Beiträge von Karl

    Steinimaus schreibt:

    Zitat

    Vielleicht nen leichten grauen Hintergrund wieder?

    Würde ich auch vorschlagen. Das 'Weiß' finde ich schon arg grell - bleib deshalb erstmal beim alten Designmodus [und gewöhn mich an das neue Design (oder auch nicht), wenn ich nicht eingeloggt bin]

    Loran schreibt:

    Zitat

    Wer spielt denn dann auf LA? von Behren?

    Das kann (oder konnte) der übrigens recht gut! Hat FvB in den Jahren 94-98 manchmal in Dankersen gemacht (RL war mit Hedin exellent besetzt). Auffallend war seine sehr gute Wurftechnik von der Außenposition (LA war aber damals nicht gerade seine Wunschpostion).

    Da man hier ja immer gierig auf Zahlen ist, mal was aus dem Mannheimer Morgen:

    Zitat

    Von blank liegenden Nerven ist in Ostwestfalen keine Spur. "Wir wussten, was auf uns zukommt, hätten uns allerdings zwei bis drei Punkte mehr gewünscht", beschreibt GWD-Manager Horst Bredemeier das Innenleben beim Tabellenfünfzehnten. Dabei habe die Personaldiskussion um das Tafelsilber des Vereins, um Eigengewächs Arne Niemeyer, keineswegs für Unruhe gesorgt. "Das ist das Geschäft, das nehmen wir ganz locker. Vor Jahren hat der THW Kiel 400 000 Mark für Frank von Behren geboten. Aber Geld ist nicht alles", so Bredemeier, der zur Freigabe-Verweigerung für "den wichtigen GWD-Akteur" Niemeyer anfügt: "Das waren wir unseren Sponsoren und Fans schuldig."


    Quelle

    Das seinerzeit abgelehnte Freigabegesuch von Kiel datiert aus dem Herbst 2000.

    Edit:
    Im vorzüglichen THW Archiv ist die ganze Sache dokumentiert. Fazit damals:

    Zitat

    GWD-Manager Horst Bredemeier hatte zuletzt erklärt, auch der THW müsse sich daran gewöhnen, daß Verträge einzuhalten seien.


    Quelle: THW-Archiv

    Jever schreibt:

    Zitat

    Lustig, wie auf Velko eingedroschen wird. Warum eigentlich nicht auf Mudrow, der immer und bei FAST jedem Spiel, ob BuLi oder sonst eines, an den Schieris mäkelt.
    Liegt es daran, das die Lemgo-Fans weniger Artikel ihrer Medien posten? verwirrt

    Nee Jever, das ist einfach so, daß die Berichterstattung über die Lemgoer einfach viel zurückhaltender ist - (und die Lemgoer Verantwortlichen das mit öffentlichen Äußerungen auch sind).

    Es gibt einfach nicht ansatzweise so viel interessante Zeitungsartikel über den TBV wie über Gummersbach, Krämer und Co.

    Find ich übrigens gut (und souverän), daß Du auch häufig Zeitungsartikel hier einstellt, von denen man schon ahnen kann, daß sie etwas Spott von mancher Seite nach sich ziehen können.

    Also ich kann nicht nachvollziehen, wie man das Interview als Indiz für einen bevorstehenden Wechsel interpretieren kann. Entscheidend ist doch dieser Satz:

    Zitat

    Doch durch die Weigerung der GWD-Gesellschafter, mir eine Freigabe zu erteilen, hat sich alles erledigt. Jetzt konzentriere ich mich wieder voll auf GWD Minden".

    So wie sich mir das darstellt, hat Arne eine konkrete Anfrage von Kronau-Östringen bekommen - um Freigabe nachgefragt (die Gründe hat er ja im Interview dargelegt) - diese nicht bekommen - und die Nichtfreigabe akzeptiert.

    Der Rest sind erst mal "Allmachtsphantasien" ;) von Kronau-Östringer Seite.

    Ausführliches Interview mit Arne Niemeyer im Mindener Tageblatt:

    Ganzes Interview: MT-Online hier klicken

    Olaf schreibt:

    Zitat

    Konstruktiv wäre gewesen, wenn im Ticker erzählt worden wäre, WARUM es kein reeles Tor war, WARUM diese oder jene Zeitstrafe völlig unberechtigt war.

    Üblich ist es auf jeden Fall, die gegnerischen Torschützen zu nennen. Aber das hatten wir ja schon mal 'diskutiert' hier - stört halt die hier postenden Gummersbacher nicht.

    Die Neue Westfälische vermeldet ein konkretes Interesse des TUS-N-Lübbecke an den Magdeburger Atlason mit den Worten:

    Zitat

    Auch Atlasons Unterschrift soll in den kommenden Tagen erfolgen.

