Nochmal die KN:
ZitatLövgren schätzt Jeppesen nicht nur als Handballer. "Das ist ein feiner Kerl. Der würde gut zu uns passen – menschlich und sportlich."
Quelle: siehe oben
Nochmal die KN:
ZitatLövgren schätzt Jeppesen nicht nur als Handballer. "Das ist ein feiner Kerl. Der würde gut zu uns passen – menschlich und sportlich."
Quelle: siehe oben
Ja, das wird schon, jedenfalls beim Gros des Kieler Publikums. Die Kieler Nachrichten machen schon kräftig Stimmung für Jeppesen:
ZitatAngemerkt: Wichtiges Puzzleteil
Lars Krogh Jeppesen ein Zebra? Ein Gedanke, an den ein Kieler sich gewöhnen muss. Der Däne hatte schließlich maßgeblichen Anteil daran, dass der THW Kiel zuletzt drei Jahre lang auf einen Sieg gegen den Erzrivalen aus Flensburg warten musste.Eine endlose Zeit für eine Stadt, die es gewohnt ist, jedes Jahr die Meisterschale zu feiern. (sic!!)
Ein Typ wie Jeppesen gilt zudem als arrogant. Weil sein Spiel voller Emotionen ist. Weil er zur Höchstform aufläuft, wenn er das Publikum spürt. Egal, ob es ihn feiert oder verflucht. Unbestritten ist, dass der Däne in seiner letzten Saison für Flensburg der herausragende Spieler der Bundesliga war. Er könnte in der Kieler Abwehr ein ganz wichtiges Puzzleteil werden. Zudem spricht es für seine Ambitionen als Sportler, eine lebendige Stadt wie Barcelona gegen das beschauliche Kiel einzutauschen. Jeppesen will sich noch einmal beweisen. Dass er sich für seine Rückkehr in die Bundesliga den THW ausgesucht hat, spricht für die Ernsthaftigkeit seiner Pläne. Schließlich muss er nicht in die Glaskugel blicken, um zu wissen, was ihn am "Tag X" erwartet. Dann, wenn er ausgerechnet im THW-Trikot in der Flensburger Campushalle aufläuft. Wer sich diesem Druck aussetzt, hat eine Chance verdient. Nutzt er sie, werden ihn die Fans in der Ostseehalle auch schnell akzeptieren. Sollte er tatsächlich ein Zebra werden, ist zudem eines gewährleistet - Jeppesen kann dann keine Tore mehr gegen Kiel werfen.
(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 10.02.2006)
Quelle: hier
Nun wird das Gerücht 'offiziell' - eigentlich ist es schon mehr als das (die KN sind ja nicht gerade THW-fern):
Zitat
Kieler Nachrichten: Angelt sich der THW Kiel Lars Krogh Jeppesen?
Dänischer Nationalspieler möchte angeblich in der nächsten Saison Barcelona verlassen
Aus den Kieler Nachrichten vom 10.02.2006: Kiel - Spielt Lars Krogh Jeppesen in der nächsten Saison für den THW Kiel? In der Gerüchteküche sitzt der dänische Nationalspieler des FC Barcelona derzeit auf der heißesten Herdplatte. Voraussichtlich nicht mehr lange. Nach Informationen der Kieler Nachrichten sind sich der 26-Jährige und der deutsche Handballmeister bereits einig, ab Juli 2006 für längere Zeit gemeinsame Wege zu gehen.
THW-Manager Uwe Schwenker wollte auf Anfrage diesen spektakulären Transfer weder bestätigen noch dementieren. "Er ist ein Handballer mit herausragenden Fähigkeiten", meinte Schwenker. Mehr wolle er zu diesem Thema nicht sagen. Da Frode Hagen nach Saisonende in seine norwegische Heimat zurückkehrt, suchen die Zebras Ersatz im linken Rückraum. Jeppesen, der beim FC Barcelona noch bis 2009 unter Vertrag steht, erfüllt das Anforderungsprofil des elfmaligen Meisters. Der Zwei-Meter-Hüne ist nicht nur ein guter Schütze. Jeppesen ist auch einer, der in der Abwehr seinen Mann steht. Ein klarer Pluspunkt gegenüber dem Norweger Kristian Kjelling, der immer wieder als THW-Neuzugang genannt wird.
