Mensch
, solche Salvierungsklausel wie auf der WHV-Homepage (die hat auch jede Homepage eines Bundesligisten), sind doch für so einen Fall gedacht, daß z.B. jemand das Mannschaftsphoto reproduziert und für 5 € weiterverkauft.
Beiträge von Karl
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Bericht Hildesheim-Homespage:
Zitatbei der er mit Mindens Auersberg zusammenprallte,
Gemeint ist der A-Jugend Nationalspieler Georg Auerswald (Kreisläufer)
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Der Phototermin von GWD ist am. 7.8.
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Atom schreibt:
ZitatDa der Antrag von aussen kommt hat die SGL durchaus noch Chancen am Spielbetrieb teilzunehmen - was ich persönlich für unmöglich halte.
Nuja gut, das kann man bei einem Fremdantrag ja kaum anders machen.
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Braz schreibt;
Zitatdann wird es definitiv keine HSG BREMEN geben. höchstens eine hsg nordhirn in bremen
Das geht auch aus den Zeitungsartikeln hervor, von einem Totalumzug war da nie Rede.
Die Frage dann wäre allerdings, ob man mit solchen gelegentlichen Ausflügen wirklich viel zusätzliches Geld erwirtschaften könnte, da die Unkosten ja auch nicht zu verachten sind - und die attraktiven Gegener auch im Euregium Einnahmen bringen (und für das unverzichtbare Marketing wäre auf jeden Fall ein starker Partner in Bremen vonnöten, den man erstmal finden müßte)
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Zitat
So einfach von einer Homepage klauen und hier veröffentlichen, das ist nicht o. k.!
Och, ich glaube, jeder Verein ist froh, daß sein Mannschaftsphoto Verbreitung findet (dazu ist es ja auch gedacht).
Man sollte aber vielleicht doch immer eine Quelle (Link) angeben.
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Huhn schreibt:
Zitatin der Sasion 2002/2003 erhielt er mitten in der Saison ( in der EM oder WM Pause ) ein Zweitspielrecht für den TBV Lemgo.
Danke,wo Du es jetzt schreibst, dämmert es auch wieder. Dann wird auch noch eine zweite Korrrektur fällig: Hermann hat nur ein Jahr für den HCE Bad Oeynhausen (Eidinghausen) gespielt (jaja, das Gedächtnis).
Edit: Müssten doch 2 Jahre in Bad Oeynhausen gewesen sein, da die GWD-A-Jugend nicht 2001, sondern 2000 A-Jugend Meister wurde. Na, hoffentlich stimmt jetzt alles

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Nun auch (endlich offiziell) bestätigt:
ZitatKonkretisiert wurden von Manager Bredemeier gestern auch die neuen Vertragslaufzeiten der weiteren Spieler, mit denen GWD verlängerte. „Mit Moritz Schäpsmeier und Andreas Simon haben wir jeweils um zwei Jahre verlängert, mit Björn Buhrmester um ein Jahr und mit Malik Besirevic um zwei Jahre“, so Bredemeier.
Quelle: Mindener Tageblatt (Jürgen Knicker)
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Zitat
Minden (mt). „In der nächsten Woche wird entschieden, wann, wo und von wem Arne Niemeyer operiert wird.“ Der Trainer des Handball-Bundesligisten GWD Minden, Richard Ratka, sowie Manager Horst Bredemeier gaben gestern im Rahmen einer Pressekonferenz den neuesten Stand in Sachen der ärztlichen Behandlung ihres Kapitäns Arne Niemeyer wieder.
„Die Tendenz geht dahin, dass Arne sich nach den Vorschlägen von Prof. Dr. Klauser aus Hamburg operieren lassen will“, berichtete Richard Ratka. „Prof. Klauser will allerdings noch Ratschläge von einem Spezialisten aus den USA einholen“, erklärte Ratka. Niemeyer hatte sich die Verletzung am rechten Vorderfuß im Derby beim TuS N-Lübbecke am 12. November 2005 zugezogen. Danach trat ein schleichender Schmerzprozess ein, der vor wenigen Wochen als Durchblutungsstörung bzw. Knochenschwund am fünften Mittelfußknochen diagnostiziert wurde.
Weitere Personalentscheidungen will GWD Minden nun vom Operations- und Heilungserfolg bei Arne Niemeyer abhängig machen. „Wir hoffen natürlich alle, dass Arne vielleicht keine sechs Monate für den Heilungsprozess benötigt“, schimmert bei Trainer Ratka ein leichter Hoffnungsschimmer durch. „Eine Entzündung des Knochens halten die Ärzte aller Wahrscheinlichkeit nach wohl für ausgeschlossen. Durchblutungsstörungen aufgrund eines Drucks durch einen Bluterguss ist so gesehen die nicht ganz so schlimme Variante“, spielt Ratka mit den Gedanken eine zwei- bis viermonatige Pause durch. „Aber Genaues wird man erst sagen können, wenn die Ärzte in den Fuß hineingesehen haben“, weiß Ratka.
