Bei GWD wurden die Halbspieler der 2. Mannschaft (Simon und Schäpsmeier) zu Außenspielern erklärt - und haben ganz (Schäpsmeier) oder weitgehend (Simon) durchgespielt (auf LA gabs noch den gelernten Kreisläufer Just und den RL Backovic - auf RA gabs keine 'echte Alternative zu Schäpsmeier).
Beiträge von Karl
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Lothar Frohwein schreibt:
ZitatSo ganz ohne Kreis ist sie sicherlich erheblich günstiger Augenzwinkern
Es gab letzte Saison eine BL-Mannschaft, die ohne gelernten Außenspieler angetreten ist, weil sie keinen finanzieren konnte.
In Nordhorn sind zur Zeit zwei renommierte Kreisläufer beim Probetraining ( Bjarte Myrhol von Vezprem, Rastko Stojcovic).
Schlagzeile auf der HSG Nordhorn Homepage:
ZitatHSG-Trainer Lindgren begrüßt 20 Spieler - "So viele wie noch nie"
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Bienchen schreibt:
ZitatHui, ein Insider?
Da braucht man nun wirklich kein 'Insider' zu sein, um zu behaupten, daß es wesentlich billigere Bundesligamannschaften gibt - die spielen dann aber halt nicht um den EHF-Cupplatz mit (ist in Nordhorn anscheinend unvorstellbar so eine Mannschaft zu haben, siehe auch die 'Hilferufaktionen' nach Hannover vor ein paar Jahren).
Teddy schreibt:
ZitatDie Nordhörn'chen sollten sich mal in Minden-Hannover erkundigen, wie das mit dem Umzug in eine weiter entfernte Groß-Arena geht - und was da für finanzielle Vorteile rauskommen.
Dabei liegen Minden und Hannover nur 50 km voneinander entfernt, bei Nordhorn und Bremen handelt es sich um hunderte von Kilometern.
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Der Weg vielleicht mal eine nicht mehr ganz so teure Mannschaft zu haben, scheint ja für Nordhorn indiskutabel zu sein.
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Alfred Gislasson im Express:
ZitatGummersbach – Alfred Gislason ist ein Mann wie ein Baum. Seinen stechend blauen Augen entgeht nichts. Der Isländer hat eine Aura absoluter Autorität. Das ist wichtig, schließlich ist nicht nur er neu sondern mehr als die halbe Mannschaft.
Im EXPRESS stellt er die Truppe vor, mit der der 46-Jährige endlich wieder Titel nach Gummersbach bringen will:
Goran Stojanovic (40): „Ein Torwart mit ganz viel Erfahrung, nicht nur auf Grund seines hohen Alters. Hat letzte Saison überragend gespielt, war Nummer drei der Paradenstatistik. Das sagt alles.“
Verfasser des Artikels: Marcus Böttcher
Das toppt wirklich alles, was man in letzter Zeit so gelesen hat.
Da muß man sich schon fragen, wie unfähig und geradezu dümmlich-dreist man sein darf, um Zeitungsartikel zu schreiben, die von hunderttausenden von Lesern konsumiert werden.
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Ronaldo schreibt:
ZitatIch erwarte Tendenz 15 Uhr der Topspiele, dann im Nachmittagsprogramm der ARD und ZDF - sofern die die Rechte bekommen.
Leider wirst Du wohl recht haben. Ich find es trotzdem schade. Ist doch ein ganz anderes Flair in der 'Dunkelheit' im Januar um 20h in der Westfalenhalle zu spielen (auch am Fernsehbildschirm), als irgendwie an einem Werktag um 15h.
Ganz davon abgesehen, daß Hallensportveranstaltungen am Abend 'irgendwie' hochwertiger sind, die Ödnis der Übertragungen von der EM in der Schweiz führ ich auch darauf zurück, daß sie überwiegend am Nachmittag stattfanden.
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Zitat
Original von Ronaldo
Das wird noch von TV-Wünschen abhängen, ist jetzt noch zu früh, dazu was zu sagen.
Tja, wenn man sich das recht überlegt, ist das auch eine Zumutung, daß man sich Karten erwerben soll, ohne zu wissen, wann das Spiel stattfindet (auch wenn solche Zumutungen heute üblich sind). Für viele Leute macht das einen wesentlichen Unterschied ob das Spiel nachmittags oder spätabends ist (ab 22.55h kommt man z.B. mit der DB nicht mehr aus Dortmund in Richtung Bielefeld/Hannover weg).
