Ronaldo: Ich meinte Ulrich Theis
Immoratio ist übrigens eine Tochte der DBK.
Ronaldo: Ich meinte Ulrich Theis
Immoratio ist übrigens eine Tochte der DBK.
Heiner schreibt:
ZitatUnd hier in Berlin kamen die Sponsoren, die bereits sind in das Ziel 1. Liga zu investieren, erst mit und durch Bob Hanning, wie Ronald schon sagte.
Also eine besondere Vielfalt an Sponsoren ist bei den Füchsen nun nicht gerade (jedenfalls nach der Homepage) zu erkennen. Bei Stroer (Plakatwerbung) kann man zudem noch davon ausgehen, daß das Engagement sich primär auf Sachleistungen bezieht.
Ps. da wurde bei der Hanning-Vorstellung doch mal ein bisheriger Hauptfinanzier erwähnt. Wer war das eigentlich noch mal? (ein öffentlichkeitsscheuer Rudolph?)
Wenn man sich das Profil des neuen Geschäftsführers so anschaut, liest sich das ja gar nicht so schlecht an. Kommt von außerhalb des Vereins und der Region, ist so recht unbelastet - lebt aber schon seit 5 Jahren in Flensburg und hat so die Mentalität (vor allem die der 'wichtigen' Leute) in seinem Job kennengelernt. Eine ausgeprägte Handballaffinität ist auch vorhanden.
Nuja, von Buchholz wird man wohl öffentlich nicht mehr soviel hören, mal gucken, wer Geschäftsführer im sportlichen Bereich wird. Allgemein werde ich aber den Eindruck nicht los, daß von manchem die Perspektiven der SG zu 'schwarz' gesehen werden.
Edit: Doch alles ganz anders: Buchholz ist ein Mann völlig aus den eigenen Reihen (ich sollte auch genau lesen: nicht "seit 5 Jahren", sondern seit"seinem 5. Lebensjahr"
:
ZitatAlles anzeigenDer neue Mann neben Storm
Flensburg - Sechs Wochen noch am Ballastkai bei der Hypo-Vereinsbank, dann wechselt Frank Buchholz auf die andere Fördeseite an die Schiffbrücke. Der 39-jährige Bankkaufmann wird ab dem 1. Oktober bei der SG Flensburg-Handewitt zweiter Geschäftsführer neben Thorsten Storm und sich schwerpunktmäßig um die Bereiche Finanzen, Organisation und Kundenbetreuung kümmern. Nur vier Wochen nach der Ankündigung von SG-Präsident Frerich Eilts, die Aufgaben der Geschäftsführung nach der Ära Storm auf zwei Schultern zu verteilen, ist die SG damit bei der Suche nach dem ersten Mann in der neuen Doppelspitze fündig geworden. Ein Teammanager, der für den sportlichen Bereich verantwortlich zeichnet, soll noch kommen. Über den Zeitpunkt und den Namen hüllt sich die SG jedoch in Schweigen.
Frank Buchholz ist in der Handball-Szene kein Unbekannter, obwohl er selbst nie ein "begnadeter Handballer" war. "Ich habe in der Jugend mit Jan Holpert und Ulf Momsen zusammen gespielt", erzählt der 39-Jährige, der mit Frau und sechsjähriger Tochter in Harrislee wohnt. Und noch heute trifft er sich mit ihnen regelmäßig zum "Fredagsklubben". Dennoch war Buchholz "immer nah dran", wie er es ausdrückt. Zum einen durch Vater Uwe Buchholz, der jahrelang Betreuer beim TSB und der "Zweiten" war, zum anderen durch Schwiegervater Sönke Voß, der dem SG-Präsidium angehört. Und natürlich auch durch seinen Beruf. "Ich habe viele Mitglieder des Club 100 begleitet", sagt Buchholz, der bei der Hypo-Vereinsbank in leitender Position den Bereich Wealth Management leitet - als Berater und Betreuer vermögender Kunden. Das neue Aufgabengebiet bei der SG ist für Buchholz also nichts Neues. "Ich kenne viele handelnde Personen im Umfeld der SG persönlich", sagt der neue Geschäftsführer.
