Beiträge von Karl

    Ausführliches Interview mit Arne Niemeyer im Mindener Tageblatt:

    Ganzes Interview: MT-Online hier klicken

    Olaf schreibt:

    Zitat

    Konstruktiv wäre gewesen, wenn im Ticker erzählt worden wäre, WARUM es kein reeles Tor war, WARUM diese oder jene Zeitstrafe völlig unberechtigt war.

    Üblich ist es auf jeden Fall, die gegnerischen Torschützen zu nennen. Aber das hatten wir ja schon mal 'diskutiert' hier - stört halt die hier postenden Gummersbacher nicht.

    Die Neue Westfälische vermeldet ein konkretes Interesse des TUS-N-Lübbecke an den Magdeburger Atlason mit den Worten:

    Zitat

    Auch Atlasons Unterschrift soll in den kommenden Tagen erfolgen.

    Tja, ein sehr wichtiger Sieg gegen einen starken Gegner. GWD taktisch gut vorbereitet auf die offensive Melsunger Abwehrformation - in der 1. HZ. allerdings mit einigen Ballverlusten, die umgehend von Melsungen zu Gegenstößen umgesetzt wurden. Zudem gabs Probleme mit dem gutem Djordic. Man konnte allerdings zur HZ. (15:16) schon ahnen, daß sich die Spielanlage der Dankerser Mannschaft (zudem zuhause) letztendlich durchsetzen würde.

    Wie es dann oft in Auswärtsspielen läuft - Melsungen in der 2. HZ. mit Problemen im Positionsangriff; Dankersen setze sich mit 3 Rechtshändern im Angriff (RR: Just, Gudjonsson; Niemeyer) ab.

    Arne Niemeyer mit Kopf und Herz (völlig unbeeindruckt vom Wirbel um ihn), Snorri Gudjonsson überzeugend (zum 1. Mal nach der EM); gute Anspiele von Just; Schäpsmeier in der Abwehr souverän - im Angriff sicher vollstreckend; Besirevic zum wiederholten Male mehr als ein sicherer Rückhalt.

    Also: man merkts - ich bin ganz angetan ;). (und wie gesagt: ein zumindest in der 1. HZ. starker Gegner - die kompakten Melsunger hätten das Spiel zu Hause gewonnen - glaub nicht, daß die mit dem Abstieg was zu tun haben werden).

    Auch erfreulich: guter Besuch in der Kampa-Halle (führ ich auf Fernsehspiel gegen Göppingen zurück - so etwas erweckt halt Aufmerksamkeit)

    Mal eine andere Sichtweise hier dokumentiert:

    Zitat

    Thema: Miloševi: Vor dem Tribunal der Aggressoren
    Slobodan Miloševi, Präsident Serbiens (1989-97) und Jugoslawien (1997-2000) starb am 11.03.2006 unter noch ungeklärten Umständen in Den Haag, wo er sich vor dem UNO-Tribunal gegen Anklagen wegen Kriegsverbrechen in Kroatien und Bosnien-Herzegowina sowie im Kosovo-Konflikt verteidigte. Am 28. Juni 2001 war er illegal an das Gericht
    ausgeliefert worden, dem er jede Legitimität absprach. Das Tribunal wird weitgehend von jenen NATO-Staaten finanziert, die 1999 völkerrechtswidrige Luftangriffe gegen Jugoslawien verübten. Es war der erste deutsche Kampfeinsatz nach dem Zweiten Weltkrieg, mit Propagandalügen gerechtfertigt.

    Miloševi war im Westen eine der am meisten angefeindeten Personen der Zeitgeschichte. Wir dokumentieren hier die wichtigsten jW-Beiträge der letzten Jahre. Wir heben noch einmal den Schleier von Desinformation und Halbwahrheiten - vom Amselfeld bis zum Hufeisenplan.

    :

    Die Artikel der Tageszeitung 'Junge Welt' finden sich hier anklicken; Artikel zu den Beerdigungsvorbereitungen: hier

    Tja Lisa, das wird sich in einem sehr engen Rahmen halten, zumal praktisch zeitgleich die GWD-Bundesligamannschaft gegen Melsungen spielt.

    Das heißt zudem, daß die RL-Mannschaft auf einige Leistungsträger verzichten muß (z.B. Buhrmester, Kraft), da sie auch zum 14er Kader der BL-Mannschaft gehören, die Priorität besitzt.

    Richard Ratka hat in Düsseldorf übrigens schon erfolgreich mit Ramota zusammengearbeitet.

