TuS Benjamin schreibt:
ZitatEspelkamp, den 30.10.06
Seit wann ist denn Espelkamp der Sitz des TuS N-Lübbecke?
![]()
Ps.
Ist doch ne Presserklärung des TuS N-Lübbecke und nicht der in Espelkamp ansässigen Firma Gauselmanns - oder??
TuS Benjamin schreibt:
ZitatEspelkamp, den 30.10.06
Seit wann ist denn Espelkamp der Sitz des TuS N-Lübbecke?
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Ps.
Ist doch ne Presserklärung des TuS N-Lübbecke und nicht der in Espelkamp ansässigen Firma Gauselmanns - oder??
Tja, heute kann man dann ja doch eine 'Reaktion' von Roch der Lübbecker Ausgabe der NW entnehmen - liest sich ganz interessant an:
ZitatGeschäftsführer Siegfried Roch, der sich seit einer Woche krank in Großwallstadt aufhält, konnte auf Nachfrage nichts zu der Thematik sagen. "Ich habe auch den Beitrag auf der Seite der Red Devils gesehen. Mit mir hat noch niemand gesprochen. Ich kann nichts weiter dazu sagen", so Roch. Er wird im laufe der Woche nach Lübbecke zurück kehren. "Ich muss noch eine ärztliche Untersuchung abwarten", so Roch auf Nachfrage.
Quelle:
NW
Jens Friedrichs schreibt:
ZitatMich würde jedoch interessieren, wie Herr Roch und Herr Kölling auf die Initiative von Herrn Gauselmann reagiert haben. Möglicherweise fühlen sich beide ein wenig übergangen!?
Och, die beiden kann man doch sehr gut mit einbeziehen, z.B. im Stile des Hauses so:
Einfach anweisen, daß Geschäftsführer und Manager beim nächsten Fanclubfest die Gaben persönlich übergeben - schönes Pressephoto machen - und irgendjemand findet sich vielleicht auch, der dem Siggi ne wohlklingende Rede für das Szenario schreibt.
Na also, der TuS N-Lübbecke als Hort der `Sozialromantik' im Handball!
Tsts, was sone zweistündige 'Audienz' (sorry, Gespräch) mit Füllhornausschüttung im Spielothek-Jackpotformat so alles für Postings auslöst...
ZitatBei seinem Verein, dem SC Magdeburg, ist derzeit die Bank sein Stammplatz und am grandios haltenden Silvio Heinevetter kein Vorbeikommen.
Das erspart doch jedes Wort von Bitters Gerede!
Ganz davon abgesehen, wenn man ein Jahr vor Vertragsende beim HSV unterschreibt - dann muß man eben damit rechnen, mit kritischen Augen beobachtet zu werden.
Ein ganz interessanter Artikel aus dem KSTA von Erik Eggers über Zeitz, den THW und die Nationalmannschaft - offensichtlich gibt es da ein Tauziehen um den Termin seines Eingriffes an der Hüfte:
ZitatAlles anzeigenEs wird Zeit für Zeitz
VON ERIK EGGERS, 25.10.06, 22:25h, AKTUALISIERT 25.10.06, 22:26hBremen / Hannover - Seine Aktionen, sein Spielverständnis, seine Intuition, seine Wucht, all das ist immer noch eine Offenbarung. Wenn Christian Zeitz zum Handball greift, raunt und staunt das Publikum. Erst am Sonntag, beim 50:26-Auswärtssieg seines Klubs THW Kiel beim tschechischen Meister Karvina, stellte „der Unvorhersehbare“ („Die Zeit“) erneut seine herausragenden Fähigkeiten unter Beweis: brachiale „Fackeln“, wie der Jargon besonders harte Würfe nennt, aus dem Rückraum, kunstvolle Trickwürfe von Rechtsaußen, gefühlvolle Heber aus vollem Lauf beim Tempogegenstoß. Jedenfalls präsentierte sich Zeitz in einer sensationellen Form. Doch beim World Cup, der als wichtiger Test auf die WM im eigenen