Bereits Ende Juni hatte Frerich Eilts die ersten Kontakte geknüpft. "Und ich habe sofort Ja gesagt, weil mich diese Aufgabe einfach reizt", gesteht Buchholz. Bei den folgenden Gesprächen seit Mitte Juli wurden weitere Eckpunkte abgeklopft. Buchholz freut sich auf seine neue Aufgabe, doch bis zu seinem Amtsantritt wird er sich darauf konzentrieren, seine Kunden bei der Hypo-Vereinsbank in vertrauensvolle Hände zu übergeben.Für das SG-Präsidium ist Frank Buchholz genau der richtige Mann für den kaufmännischen Part in der Geschäftsführung. "Nicht nur seine Erfahrungen mit vermögenden Kunden und sein Know-How in der systematischen Marktbearbeitung zeichnen ihn für diese Position aus", sagt Eilts. "Auch die fundierte Bankausbildung und seine mehrjährige Führungstätigkeit sind gute Voraussetzungen für eine schnelle Einarbeitung."
Thorsten Storm, der zum 30. Juni 2007 ausscheidet, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Buchholz: "Ich werde alles tun, dass der Übergang reibungslos verläuft. Es ist genug Zeit, ihn einzuarbeiten."
Eine zweite gute Nachricht gab es gestern aus Hannover. Die Operation am Innenohr bei Trainer Kent-Harry Andersson ist nach Auskunft von Ehefrau Mette "ganz gut" verlaufen. Es gehe dem 57-Jährigen "den Umständen entsprechend gut". Der Schwede freue sich darauf, das Krankenhaus bald wieder verlassen und mit der Rehabilitation beginnen zu können. Außerdem ließ er die Mannschaft grüßen.
Hans-Werner Klünner
Quelle: shz
Olaf schreibt:
ZitatDa in der Hamburger Morgenpost heute die öffentliche Demontage von Dierk Schmäschke einen weiteren Höhepunkt feiert,
Ich hab den Artikel mal aus dem HSV-Forum geklaut:
Zitat17.08.2006
HSV-HANDBALL Neuer Ärger um HSV-Manager Schmäschke
DIRK HOFFMANNEs sind Vorfälle wie dieser, die dem HSV-Präsidium zur Erkenntnis verhalfen, dass man kein Top-Team aufbauen kann, wenn der Manager Dierk Schmäschke heißt. Wieder gibt es eine peinliche Nummer, wieder geht dem Klub Geld flöten.
Gestern Morgen, acht Uhr: Schmäschke ruft bei einer Firma an, die schon mal Sponsor des HSV war und Interesse signalisierte, wieder einsteigen zu wollen. Den Termin um 9 Uhr könne er nicht wahrnehmen, weil er vergessen hatte, dass er seinem Sohn beim Umzug helfen müsse, sagte Schmäschke. Er wolle um elf Uhr kommen. Doch nicht mal das geschah, die Geschäftsstelle ließ das Unternehmen wissen, dass Schmäschke an diesem Tag gar nicht mehr erscheinen werde. Die Firma ist stocksauer - und hat das Thema HSV zu den Akten gelegt.
Möglich, dass HSV-Boss Andreas Rudolph Schmäschke früher als geplant feuert. Nachfolger Thorsten Storm (Flensburg) fängt spätestens im Sommer 2007 an. Dem HSV täte ein schnellerer Wechsel gut. Damit es nicht noch mehr peinliche Vorfälle gibt.
Quelle: hier
Tschuldigung Rübe, aber eigenen Thread ist das 'Gelaber' nun nicht auch noch wert.
Wird schon im Zweitligaforum der HE unter "Wetten...." und im BL-Forum unter 'Wechselgerüchte' dikutiert
Ps. Und in einem Zweitligaforum wird die übergreifende Thematik verhandelt in einem Thread mit dem 'schönen' übergreifenden Titel "Dreht er (gemeint: Hanning) jetzt ganz durch?" ![]()
Jens Friedrichs schreibt:
ZitatNuja, in Minden sind es gerade mal 550 Dauerkarten!
