzen).
Also: zur Diskussion gestellt:
RA
Jonssonversus
Olafsson
HartmannEinschätzung: 0,75 – 0,25 für N-Lübbecke
Begründung: alle drei Spieler sind‚ formal gesehen, fast gleichwertig – Lübbecke ist halt doppelt besetzt.
RR
Schäpsmeierversus
Hermann
IacobEinschätzung: 1,0 – 0 für N-Lübbecke
Begründung: Klare Sache (die Abwehrstärke von Schäpsmeier wird durch die ‚Definition’ der Bewertungskriterien nicht berücksichtigt) Hermann ist aktueller deutscher Nationalspieler – Iacob ist der RR der Rumänen (und die sind ja international ‚im Kommen’). ‚Eigengewächs’ Schäpsmeier war mal Juniorennationalspieler – wurde letzte Saison ausschließlich auf der Außenposition eingesetzt,
RM + RL
Gudjonsson
Niemeyer (mit Einschränkung)
Cehajic
(Just)
(Kunisch)versus
Tönnesen
Kokir
Mraz
Symanski
BlecicRM + RL mal zusammengenommen, da die Alternativlösungen zu Tönnessen und Gudjonsson auf beiden tw. Positionen einsetzbar sind. Tja, der TuS mit vier Neuzugängen ausländischer Abstammung auf diesen beiden Positionen, wobei Kokir z.B. für einen Vertrag bei dem TuS seinen noch laufenden Vertrag beim HSV auflöste (ui, das wird für den TuS bestimmt nicht billig gewesen sein). Gudjonsson – klar, Mittelmann der isländischen Nationalmannschaft, das ist schon was.
Hinter Arne Niemeyer steht ein großes Fragezeichen (oft schon fielen Spieler nach einem gelungenen Comebackspiel in ein Loch – und wer den Bewegungsablauf von Arne im Wetzlarspiel gesehen hat…) Der Einsatz von Just ist gar fraglich (gegen Wetzlar pausierte er wegen Hexenschuß). Cehajic war vor seinem Wechsel zu GWD (aus der drittklassigen Liga von Bosnien-Herzegovina) international völlig unbekannt
Bei N-Lübbecke alles keine ‚Superstars’ – aber mit Tönnesen und vor allem Kokir etablierte BL- und Nationalspieler. Mraz hat seine zwei Achillessehnenrisse offensichtlich auch überwunden- Symanski ist für die Tschechen international aktiv.
Einschätzung: 1.25 – 0,75 für den TuS-N-L
Begründung: Tja, das war die schwerste Einschätzung, da viel von der Einsatzfähigkeit der Dankerser Spieler abhängt. N-L ist auf jeden Fall auf ordentlichem formalem Niveau erheblich breiter besetzt – sollte Apollo nicht spielen können, würde aus der Einschätzung eine 1,5 -0,5 oder gar 1,75-0,25 (wegen Arnes Handicap). Cehajic, Arne, Apollo – alles ‚unsichere’ Kandidaten.
LA
Simonversus
Sudzum
RemerSudzum ist der aktuelle LA der serbischen Nationalmannschaft – mit Remer ist, wenn er nicht grad suspendiert oder grippekrank ist, ein zweiter Mann vorhanden. Simon hat als RL Juniorenländerspiele vorzuweisen
Einschätzung: 1 – 0 für N-Lübbecke
Begründung: Sudzum ist halt die serbische Nr. 1 (und das ist ja was!) – mit dem Niederländer Remer ist ein zweiter Mann vorhanden (35 LS für die Niederlande)
KR
Kusilev
Hynekversus
Fölser
GreinerHynek hat seine Einsatzfähigkeit im Angriff der HBL noch nicht beweisen können (hatte auch kaum Gelegenheit dazu) wird daher unter ‚Abwehr’ eingeschätzt. GWD ist also auch hier quasi ‚einfach’ besetzt. Kusilev (seit 98 bei GWD) war mal russischer Nationalspieler und sicherlich ein etablierter BL-Spieler – Fölser ist auch schon eine (für die Verhältnisse dort sehr lange) Zeit lang beim TuS (2002), österreichischer Nationalspieler. Greiner durchaus mit Einsatzzeiten.
