Titel des Threads:
ZitatSaisoneröffnungskonferenzen
Meine Güte - was es in Kiel nicht so alles gibt. Mal schauen, ob der Plural auch berechtigt ist ![]()
Titel des Threads:
ZitatSaisoneröffnungskonferenzen
Meine Güte - was es in Kiel nicht so alles gibt. Mal schauen, ob der Plural auch berechtigt ist ![]()
Lothar schreibt zum obigen MT-Artikel (Knicker):
Zitat@ Karl: Das Fazit (von Hotti) ist nicht interessant, sondern basiert schlichtweg auf falschen Tatsachen. Typische "Hotti"-Politik eben.
Kapier ich jetzt nicht ganz, wo das „typische Hotti-Politik“ ist – ist doch klar, wie das Zitat gemeint ist [und auf Ironie und Augenzwinkern hat ja nun Paul Gauselmann im Kreis Minden-Lübbecke (noch) kein Monopol].
Die beiden Vereine (soweit man bei N-Lübbecke von einem sprechen kann) und BL- Mannschaften haben halt diametal unterschiedliche Strukturen und Mannschaftszusammensetzungen, sowie auch Zielsetzungen.
Die Erläuterungen zum '6. Platz' sind von Sportredakteur Jürgen Knicker verfaßt worden (und das sind ja die, die Du monierst) - und nicht von Bredemeier verantwortet.
Das mit dem 6. Platz wird ja allmählich zum running-gag. Mal der Vergleich zwsichen einem Zitat von P.G vom letzten Winter (das bisher nicht unter das Scherzverdikt von Lothar fiel) und den wirklich „offiziellen Saisonerwartungen“ (Zitat kn) von Lübbecke (die kann nach meinem ‚Demokratieverständnis’ eh nicht der ‚Vorsitzende des Wirtschaftsrates’ festlegen):
Zitat P.G Dez. 05:
Zitat„Wenn immer so gekämpft worden wäre, könnten wir auf dem 6. Tabellenplatz stehen“
Zitat Saisonerwartung Pressemappe TuS N-L 06/07:
Zitat„….so gut wie möglich abschneiden“
Induktiv könnte man da ja zu dem Schluß kommen, daß… ![]()
Ps: Das ‚Mindener Tageblatt’ ist wirklich kein ‚Kampfblatt’ (wie bisweilen die Kieler Nachrichten und das Flensburger Tageblatt) – und insbesondere ‚kn’ kein ‚Kampfredakteur’. Die Berichterstattung über N-Lübbecke ist dort zurückhaltend bis desinteressiert (meist Artikelübernahmen von der Lübbecker NW) – gerade auch bei den in der jüngeren Vergangenheit des damaligen TuS Nettelstedt reichlich vorhandenen ‚interessanten’ Geschichten (z.B. staatsanwaltliche Bemühungen im Kontext der Insolvenzanmeldung der Vorgängerspielbetriebsgesellschaft).
Ps. 2: Auch wenn es unvorstellbar erscheint: vielleicht liest Bredemeier auch nur das MT und nicht das Red-Devils-Forum, bis dato (neben der HE) der einzige Ort, wo man die 'Scherzversion' der wahrlich 'denkwürdigen Spielo-Cup-PK' lesen konnte (die anderen Medien 'schwiegen' sich ja aus - dem MT hab ich auch bis dato keine Korrektur seiner Darstellung des 'Geschehens' entnommen)
Ps. 3: Wird Zeit, daß die Saison anfängt.
Ein ganz interssantes Fazit aus Dankerser Sicht zum Spielothek-Cup (ein paar Bemerkungen zum Kreisrivalen gibt es auch):
ZitatAlles anzeigen"Kein großer Unterschied zwischen Rang 6 und 15"
Die Mindener Verantwortlichen Horst Bredemeier und Richard Ratka machen Lichtblicke im GWD-Rumpfkader aus
Lübbecke (kn). "So groß war der Unterschied zwischen Platz sechs und Rang 15 nicht", bilanzierte "Hotti" Bredemeier nach dem 31:26-Finalsieg des TuS N-Lübbecke über GWD Minden im Handball-Spielothek-Cup.
Der Manager der Dankerser spielte mit diesem Satz auf die offiziellen Saisonerwartungen der beiden rivalisierenden Handball-Aushängeschilder des Kreises Minden-Lübbecke an. Lübbeckes Hauptsponsor Paul Gauselmann hatte als Saisonziel seiner Mannschaft bei der Pressekonferenz zum Turnier "Platz 6" angegeben. Minden wäre mit dem Klassenerhalt, also Rang 15, zufrieden.