Am 28. 07. stand im Westfalen-Blatt (Krusche) folgendes:
ZitatZwar fehlen derzeit nur 80 Karten am Vorjahresergebnis (inkl. Sponsoren etc. liegt das bei etwa 1000 Saison-Tickets), angesichts des Spaß-Handballs und des Erlebnisses „Bundesliga“ aus der Vorsaison hätte er aber durchaus mit einem größeren Zuspruch gerechnet. „Trotz Leistung kein Boom!“
Danach ist allerdings noch eine Werbekampagne vor allem für die preisgünstigen Stehplatzdauerkarten für Ermäßigte gestartet worden (50€)
Na, da hat Brand aber viel Vertrauen in die sportliche Kompetenz von Hanning (der ist ja schließlich maßgeblich für die Kaaderzusammenstellung verantwortlich), wenn er es für möglich hält, daß die Füchse noch 2008 in der 2. BL. spielen
Hanning als Bundestrainer? Was qualifiziert den denn dafür? Wirklich erfolgreich war der doch nur als Jugendtrainer bei TUSEM Essen!(und wer ihn damals erlebt hat, der hatte auch einen zwiespältigen Eindruck gewonnen).
Bei seinen Stationen danach hat er doch nun eher eine Spur der Verwüstung und Unfrieden hinterlassen (Solingen, Willstädt, HSV). Lag vielleicht nichtausschließlich an ihm - fällt aber doch auf.
Ein wirklich seriöser BL-Verein hat sich auf jeden Fall noch nicht auf Hanning eingelassen.
Schlagzeile von handball-world von heute:
ZitatHSV Hamburg: Understatement nach Saison der Enttäuschung
Quelle: hier
Moose schreibt:
ZitatWas hast du für ein Problem mit dem Spruch "Das Team im Land sind wir"? Erstens ist das auf Hamburg bezogen, das ein selbstständiges Bundesland ist
und Kiel, sowie Flensburg liegen bekannterweise in Schleswig-Holstein...
Der Stadtstaat Hamburg wird gemeinhin nicht als 'Land' - wie Schleswig Holstein wahrgenommen. Das jetzt weiter auszuführen, lohnt sich nicht.
Rudolphs Zitate und Interviews sind selbstverständlich alle entstellt, gefälscht oder verstümmelt - deshalb redet er auch so oft mit der MOPO. Und deshalb ist die MOPO in letzter Zeit auch so exellent und größtenteils exklusiv infomiert über alles, was mit dem HSV zu tun hat ![]()
Link zum 'Team im Land': Slogan:
Meteo schreibt:
ZitatOder kennt man in Kiel überhaupt keinen Feldhandball?
Bei der Aufzählung der Erfolge auf der Homepage schon (Meister 1948, 1950). Wobei man bei drei der Hallenmeisterschaften des THW übrigens noch anmerken kann, daß sie nicht so relevant waren - da der Deutsche Meister im Handball halt damals der Feldhandballmeister war.
Eigentlich könnte man so mit guten Argumenten 'nur' von einem 11fachen Deutschen Handballmeister THW Kiel sprechen.
Reimer Plöhn schreibt:
Zitat5000 Karten sind an den Fan gebracht.
Handball-Welt schreibt:
ZitatDamit die erwarteten 4.200 Zuschauer neben einem hochklassigen Handballspiel auf ihre Kosten kommen,
Quelle: hier
Entweder glaubt man in Berlin selbst nicht, daß alle, die irgendwie an eine Karte gelangt sind, auch zu dem Spiel kommen oder Plöhn überträgt den Glanz des THW auch auf seine Freundschaftsspielgegner ( alles was mit dem THW auch nur entfernt zu tun hat, muß für die KN halt 'Größe' haben).
Ps. "Erstes Freiluftspiel der Geschichte" ist auch interessant.
Interview Rudolph:
ZitatMOPO: Die Hälfte des 5,2-Millionen-Etats zahlen Sie aus eigener Tasche. Wie lange funktioniert das?
Rudolph: Auf Dauer kann ich das nicht leisten. Wenn der Klub irgendwann nicht mehr zu finanzieren ist, mache ich den Laden zu. Aber das ist weit, weit weg.....
...Wir wollen langfristig ein Top-Team aufbauen.