    Tja, ein sehr wichtiger Sieg gegen einen starken Gegner. GWD taktisch gut vorbereitet auf die offensive Melsunger Abwehrformation - in der 1. HZ. allerdings mit einigen Ballverlusten, die umgehend von Melsungen zu Gegenstößen umgesetzt wurden. Zudem gabs Probleme mit dem gutem Djordic. Man konnte allerdings zur HZ. (15:16) schon ahnen, daß sich die Spielanlage der Dankerser Mannschaft (zudem zuhause) letztendlich durchsetzen würde.

    Wie es dann oft in Auswärtsspielen läuft - Melsungen in der 2. HZ. mit Problemen im Positionsangriff; Dankersen setze sich mit 3 Rechtshändern im Angriff (RR: Just, Gudjonsson; Niemeyer) ab.

    Arne Niemeyer mit Kopf und Herz (völlig unbeeindruckt vom Wirbel um ihn), Snorri Gudjonsson überzeugend (zum 1. Mal nach der EM); gute Anspiele von Just; Schäpsmeier in der Abwehr souverän - im Angriff sicher vollstreckend; Besirevic zum wiederholten Male mehr als ein sicherer Rückhalt.

    Also: man merkts - ich bin ganz angetan ;). (und wie gesagt: ein zumindest in der 1. HZ. starker Gegner - die kompakten Melsunger hätten das Spiel zu Hause gewonnen - glaub nicht, daß die mit dem Abstieg was zu tun haben werden).

    Auch erfreulich: guter Besuch in der Kampa-Halle (führ ich auf Fernsehspiel gegen Göppingen zurück - so etwas erweckt halt Aufmerksamkeit)

    Mal eine andere Sichtweise hier dokumentiert:

    Zitat

    Thema: Miloševi: Vor dem Tribunal der Aggressoren
    Slobodan Miloševi, Präsident Serbiens (1989-97) und Jugoslawien (1997-2000) starb am 11.03.2006 unter noch ungeklärten Umständen in Den Haag, wo er sich vor dem UNO-Tribunal gegen Anklagen wegen Kriegsverbrechen in Kroatien und Bosnien-Herzegowina sowie im Kosovo-Konflikt verteidigte. Am 28. Juni 2001 war er illegal an das Gericht
    ausgeliefert worden, dem er jede Legitimität absprach. Das Tribunal wird weitgehend von jenen NATO-Staaten finanziert, die 1999 völkerrechtswidrige Luftangriffe gegen Jugoslawien verübten. Es war der erste deutsche Kampfeinsatz nach dem Zweiten Weltkrieg, mit Propagandalügen gerechtfertigt.

    Miloševi war im Westen eine der am meisten angefeindeten Personen der Zeitgeschichte. Wir dokumentieren hier die wichtigsten jW-Beiträge der letzten Jahre. Wir heben noch einmal den Schleier von Desinformation und Halbwahrheiten - vom Amselfeld bis zum Hufeisenplan.

    :

    Die Artikel der Tageszeitung 'Junge Welt' finden sich hier anklicken; Artikel zu den Beerdigungsvorbereitungen: hier

    Tja Lisa, das wird sich in einem sehr engen Rahmen halten, zumal praktisch zeitgleich die GWD-Bundesligamannschaft gegen Melsungen spielt.

    Das heißt zudem, daß die RL-Mannschaft auf einige Leistungsträger verzichten muß (z.B. Buhrmester, Kraft), da sie auch zum 14er Kader der BL-Mannschaft gehören, die Priorität besitzt.

    Richard Ratka hat in Düsseldorf übrigens schon erfolgreich mit Ramota zusammengearbeitet.

    M. Ramota ist m.E. genau der Spieler, den GWD braucht.

    Mögliches Problem: Mit Niemeyer, Gudjonsson, Just und Backovic verfügen die Dankerser über vier Rechtshänder im Rückraum, diie Ramota keine großen Spielanteile im Angriff garantieren.

    Lothar Frohwein schreibt:

    Zitat

    Die Wirrungen um Arne zeigen Wirkung!

    Schön, daß man das aus Nettelstedt mit solcher Sicherheit behaupten kann ;)

    Ich befürchte aber (als Augenzeuge), daß Lothar Frohwein recht hat.

    @Aphadex: Ein Anwurf nach einem Torerfolg ist eine normale Spielfortsetzung - der sollte deshalb schon genau ausgeführt werden - ansonsten verschafft sich die ungenau/inkorrekt ausführende Mannschaft einen erheblichen Vorteil. Außerdem kann man sich auf die SR ja auch im Laufe eines Spieles einstellen. Immer wieder den Anwurf ungenau auszuführen, interpretiere ich als 'Dickfelligkeit' der Mannschaften.

    Bei einem Freiwurf (als Folge eines Regelverstosses einer Mannschaft) haben die SR mehr Ermessenspielraum bei der Ausführung (das ist selbstverständlich, sorgt aber auch für Diskussionen, siehe Thread: GWD-FAG).