Intutuitiv würd ich sagen, die Gastgeberspiele gehören als Höhepunkte des Tages auf jeden Fall auf den Abend (wenn ich mich recht erinnere, war das 82 auch so, auch wenn dadurch die Spiele tw. nur zeitversetzt übertragen wurden. Kann mich bei der Vorrunde aber auch irren, ich war damals sehr jung).
Aber heute kommandieren halt die Fernsehanstalten die über 10 000 Zuschauer in der Westfalenhalle, so daß viele damit rechnen müssen, daß mit dem Erwerb einer Karte auch ein Urlaubsantrag verbunden ist.
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Karl zitiert GWD-Presseinformation:
ZitatMirza Céhajic spielte zuletzt beim bosnischen Erstligisten H.V. Gracanica.
Cehajic spielt nicht für Gracanica, sondern allem Anschein nach für den bosnischen Meister 'Bosna Sarajevo'.
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Zitat
GWD testet Spieler
19.07.2006 - - GWD-Presseinformation
Auf der Suche nach Verstärkungen für die bevorstehende Bundesliga-Saison testet GWD Minden derzeit zwei Akteure. Mirza Céhajic spielte zuletzt beim bosnischen Erstligisten H.V. Gracanica. Der 27jährige ist auf der linken Rückraumposition zuhause, wurde bereits sechsmal Landesmeister und bestritt 67 internationale Einsätze für das bosnische Auswahlteam.
Als Abwehrspezialist gilt Jiri Hynek, der zurzeit noch beim Ligakonkurrenten MT Melsungen unter Vertrag steht. Der gebürtige Tscheche ist 25 Jahre alt und konnte bereits 30 Länderspieleinsätze verbuchen.
Kennt jemand den Mirza Cehajic?
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Die Spiele der Trostrunde (oder President Cup) in Dortmund finden im Rahmen von Doppelveranstaltungen statt - quasi als 'Vorprogramm' zum Deutschlandspiel.
Das Problem bei externen Marketingleuten ist, daß diese zumeist von Handball keine Ahnung haben (man erinnere sich z.B. an Bohmann Ideen zum Amtsantritt). Leute wie Hotti Bredemeier sind natürlich von ihrer Qualifikation, ihrer Erfahrung und ihrer internationalen Kontakte prädestiniert für die Organisation solch eines Turniers. Der DHB hat sich halt auf seine eigenen Potentiale und die seiner Mitgliedsverbände konzentriert - und überläßt das Turnier nicht völlig sachunkundigen reinen 'Marketingwissenschaftlern' (wirklich gute Leute kriegt man da auch nicht für 8000€), die das dann neben ihren anderen 'Projekten' betreiben (das ist übrigens auch die Strategie der meisten Bundesligisten - welcher Manager kommt denn da frisch von der Uni als diplomierter 'Sportmarketingler'?).
Die Sparkassenorganisationen wären natürlich ein idealer Partner gewesen, aber der Verband wird seinen Grund gehabt haben, da eine Zusammenarbeit nicht zu forcieren (ist wohl keine 'Verschwörungstheorie', wenn ich mal annehme, daß der Grund einen Namen hat)
Die dezentrale Öffentlichkeitsarbeit funktioniert in Ostwestfalen-Lippe (Halle und Lemgo) übrigens ganz gut, man benutzt die bewährten Kommunikationskanäle des 'Gerry-Weber-Stadions', da braucht man keine Marketingspezialisten aus Hamburg oder New York.
Die Zuschauerzahlen machen mir eigentlich keine allzu großen Sorgen, da z.B. der Westfälische HV sicherlich immer noch in der Lage ist,notfalls genug Mitglieder zu mobilisieren, um die Westfalenhalle oder das Gerry-Weber-Stadion zu füllen.
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Wieland schreibt:
ZitatWo ist da ein offensichtlicher Zusammenhang?
Dann les Dir mal z.B. den Artikel vom März im Handelsblatt durch - und überleg, woher die Informationen über das (gescheiterte) Sparkassenengagement wohl kommen könnten

Ronaldo: Ja, ein Urteil werden wir uns erst in ein paar Monaten bilden können (die Auslosung war ja anscheinend nicht so 'klasse'). Die Frage ist nur,, ob es zu der vorhandenen Organisationsstruktur eine bessere Alternative gibt.