MOPO: Welche mittelfristigen Ziele verfolgen Sie dabei?
Rudolph: Wir wollen der FC Bayern des Handballs werden. Meine Vision ist, Meister- und Champions-League-Titel zu gewinnen und wirtschaftlich gut dazustehen.
Da steht ja einiges an: langfristig ein Topteam werden - und mittelfristig der FC Bayern des Handballs ![]()
Nuja, Gestalten wie den Rudolph hat der Handball schon immer angezogen ![]()
Das Duell der Saisoneröffnungspressekonferenzen hat die SG aber deutlich gewonnen, sie hatten mehr Neues zu berichten [Provinzialvertragsverlängerung (aber zu welchen Konditionen?), zukünftig 2 Geschäftsführer usw.)
Nicht ganz so gut liest sich das mit K.-H. Andersson an - aber er möchte seine Krankheit allem Anschein nach nicht öffentlich diskutiert wissen, das sollte man unbedingt akzeptieren.
Titel des Threads:
ZitatSaisoneröffnungskonferenzen
Meine Güte - was es in Kiel nicht so alles gibt. Mal schauen, ob der Plural auch berechtigt ist ![]()
Lothar schreibt zum obigen MT-Artikel (Knicker):
Zitat@ Karl: Das Fazit (von Hotti) ist nicht interessant, sondern basiert schlichtweg auf falschen Tatsachen. Typische "Hotti"-Politik eben.
Kapier ich jetzt nicht ganz, wo das „typische Hotti-Politik“ ist – ist doch klar, wie das Zitat gemeint ist [und auf Ironie und Augenzwinkern hat ja nun Paul Gauselmann im Kreis Minden-Lübbecke (noch) kein Monopol].
Die beiden Vereine (soweit man bei N-Lübbecke von einem sprechen kann) und BL- Mannschaften haben halt diametal unterschiedliche Strukturen und Mannschaftszusammensetzungen, sowie auch Zielsetzungen.
Die Erläuterungen zum '6. Platz' sind von Sportredakteur Jürgen Knicker verfaßt worden (und das sind ja die, die Du monierst) - und nicht von Bredemeier verantwortet.
Das mit dem 6. Platz wird ja allmählich zum running-gag. Mal der Vergleich zwsichen einem Zitat von P.G vom letzten Winter (das bisher nicht unter das Scherzverdikt von Lothar fiel) und den wirklich „offiziellen Saisonerwartungen“ (Zitat kn) von Lübbecke (die kann nach meinem ‚Demokratieverständnis’ eh nicht der ‚Vorsitzende des Wirtschaftsrates’ festlegen):
Zitat P.G Dez. 05:
Zitat„Wenn immer so gekämpft worden wäre, könnten wir auf dem 6. Tabellenplatz stehen“
Zitat Saisonerwartung Pressemappe TuS N-L 06/07:
Zitat„….so gut wie möglich abschneiden“
Induktiv könnte man da ja zu dem Schluß kommen, daß… ![]()
Ps: Das ‚Mindener Tageblatt’ ist wirklich kein ‚Kampfblatt’ (wie bisweilen die Kieler Nachrichten und das Flensburger Tageblatt) – und insbesondere ‚kn’ kein ‚Kampfredakteur’. Die Berichterstattung über N-Lübbecke ist dort zurückhaltend bis desinteressiert (meist Artikelübernahmen von der Lübbecker NW) – gerade auch bei den in der jüngeren Vergangenheit des damaligen TuS Nettelstedt reichlich vorhandenen ‚interessanten’ Geschichten (z.B. staatsanwaltliche Bemühungen im Kontext der Insolvenzanmeldung der Vorgängerspielbetriebsgesellschaft).
Ps. 2: Auch wenn es unvorstellbar erscheint: vielleicht liest Bredemeier auch nur das MT und nicht das Red-Devils-Forum, bis dato (neben der HE) der einzige Ort, wo man die 'Scherzversion' der wahrlich 'denkwürdigen Spielo-Cup-PK' lesen konnte (die anderen Medien 'schwiegen' sich ja aus - dem MT hab ich auch bis dato keine Korrektur seiner Darstellung des 'Geschehens' entnommen)
Ps. 3: Wird Zeit, daß die Saison anfängt.