Die Vorstellung des Mindener Rumpfkaders (ohne die Verletzten Niemeyer, Kusilew und Gudjonsson) reichte am Samstag also immerhin zu einer leichten Stichelei in Richtung Lübbecke aus.
"Unsere Defensive hat gut gestanden. Abgesehen vom Start haben wir stets gegengehalten und letztlich ist der Erfolg des TuS um zwei Tore zu hoch ausgefallen", lautete Bredemeiers Fazit.
Auch Trainer Richard Ratka, der sich an einigen Entscheidungen des Vlothoer Gespanns Veit/Brandt sichtlich rieb, war mit der Wiederholung der Vorjahresplatzierung (Platz 2) zufrieden. "Angesichts unserer Verletztenmisere war das o. k. Nettelstedt war im Gegensatz zu uns komplett und hätte eigentlich höher gewinnen müssen und können", fasste Richard Ratka seine Eindrücke zusammen.
Weil mit dem Trio Niemeyer, Kusilew, Gudjonsson drei Spieler der ersten Sechs fehlten, übernahm Stephan Just mit gesundem Selbstvertrauen das Kommando der Grün-Weißen. Leicht, locker und unangefochten holte sich "Apollo" die Torjägerkrone des Turniers, verzettelte sich phasenweise jedoch in Privat-Duelle mit seinem ehemaligen Magdeburger Mannschaftskollegen Torsten Friedrich im TuS-Gehäuse.
Darüber hinaus legte Minden viel Wert auf die weitere Festigung des neuen Deckungs-Innenblocks mit den Neuligen Hynek und Cehajic. Im Angriff wurde munter experimentiert und die Positionen durchgewechselt. Mit Stephan Just, Jan-Fiete Buschmann und später auch Andreas Simon durften gleich drei Spieler ihre Fähigkeiten als Regisseurs-Ersatz für den fehlenden Gudjonsson zeigen. Just war die erfolgreichste aber auch risikoreichste Variante. Fiete Buschmann versuchte etwas zu häufig, Jung-Kreisläufer Georg Auerswald in Szene zu setzen. Andy Simon dürfte auf dieser Position als möglicher "Joker" gelten.
"Wir dürfen uns durch die drei Verletzungen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir müssen weiter an uns glauben. Schließlich werden wir auch in den ersten Punktspielen in dieser Konstellation auflaufen müssen", bleibt Richard Ratka trotz der personellen Rückschläge positiv gestimmt und macht wie im Vorjahr einfach nur das Beste aus der Situation.
Was bleibt ihm anderes übrig? Kurzfristige Noteinkäufe wird es laut Bredemeier bei GWD nicht geben.
"Wir verfallen nicht in Panik" sagt Manager Bredemeier und sucht nach kleinen Freuden in Szenen wie dieser: "Es gab eine Situation, da haben wir in Unterzahl mit unseren jungen Eigengewächsen gespielt, während auf Lübbecker Seite sechs Ausländer standen."
Quelle: Knicker - Mindener Tagebaltt
TuS-Benjamin schreibt:
ZitatEin Highlight am Rande: TuS-Keeper Torsten Friedrich, der seit Neuestem mit giftgrünen Schuhen spielte musste sich während des Spiels Sprechchöre anhören; "Fichte zieh die Schuhe aus"....nach dem Spiel tat er das dann auch und warf sie in den Nettelstedter Fanblock. Ich hoffe er hat gelernt und denkt nun etwas besser über seine Schuhfarbwahl nach.
Vielleicht hat er sich ja was mit dem 'giftgrün' gedacht und Ihr habts nicht kapiert
Das Grün in den Vereinsfarben von GWD geht eher in die dunkelgrüne Richtung.
Eine Viertelstunde vor Schluß nur mit drei Toren zurückzuliegen, ist sicherlich vom Ergebnis her aus Dankerser Sicht sehr zufriedenstellend. Da kommt wenigstens die Hoffnung auf, daß man in den ersten Wochen einigermaßen mitspielen kann - wenngleich Punkte wahrlich nicht zu erwarten sind.
TuS-Benjamin schreibt:
ZitatEs kommt also zum Traumfinale
Das 'Traumfinale' wird nur leider etwas einseitig werden, da die Voraussetzungen nunmal äußerst ungleich sind (Düsseldorf ist übrigens auch mit einer sehr stark geschwächten Mannschaft angetreten).
Meikel schreibt:
ZitatVielleicht bekommt man ja noch einen Altinternationalen als Standby Profi für 2 Monate, um die Personalsituation etwas zu entkrampfen..