Mein Argument ist, daß auch einfach die 'Umstände' ungünstig sind.
Ps. Der Vergleich mit Fußball hinkt vielleicht: z.B. Deutschland vs. Costa Rica im Fußball ist attraktiver (und ergebnisoffener) als D-Arg oder Bras im Handball.
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Ronaldo: Sorry, hab ich reineditiert.
Das eigentliche Kernproblem ist meiner Ansicht nach, daß das Produkt einfach nicht gut ist, da hilft auch keine Marketingagentur.
Wesentliche Punkte hatte ich ja schon angeführt: sportliche (fast) wertlose Meisterschaft (10 Spiele in 14 Tagen für die Finalisten);Teilnahme von Mannschaften, die allenfalls Zweitliganiveau besitzen; 1-2 (in Olympiajahren) internationale Turniere im Jahr, da verschwimmt eh alles.
Zudem hat sich seit 1982 die mediale Landschaft total verändert [ z.B. wär es heute denkbar, daß die Hauptrundenspiele im Abendprogramm der ARD (so um 21 h)ausgestrahlt werden, wenngleich etwas zeitversetzt. Ganz davon abgesehen, daß 1+2. Programm heute nicht mehr die Bedeutung von früher besitzen].
Da kann man 10 Werbeagenturen beauftragen, die Bedeutung und Beachtung des Turniers von 1982 läßt sich nicht wieder herstellen (weitere Gründe: es ist kein Erhard Wunderlich mehr vorhanden, keine wirklich allgemein bekannten Gegnern mit 'echten' Stars; Inflation von allgemeinen Sportereignissen, und vor allem: Fehlen des Ost-West-Gegensatzes).
Für mich ist es völlig logisch, jetzt mit der Öffentlichkeitsarbeit zu beginnen, das Turnier wird von der breiten Öffentlichkeit eher gar nicht wahrgenommen.
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Nuja, wenn hier einem hier eine "völlig abwegig(e) Verschwörungstheorie" unterstellt werden (nur weil man einen offensichtlichen Zusammenhang zwischen der Handelsblatt-Berichterstattung und Krämer benannt hat, wobei ich keineswegs behauptet habe und möchte, daß das Handelsblatt das willfährige Sprachrohr Krämers ist - die Artikel waren okay), dann darf man den Artikel vom März wohl noch mal bringen.
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Soso, und wer war z.B. bei diesem Artikel des Handelsblatts wohl der Informant?
ZitatAlles anzeigenHANDELSBLATT, Donnerstag, 02. März 2006, 10:11 Uhr
Bei der Vermarktung der Handball-WM hapert es
Wie ein Verband sein eigenes Großereignis verschläft
Von Hans Weymar
Nur weil nächstes Jahr die Handball-WM in Deutschland ist, muss der Deutsche Handball-Bund damit noch lange nicht Geld verdienen.KÖLN. Sie soll die "beste aller Zeiten" werden, die XX. Handball-Weltmeisterschaft, die am 19. Januar 2007 mit dem Eröffnungsspiel
in Berlin beginnt. Das hat Ulrich Strombach, Präsident des Deutschen
Handball-Bundes (DHB), angekündigt, und nach dem fünften Platz, den die stark verjüngte deutsche Nationalmannschaft jüngst bei der EM in der Schweiz belegte, ist die Euphorie groß - der Vorverkauf für die Spiele läuft prächtig.Nur bei der Vermarktung des Großereignisses hapert es offenbar. Beim Verkauf der Ticketingrechte an eine Handelsagentur verzichtete der DHB auf Erlöse in Höhe von knapp 500 000 Euro (siehe Handelsblatt vom 2. November 2005). Und nun fühlt sich der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in der Frage des Titelsponsorings von den deutschen Handball-Funktionären verschaukelt.