Ein ganz interssantes Fazit aus Dankerser Sicht zum Spielothek-Cup (ein paar Bemerkungen zum Kreisrivalen gibt es auch):
ZitatAlles anzeigen"Kein großer Unterschied zwischen Rang 6 und 15"
Die Mindener Verantwortlichen Horst Bredemeier und Richard Ratka machen Lichtblicke im GWD-Rumpfkader aus
Lübbecke (kn). "So groß war der Unterschied zwischen Platz sechs und Rang 15 nicht", bilanzierte "Hotti" Bredemeier nach dem 31:26-Finalsieg des TuS N-Lübbecke über GWD Minden im Handball-Spielothek-Cup.
Der Manager der Dankerser spielte mit diesem Satz auf die offiziellen Saisonerwartungen der beiden rivalisierenden Handball-Aushängeschilder des Kreises Minden-Lübbecke an. Lübbeckes Hauptsponsor Paul Gauselmann hatte als Saisonziel seiner Mannschaft bei der Pressekonferenz zum Turnier "Platz 6" angegeben. Minden wäre mit dem Klassenerhalt, also Rang 15, zufrieden.
Die Vorstellung des Mindener Rumpfkaders (ohne die Verletzten Niemeyer, Kusilew und Gudjonsson) reichte am Samstag also immerhin zu einer leichten Stichelei in Richtung Lübbecke aus.
"Unsere Defensive hat gut gestanden. Abgesehen vom Start haben wir stets gegengehalten und letztlich ist der Erfolg des TuS um zwei Tore zu hoch ausgefallen", lautete Bredemeiers Fazit.
Auch Trainer Richard Ratka, der sich an einigen Entscheidungen des Vlothoer Gespanns Veit/Brandt sichtlich rieb, war mit der Wiederholung der Vorjahresplatzierung (Platz 2) zufrieden. "Angesichts unserer Verletztenmisere war das o. k. Nettelstedt war im Gegensatz zu uns komplett und hätte eigentlich höher gewinnen müssen und können", fasste Richard Ratka seine Eindrücke zusammen.
Weil mit dem Trio Niemeyer, Kusilew, Gudjonsson drei Spieler der ersten Sechs fehlten, übernahm Stephan Just mit gesundem Selbstvertrauen das Kommando der Grün-Weißen. Leicht, locker und unangefochten holte sich "Apollo" die Torjägerkrone des Turniers, verzettelte sich phasenweise jedoch in Privat-Duelle mit seinem ehemaligen Magdeburger Mannschaftskollegen Torsten Friedrich im TuS-Gehäuse.
Darüber hinaus legte Minden viel Wert auf die weitere Festigung des neuen Deckungs-Innenblocks mit den Neuligen Hynek und Cehajic. Im Angriff wurde munter experimentiert und die Positionen durchgewechselt. Mit Stephan Just, Jan-Fiete Buschmann und später auch Andreas Simon durften gleich drei Spieler ihre Fähigkeiten als Regisseurs-Ersatz für den fehlenden Gudjonsson zeigen. Just war die erfolgreichste aber auch risikoreichste Variante. Fiete Buschmann versuchte etwas zu häufig, Jung-Kreisläufer Georg Auerswald in Szene zu setzen. Andy Simon dürfte auf dieser Position als möglicher "Joker" gelten.
"Wir dürfen uns durch die drei Verletzungen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir müssen weiter an uns glauben. Schließlich werden wir auch in den ersten Punktspielen in dieser Konstellation auflaufen müssen", bleibt Richard Ratka trotz der personellen Rückschläge positiv gestimmt und macht wie im Vorjahr einfach nur das Beste aus der Situation.
Was bleibt ihm anderes übrig? Kurzfristige Noteinkäufe wird es laut Bredemeier bei GWD nicht geben.
"Wir verfallen nicht in Panik" sagt Manager Bredemeier und sucht nach kleinen Freuden in Szenen wie dieser: "Es gab eine Situation, da haben wir in Unterzahl mit unseren jungen Eigengewächsen gespielt, während auf Lübbecker Seite sechs Ausländer standen."