Einschätzung: 0,5 – 0,5
Dima vielleicht schon etwas ‚renommierter’ als Fölser – Lübbecke aber einfach doppelt besetzt.
Tor
Besirevic
Buhrmesterversus
Gudmundsson
WiechersEinschätzung: 1 -0 für N-Lübbecke
Begründung: Gudmundsson ist der StammTW der isländischen Nationalmannschaft – Tja, Wiedersehen mit dem 1,2er Mann Henning Wiechers [nee, damit ist die die durchschnittliche Anzahl seiner gehaltenen Bälle pro Spiel während seiner GWD-Zeit gemeint (obwohl: könnt auch hinkommen), sondern sein Abiturdurchschnitt – sein Abizeugnis hat er selbst hier ins Netz gestellt
]. Trotzdem: Wiechers ist immerhin ein langjähriger und erfahrener BL-Torwart (obwohl er sein reichliches Talent, aus welchen Gründen auch immer, nie voll umgesetzt hat). Malik stand mal im Tor der drittklassigen Hölländer – Burmi war noch nicht mal in der Juniorennationalmannschaft (wie gesagt: hier werden nach Namen bzw, Renomee Punkte verteilt).Abwehrspezialist
Hynekversus
Blecic
Beide konnten sich bei ihren vorangehenden Bundesligastationen nicht so recht durchsetzten (Blecic wahrscheinlich mit Vorteilen im Angriff – Hynek in der Abwehr)
Einschätzung: 0,75 – 0,25 für GWD
Begründung: Damit das Ganze nicht ganz so trostlos für GWD aussieht (und mir keiner vorwerfen kann, den Kader im Vergleich ‚schlechtzureden’). Außerdem ist Hynek aktueller tschechischer Nationalspieler.
Resultat des Kadervergleichs: 6,25 – 1,75 für den TuS-N-Lübbecke
Was bedeutet das?
Heute muß was Besonderes passieren, daß die GWD-Mannschaft siegreich das Feld verläßtAber nuja, das Ergebnis ist im Handball mehr als die Addition der Einzelteile.
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Nauru schreibt:
ZitatWenn man die Schlagzeile liest, steht dort einzig und allein Identität, von Image und Standort lese ich in der Schlagzeile nichts.
Deshalb hab ich 'Standort' und 'Image' in einfache Anführungszeichen gesetzt.
Überhaupt muß beim Stammverein TuS Nettelstedt ja offensichtlich erst mal geklärt werden, ob die mit 'Bundesligahandball' in irgendeiner Form (und sei es über Forcierung der Jugendarbeit) überhaupt wieder mehr zu tun haben möchten (außerhalb der formalen Überlassung der Lizenz an die Trägergesellschaft).
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Wenn man sich die Schlagzeile von der TuS-Homepage anschaut (und den Text):
ZitatÜber Jugendförderung Identität schaffen
wird das Problem schon deutlich. Jugendarbeit wird da als 'Standort- und Imagefaktor' verstanden, um 'Kunden' bzw. 'Sponsoren' für die Bundesligamannschaft anzulocken.
So ein Kalkül ist aber keine geeignete Grundlage für eine Jugendarbeit. Zudem besteht im Handballkreis Minden-Lübbecke eigentlich kein Mangel an Vereinen mit hervorragender Jugendarbeit. Neben GWD gibt es da z.B. Nordhemmern/Südhemmern/Mindenerwald (im Erwachsenenbereich Tabellenführer der Regionalliga West) und den TSV Hahlen (die standen auch schon mal im Endspiel um die deutsche A-Jugendmeisterschaft).