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Dazu aus der Neuen Westfälischen von heute:
Zitat...Renato Vugrinec wird definitiv nicht zum TBV Lemgo wechseln. "Es stimmt. Wir haben Anfang der Woche eine Absage erhalten", bestätigte TBV-Geschäftsführer Fynn Holpert vor dem morgigen Heimspiel gegen den VfL Pfullingen (Anwurf 19.30 Uhr, Lipperlandhalle) entsprechende Spekulationen. Dem 30-jährigen Slowenen vom SC Magdeburg soll ein lukratives Angebot vom aktuellen Tabellenzweiten der spanischen Liga, Portland San Antonio, vorliegen.
In Pamplona suchen die Verantwortlichen nach einem Ersatz für Mateo Garralda. Ob Vugrinec tatsächlich an die Seite von Ivano Balic, Kasper Hvidt und seinem ehemaligen Celjer Teamkollegen Zoran Lubej wechselt, darüber mochte Holpert gestern keine Auskünfte geben. "Wir haben seine Absage noch nicht mal persönlich, sondern über seinen Manager Stefan Bögel erhalten", ist der Lemgoer Verhandlungsführer von Vugrinec' Entschluss sichtlich geknickt.
Nach Verhandlungen in Velenje sowie einem Gespräch am Rande der Europameisterschaft in Basel wähnte sich Holpert eigentlich auf einem guten Weg. "Wir sind auf alle seine Forderungen eingegangen. Doch offensichtlich wollte er nicht nach Ostwestfalen", glaubt der TBV-Geschäftsführer, den Spieler "auch nicht durch das bekannte Wedeln mit weiteren Geldscheinen" überzeugen zu können. Andererseits ist der internationale Markt mit guten Linkshändern abgegrast. Die Topleute sind ausnahmslos langfristig gebunden.
Als Option wird in Lemgo nunmehr der Name Kyung-Shin Yoon gehandelt. Wie Holpert bestätigte, habe bereits eine Gesprächsrunde mit der Galionsfigur des VfL Gummersbach stattgefunden. Yoon, sechsmal Bundesliga-Torschützenkönig, hatte sich beim VfL nicht mit einer heftigen Gehaltskürzung anfreunden können.
Als Option wird in Lemgo nunmehr der Name Kyung-Shin Yoon gehandelt. Wie Holpert bestätigte, habe bereits eine Gesprächsrunde mit der Galionsfigur des VfL Gummersbach stattgefunden. Yoon, sechsmal Bundesliga-Torschützenkönig, hatte sich beim VfL nicht mit einer heftigen Gehaltskürzung anfreunden können.
Ich denke, daß Yoon die mit Abstand beste Lösung auf dem Markt ist. Er ist bekannt (in Lemgo nicht unwichtig); durch seine langjährige Bundesligaerfahrung kein 'echter' Ausländer mehr und paßt eigentlich auch ganz gut ins Spielsystem.
Fragt sich nur, ob Kehrmann davon so begeistert wäre.
Falls die Lemgoer einen neuen Trainer verpflichten wollten, könnten sie ja eigentlich gleich Klajic von Gummersbach mitverpflichten (das wäre zumindest sehr interessant und ein Stilwechsel auf der Trainerbank).
Meine Güte - da kann man ja einen Threat Wechselgerüchte iV (HSV) draus machen.- und ansonsten ist das ja auch alles noch ganz interessant.
wintermute: Und Du hast Dich erst heute mittag über die Unbeliebtheit des HSVs in der HE gewundert
(in Wechselgerüchte III)
Mal umgekehrt:
Ich erwarte in jedem Fall von einem Polizisten gesiezt zu werden.
ZitatDer Igor Andryushchenko scheint so ein Rohdiamant zu sein, wie es damals Fabian van Olphen war, als er zum TuS kam. Er kann sich erst einmal ohne Druck ein halbes Jahr eingewöhnen. Gute Voraussetzungen für beide Seiten.
Hm, liest sich stark nach Probevertrag an [bei der EM 15 Tore aus 46 Versuchen (recht wurffreudig der Mann); 6 Zeitstrafen - naja, sind halt Statistiken].
Mal gucken, ob er den Herbst in Lübbecke erlebt (oder er schon so geschliffen wurde, daß er in Kiel spielt :))
Wer grad im Büro sitzt oder keinen DSF-Empfang hat, kann sich das Finale per Livestream auf TW1.at live anschauen.