Land dient (19. Januar bis 4. Februar 2007), ist er nicht dabei. Warum der 121fache Nationalspieler nicht angereist ist, finden seine Kollegen mysteriös: „Wir steigen alle nicht richtig dahinter“, sagt Markus Baur, der Nationalmannschaftskapitän. In der Tat ist die Lage selbst für Insider unübersichtlich. Der offizielle Text seiner Absage lautete, er stehe vor einer Operation - Zeitz leidet seit Wochen an einer Hüftverletzung, die aber, so die Ärzte, mit einem mikroskopischen Eingriff kuriert werden könne. Voraussichtlich drei, maximal vier Wochen wäre Zeitz ausgefallen. Kompliziert wurde die Angelegenheit, als der auch abseits des Handballfeldes eigenwillige Spieler sich Anfang Oktober weigerte, die Operation vornehmen zu lassen; ihn plagte immer noch die Erinnerung an einen Eingriff aus dem letzten Jahr. Als Zeitz in sich ging, mahnte bereits Heiner Brand: „Er muss sich entscheiden, denn auch ich brauche Planungssicherheit“, sagte der Bundestrainer Mitte Oktober, weil auch ein Termin während der WM zur Debatte stand. In der letzten Woche aber hatte sich der Linkshänder doch dazu durchgerungen, „er brauchte einfach ein paar Wochen, um zu akzeptieren, dass dieser Eingriff nicht zu vermeiden ist“, erklärt seine Beraterin Ciz Schönberger, die auch das Handball-Idol Stefan Kretzschmar managt. Während des World Cups wollte Zeitz sich unters Messer legen, dann wäre er Anfang Dezember wieder fit gewesen, wenn für den THW Kiel die Achtelfinals in der Champions League anstehen.
Das alles wäre nachvollziehbar - aber jetzt wird Zeitz vermutlich doch nicht operiert. Angeblich soll ihm THW-Trainer Noka Serdusics die Operation vergangene Woche verboten haben. Auch soll der Klubarzt erklärt haben, Zeitz könne auch weiterhin und sogar über die ganze Saison hinweg fitgespritzt werden. Managerin Schönberger ist dagegen: „Das Wichtigste ist die Gesundheit des Spielers.“
Es tobt mithin derzeit ein Sturm um den Spieler; der eine rät ihm zu, der andere ab, und einer der wenigen, die wirklich Zugang zu dem Spieler haben, THW-Manager Schwenker, befindet sich derzeit im Urlaub. Hinzu kommt, dass sich nun auch THW-Rechtsaußen Vid Kavticnik verletzt hat, so dass dem THW derzeit nur zwei Linkshänder zur Verfügung stehen. Schönberger ist verzweifelt: „Wir bewegen uns in einem luftleeren Raum.“
Die Kollegen warten
Zeitz selbst hat sich zurückgezogen und will sich zu der Sache nicht äußern. Dass der Rückraumspieler aber die Gründe seiner Abwesenheit darlegt, das erwarten jetzt Trainer und Mannschaft. Bundestrainer Brand erklärt immer, wie wichtig ihm das sogenannte „Teambildung“ ist, das Zusammenwachsen einer Mannschaft vor großen Turnieren. Viele Kollegen aus dem Mannschaftskreis verstehen nicht, dass Zeitz am Sonntag eine Weltklassepartie hinlegt und am Dienstag verletzungsbedingt fehlt. Nationalteamkapitän Markus Baur will die Sache „möglichst noch in diesen Tagen während des Turniers“ geklärt wissen. Außerdem sagt Baur: „Wir stehen voll hinter Zeitzi - noch.“
Es wird also Zeit für Zeitz, die Dinge aufzuklären. Sonst wird sich im Januar ganz Handball-Deutschland fragen, wie die Weltmeisterschaft wohl mit ihm, dem „Unvorhersehbaren“, gelaufen wäre.