Dabei war die Partnerschaft von langer Hand geplant. Schon als sich der DHB um die WM 2005 bewarb, finanzierte der DSGV die Bewerbung mit 50 000 Euro. Dass der Handball-Bund erst für Januar 2007 den Zuschlag bekam, änderte nichts an der Strategie der Sparkassen-Manager. Da fast alle der 54 deutschen Bundesligisten mit den lokalen Sparkassen werben, wäre der DHB "der geborene Partner für uns gewesen", sagt Hans-Peter Krämer. In seiner Funktion als Chef des Zentralen Werbeausschusses des DSGV bat der 65-Jährige deshalb den DHB im vergangenen Frühjahr um Eckdaten für das Titelsponsoring. "Wir haben mehrfach unser Interesse bekundet", sagt Krämer, er habe darüber ständig mit Strombach konferiert. 1,7 Mill. Euro wäre das Engagement dem Sparkassen-Verbund wert gewesen, und mit dem gleichen Betrag sollte die WM
noch durch die lokalen Sparkassen flankiert werden.3,4 Mill. Euro - ein ungewöhnlich hoher Betrag im Handball. Doch aus dem Geschäft wurde nichts. Zwar machte Krämer mehrfach darauf aufmerksam, dass die Etats für 2007 großteilig schon im Frühjahr 2005 verteilt wurden. Aber die DHB-Funktionäre waren offenbar nicht interessiert. Krämer berichtet, DHB-Vize Reiner Witte hätte ihn im April 2005 beiläufig gefragt, ob ein gleichzeitiges Engagement des Frankfurter Immobilienfinanzierers Eurohypo (seit Ende 2004 DHB-Sponsor) stören würde. Krämer bejahte. Hernach habe sich der DHB nicht mehr gerührt.
Dass Witte gegenüber dem Handelsblatt erklärt, nicht einmal Kenntnis vom Interesse des DSGV gehabt zu haben ("Ich weiß nicht, dass er Titelsponsor werden wollte"), bringt Krämer in Rage: "Das entspricht nicht der Wahrheit." Andere DHB-Funktionäre wie Vize-Präsident Hotti Bredemeier ziehen sich darauf zurück, dass der DHB - abgesehen von den Ticketrechten - bis heute über keinerlei Marketingrechte verfüge.
Das ist offiziell korrekt. Denn der Weltverband IHF hat bis dato erst die TV-Rechte für den laufenden Vierjahresturnus (2006-2009) an die Vermarktungsagentur Sportfive verkauft - für 33 Mill. Euro (im letzten Turnus waren es noch zwölf Mill. Euro). Erst im März entscheidet der Weltverband laut IHF-Geschäftsführer Frank Birkefeld über die verbleibenden Rechte.
Dabei sind die Weichen längst gestellt. Denn der Weltverband wird die Rechte künftig in Eigenregie vermarkten, und zwar in Kooperation mit dem jeweiligen Organisationskomitee. Für die WM 2007 wird der DHB als eine Art Vermittlungsagentur fungieren. Bredemeier sagte schon am Rande der EM im Januar: "Klar ist, dass wir mit im Boot sind." Um dieses Modell wissend, hatte DHB-Chef Strombach schon im September 2005 erklärt, dass insgeheim schon Verhandlungen mit potenziellen WM-Sponsoren liefen - obwohl die Rechtefrage wegen einer Option der Sportfive bis Dezember 2005 de jure ungeklärt war. Damit konfrontiert, wundert sich DSGV-Manager Krämer um so mehr, dass der DHB das lukrative Angebot ignorierte - zumal der DHB-Partner Euro-Hypo für das WM-Titelsponsoring nur 500 000 Euro geboten haben soll. Sieht danach aus, als ob "die beste Handball-WM aller Zeiten", wie sie der Handballboss Strombach vollmundig anpreist, verschlafen vermarktet wird.
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Wieland schreibt:
Zitatalso ich hab so mein zweifel, dass der dhb aus der nummer ohne ein dickes minus noch rauskommt.
Hat denn eigentlich das Bundesinnenministerium wieder eine nette Bürgschaft (analog zur Frauen WM) gegeben?
Das Kernproblem ist doch einfach, daß so ein Turnier, wo der Turniersieger in ca. 14 Tagen 10 Spiele bestreiten muß, sportlich schlichtweg wertlos ist (man erinnere sich z.B. an das Endspiel Spanien -Frankreich). Von der öden Vorrunde (in der deutschen Gruppe) will ich erst gar nicht sprechen.