Oder auch ne Idee: Kommentar von TW 1 - Bild von DSF.
Express (Düsseldorfer Ausgabe - Print, S. 17) von gestern:
ZitatFlatten: "...Es gibt einige Spieler die gerne zu uns wollen." Einer davon ist wol Nettelstedts Rückraum-Ass Tobias Schröder. Oberstes Ziel ist nun erst einmal die Gewinnung neuer Sponsoren. "Wir sind dabei, sämtliche Unternehmen der Umgebung anzuschreiben" sagt Flatten""
Mal gucken, was bei der 'Postwurfsendung' rauskommt ![]()
Waldorf schreibt:
ZitatBei der EM wird schwachsinnigerweise (wie es übrigens auch das DSF macht) eine Parade nur gewertet, wenn der Torwart die eigene Mannschaft in Ballbesitz bringt und ins Seitenaus oder nach vorne abgewehrte Würfe nicht gerechnet. So werden die Statistiken verfälscht.
Das ist natürlich auch keine Lösung, so umgeht man allerdings immerhin das Problem der 'sehr einfachen' Paraden bei Wurfbehinderung des Gegners (mit Spielfortsetzung 'Freiwurf' oder 'Marke').
In der Logik verstehe ich dann aber nicht die Nichtberücksichtigung von ins Seitenaus abgewehrten Würfen.
Nur ist der Austragungsmodus noch in keiner Sportart eingeführt - ich bezweifele, daß der Handball stark genug ist, so etwas zu etablieren.
Eine Turnierform sichert schon die höchste Aufmerksamkeit für die Nationalmannschaft (jeder Interessierte weiß, da läuft in der Schweiz ein Turnier - aber bei einzelnen Spielen, die in Abständen ausgetragen werden, erfordert das Verfolgen schon einiger Motivation).
Hm, der DPA-Bericht liest sich aber verdammt so an, als ob Flatten an der Verkündigung nicht ganz unbeteiligt sei.
Waldorf schreibt:
ZitatMerkwürdig, dass die Meldung nicht vom TBV kommt. Solche eine Nachricht muss man selber verbreiten!
Lemgo hat doch für heute mittag eine Pressekonferenz angesetzt - aber wenn das jemand anders vorher an die Öffentlichkeit bringt!
Die DPA-Meldung liese sich so an, als hätte Flatten Hegemanns Wechsel nach Lemgo verkündet
:
Zitat
Nationalspieler Hegemann wechselt zum TBV Lemgo
Nationalspieler Michael Hegemann vom Bundesligisten VfL Gummersbach wird nicht zur HSG Düsseldorf zurückkehren. Der 28-jährige erteilte Manager Frank Flatten eine Absage, teilte der Club am Mittwoch mit. Der 38fache Nationalspieler wechselt nach nur einer Spielzeit bei den Oberbergischen zum 1. Juli zum Ligakonkurrenten TBV Lemgo. Bei den Ostwestfalen erhält er einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum Juni 2008. Hegemann hatte Gummersbach gebeten, die Option auf Vertragsverlängerung nicht zu ziehen.
Oliver schreibt:
ZitatVerschiedene spanische Medien (z.B. El Periódico, sport.es) berichten vom Interesse Barcelonas an Mindens Regisseur Snorri Gudjonsson.
Tja - und nach der letzten Saison hat der TVG seinen Vertrag nicht verlängert.
Anonymer SCM-Fan schreibt zu van Olphen:
ZitatDer Transfer zum jetzigen Zeitpunkt soll ihn wohl dazu dienen, sich 1 Jahr in MD einzugewöhnen, bis er dann evtl. wirklich gebraucht wird.
Auch eine interessante Sichtweise - ob van Olphen die wohl teilt?
Übrigens: ein solcher Sprung ist es von Lübbecke in die Weltmetropole Magdeburg nun wieder auch nicht. ![]()
NZZ von heute:
ZitatSeinem Ziel, eine starke Allianz gegen die internationalen Verbände zu schmieden, ist Hildebrandt in der Schweiz näher gekommen. «Die Profiligen in Spanien, Deutschland, Dänemark und Frankreich sprechen in diesem Punkt eine gemeinsame Sprache.» Allein die Ligen in Spanien und Deutschland stellen bei der Euro 06 rund 125 Akteure.