    Ps. Hab das Spiel nicht gesehen (brauch ich aber auch nicht für dieses Posting ;) )

    Da hat einer (erstmal) den Mund zu vollgenommen!

    Ist noch näheres zu der Verzögerung bei diesem einmaligen Vorhaben (hinsichtlich der 'Übernahme' der Halle durch den SCM) bekannt?

    Das Problem der hier diskutierten Regelauslegung ist zu wichtig, um es „einfach gut zu sein zu lassen.“

    1. Ich sehe die Interpretation in dem Kontext des Versuchs der Flexibilisierung (keineswegs immer ein positiver Begriff!) des Spiels. Feste Strukturen des Spiels (z.B. Ausführung „der Mitte“ – auf einer anderen Ebene auch ‚Abschaffung des Mannschaftsführers’) werden gelockert - der Handballsport soll schneller, dynamischer (und unübersichtlicher) gemacht werden. (darüber kann man streiten).

    2. Wenn Mannschaften diese Freiwurfausführungsauslegung in ihr taktisches Kalkül ziehen würden, dann könnte man sich leicht vorstellen, daß sich der Charakter des Spiels erheblich ändern würde. Man würde eine möglichst schnelle Ausführung anstreben – und versuchen, den Gegner quasi zu überrumpeln. Dies hätte u.a. eine erhebliche

    3. Verletzungsgefahr für die Spieler zur Folge. [Z.B: Backovic hätte es Michel auch unmöglich machen können, den Freiwurf auszuführen (durch grobes Foulspiel) – die Möglichkeit des ‚fließendes’ Ausführen eines Freiwurfes bei Mitspielern im 9-m-Raum könnte ein solches ‚unsauberes’ Verhalten fördern].

    4. Die Problematik der Übertragbarkeit auf untere Spielklassen wurde schon in mehreren Postings angesprochen. Auch hier steht für mich die Gefahr des Provozierens von ‚unkontrolliertem Verhalten’ der Abwehr- und Angriffsspieler im Mittelpunkt meiner Bedenken.

    5. Eine Regelung analog zum ‚passiven Abseits im Fußball’ stellt eine Überforderung der Schiedsrichter, Spieler und Zuschauer da. Zudem ist zu beachten, daß die hier diskutierte Situation ja nur ‚quasi zufällig’ in den Schlußsekunden entstand – man stelle sich wirklich vor, eine Mannschaft baut ihr Angriffsspiel auf die blitzartige Ausführung von Freiwürfen auf (bei mehr oder weniger passiv im 9-m-Kreis verbliebenen Mitspielern)

    6. Finde ich es generell nicht sehr glücklich, wenn die offizielle Spielaufsicht eines BL-Spiels dem Schiedsrichterwart des DHB übertragen wird (lt. SIS wenige Tage vor dem Spiel war zunächst Stemberg als Spielaufsicht vorgesehen). Es entsteht zu leicht der (irrige) Eindruck, daß er als eine Art Oberschiedsrichter fungieren würde – zumal bei der Ansetzung eines sehr jungen Gespanns.

    Ps. Die Argumentation von Handball-SR ist für mich durchaus nachvollziehbar – ich habe einige Gegenargumente gesammelt und tendiere eher zu diesen. Regeln und Regelauslegungen befinden sich halt in einem ständigen Wandlungsprozeß (und man bekommt als Nicht-SR die Diskussionen nicht immer mit) – und haben allesamt Vorzüge und Nachteile

    Wichtig ist aber m.E., daß in allen Spielklassen (möglichst) einheitlich gepfiffen wird und die Gegebenheiten aller Spielklassen bei ‚faktischen’ Modifikationen des Regelwerks berücksichtigt werden

    2. PS. Genau wie Lothar Frohwein 'durste' ich nach schriftlichem.

    Olaf: Wollte ich Dir nicht unterstellen, habe ich unglücklich formuliert.

    Das Foul war, wie gesagt, von Backovic an Michel (klare Sache: ballorientiertes 'Festmachen') - Backovic löste sich von Michel. Der führte den Freiwurf schnell aus auf Kraus, der im Begriff war, sich aus dem Kreis hinauszubewegen. Auf die Idee, daß die SR ein anderes Foul (etwa am Kreis) gepfiffen haben, bin ich bisher nicht gekommen.

    Die weiteren Angaben überlasse ich jetzt den Leuten mit Videoaufnahmen (ich weiß schon, warum ich kein Spiel mehr auf Video aufnehme ;) )

    Edit 1.40: störenden Rechtschreibfehler korrigiert; kurze Ergänzung: Das mit der Idee, daß ein anderes Foul irgendwo gepfiffen wurde, hab ich (halb-)ironisch gemeint (ist ziemlich abwegig).