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Zu OWL-Andys Artikel aus dem Handelsblatt:
Interessant wie stark sich das Handelsblatt für die WM und angeblichen Mißständen beim DHB interessiert (auch zu den Fernsehverhandlungen gabs schon diverses) - wer weiß: ob da der H.-P. Krämer nicht so ganz überwunden hat, daß man ihn auf Seiten des DHBs nicht so recht an exponierter Stelle bei der WM haben wollte?
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ZitatAlles anzeigen
GWD muss ohne Niemeyer planen
Rückraumspieler fällt mit einer Fußverletzung für rund vier Monate aus / "Das tut uns richtig weh"
Minden (mt). Das Training hatte bei GWD Minden gestern noch nicht begonnen, da gab es beim heimischen Handball-Bundesligisten schon den ersten verletzten Spieler zu melden. Mannschaftskapitän Arne Niemeyer wird dem Team wegen einer komplizierten Fußverletzung für voraussichtlich vier Monate fehlen.
Von Marcus Riechmann"Das tut uns richtig weh", kommentierte Trainer Richard Ratka die Horrornachricht und schloss hinsichtlich der kalkulierten viermonatigen Pause seines Rückraumlinken an: "Vier Monate Dauer sind nicht etwa der schlimmste von uns angenommene Fall sondern eine realistische Einschätzung. Es kann auch länger dauern. Aber es geht hier allein darum, dass Arne wieder gesund wird. Alles andere ist nebensächlich."
Bundesliga-Handball in Minden ohne Arne Niemeyer - die Horrorvision von Trainer, Mannschaft und Fans ist Realität geworden. Dem Kaufangebot von Liga-Konkurrent SG Kronau/Östringen widerstand GWD-Managment und Gesellschafter. Gegen die nun diagnostizierte Fußverletzung sind indes alle machtlos.
Seit der Verletzung im Derby beim TuS N-Lübbecke im November vergangenen Jahres leidet Niemeyer an Schmerzen im Fuß. Er schleppte sich durch die Saison, doch im Urlaub wurden die Schmerzen nicht geringer, sondern mehr. Bei der folgenden Untersuchung am rechten Fuß wurde von Mannschaftsarzt Dr. Jörg Pöhlmann eine Durchblutungsstörung am 5. Mittelfußknochen festgestellt, möglicherweise hervorgerufen durch die Einblutung nach der Verletzung im November. Schlicht formuliert: Der für den sicheren Gang wichtige Knochen wird nicht mehr richtig durchblutet und versorgt. Folge: Der Knochen bildet sich zurück und wird schwach.
"Ich habe morgen einen Termin in der Endo-Klinik in Hamburg bei Prof. Dr. Klauser", erklärte Arne Niemeyer gestern in der GWD-Geschäftstelle den weiteren Ablauf. Heute sollen Behandlung und Operationstermin in der sorgfältig ausgewählten Klinik besprochen werden, bereits in der nächsten Wochen soll der Rückraumspieler unter das Messer kommen. "Erst wenn die reinschauen, können sie genau sagen was los ist", sagte Niemeyer weiter, und Manager Horst Bredemeier merkte an: "Jegliche Spekulation ist momentan sinnlos. Wir müssen die Operation abwarten."
Warten können die Mindener mit Blick auf den langwierigen Ausfall Niemeyers in Sachen Neuverpflichtung allerdings kaum noch. Suchten sie bislang sorgsam nach einem Ersatz für den abgewanderten Abwehrspezialisten Ongjen Backovic, so müssen sie nun eine neue Nummer eins im linken Rückraum holen. Auch eine Doppellösung mit zwei neuen Spielern steht im Gespräch.
Nun muss eilig ein Ersatzmann her
Doch Bredemeier machte deutlich: Eile ja, Hektik nein. "Wir müssen jemanden finden der uns wirklich weiterhilft. Purer Aktionismus hilft niemandem." Bereits in den nächsten Tagen werden sich verschiedene Spieler beim Training in der Kampa-Halle vorstellen.
"Wir hätten schon etliche Leute verpflichten können, aber es muss einfach hundertprozentig passen, auch finanziell", sagte Trainer Richard Ratka, der mit Niemeyers Ausfall vor einigen Herausforderungen steht. Sein Plan, mit einer eingespielten Mannschaft taktisch und spielerisch in der Vorbereitung auf die vergangenen Saison aufzubauen, gerät ins Wanken. Ohne Niemeyer und Backovic ist nicht nur die linke Rückraumposition verwaist, auch der Abwehr-Innenblock ist gesprengt. Und je länger die Suche nach einem Ersatzmann noch dauert, desto schwieriger wird es , den neuen Mann bis zum Saisonstart am 27. August beim TBV Lemgo ins Spiel einzubinden.