Eine als Imagefaktor für die BL-Mannschaft wirkende Jugendarbeit kann so mittelfristig (bei der etablierten Konkurrenz) nur über das Portemonnaie erreicht werden.
Aber ich nehm diese Konzeptankündigungen von N-L aus Erfahrung eh nicht so ernst...
(sind eigentlich Konzepte schon identitätsstiftend?)
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Ui Benni, Du traust Dich 'den Namen' mal wieder auszusprechen (bzw. zu schreiben).

Benni schreibt im Vorfeld der 'Audienz' in diesem Thread (16.10.06 - 16.44):
ZitatEs ist sicher nicht seine Aufgabe zu vermitteln. Gerade dass er es tut zeigt aber seine herausragende Rolle in Nettelstedt.Er investiert nämlich einen Haufen Geld in diesen Verein, und verlangt dafür von den Handelnden Personen gute Arbeit
Ohne ihn gäbe es keinen Spitzen-(Männer)-Handball in Lübbecke mehr. Er (nahezu) allene hat es möglich, dass nach der finanziellen Misere weiter erstklassiger Sport in Lübbecke geboten wird. Er hat nach dem Abstieg (zweimal) dafür gesorgt, dass man unter Profi-Bedingungen in der zweiten Liga jeweils den sofortigen Wiederaufstieg bewerkstelligt hat.
Zudem ist er ein Gesellschafter der GmBH und Sprecher des Wirtschaftsbeirates.
BTW: Indirekt hilft er auch in einem etwas anderen Kaliber der HSG, oder habt ihr am Mittelpunkt nicht die Merkur-Sonne stehen. Letztes jahr war das zumindest noch so.
Neunmal (flüchtig gezählt) 'er' und 'seine' - dieses Stilmittel kenn ich sonst übrigens nur aus religiösen Kontexten.
Nuja, die "Merkur-Gottheit" ist ja für seine Jünger nicht verantwortlich

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Tja - und das ist jetzt erstmal das (sicher vorläufige) Ende der durch das Ausgangsinterview dieses Threads ausglelösten Diskussion.
Ob es für ein neues 'Image' der 'Handballfirma' TuS-N-Lübbecke hilfreich ist, daß ein Sohn von Paul Gauselmann nun auch in die operative Führung eingebunden wird, das will ich mal bezweifeln.
Ansonsten: der übliche Blick auf den Kreisrivalen (den man mal wieder nacheifern möchte - im Falle des TuS-N-L würde das aber sicherlich die Einführung des 'bezahlten' Jugendhandballs in Ostwestfalen bedeuten) und einiges 'Blabla'.
ZitatAlles anzeigenAuf der Suche nach Identität
Lübbecke. Der TuS N-Lübbecke kämpft verzweifelt um den Klassenerhalt in der Handball-Bundesliga. Andererseits sucht der Verein eine neue Identität. Die Verantwortlichen wollen weg von dem in den vergangenen Jahren angenommenen Image einer Handball-Firma, zurück zu den Wurzeln. Die Überlegungen, wie man diese neue Identität definiert, findet und mit Leben erfüllt, wurden gestern Vormittag von Jens Pfänder, Zlatko Feric, Armin Gauselmann, Uwe Kölling und dem moderierenden Robert Hess vorgestellt.
Dabei gab es gleich zwei Premieren. Robert Hess, Pressesprecher des TuS N-Lübbecke, saß erstmals seit vielen Jahren bei einem offiziellen Termin des TuS N-Lübbecke, um keine Beurlaubung oder Freistellung eines leitenden Angestellten bekannt zu geben. Zum anderen gesellte sich erstmals mit Armin Gauselmann einer der Gauselmann-Söhne zu der Runde der Entscheidungsträger des TuS N-Lübbecke. "Ich sehe meine Aufgabe als Bindeglied zwischen den Gesellschaftern Paul Gauselmann, Reinhard Heidemann und Siegbert Wortmann auf der einen und der sportlichen Leitung in Person Jens Pfänders auf der anderen Seite. Wir wollen die Entscheidungswege kürzer als bisher gestalten", so Armin Gauselmann. Seine erstmalige Anwesenheit in offizieller Funktion bei einem Termin des TuS N-Lübbecke darf getrost als diskreter Hinweis auf die Zukunft gewertet werden.