    M. Ramota ist m.E. genau der Spieler, den GWD braucht.

    Mögliches Problem: Mit Niemeyer, Gudjonsson, Just und Backovic verfügen die Dankerser über vier Rechtshänder im Rückraum, diie Ramota keine großen Spielanteile im Angriff garantieren.

    Lothar Frohwein schreibt:

    Zitat

    Die Wirrungen um Arne zeigen Wirkung!

    Schön, daß man das aus Nettelstedt mit solcher Sicherheit behaupten kann ;)

    Ich befürchte aber (als Augenzeuge), daß Lothar Frohwein recht hat.

    @Aphadex: Ein Anwurf nach einem Torerfolg ist eine normale Spielfortsetzung - der sollte deshalb schon genau ausgeführt werden - ansonsten verschafft sich die ungenau/inkorrekt ausführende Mannschaft einen erheblichen Vorteil. Außerdem kann man sich auf die SR ja auch im Laufe eines Spieles einstellen. Immer wieder den Anwurf ungenau auszuführen, interpretiere ich als 'Dickfelligkeit' der Mannschaften.

    Bei einem Freiwurf (als Folge eines Regelverstosses einer Mannschaft) haben die SR mehr Ermessenspielraum bei der Ausführung (das ist selbstverständlich, sorgt aber auch für Diskussionen, siehe Thread: GWD-FAG).

    Ps. Hab das Spiel nicht gesehen (brauch ich aber auch nicht für dieses Posting ;) )

    Da hat einer (erstmal) den Mund zu vollgenommen!

    Ist noch näheres zu der Verzögerung bei diesem einmaligen Vorhaben (hinsichtlich der 'Übernahme' der Halle durch den SCM) bekannt?

    Das Problem der hier diskutierten Regelauslegung ist zu wichtig, um es „einfach gut zu sein zu lassen.“

    1. Ich sehe die Interpretation in dem Kontext des Versuchs der Flexibilisierung (keineswegs immer ein positiver Begriff!) des Spiels. Feste Strukturen des Spiels (z.B. Ausführung „der Mitte“ – auf einer anderen Ebene auch ‚Abschaffung des Mannschaftsführers’) werden gelockert - der Handballsport soll schneller, dynamischer (und unübersichtlicher) gemacht werden. (darüber kann man streiten).

    2. Wenn Mannschaften diese Freiwurfausführungsauslegung in ihr taktisches Kalkül ziehen würden, dann könnte man sich leicht vorstellen, daß sich der Charakter des Spiels erheblich ändern würde. Man würde eine möglichst schnelle Ausführung anstreben – und versuchen, den Gegner quasi zu überrumpeln. Dies hätte u.a. eine erhebliche

    3. Verletzungsgefahr für die Spieler zur Folge. [Z.B: Backovic hätte es Michel auch unmöglich machen können, den Freiwurf auszuführen (durch grobes Foulspiel) – die Möglichkeit des ‚fließendes’ Ausführen eines Freiwurfes bei Mitspielern im 9-m-Raum könnte ein solches ‚unsauberes’ Verhalten fördern].

    4. Die Problematik der Übertragbarkeit auf untere Spielklassen wurde schon in mehreren Postings angesprochen. Auch hier steht für mich die Gefahr des Provozierens von ‚unkontrolliertem Verhalten’ der Abwehr- und Angriffsspieler im Mittelpunkt meiner Bedenken.

    5. Eine Regelung analog zum ‚passiven Abseits im Fußball’ stellt eine Überforderung der Schiedsrichter, Spieler und Zuschauer da. Zudem ist zu beachten, daß die hier diskutierte Situation ja nur ‚quasi zufällig’ in den Schlußsekunden entstand – man stelle sich wirklich vor, eine Mannschaft baut ihr Angriffsspiel auf die blitzartige Ausführung von Freiwürfen auf (bei mehr oder weniger passiv im 9-m-Kreis verbliebenen Mitspielern)

    6. Finde ich es generell nicht sehr glücklich, wenn die offizielle Spielaufsicht eines BL-Spiels dem Schiedsrichterwart des DHB übertragen wird (lt. SIS wenige Tage vor dem Spiel war zunächst Stemberg als Spielaufsicht vorgesehen). Es entsteht zu leicht der (irrige) Eindruck, daß er als eine Art Oberschiedsrichter fungieren würde – zumal bei der Ansetzung eines sehr jungen Gespanns.