Das hilft nun wirklich nicht weiter, das Spiel in der Bl ist auch zu athletisch geworden - die letzten erfolgreichen Reaktivierungen liegen auch schon etliche Jahre zurück. Außerdem sind alle Genannten auch Linkshänder (und da ist man ja mit 3 Stück luxuriös ausgestattet)
Auf dem Rechtshändermarkt bemüht man sich ja schon seit Monaten (auch um große Namen) - das Resultat waren Cehajic und Hynek. Außerdem darf man nicht vergessen, daß der Etat in Minden schon um 40% gesteigert wurde (Kompensation der Papenburg Gelder durch Mitteleinwerbung im Mindener Land)
Tus-Benjamin schreibt:
Zitatdem Kreisläufer und gesetzten Mitteblockspieler
Kusilev ist kein 'gesetzter Mittelblockspieler', sondern deckt auf Halb. Einen zweiten spielfähigen Mittelblockspieler neben Hynek besitzt GWD nicht (wird wohl Buschmann oder Schäpsmeier als Ersatz für Niemeyer machen).
Wenn man mal ironisch werden möchte, dann kann man zumindest feststellen, daß durch Snorris Verletzung wenigstens die Abwehr nicht weiter direkt geschwächt wird.
Die ganze Sache wird natürlich aussichtslos: im Angriff stehen als Rechtshänder noch Simon (einziger LA, hat früher auch Rückraum gespielt), Just (der muß jetzt aber am Kreis für Kusilev spielen), Cihajic (frisch aus der bosnischen Liga) und Hynek (falls der Abwehrspezialist einigermaßen Angriff spielen kann) zur Verfügung. Zudem gibt es noch die primär für die 2. Mannschaft eingeplante Nachwuchskraft Christopher Kunisch - übrigens Sohn der bekannten langjährigen Magdeburger Auswahlspielerin 'Conny' Kunisch (nach der Wende bei Eintracht Minden).
Und die Problemzonen des letzten Jahres bleiben ja (außer RA) allesamt erhalten.
Moose schreibt:
ZitatMopo, schon klar! Augen rollen Vogel Vogel Vogel
TuS-B. schreibt:
ZitatBis zur Rückrunde werde er entscheiden, "wie ich weitermache: als Spieler oder im Management. Das entscheide ich, ob ich in Magdeburg bleibe oder nach Berlin oder Hamburg gehe"
Tja, die MOPO ist weit besser als ihr Ruf hier (ich erinnere nur an Galia).
Ob das alles nun so kommt, ist eine andere Sache.
Bei GWD Arne Niemeyer, der im Moment auf dem Spielfeld von 'Fiete' Buschmann vertreten wird.
Bezze schreibt:
ZitatDas Foto von GWD ist nun auch da, damit dürfte der Kader also komplett sein.
Falls es jemanden interessiert: das ist zwar ein Mannschaftsphoto - aber nicht das 'offizielle' Mannschaftsphoto.
Hm, Kjelling und Dominikovic auf RL. Bleibt denn Lozano? (wurde wie Dominikovic mit GWD in Verbindung gebracht)
Nuja, halt so ein paar Allgemeinplätze.
Meteo schreibt:
ZitatSolange wir immer noch Teile von Berlin als Westdeutschland bezeichnen wird es wohl nichts mit dem vereinigten Deutschland im Kopf der Deutschen. Berlin liegt geografisch gesehen im Osten und in diesem Sinne sollte auch der Begriff Osten mittlerweile gebraucht werden. Alles andere, ebenso wie der Begriff "Neue" Bundesländer, dient dann eher zur Trennung als zur Einigung.
'Unsere' 'Aufgabe' ist es hier ja nicht, die deutsche Einheit durch 'korrekten' (und mißverständlichen) Sprachgebrauch zu vollenden ![]()
GWD-Presseinformation (von Jens Friedrichs auszugsweise schon eingestellt) zur Verletzung von Arne Niemeyer:
ZitatIn Folge einer Verletzung, die sich Niemeyer im vergangenen November beim Derby gegen den TuS-N-Lübbecke zugezogen hatte, war eine Durchblutungsstörung im äußeren Mittelfußknochen eingetreten, die zu einer Erweichung und Rückbildung des Knochens geführt hatte. Selbst in der mehrwöchigen Sommerpause hatte das GWD-Eigengewächs daraufhin über Schmerzen geklagt..
