Vielleicht sollte man da differenzieren:
a) zwischen absolut reiner Karriere im Stammverein;
b) Spieler aus dem Handballkreis, die in der Jugend zum BL-Verein gestoßen sind;
c) Spieler aus der Region (z.B. Regierungsbezirk), die in den Jugendmannschaften des BL-Vereins gespielt haben;
d) 'angeworbene' Jugendliche (wenn Gummersbach z.B. Jugendliche aus Berlin holt).
Bei GWD fällt das z.B. im 13er engeren Bundesligakader so aus:
a) Schäpsmeier;
b) Niemeyer, Simon (wobei die beiden Väter eine Beziehung zu GWD haben), Buhrmester, Kunisch (hab dunkel in Erinnerung, daß er die allerersten Schritte bei Eintracht Minden gemacht hat);
c) Buschmann (Werther bei Bielefeld)
Einziger deutscher Spieler, der seine ersten Handballschritte nicht im Altkreis Minden (bzw. in Ostwestfalen - Buschmann) gemacht hat, wäre damit der zur letzten Saiison verpflichtete Just.
Edit:
Ein etwas seltsames (oder auch nicht
) Kuriosum ist, daß bei allen Spielern (außer Buschmann, glaub ich) familiäre Verbindungen zum Handball bestehen:
Schäpsmeiers Vater war Bundesligaschiedsrichter für GWD; Niemeyers Vater Weltmeister 1978; Simons Vater ist ein sehr bekannter Jugendtrainer im HV Westfalen; Kunisch Mutter ist die vielfache DDR-Nationalspielerin Conny Kunisch (Magdeburg - später Eintracht Minden); Buhrmesters Vetter ist der ehemalige Bundesligatorhüter Jens Buhrmester.