Quelle: KSTA
Nuja, der 'Allgewaltige' des TuS-N-Lübbecke, Paul Gauselmann wird in der NW vom 16.10. (Lübbecker Ausgabe) wie folgt zitiert:
ZitatUm den Klassenerhalt zu schaffen, nahm er (Gauselmann - K.) sowohl Geschäftsführer Uwe Kölling und Manager Siegfried Roch als auch Trainer Jens Pfänder in die Verantwortung („Sonst hat man mehr von ihm gehört. Ich habe ihn für einen hervorragenden Trainer gehalten, doch bröckelt dies etwas“). „Natürlich steht angesichts solch einer sportlichen Situation immer der Trainer in der Kritik, aber wir wussten ja, was auf uns zukommt und bewahren die Ruhe“, ergänzte Uwe Kölling.
zudem:
Zitat„Die drei Verantwortlichen sind gefordert“, betonte Hauptsponsor Paul Gauselmann jedoch bei seiner Ansprache am vergangenen Freitag im Energie-Forum Bad Oeynhausen und forderte „noch zehn Punkte bis zum Jahresende“.
Das hier (anklicken) hilft Dir vielleicht weiter..
ZitatSieg gerettet – aber Bänderriss im Daumen
23.10.2006 - - Besirevic muss pausieren – Buschmann wird operiertDie Liste der verletzten Leistungsträger bei GWD Minden wird immer größer. Bei seiner Rettungstat beim finalen Wurf von Jacek Bedzikowski knallte GWD-Torhüter Malik Besirevic so unglücklich mit der Hand an den Torpfosten, dass er sich den Daumem verletzte. Der Verdacht, die Hand könnte gebrochen sein, bestätigte sich beim Röntgen im Mindener Klinikum nicht. Allerdings zog sich der Keeper einen Bänderriss im Daumen zu, der ihn für einige Wochen auf Eis legen wird. Richard Ratka atmete auf, als er die Diagnose vernahm. »Gottlob kein neuerlicher Supergau! Ich gehe davon aus, dass es nicht lange dauern wird, bis er wieder einsatzfähig ist.« In knapp drei Wochen müsse man in Magdeburg auflaufen. »Da können wir auch mit Buhrmester und Bahl spielen.« Und sollte Malik auch im kommenden Heimspiel noch zum Zuschauer verdammt sein, würde davon auch nicht die Welt zusammenbrechen. Denn dann geht es gegen Flensburg!
Auf einen anderen Leistungsträger wird Ratka nun aber bis zur »Winterpause« verzichten müssen. »Ja, es stimmt, Jan-Fiete Buschmann wird sich in Kürze an der lädierten Schulter operieren lassen. Wir können es nicht weiter aufschieben, denn man sieht ja deutlich, dass es bei ihm so nicht weitergehen kann.« In den nächsten Tagen soll geklärt werden, wann operiert wird.
Volker Krusche
Aha:
Narcisse:
ZitatIch möchte mit meiner Familie zurück nach Frankreich und habe bei meinem alten Verein in Chambery schon vor längerer Zeit einen Vertrag unterschrieben....Dann müssen sich die Vereine eben einigen. Aber grundsätzlich denke ich, dass es schwer ist, einen Spieler halten zu wollen, wenn nur der Verein die Option ziehen will.
Halle (Gerry-Weber-Stadion) ist ein Vorort von Bielefeld.
Das ist allerdings eine 'Notlösung' des DSF wg. Champions-League am Donnerstag.
Die Presseresonanz auf den Bielefelder Auftritt war allerdings sehr gut - besser konnte es gar nicht laufen. Große Vorankündigung auf der ersten Lokalseite der Bielefelder Neuen Westfälischen und ausführliche Nachberichterstattung.