......Auf einen Einsatz seines Leistungsträgers wird GWD-Coach Richard Ratka voraussichtlich wieder nach 4 bis 6 Monaten hoffen können....
Da hofft ganz Handball-Minden für Arne (und auch die BL-Mannschaft), daß das dann auch so eintreffen wird. Gewißheit (wie z.B. bei einem 'normalen' Bänderriß) scheint es bei so einer Verletzung nicht zu geben.
CHollaus schreibt:
ZitatABER: wie komme ich an diese Medien??
Kannst Du neben den Wegen, die Zickenbändiger aufzählt, auch über (fast) jede Kleinstadt- oder Stadtteilbibliothek per Fernleihe machen. Einfach die bibliographischen Angaben mitbringen, den Rest machen in der Regel die Bediensteten (oder zeigen Dir, wie Du den Leihschein ausfüllen mußt).
Das kostet in NRW zur Zeit in der Regel 1,50€ pro kopierten Aufsatz (Du erhälst dann nach ein paar Tagen die Aufsatzkopie, die Du behalten darfst) oder versendetes Buch (das wird dann von einer Unibibliothek an die Stadtbibliothek verschickt - und Du kannst es dann wie ein normales Stadtbibliotheksbuch 4-8 Wochen ausleihen).
Die Formulierung "aus dem Osten" suggeriert natürlich die Assoziation 'Ostverein', wie beispielsweise der SCM einer ist (der Begriff 'Ostverein' ist für mich keineswegs negativ besetzt).
Hanning ist ja z.B. nun wahrlich nicht das, was man landläufig so mit einem 'Ostdeutschen' verbindet (und steht ja nun trefflich in der Tradition des einstmals typischen Westberliner Größenwahns).
Die Lage der Geschäftsstelle und der Halle ist zudem eher sekundär, wichtiger ist eher die Struktur der Mitgliederschaft, des Umfelds und der Führung eines Vereins.
Der Begriff Ostdeutschland ist auch heute noch mehr als eine geographische Beschreibung - von daher ist für mich die Bezeichnung der Füchse als 'ostdeutscher Verein' mißverständlich.
Ps. Und das Ost- und Westberlin auch heute noch nicht vollends beliebig ist - man schaue sich nur z.B. die Wahlergebnisse oder Teile der Presselandschaft (z.B. Berliner Zeitung vs. Tagesspiegel) an (und warum betont Hanning so stark, bei einem angeblich 'gesamtberliner' Verein tätig zu sein?).
einergehtnochrein:
ZitatDer Sieg gegen Wilhelmshave war wohl mal klar.
Nuja, wenn ich mich daran erinnere, in welcher Art und Weise der TVG in der letzten Saison einen Punkt in Wilhelmshaven 'erworfen' hat, dann ist ein Sieg des TVG gegen den WHV für mich nicht "wohl mal klar".
Alles zur Einbindung von Weltgen in die THW- Mannschaft sagt wohl dieser Textausschnitt aus einem langen Artikel der Kieler Nachrichten (Paarmann). Dieses 'Stargehabe' in der Außendarstellung finde ich mittlerweile recht unsympathisch (die Arroganz der Kieler Presse ist sowieso wahrlich kaum zu überbieten):
ZitatAuch für Altenholz, so Serdarusic, sei Weltgen derzeit noch keine Verstärkung....
Die Berührungsängste mit den Stars hatte er zu diesem Zeitpunkt schon abgelegt. "Wirklich nervös war ich beim Fototermin für das Mannschaftsbild. Da habe ich sie alle zum ersten Mal gesehen." Weltgen hatte gerade seinen kleinen Golf neben den schmucken Audi-Karossen der THW-Handballer geparkt. "Aber sie waren alle super nett zu mir."
Quelle: THW-Homepage
Die Reinickendorfer Füchse als Ostverein? ![]()
Kathys Revange schreibt:
ZitatAber auch, dass Kronau und Minden unentschieden spielen, ist doch auch ein kleines "Wunder"?! Auch wenn Kronau ausprobiert hat; so viel ausprobieren, dass der Sieg nicht gelingt, sollte doch auch nicht sein?!
Nuja, ich denke, man sollte nicht übertreiben - letztes Jahr haben beide Mannschaften ihre Spiele gegeneinander zu Hause gewonnen (nach den Torschützen zu urteilen, wurde eher auf Dankerser Seite experimentiert).
Interessant verläuft übrigens die Vorbereitung des haushohen 'Favoriten' für den 12. Platz, des TuS-N-Lübbecke. Ich glaube, daß so mancher hier den Umbruch innerhalb der Mannschaft unterschätzt.