Minden (mt). „In der nächsten Woche wird entschieden, wann, wo und von wem Arne Niemeyer operiert wird.“ Der Trainer des Handball-Bundesligisten GWD Minden, Richard Ratka, sowie Manager Horst Bredemeier gaben gestern im Rahmen einer Pressekonferenz den neuesten Stand in Sachen der ärztlichen Behandlung ihres Kapitäns Arne Niemeyer wieder.
„Die Tendenz geht dahin, dass Arne sich nach den Vorschlägen von Prof. Dr. Klauser aus Hamburg operieren lassen will“, berichtete Richard Ratka. „Prof. Klauser will allerdings noch Ratschläge von einem Spezialisten aus den USA einholen“, erklärte Ratka. Niemeyer hatte sich die Verletzung am rechten Vorderfuß im Derby beim TuS N-Lübbecke am 12. November 2005 zugezogen. Danach trat ein schleichender Schmerzprozess ein, der vor wenigen Wochen als Durchblutungsstörung bzw. Knochenschwund am fünften Mittelfußknochen diagnostiziert wurde.
Weitere Personalentscheidungen will GWD Minden nun vom Operations- und Heilungserfolg bei Arne Niemeyer abhängig machen. „Wir hoffen natürlich alle, dass Arne vielleicht keine sechs Monate für den Heilungsprozess benötigt“, schimmert bei Trainer Ratka ein leichter Hoffnungsschimmer durch. „Eine Entzündung des Knochens halten die Ärzte aller Wahrscheinlichkeit nach wohl für ausgeschlossen. Durchblutungsstörungen aufgrund eines Drucks durch einen Bluterguss ist so gesehen die nicht ganz so schlimme Variante“, spielt Ratka mit den Gedanken eine zwei- bis viermonatige Pause durch. „Aber Genaues wird man erst sagen können, wenn die Ärzte in den Fuß hineingesehen haben“, weiß Ratka.