Zunächst ein (etwas krischer) Bericht aus dem Mindener Tageblatt (Minden liegt ca. 45 km von Bielefeld entfernt)
ZitatAlles anzeigenEin Hauch von Weltmeisterschaft unterm Dach des großen Zelt-Handballs
Roadshow mit Heiner Brand und Horst Bredemeier wirbt in Bielefeld um Aufmerksamkeit / "Wenn wir komplett und in Form sind, haben wir eine Chance"
Bielefeld (mt). Die Handball-Weltmeisterschaft kommt nach Deutschland. Und wie sie kommt: Mit Macht! Damit möglichst viele Menschen davon Kenntnis erlangen, tourt der Tross der WM-Macher mit der Handball- Roadshow durch Deutschland. Gestern, 98 Tage vor WM-Start, machte das Handball-Zelt Station in Bielefeld.
Von Marcus RiechmannJournalisten, städtische Amtsträger, Ehrengäste und natürlich WM-Macher von Cheforganisator Horst Bredemeier über Bundestrainer Heiner Brand bis zu Nationalmannschafts-Rechtsaußen Florian Kehrmann füllen den Innenraum des 165 Quadratmeter großen Zeltes in Form eines Handballs - dem so genannten Air-Dome.
Schmucklos wölbt sich über ihnen mächtig die weiß-graue Zeltplane an diesem trüben Spätsommertag, während von draußen am Bielefelder Verkehrsknotenpunkt Jahnplatz der Lärm des städtischen Alltags durch die Stoffhülle wabert. Viel zu sehen gibt es nicht im "größten begehbaren Handball", wie er vom Organisationskomitee beworben wird. Neben der Bühne sind vier Ecken leidlich gefüllt.
Wenig Inhalt in den vier Zeltecken
Eine Stellwand füllt die erste. Dort werden die WM-Spielorte auf einer Karte vorgestellt. Auf einem Bildschirm laufen Filme der teilnehmenden Teams und Szenen der großen Stars der Szene. So ist der Spanier Talant Duschebajew in einigen Szenen im Trikot von GWD Minden zu sehen.
In der gegenüberliegenden Ecke widmet sich eine Stellwand mit eingebautem Monitor der WM-Geschichte und dabei ausschließlich dem deutschen Titelgewinn von 1978 in Kopenhagen, als die beiden Hiller Dieter "Jimmy" Waltke und Rainer Niemeyer unter Vlado Stenzel triumphierten. In einer Vitrine werden neun Exponate ausgestellt, darunter eine Trainingsjacke des 78er-Teams, das Original-Trikot von Heiner Brand und der Spielberichtsbogen des Finales vom 5. Februar. Die beiden weiteren Ecken teilen sich ein Vorverkaufsstand für Tickets und ein Fan-Shop, der Schals und Wimpel anbietet. Viel zu sehen gibt es also nicht im WM-Ball, doch den DHB-Vizenpräsidenten Horst Bredemeier ficht das nicht an. "Es geht um das Spektakel, wenn der Ball mit der Roadshow in die Städte kommt. Wir wollen für Aufmerksamkeit sorgen", sagt er. Vor vier Monaten hätten erst fünf Prozent der Bundesbürger gewusst, dass die WM nach Deutschland kommt. "Jetzt sind es schon 37 Prozent", zitiert der Mindener aus der jüngsten Marktforschungsanalyse.
Vor dem Zelt-Ball, der silber-weiß mit dem grauen Bielefelder Himmel verschmilzt, üben Kinder an der Torwand und warten auf die Autogrammstunde. Drinnen übt sich derweil Ex-Nationalspieler Volker Zerbe beim Pressetermin in seiner Rolle als WM-Repräsentant und Gastgeber. Das Lemgoer Aushängeschild begrüßt die Gäste ohne Ausnahme mit Handschlag.
