Beiträge von Karl

    Vielleicht ist da ganze Geschehen in Gummersbach ja auch als Machtdemonstration von Krämer zu interpretieren, der bekanntlich am 1.2.06 nicht mehr Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln (Ruhestand) sein wird - und damit 'König ohne Königreich'.

    S.A.M. schreibt:

    Zitat

    Tja, im Gegensatz zum THW scheint dem VFL irgendwie der Stil zu fehlen.


    Dem will ich generell nicht widersprechen.
    Das Entstehen dieses Eindrucks mag aber begünstigt sein durch die andere Presselandschaft in Kiel (Stichwort: enge Verknüpfung: Kieler Nachrichten - THW).

    Andere Passagen aus dem Express-Interview:

    Zitat

    Hecker: „Deshalb waren wir verblüfft und enttäuscht, dass Yoon so schnell und endgültig Nein sagte..... Die Tür steht für ihn offen. Er soll mal ein Wochenende drüber schlafen und dann können wir nochmal reden.“

    Hecker (in Vertretung von Krämer?) weist damit doch eindeutig die 'Alleinschuld' Yoon zu. So redet doch niemand, der ernsthaft nochmal auf Yoon zugehen möchte.

    Das ist ja großzügig und gönnerhaft! :nein:
    Warum solche öffentlichen Äußerungen? Jetzt gibt es für Yoon ja wohl (ohne völligen Gesichtsverlust) keinen Weg mehr zurück.

    Ich argumentiere/spekuliere mal weiter 'pro Yoon' ;) :
    Wenn man sich in seine Lage hineinversetzt (soweit mir das möglich ist), dann kann er das (publizierte!) Angebot schon als Affront empfinden. Ich kann miir vorstellen, daß es ihm auch um seine Ehre geht - und nicht nur um finanzielle Nachteile. Die öffentlich kolportierte Gehaltssumme und das drastisch reduzierte Gehalt schwächt seine Position innerhalb der Mannschaft und seine Selbstachtung - und wurde ihm präsentiert unter derselben Führung (Krämer) wie der Fabelvertrag vor 2 Jahren. Die öffentliche Ankündigung seiner Gehaltseinbußen kann er durchaus als Demontage empfinden, zumal er seine neue Rolle im Spielsystem des VFL offensichtlich akzeptiert.

    Wenn man öffentlich sagt: Wir zahlen nur noch die Hällfte - dann nimmt man in Kauf, das der Spieler beleidigt ist (und Gummersbachs finanzielle Lage ist ja wahrscheinlich nicht viel schlechter als vor 2 Jahren).
    Das Problem ist also.
    a) die Öffentlichkeit (hat die VFL-Führung eigentlich die vor Wochen im Express publizierten Zahlen dementiert - in dem Fall hätte ich auch eine 'Notlüge' des VFLs akzeptiert);
    b) die offensichtlich großzügige Ausgestaltung des alten Vertrages.

    Ich kann mir (in dieser Logik) gut vorstellen, daß er nunmehr lieber für einen anderen Bundesligisten sogar für schlechterer Konditionen spielen würde, als er beim VFL in der nächsten Saison erhalten würde.

    Aber wer weiß, vielleicht muß die VFL-Führung noch einen Canossa-Gang machen - und Yoon lenkt ein.

    Ps. Wirklich zu pokern scheint ja FvB.

    Hab das Thema (Olafs Kommentar) hier angefangen, deshalb kurz dazu.

    Kommentar hatte ich extra fettgedruckt - weil es halt eine Meinungsäußerung (Kommentierung) des Redakteurs ist. Und über Meinungen kann man ja immer streiten - finde durchaus gut, daß auf HW auch meinungsfreudige Artikel sind, an denen man sich dann etwas `reiben` kann (und die dann ja auch auf HW als `Kommentar` gekennzeichnet sind).

    Meteokobes schreibt:

    Zitat

    Vielleicht sollte ich mal kurz erläutern, dass Express, Kölnische Rundschau und Kölner Stadtanzeiger alle zum Verlage NevenDumont gehören. Es ist also immer die gleiche Quelle Augenzwinkern

    Ein Verleger - aber unterschiedliche Redaktionen! Bild ist ja auch nicht = Die Welt.

    Auch in Handball-World jetzt ein ein kritischer Kommentar: (Überschrift: 'Verzockt') zu Yoons Verhalten. Die Strategie der VFL-Führung (falls es sie gibt) scheint aufzugehen...

    PS.
    Ein bißchen erinnert mich das in Gummersbach an die Tradition des Demontierens 'großer' VFL-Spieler: Wunderlichs Abschied; Hansi Schmidt.

    Atom schreibt:

    Zitat

    Das ist so typisch OH - erst wollte ich nichts sagen zum EKG Trainer - aber erst große Klappe und dann wieder belecken lassen - das ist sein wahrer Stil.


    Wenn ich das alles so unbefangen lese, dann interpretiere ich das als 'Sieg' von (Sohn und Vater?) Hess auf der ganzen Linie.