Quelle: Mindener Tageblatt (Jürgen Knicker)
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Es iist nicht bekannt, daß Hermann überhaupt ein Vertragsangebot für diese Saison von Seiten des TBV Lemgos vorliegt.
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Lord Vater schreibt:
ZitatSo, mal sehen wann die Geier über Lemgo herfallen weil sie diesen Spieler ein Jahr vorher verpflichten.
Oder wird nur bei Michael Haaß und der SG Kronau-Östringen gestänkert ?
Der wesentliche Unterschied ist, daß Hermann nicht verlautbart, Lübbecke sofort verlassen zu wollen.
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Hm, mit der frühen Verpflichtung will Lemgo wohl auch allen Kritikern an der Personalplanung für diese Saison den Wind aus den Segeln nehmen.
Hermann ist übrigens ein Beispiel dafür, daß man als junger Spieler nicht unbedingt den direkten Weg zur Bundesliga einschlagen muß. Nachdem er 2001 mit GWD Deutscher Meister der A-Jugend wurde (da wurde er überwiegend auf RA eingesetzt, weil Buschmann auf RR spielte), spielte er 2 Jahre beim Oberligisten HCE Bad Oeynhausen (früher Eidinghausen), bevor ihn Lemgo verpflichtete - und per Doppelspielrecht sogleich nach Augustdorf/Hövelhof 'abschob'. Mit der sportlichen Entwicklung ab 2004 habe zumindest ich nicht gerechnet.
Edit (28.7.): Hermann wurde 2000 A-Jugend Meister.
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Diie 'Untertanen' ergreifen das Wort


(bezogen auf den Titel des Ausgangsposting:' Monarchisch' - leicht scherzhaft gemeint)
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Ronaldo schreibt:
ZitatInteressant, dass sich vor allem das Mindener Lager mit dem "Problem" beschäftigt. Diese "Geldsäcke" (Wortwahl "hummel/GWD") gehören zum Sport genauso dazu, wie die Spieler. Dann lieber mit "Geldsäcken" - auch auf dem Mannschaftsfoto - im Mittelfedl spielen, als ohne "Geldsäcke" gegen den Abstieg.
Nuja, so verwunderlich ist das nicht. Man achtet halt in Dankersen mehr auf seinen 'Nachbarn' als, sagen wir mal, auf Göppingen (ist z.B. in Flensburg und Kiel auch nicht anders).
Die großen GWD-Gesellschafter (das sind auch nicht allzu viele) sind in Sachen Handball (und waren das auch schon immer) öffentlich praktisch unsichtbar - man hat ja einen Geschäftsführer (der übrigens bislang auch nicht auf den Mannschaftsphotos war).
Ob die (realen) Etats von GWD und N-Lübbecke so stark differieren. weiß ich nicht, aber anders als beim TuS N verwendet man auch einen nennenswerten Teil des Etats zum Schuldenabbau (des Hauptvereins) aus den 90er Jahren, da wurde in Lübbecke bekanntlich eine ganz andere 'Lösung' gewählt.
Aber auf der Schiene wollt ich in meinem Ausgangsposting eigentlich gar nicht fahren, war halt ein bißchen amüsiert über das aussagekräftige Familienphoto (man achte auf die Körperhaltung von P.G.!) - und hab geschrieben, das ich sowas für eine 'Stilfrage' halte.
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Lothar schreibt:
ZitatJau, das hat es, Karl. Wenn GWD einen solchen Sponsor mit meinetwegen 23 Töchtern und 15 Hunden hätte und es wäre dessen Wunsch, dass alle aud Mannschaftsfoto kommen, möchte ich mal sehen, welchen "Stil" Hotti dann hätte. Wären alle auf dem Foto oder nicht?
Nuja, das sagt halt was über den Sponsor aus und über die Struktur des Vereins (Mannschaftsbilder können halt ganz interessant sein). Wie Hotti reagieren würde, das weiß ich nicht, aber er ist halt nicht der Manager des TuS N-Lübbecke (und das hat vielleicht auch seine Gründe). Man muß halt auch erst mal in die Situation kommen, daß einem so ein Ansinnen entgegengebracht wird, wie das Ablichten von 'funktionslosen' Familienmitgliedern auf dem offiziellen Mannschaftsphoto. GWD und der TuS-N-Lübbecke sind und waren halt schon immer von ihrer Struktur her sehr unterschiedliche Vereine.
Bei GWD gabs in den 'großen Zeiten' ja auch quasi eine 'Alleinsponsorenschaft', aber solch demonstrative Auswüchse.... - auf dem Mannschaftsphoto war bislang halt immer nur die Mannschaft(+Trainer und medizinische Betreuung) zu sehen.
Meiner Ansicht nach gehören auf ein Mannschaftsphoto die Mannschaft und das unmittelbar betreuende Umfeld (über Manager läßt sich schon streiten, das wird ja auch unterschiedlich gehandhabt.).