Derweil nehmen Bredemeier, Brand und Kehrmann nebst Bürgermeistern und Sponsorenvertretern auf dem Podium Platz und plaudern über die WM. Vom 19. Januar bis zum 4. Februar gastiert das Handball-Großereignis in Deutschland. 24 Teams spielen in zwölf Städten in 92 Begegnungen den neuen Weltmeister und sämtliche Platzierungen aus. 200 000 der rund 300 000 Tickets meldet das Organisationsteam der WM bereits als verkauft. Es soll die größte Handball-Weltmeisterschaft aller Zeiten werden - und es hat allen Anschein, als ob die sie es auch würde.
Brand als Botschafter der WM im Stress
Nicht nur unter finanziellen Gesichtpunkten ist für die Organisatoren der gut laufende Kartenvorverkauf wichtig. "Wir wollen allen Mannschaften das Gefühl von WM geben", wünscht sich Bredemeier anders als bei manch anderen Titelkämpfen zuvor volle Arenen nicht nur bei den Spielen der deutschen Mannschaft.
Dass der Kauf von Tickets mittlerweile nicht mehr ganz so einfach ist, beschreibt Florian Kehrmann. Er selber könne bei der Kartenvermittlung nicht helfen. Den zahlreichen Kartenwünschen würde er entgegnen: "Ich habe eine Karte, ich kann spielen." Noch am Abend musste Kehrmann in der Bundesliga mit dem TBV Lemgo gegen die HSG Wetzlar spielen. "Wir haben einen engen Alltag mit Bundesliga, Pokal und Europacup. Aber die WM kommt näher. Ich freue mich", erzählt der Flügelflitzer, bevor er sich auf den Weg in den Liga-Alltag macht.
Den Auftakt zur WM macht das Eröffnungsspiel in Berlin, das Finale steigt in Köln. Doch dazwischen gastiert die WM viel in der Handball-Hochburg Ostwestfalen. Vor- und Hauptrundenspiele werden im Haller Gerry-Weber-Stadion ausgetragen, Dortmund wird Spielort einiger Hauptrunden- und Platzierungsduelle sein, und der Großteil des Rennens um die hinteren Plätze, der "Presidents-Cup", wird in Lemgo ausgespielt. Dazu schlägt der Internationale Handballverband sein Hauptquartier in Halle auf.
Klare Sache also, dass der Air-Dome auch im OWL-Zentrum Bielefeld Station machte - auch wenn dort nicht gerade die Elite des heimischen Handballs zu Hause ist. Premiere feierte der Air-Dome am Donnerstag in Köln. Abschluss der Tournee wird am 6. Dezember in Kiel sein. In insgesamt zwölf Städten gastiert der Ball für einen Tag. Und überall wird Heiner Brand das Programm mit einem Lächeln unterm Schnauzbart abwickeln. Morgens ein Training in einer Schule, Presse-Termin, Bad in der Menge mit Autogrammstunde, Abreise.
Den Trainer hat die WM bereits jetzt voll im Griff. Der Weltmeister von 1978 ist Botschafter, Gesicht und oberster Repäsentant der Titelkämpfe. Und so pendelt er Tag für Tag durch die Republik und gibt nebenbei noch für den Sender Eurosport den Co-Kommentator bei Spielen der Handball-Champions-League. "Wenn wir komplett und in Form sind, dann haben wir eine Chance gegen die Favoriten wie Spanien, Frankreich und Kroatien. Mit der Begeisterung des Publikums im Rücken ist einiges möglich", sagt Brand, der sein Ziel längst klar erklärt hat: den Titelgewinn bei der "größten und besten WM aller Zeiten".
Quelle: mt-online
Ostwestfalenbreit wurde dieser Artikel im Mantelteil der Neuen Westfälischen verbreitet (im Bielefelder Lokalteil gab es dann zusätzlich noch einen größeren Artikel):
ZitatAlles anzeigenGrößte und beste WM aller Zeiten Größte und beste WM aller Zeiten / Mit Fotos zum Thema
VON MATTHIAS FOEDEBielefeld. Der Geschichte nach soll sich Horst Bredemeier auf einem Handtuch am Strand von Tunesien liegend eine Modusänderung für die anstehende Handball-Weltmeisterschaft ausgedacht haben. "Ganz so war es nicht", wiegelt der Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB) ab – doch die Quintessenz der frei erfundenen Handlung stimme.