Quelle: Knicker - Mindener Tagebaltt
TuS-Benjamin schreibt:
ZitatEin Highlight am Rande: TuS-Keeper Torsten Friedrich, der seit Neuestem mit giftgrünen Schuhen spielte musste sich während des Spiels Sprechchöre anhören; "Fichte zieh die Schuhe aus"....nach dem Spiel tat er das dann auch und warf sie in den Nettelstedter Fanblock. Ich hoffe er hat gelernt und denkt nun etwas besser über seine Schuhfarbwahl nach.
Vielleicht hat er sich ja was mit dem 'giftgrün' gedacht und Ihr habts nicht kapiert
Das Grün in den Vereinsfarben von GWD geht eher in die dunkelgrüne Richtung.
Eine Viertelstunde vor Schluß nur mit drei Toren zurückzuliegen, ist sicherlich vom Ergebnis her aus Dankerser Sicht sehr zufriedenstellend. Da kommt wenigstens die Hoffnung auf, daß man in den ersten Wochen einigermaßen mitspielen kann - wenngleich Punkte wahrlich nicht zu erwarten sind.
TuS-Benjamin schreibt:
ZitatEs kommt also zum Traumfinale
Das 'Traumfinale' wird nur leider etwas einseitig werden, da die Voraussetzungen nunmal äußerst ungleich sind (Düsseldorf ist übrigens auch mit einer sehr stark geschwächten Mannschaft angetreten).
Meikel schreibt:
ZitatVielleicht bekommt man ja noch einen Altinternationalen als Standby Profi für 2 Monate, um die Personalsituation etwas zu entkrampfen..
Das hilft nun wirklich nicht weiter, das Spiel in der Bl ist auch zu athletisch geworden - die letzten erfolgreichen Reaktivierungen liegen auch schon etliche Jahre zurück. Außerdem sind alle Genannten auch Linkshänder (und da ist man ja mit 3 Stück luxuriös ausgestattet)
Auf dem Rechtshändermarkt bemüht man sich ja schon seit Monaten (auch um große Namen) - das Resultat waren Cehajic und Hynek. Außerdem darf man nicht vergessen, daß der Etat in Minden schon um 40% gesteigert wurde (Kompensation der Papenburg Gelder durch Mitteleinwerbung im Mindener Land)
Tus-Benjamin schreibt:
Zitatdem Kreisläufer und gesetzten Mitteblockspieler
Kusilev ist kein 'gesetzter Mittelblockspieler', sondern deckt auf Halb. Einen zweiten spielfähigen Mittelblockspieler neben Hynek besitzt GWD nicht (wird wohl Buschmann oder Schäpsmeier als Ersatz für Niemeyer machen).
Wenn man mal ironisch werden möchte, dann kann man zumindest feststellen, daß durch Snorris Verletzung wenigstens die Abwehr nicht weiter direkt geschwächt wird.
Die ganze Sache wird natürlich aussichtslos: im Angriff stehen als Rechtshänder noch Simon (einziger LA, hat früher auch Rückraum gespielt), Just (der muß jetzt aber am Kreis für Kusilev spielen), Cihajic (frisch aus der bosnischen Liga) und Hynek (falls der Abwehrspezialist einigermaßen Angriff spielen kann) zur Verfügung. Zudem gibt es noch die primär für die 2. Mannschaft eingeplante Nachwuchskraft Christopher Kunisch - übrigens Sohn der bekannten langjährigen Magdeburger Auswahlspielerin 'Conny' Kunisch (nach der Wende bei Eintracht Minden).
Und die Problemzonen des letzten Jahres bleiben ja (außer RA) allesamt erhalten.
Moose schreibt:
ZitatMopo, schon klar! Augen rollen Vogel Vogel Vogel
TuS-B. schreibt:
ZitatBis zur Rückrunde werde er entscheiden, "wie ich weitermache: als Spieler oder im Management. Das entscheide ich, ob ich in Magdeburg bleibe oder nach Berlin oder Hamburg gehe"
Tja, die MOPO ist weit besser als ihr Ruf hier (ich erinnere nur an Galia).
Ob das alles nun so kommt, ist eine andere Sache.