Ich denk schon, daß das ganze ein wenig eine 'Niveaufrage' ist.
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Lothar Frohwein schreibt:
ZitatDie Bilder vom TuS gibt es hier
Wieder der Hauptsponsor Paul Gauselmann mit seinen beiden Söhnen (was haben die denn eigentlich für ne Funktion beim TuS-N-Lübbecke?) auf dem Mannschaftsphoto - so was hat doch 'Stil' - und ist wohl einzigartig in der Bundesliga.
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Express schreibt:
ZitatAber die Verantwortlichen werden sich die Leistungen des 26-Jährigen ganz genau anschauen. Hecker: „Wir haben auch einen Momir Ilic für die Position. Wir sind also gerüstet, falls etwas nicht stimmen sollte.“
Das hört sich ja 'gut' an

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Ganz so wie Hummel seh ich das nicht.
Hrybek muß sich in der Bundesliga erst noch durchsetzen, Cehajic von Bosna Sarajevo ist trotz seiner 27 Jahre ein unbeschriebenes Blatt (und bosnische Liga, naja, aber hätte man vor ein paar Jahren auch nicht gedacht, daß es so viele gute Griechen gibt). Sie sind ja auch nicht als Ersatz für Arne Niemeyer vorgesehen, sondern als unabdingbarer Ersatz für Backovic.
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Vielleicht doch mal wieder etwas zum Thema:
ZitatHandball soll - einem häufig gehörten Vorurteil zufolge - ein «typischer Lesbensport
» sein. Tatsächlich ist Handball ursprünglich ein Frauensport. Er wurde in
den 1910ern von einem Frauenturnwart in Berlin ersonnen, weil er seinen
Schutzbefohlenen eine geschlechtsspezifische Alternative zum allzu männlichen
Fussball bieten wollte; aus: NZZ-Folio, Stehparty mit Bonstan, Oktober
2004, S. 13.
Quelle: hier, Anm. 55. (Artikel: Lesbenbewegung in der Ostschweiz: mit Interview einer ehemaligen Schweizer Nationalspielerin)Nuja, für die 70er und 80er Jahre mag dieses Klischee (war wohl schon mehr als ein Klischee) der typischen Lesbensportart auf gehobenen (und höchsten) Leistungsebenen zugetroffen haben, ich habe aber den Eindruck, daß das heute nicht mehr der Fall ist.
Edit: ausführlichste Textpassage (S. 46):
ZitatAlles anzeigen«Ausgestellt wie auf dem Viehmarkt»
Ist die Angst berechtigt? Stellvertretend soll hier Sophie
(41) zu Wort kommen. Sie ist kaufmännische Angestellte,
leitet zusammen mit ihren Brüdern einen Familienbetrieb
im Thurgau und spielte in den 1980er und 1990er Jahren
Leistungshandball, auch im Nationalteam.8 In Sophie’s
Club-Team waren damals sechs von fünfzehn Spielerinnen
lesbisch. Die sexuelle Orientierung der Spielerinnen war
nebensächlich, die Frauen verband der Handball. Anders
sah das der Trainer: Er versuchte, die Heteras9 im Team
(«die Guten und Sensiblen»), gegen die Lesben («die
Schlechten und Harten») auszuspielen. Da sein Führungsund
Trainingsstil generell umstritten war, verlängerte der
Vorstand seinen Vertrag für die Saison 1993/94 nicht mehr.
Der Trainer lastete dies den lesbischen Spielerinnen an und
brachte einen grossen Teil des Teams dazu, den Club zu
verlassen. Und er ging an die Presse: «In einer Schweizer
Zeitung war auf der Frontseite vom Sexskandal im Handballklub
zu lesen. Alles mit Bild und Namen. Es war furchtbar
», erinnert sich Sophie. Ein Artikel suggerierte, dass
junge Handballerinnen gezielt psychologisch von Lesben
beeinflusst und «umgepolt» würden: «Das war besonders
perfid, weil anfangs der 1990er Jahre die Diskussionen
über sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche ins Bewusstsein
der Öffentlichkeit drangen.» Und da wurde –
wenn auch nicht direkt – eine Verbindung gemacht zwischen
Lesben und Kindsmissbrauchern. Die Handballerinnen
blieben stumm und waren unfähig, sich zu wehren:
«Wir wurden an die Öffentlichkeit gezerrt und waren ausgestellt
wie auf einem Viehmarkt.» Da war auch die allgegenwärtige
Angst, der «Skandal» könnte negative Auswirkungen
auf den Verein haben, der auf Sponsorengelder
und Mitglieder angewiesen war. Die Angst erwies sich als
unbegründet. Jedenfalls war das Interesse des Publikums
nie so gross wie zu jener Zeit. Sophie: «Ich weiss natürlich
nicht, ob die dann vor allem kamen, um uns als Lesben zu
bestaunen.» -
Das liest sich aber sehr nach einem 'Handballinternatswahn' an.