Nach vielen Gesprächen und Verhandlungen in den vergangenen Tagen stellt sich die Führungsmannschaft des TuS N-Lübbecke folgendermaßen dar. Mit Uwe Kölling gibt es nur noch einen hauptamtlichen Geschäftsführer, der die Arbeit auf der Geschäftsstelle leitet. Jens Pfänder arbeitet als Trainer und sportlicher Leiter, er ist für die gesamte Personalplanung in der Zukunft verantwortlich.
Ihm zur Seite steht mit Zlatko Feric ein in Lübbecke äußerst beliebter Sympathieträger, der in erster Linie als Jugendkoordinator sowie als Spiele(r)beobachter in Aktion treten soll. "Ich freue mich auf diese neuen Aufgabengebiete. Ich lebe seit 1986 in Lübbecke, der TuS Nettelstedt und der TuS N-Lübbecke liegen mir einfach am Herzen", so Zlatko Feric in seiner Stellungnahme. "Um dieses Konzept umzusetzen, brauchen wir allerdings breite Unterstützung. Wir bieten dabei unsere Leistung an", so Feric weiter.
Jens Pfänder und Zlatko Feric werden sich auf der von Uwe Kölling verantwortlich geleiteten Geschäftsstelle ein großes Büro teilen. "Wir haben ein großes gemeinsames Ziel vor Augen. Wir wollen an einem Strang ziehen, um dieses Ziel zu erreichen", brachte Uwe Kölling die Empfindungen aller Beteiligten auf den Punkt. Im personellen Bereich wird es in der Geschäftsstelle eine Aufstockung geben, "im Januar oder Februar werden wir noch jemanden einstellen".
Bei den Gesprächen der vergangenen Tage kamen alle Verantwortlichen zu dem Ergebnis, den Stammverein TuS Nettelstedt wieder mehr zu integrieren. "Ich habe ein ausführliches Gespräch mit Volker Arning und Dirk Niemeyer geführt, der Verein weiß um unsere Bemühungen Bescheid", so Jens Pfänder. "Wir wollen ganz bewusst eine vernünftige Nachwuchsarbeit beim TuS Nettelstedt wieder aufbauen, um die verloren gegangene Identifikation wieder zu beleben", so Pfänder, der einräumte, dieses Projekt werde sehr lange dauern. Der TuS Nettelstedt hat zurzeit eine B- und eine C-Jugend, die jeweils in der Kreisliga spielt.
"Wir haben die Möglichkeit, Kooperationen anzustreben und einzugehen. Unsere Spieler können Trainingseinheiten leiten und Patenschaften übernehmen Wir müssen eng mit den Schulen zusammenarbeiten", formulierte Jens Pfänder diese Eckpunkte des Konzeptes, das von Zlatko Feric verantwortlich betreut wird.
"Der Nachwuchs ist das Herz eines Vereins. Wir wollen in den kommenden Wochen und Monaten mit interessierten anderen Vereinen Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit führen. Die Förderung des Nachwuchses liegt uns wirklich am Herzen, wobei das aktuelle Tagesgeschäft in der Handball-Bundesliga natürlich Vorrang hat", so Pfänder weiter.
Frühestens mit Beginn der kommenden Saison kann der verstärkte Einstieg in die Nachwuchsförderung beginnen. Allerdings steht auch ein Anliegen der HBL dahinter, denn den Handball-Bundesligisten werden bestimmte Dinge in der Nachwuchsarbeit vorgeschrieben.