Quelle: mt-online -
Am besten informiert und mit Gerüchten versorgt wird man (natürlich) von den Kieler Nachrichten und Reimer Plöhn:
ZitatKieler Nachrichten: SG trennt sich von Thorsten Storm
Flensburg - Geschäftsführer Thorsten Storm verlässt den Handball-Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt. Der am 30. Juni 2007 auslaufende Vertrag wird nicht verlängert. "Nach fünf Jahren ist für mich der Zeitpunkt gekommen, eine neue Herausforderung zu suchen", sagte Storm. SG-Präsident Frerich Eilts ist trotz der Trennung, die erst 2007 greift, zuversichtlich, die Saison ohne Reibungsverluste bewältigen zu können. Man habe offen und konstruktiv zusammengearbeitet. Das sei eine gute Basis für kommende Aufgaben, wird Eilts auf der SG-Homepage zitiert.
Der SG-Chef zeigte sich zuversichtlich, schnell ein neues personelles Konzept vorlegen zu können. Dabei dürften die Flensburger künftig auf eine Doppelspitze bauen. Gescheitert sind dabei allerdings Verhandlungen mit Fynn Holpert, Manager beim Bundesliga-Konkurrenten TBV Lemgo. Trotz eines lukrativen Angebots gab Holpert der SG einen Korb. Im Gespräch soll zurzeit der ehemalige dänische Trainer Anders Dahl Nielsen sein, außerdem köchelt der Name des ehemaligen SG-Linksaußen Holger Schneider in der Gerüchteküche.
Thorsten Storm wird derweil mit dem HSV Hamburg in Verbindung gebracht. Insider berichten, dass beide Seiten sich bereits einig seien, nur der Zeitpunkt des Wechsels sei offen. Wie schon in Flensburg geschehen, müsste der jetzige HSV-Manager Dierk Schmäschke dann erneut seinen Posten für den ehemaligen THW-Marketing-Mann Storm räumen.
Quelle: hier -
Tja, Yannick Bahl heißt der neue Torwart bei GWD.
ZitatVom SV Post Schwerin wechselt Jannick Bahl an die Weser. In Schwerin stand der junge Torwart als zweiter Mann im langen Schatten des Routiniers Marco Stange, der den Ostseeklub ebenfalls in der Sommerpause verlassen hat.
Mindens leitender Nachwuchstrainer Dietmar Molthahn hat den Wechsel Bahls eingefädelt. "Wir hatten schon nach seiner C-Jugend-Zeit ein Auge auf ihn geworfen und haben den Kontakt seitdem aufrecht erhalten", berichtet Molthahn. Seinerzeit gab Bahl dem SC Magdeburg den Vorzug und wechselte aus Duisburg zum Magdeburger Sport-Internat. Dort feierte er mit der B-Jugend die Deutsche Vize-Meisterschaft. In der A-Jugend zog es ihn zum SV Schwerin und nun nach Minden. "Er sucht Spielanteile und will sich entwickeln", beschreibt Molthahn den jungen Torhüter als ehrgeizig und zielorientiert. In der 2. Mannschaft soll er Spielpraxis sammeln und parallel dazu vom Training mit dem Bundesliga-Team profitieren. Heute nimmt Bahl das Training bei GWD auf und stellt sich seinen beiden neuen Mannschaften vor
Ganzer Artikel: hierIch kann nicht verhehlen, daß ich etwa einen Asmussen lieber im Dankerser Kader gesehen hätte, statt nun zwei Torwarte (Buhrmester) zu haben, die zwischen TW-Position zwei und drei stehen. So wird man in die nächste Saison wohl wieder mit einen bundesligaerfahrenen Torwart (Besirevic) gehen.
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Nuja, der Kieler Youngster wär ja auch nicht so lange unbearbeitet geblieben

Also, nicht mehr Zeitungen oder Vereinshomepages lesen, sondern sich HE-Neuverpflichtungs- Abgängethread genau angucken!