Die Quintessenz für die Welttitelkämpfe, die vom 19. Januar bis 4. Februar 2007, in Deutschland ausgetragen werden, lautet: Mehr Spiele, mehr Ruhetage, Wiedereinführung des Viertelfinals anstatt einer Zwischenrunde sowie Austragung des Presidents Cup – einer Art Trostrunde für die in der Vorrunde gescheiterten Mannschaften. Kurzum: "Es wird die größte und beste Handball-Weltmeisterschaft aller Zeiten", sagt Bredemeier.
Die deutschen Ausrichter treibt nicht die Hybris, also der altertümliche Größenwahn. Der DHB lässt sich vielmehr von einer Mission leiten, die da lautet: Der Handball muss raus aus den muffigen Sporthallen, rein in moderne Arenen, um attraktiv zu sein für ein Massenpublikum. Deshalb kritisierte der Verband, seines Zeichens der größte Handballverband der Welt, in Person ihres Präsidenten Ulrich Strombach stets, dass WM-Spiele wie zuletzt in Tunesien und Portugal nicht vor halbvollen Rängen stattfinden dürfen. Bei den beiden zurückliegenden Meisterschaften war der Zuspruch derart dürftig, dass sich Bredemeier öfters den Spaß machte und jeden Zuschauer per Handschlag begrüßte.
Auf diese witzige Idee wird er bei der eigenen WM nicht kommen. Schließlich läuft der Vorverkauf gut. Mehr als zwei Drittel der rund 300.000 Tickets für die zwölf Spielorte sind bereits vergriffen. Wenn man überhaupt von Absatzproblemen reden kann, dann gibt es einen schleppenden Verkauf bei Vorrundenpartien der so genannten Exoten wie Grönland oder Australien oder beim Presidents Cup. Deshalb hat der DHB mit der WM-Roadshow die heiße Phase seiner Werbemaßnahmen eingeläutet.
Nach dem Auftakt am Donnerstag in Köln gastierte der "Airdome", der größte begehbare Handball der Welt, tagsdrauf auf dem Bielefelder Jahnplatz und zog hunderte Schaulustige an. Die Verbandsspitze bringt sich mit großem persönlichen Einsatz ein. Allen voran Heiner Brand, der in dieser Woche wie Kaiser Beckenbauer bei der Fußball-WM kreuz und quer durch die Republik tourt, Termine wahrnimmt und "so ganz nebenbei auch noch Bundestrainer ist" (Brand).
Für den Presidents Cup, der zu einem Großteil in Lippe ausgetragen wird, hat Lemgos Manager Fynn Holpert sogar schulfrei für die Kids der Region erwirkt. Nicht zuletzt durch solche Aktivitäten hofft der DHB, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Einer Umfrage zufolge wussten vor Monaten lediglich fünf Prozent der Bevölkerung, dass im Januar die WM in Deutschland stattfindet. Aktuell sind es bereits 30 Prozent. Diese Entwicklung nährt eine große Hoffnung von Florian Kehrmann. Der Handballer des Jahres wünscht sich eine "emotionale WM mit einer positiven Außendarstellung".
Die deutsche Mannschaft bestreitet das Eröffnungsspiel am 19. Januar in Berlin gegen Brasilien. Diese Partie wird um 17.30 Uhr live im Fernsehen übertragen – genauso wie die Spiele zwei und drei der DHB-Sieben in Halle: gegen Argentinien (21. Januar, 17.30 Uhr) und gegen Polen (22. Januar, 17 Uhr). Für Kehrmann soll der Weg der Deutschen im Finale (Köln, 4. Februar) mit dem Titel enden. Heiner Brand hat dazu eine eigene Meinung: "Nur weil Jürgen Klinsmann im Sommer meinte, dass seine Mannschaft Weltmeister werden muss, werde ich so etwas nicht behaupten."