"GWD Minden macht seit Jahren eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. Da spielen einige in den Jugendmannschaften ausgebildete Spieler inzwischen in der Bundesliga. So etwas verbindet die Fans mit der Mannschaft extrem gut", blickte Armin Gauselmann ein wenig über den Tellerrand hinaus. Doch um ähnliche Strukturen beim TuS Nettelstedt zu installieren, bedarf es allerdings sehr vieler Jahre und sehr viel Geduld. "Dieses Konzept ist unabhängig von den jetzt handelnden Personen, es ist wichtig für den Verein", so Jens Pfänder.
Viel wichtiger erscheint allerdings für den TuS N-Lübbecke in der angespannten sportlichen Situation in den kommenden Begegnungen Punkte im Kampf gegen den drohenden Abstieg zu gewinnen.
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Zitat
Fanfreundschaft doch bitte erst nach der Partie oder halt inoffiziell halten, denn ich habe keine guten Erinnerungen an die letzte, da haben wir zu Hause verloren gegen den TuS.
Jau, das Kalkül von TuS-Sympatisantenseite ist ja auch allzu offensichtlich

[grad in Erinnerung an das 98er Derby - wo im Vorfeld des Dujshebajev-Wechsels das GWD-Maskottchen eine gemeinsame Runde mit einem Nettelstedter drehte und das ungläubige Publikum darauf über die gesamte Spieldauer wie paralysiert reagierte]
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Wieland schreibt:
Zitatch finde den bericht schon fast ermüdend lang. es handelt sich jedoch um keinen "offiziellen" bericht.
Naja, mir können die Berichte immer nicht lang genug sein, er war übrigens im Original unterzeichnet mit 'M. Koch, MT-Pressestelle'.
Wenn Vereine quasi 'offizielle Spielberichte' publizieren, find ich das immer problematisch (zumindest, wenn sie stark 'meinungsfreudig' sind) - nuja, bei GWD wird übrigens darauf verzichtet 'offizielle' eigene Spielberichte zu verfassen, da ist dann allerdings im redaktionellen Teil der Homepage halt auch noch nichts vom Spiel zu lesen (auch nicht optimal, aber es hat sich eingebürgert, daß wir GWD-Forumsteilnehmer in hemmungslos subjektiver Manier für Erstinfos sorgen).
Ein bißchen amüsant (aber natürlich durchaus verständlich) finde ich, daß jetzt bei quasi jedem Auswärtsspiel das 'Verhalten' von GWD-Fans (gemeint ist natürlich immer das Commando 24) erwähnt wird - dabei hat es bei keinem Auswärtsspiel, von dem hier berichtet wurde, größere Probleme gegeben. So wird man dann halt 'berüchtigt'.
Ps.
Dank an WMK für seinen ausführlichen Spielbericht (Posting: heute 02.17h) -
B Onkel schreibt:
ZitatEs gab für einen von euch kurz vor schluß die dritte 2 Minutenstrafe
Laut (des heute wieder nervigen) HBL-Ticker ist Schäpsmeier vier Sekunden vor Schluß disqualifiziert worden (nicht wg. 3. Zeitstrafe)
Da kann es dann ja unter bestimmten Voraussetzungen in der letzten Spielminute eine Sperre geben, vgl. hier
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Eine evtl. wichtige Frage an die Besucher des Spiels: wofür ist Moritz Schäpsmeier in der letzten Spielminute disqualifiziert worden?
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und damit das so bleibt (N-Lübbecke ist durch den Sieg von GWD gegen Melsungen immer noch letzter) mußte die Dankerser Mannschaft heute ja notgedrungen gewinnen

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Zudem hat mit Just der bislang erfolgreichste Torschütze bei den Dankersern wegen eines Hexenschusses nicht mitspielen können. Das Siegtor erzielte nach einem zwischenzeitlichen 7-Tore-Rückstand Arne Niemeyer 12 Sekunden vor Schluß.
Tja, in Melsungen wird man mit dem bisherigen Saisonverlaufs überhaupt nicht zufrieden sein können.