    Medienberichte (hier Oberberg-aktuell):

    Zitat

    Laut Insider-Kreisen soll „Nick“ 440.000 € Jahresgage kassieren, der Etat des VfL liegt diese Saison bei rund 4,7 Millionen Euro. Angesichts des aktuellen Top-Kaders ein alles andere als stimmiges Verhältnis.


    Die VFL-Führung hat sicherlich ein größeres Interesse als Yoon, daß eine solch imposant wirkende Gehaltsangabe (die letztendlich wenig ausagekräftig ist, siehe Waldorf) an die Öffentlichkeit gelangt (siehe obigen Medienbericht)..

    Dadurch wird Yoon und sein altruistisches Image erheblich beschädigt. Stutzig macht, daß die Gehaltssumme schon vor Wochen lanciert wurde.... (von wem wohl...?)

    Kölnische Rundschau von Freitag (Joachim Schmidt):

    Zitat

    Bei dem neuen Vertragsangebot sei der Verein nun bis an seine finanzielle Schmerzgrenze gegangen.

    „Das bin ich auch“, beteuerte Yoon. Dennoch habe man zu weit auseinander gelegen. „Aber es ging nicht nur ums Geld“, meinte der Koreaner, der gegenüber der Rundschau aber auch zugab, vor dem gestrigen abschließenden Vertragsgespräch davon ausgegangen zu sein, beim VfL zu bleiben: „Deshalb kann ich auch nicht sagen, bei welchem Verein ich in der nächsten Saison spiele.“
    Wie Hans-Peter Krämer, so betonte auch VfL-Geschäftsführer Stefan Hecker, dass man zu einem einheitlichen Gehaltsgefüge innerhalb der Mannschaft kommen wolle („alle sollen angemessen bezahlt werden“). Nach Rundschau-Informationen wird Kyung-Shin Yoon derzeit mit 440 000 Euro entlohnt und sollte künftig auf etwa 200 000 Euro verzichten.


    ganzer Artikel: Kölnische Rundschau klicken
    Interessant, daß die Gehaltsangaben von Yoon aus dem Express jetzt von der Kölnischen Rundschau bestätigt werden.

    Über die nicht finanziellen Gründe kann man spekulieren.

    Karl zum Stelmokas - Füxxe- Gerücht:

    Zitat

    Man sollte bei solch spektakulären Neuverpflichtungen in Berlin (falls es es dazu käme) nie vergessen, welche Finanzierungsgrundlage Hannings spektakuläre Neuzugänge in Hamburg hatten.


    Ali dazu:

    Zitat

    einspruch - die meisten neuzugänge wie gille, svenson oder belaustegui kamen in der prä-hanning-ära unter anders fältnas


    Einspruch natürlich akzeptiert- aber nur zur Hälfte!

    Hatte den medienwirksamsten Transfer vor Augen (Pascal Hens) - zudem noch Torsten Jansen und Morten Bjerre (wurden alle unter/von Hanning verpflichtet).
    Außerdem gabs unter Hanning bestimmt auch noch Vertragsverlängerungen. (ich geh mal davon aus, daß Hanniing schon bald nach seinem Amtsantritt in Hamburg 'mehr' als ein reiner Trainer war).

    Ps.: Stelmokas kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Weiß jemand, wer sein Berater ist?

    Naja, wenn Du da schon Angst bekommst, hast Du wahrscheinlich eh ein angsterfülltes Leben :lol:

    Man sollte bei solch spektakulären Neuverpflichtungen in Berlin (falls es es dazu käme) nie vergessen, welche Finanzierungsgrundlage Hannings spektakuläre Neuzugänge in Hamburg hatten.

    Andre schreibt:

    Zitat

    Ich will entweder in Richtung Rechtswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften studieren. Also voll im Mainstream.

    Rechtswissenschaften kann man an keiner FH studieren (wg. Staatsexamen). Der 'Königsweg' ist auf jeden Fall die Fernuni Hagen (hat vollen Universitätsstatus mit tw. sehr renommierten Lehrenden, Promotionsrecht; gute Unibibliothek - und sind auch billiger als die Privatanbieter). Studienzentren der staatlichen Uni (nicht nur 'staatlich anerkannt' oder sowas) sind über ganz NRW verstreut
    Link Fernuni
    Die sollen allerdings auch enorme Abbrecherquoten haben (also: Jura neben dem Beruf studieren - ich weiß ja nicht ?( ). Berücksichtigen sollte man vielleicht auch, daß man auch so im 'Unibetrieb' eine Menge (außer den reinen Stoff) lernt. Durch die Umstellung auf BA muß man in der Regel an der 'echten' Uni aber mehr (physisch) präsent sein als früher.

    Projekt-HSV schreibt:

    Zitat

    Postings, die die Welt nicht braucht.

    Ach nee, laß den OWL-Andy doch unsere Phantasie etwas anregen. Ist doch ne Information, daß in Lemgo die "wildesten Gerüchte kursieren" - und illoyal ist es auch nicht, sowas zu schreiben. Die Baustellen in Lemgo sind ja bekannt, bin mal gespannt, ob es eine 'große Lösung' geben wird