Empfehlen kann ich den WHV-Anhängern dann noch das Oktoberfest nach dem Spiel im Foyer der neuen Tribüne (also gegenüber der Gästeplätze und dem alten Foyer, über das man die Halle betritt) - und vor dem Spiel gibt es dort Verköstigungsaktionen (ist eigentlich immer ganz nett gemacht von der Edeka).
Also ruhig ein bißchen eher die Halle betreten und ein wenig später wieder abfahren.
Och, da gibts doch viele Anbieter, die das( kostenlos) möglich machen. Soll auch nicht allzu schwer sein.
Hier z.B. ein Link zu einem großen Anbieter: http://www.bboard.de/
Mit einer guter URL kostet das ein bißchen (vielleicht ist die Möglichkeit aber sogar im Providervertrag enthalten)
Das ist ja eigentlich eine Aufforderung an die Düsseldorfer Anhänger, ein eigenes Forum einzurichten!
War ja auch nur eine generelle Anmerkung: ist in der Bundeslga halt Konsens, daß jeder (fast) da spielen darf, wo er will.
Kann mich aber ganz dunkel erinnern, daß diese Fragen zu Zeiten, wo der DHB noch das alleinige Sagen hatte, durchaus kontrovers diskutiert wurde (ich glaube, am 'Fall' Milbertshofen, obwohl es bei denen ja fast egal war, ob die nun in der Olympiahalle oder in der Sedlmeier-Halle spielten)
Edit: fällt mir aber gerade ein, daß Hameln in seiner Erstligasaison Mitte der 80er Jahre auch schon ein paar Spiele in der Stadionsporthalle in Hannover bestritten hat.
ZitatIch denke auch, dass es gegen Gummersbach dann wieder in die TUi-Arena geht.
Nur mal so generell: prinzipiell finde ich diese Hallenwechselei schon aus sportlichen Gründen problematisch.
Man stelle sich mal vor, Flensburg wird in der Halle 39 geschlagen - nuja, und Gummersbach wird Meister (auch durch einen Sieg in Hannover). Wenn die Eintracht eine Spitzenmannschaft schlägt, dann in Hildesheim (was da möglich ist, hat ja der Heimsieg gegen Kronau-Östringen bewiesen).
Ja, dann bin ich mal gespannt, wie Habbe sich weiterentwickelt hat - bei GWD blieb ihm ja ein Stammplatz am Kreis wegen Kusilev versperrt und auf RM oder LA (RL kann er zur Not auch spielen) ist es natürlich schwer, sich in der Bundesliga bei der Konkurrenz durchzusetzen. Ein sehr guter Handballer! (schade, daß er sein in Ahlen für einiges Aufsehen erregendes Gegenstoßverhalten beim WHV noch nicht demonstrieren kann)
Der WHV ist sicherlich stärker einzuschätzen als letztes Jahr - bei GWD hat die Niederlage in Hildesheim nicht viel zu sagen, schon im letzten Jahr folgte regelmäßig auf eine Auswärtsniederlage bei einem Abstiegskonkurrenten ein Heimsieg.
Ohne Buschmann und Niemeyer ist aber natürlich jeder Spiel eine Herausforderung und ein Kraftakt - aber sowas zu vollbringen, da hat die Mannschfaft mittlerweile Routine drin.
Nuja, bei diesen Sprüchen und Plakaten des C-24 sind Stilelemente von verschiedenen Jugendkulturen (von autonom/anarchisch bis eher rechtslastig) wild zusammengemixt, ohne daß das den Autoren überhaupt bewußt ist.
Sowas wie die Signatur würde ich inhaltlich nicht ernstnehmen - ist einfach ein 'cooler' Spruch.