Seinem Ziel, eine starke Allianz gegen die internationalen Verbände zu schmieden, ist Hildebrandt in der Schweiz näher gekommen. «Die Profiligen in Spanien, Deutschland, Dänemark und Frankreich sprechen in diesem Punkt eine gemeinsame Sprache.» Allein die Ligen in Spanien und Deutschland stellen bei der Euro 06 rund 125 Akteure.
Streit um WM- und EM-TurnusHildebrandt will zwar weiterhin intensive Gespräche mit IHF und EHF suchen. Aber für den Fall, dass sich keine schnelle Einigung ergebe, werde er «in letzter Instanz» den Gang an den Europäischen Gerichtshof nicht scheue: «Dann werden wir prüfen lassen, ob es rechtens ist, dass die Spieler als unsere Arbeitnehmer mehr als 80 Tage abgestellt werden müssen mit dem Ziel, dass die internationalen Verbände mit ihren Turnieren Geld verdienen.» Freilich weiss auch Hildebrandt, dass die Strukturen der internationalen Verbände einen schnellen Kompromiss der Positionen kaum zulassen. Denn dort wollen Verbände wie Argentinien oder Katar - die aussereuropäischen Mitglieder verfügen über rund zwei Drittel der Stimmen im IHF-Plenum - am liebsten jährlich eine Weltmeisterschaft, um die Spiele ihres Nationalteams aufzuwerten. Insofern scheint die Forderung der grossen Profiligen, WM und EM nicht mehr alle zwei, sondern nur alle vier Jahre auszutragen, nicht durchsetzbar. Nicht unwahrscheinlich also, dass sich die Parteien des Handballs, so nicht bald Ausgleichszahlungen fliessen, bald vor Gericht begegnen.
Quelle: hier anklicken
Das mit dem Gang vor den Europäischen Gerichtshof möchte ich mal intuitiv als nicht ganz aussichtslos einschätzen, dauert natürlich.
Eine Frage ist natürlich noch, ob ein Hildebrandt überhaupt in der Lage ist, ein internationales Bündnis zu schmieden (schon allein wegen fehlender Diplomatie).
PM Düsseldorf:
Zitat1989 gewann Horst Bredemeier den IHF-Cup mit den Düsseldorfer Bundesliga-Handballern.
Da sollte man vielleicht etwas zum damaligen Kontext sagen:
TURU hat seine Erfolge mit einem kleinen Kader, größter taktischer Disziplin und relativ beschränkten finanziellen Mitteln erreicht - die zu großen Teilen von einem einzelnen Hauptsponsor bereitgestellt wurden. [der dann (nicht ganz freiwillig) ins Ausland übersiedelte] . Meiner Erinnerung nach waren die großen Düsseldorfer Unternehmen auch damals nicht in sehr großem Umfang bei TURU engagiert.
Ich kann mir auch vorstellen, daß der Düsseldorf - Gummersbach Prozeß sich nicht gerade posiitiv auf die Sponsorensuche auswirkt - und ob der Stil der Pressemitteilungen nicht eher abschreckend ist?
Ronaldo schreibt:
ZitatIch erinnere mich an eine Versicherungsdiskussion im Zusammenhang mit dem Einsatz von Nowitzki in der Basketball-Nationalmannschaft.
Bei Nowitzki war meiner Erinnerung nach das Problem. daß er in den USA (Nicht-EU-Land, bzw. 'europäisches Sozialabkommen' oder sowas) spielte - und deshalb der DBB für einen Versicherungsschutz sorgen mußte.
Sensi 84 schreibt:
ZitatLaut BUH (in der Magdeburger Volksstimme) kommt der Wechsel nicht zu Stande, wenn sich der TuS für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren sollte... und dahin hat der TuS im Moment sechs Punkte Rückstand...
Wenn BUHs Darstellung stimmt, ist die folgende Äußerung von van Olphen (ebenfalls aus dem Volksstimme-Artikel) aber sehr bemerkenswert:
ZitatAuch van Olphen selbst sieht keine großen Hürden, die ihn den Weg Richtung Magdeburg versperren könnten: „ Die Bedingungen werden alle erfüllt werden, da gibt es keine Probleme, das lässt sich alles in den nächsten Wochen klären."
da könnte van Olphen in der Tat ja auch wirklich zu beitragen ![]()
Quelle: ganzer Artikel im Magdeburger Forum