    Ps. Die Argumentation von Handball-SR ist für mich durchaus nachvollziehbar – ich habe einige Gegenargumente gesammelt und tendiere eher zu diesen. Regeln und Regelauslegungen befinden sich halt in einem ständigen Wandlungsprozeß (und man bekommt als Nicht-SR die Diskussionen nicht immer mit) – und haben allesamt Vorzüge und Nachteile

    Wichtig ist aber m.E., daß in allen Spielklassen (möglichst) einheitlich gepfiffen wird und die Gegebenheiten aller Spielklassen bei ‚faktischen’ Modifikationen des Regelwerks berücksichtigt werden

    2. PS. Genau wie Lothar Frohwein 'durste' ich nach schriftlichem.

    Olaf: Wollte ich Dir nicht unterstellen, habe ich unglücklich formuliert.

    Das Foul war, wie gesagt, von Backovic an Michel (klare Sache: ballorientiertes 'Festmachen') - Backovic löste sich von Michel. Der führte den Freiwurf schnell aus auf Kraus, der im Begriff war, sich aus dem Kreis hinauszubewegen. Auf die Idee, daß die SR ein anderes Foul (etwa am Kreis) gepfiffen haben, bin ich bisher nicht gekommen.

    Die weiteren Angaben überlasse ich jetzt den Leuten mit Videoaufnahmen (ich weiß schon, warum ich kein Spiel mehr auf Video aufnehme ;) )

    Edit 1.40: störenden Rechtschreibfehler korrigiert; kurze Ergänzung: Das mit der Idee, daß ein anderes Foul irgendwo gepfiffen wurde, hab ich (halb-)ironisch gemeint (ist ziemlich abwegig).

    Mal ne schnelle und vorläufige Antwort (bevor die 'Photomacher' sie dann bestätigen/ergänzen oder widersprechen)

    1. Das war die Situation, genau wie ich sie in Erinnerung habe (oder meinst Du, daß sie mit irgendwelchen Programmen manipuliert wurde?)

    2. Der Freiwurf wurde gepfiffen, weil Backovic Michel 'festgemacht' hatte - Backovic löste sich von Michel (hätte er bestimmt nicht gemacht, wenn kein Pfiff erfolgt wäre). Also Freiwurf aus ca.11 m.

    Lothar Frohweins Frage verdient eine Diskussion.

    Für unseren Sachverhalt scheint sie aber akademisch zu sein: noch ein weiteres Bild:

    hier anklicken: Gotcha Do 16.31

    Der Ball befindet sich (nach der Ausführung) auf der Höhe des `Es` der WEZ-Werbung. Kraus steht eindeutig mit beiden Füßen im 9er Raum.

    Mein Fazit: Skandal: nein - Fehlentscheidung: ja

    nadine 76 schreibt zur Spielauswahl des DSF:

    Zitat

    aber nicht wenn es eine Partie der ersten fünf untereinander gibt

    Die ersten fünf Mannschaften spielen übrigens 32 Spiele untereinander aus (+ DHB-Pokal und Europapokal).

    Edit: stimmt nicht: natürlich 20

    Hier mal einen Link zu einem ganz informativen Bildschirmausdruck

    hier zum Bild (Beitrag Donnerstag 9.28 )

    Der Freiwurf (so einer wars ohne Zweifel) war auf dem Bild schon von Michel ausgeführt worden. Der Schütze Kraus (an der 9-m-Linie) befand sich zum Zeitpunkt der Freiwurfausführung in der Vorwärtsbewegung (aus dem 9-m-Raum raus). Auf LA befand sich übrigens vielleicht noch ein 3. Spieler in der 9-m-Zone (nicht auf dem Photo - meine Wahrnehmung in der Halle)

    Berücksichtigen sollte man noch, daß in Minden Mannschaft und 'Management' (Gieseking ist übrigens "Manager-Assistent" - war früher u.a. Co-Trainer bei GWD und Hameln) größte Anstrengengen unternehmen, den Bundesligahandball in Minden sportlich und finanziell zu halten. Das dann schon mal ein Spruch fällt, wenn zwei 25-jährige mit umstrittenen Entscheidungen (aus GWD-Sicht) und den Schiri-Wart 'im Gepäck' auftreten - so ist das nunmal im Sport.

    Jeppesen:

    Zitat

    super Verein; zweifelsohne der größte; sucht ihresgleichen; vier sehr glückliche Jahre; super Verein; professionellsten weltweit; großartig; super Mannschaft; erfolgreichsten Klub der Welt; begeisternden Kulissen; wir genießen jeden Augenblick; wohnen sehr schön; Sehnsucht; alles für Kiel geben; Ich bin sehr stolz darauf und sehr zufrieden

    usw....