Beiträge von Karl

    Nuja, es kommt wirklich drauf an, was die Dortmunder mit der neuen Halle so für Pläne haben...

    300 Zuschauer ist jetzt auch nicht sooo furchtbar erstaunlich, die Leichtathletikhalle ist halt völlig ungeeignet, Corona ist ja auch wieder sehr präsent...

    Ein perspektivisches Problem ist für den BVB natürlich, wie sie in der neuen Halle (wo ich ein Riesenpotential sehe, gerade zuschauerzahlenmäßig) die CL als Topereignis vermarket werden kann. Das gute Abschneiden in der CL in dieser Saison kommt für den Verein vielleicht viel zu früh....und ist mittel- und langfristig vielleicht sogar absolut kontraproduktiv.

    Mit Dumanska und Bazaliu hatte Podravka übrigens 2 Spielerinnen aus der aktuellen Startformation der rumänischen Nationalmannschaft am Start (von den kroatischen EM-Dritten will ich gar nicht sprechen) - das sagt schon einiges über die Situation im europäischen Nationalmannschaftsbereich in etlichen traditionellen Handballländern aus....Aber der DHB will sich ja lieber auf die Heim EM in ein paar Jahren konzentrieren...

    @Frankfurt/Oder: Tja, Hauptsponsoren: Sparkasse und Stadtwerke (und eine kleinere lokale Brauerei). Wäre schon wünschenswert, wenn an dem doch auch traditionsreichen Ort wieder was entstehen könnte, ohne verstärktes Engagement der öffentlichen Hand wird es aber wohl kaum laufen (Halle/Saale könnte 'Modell sein mit seiner Förderung durch städtische Unternehmen - die Stadt ist natürlich größer)

    Bei Bruder eines HSV-Spielers ist die Sache ja wirklich ganz glasklar - Spielwiederholung, kann mir nicht vorstellen, dass die MT da Einwände äußert (die wussten das vielleicht auch zuerst gar nicht).

    Ist schon auch noch mal was Anderes, als wenn es einen 'anonymen' Zuschauer betroffen hätte.

    Selbst wenn (noch nie davon gehört): Also, zumindest Kiel wusste doch von dem Interesse von Kolstad, wird doch bei Flensburg nicht anders gewesen sein.

    Sowohl Flensburg als auch Kiel sind doch zunächst einmal völlig Unbeteiligte an den Transfers...(okay, indirekt schon, da solche Wechselspekulationen über einen längeren Zeitraum Unruhe schaffen können - aber Kolstad ist den abgebenden Vereinen nicht rechenschaftspflichtig, die Norweger haben mit der SG und dem THW sogar gar nix zu tun).

    Nuja, nun haben die deutschen Vereine Kolstad die Präsentation der neuen Spieler praktisch vermasselt (zumindest den Überraschungseffekt), aber was Deutsche tun, scheint halt anderen Maßstäben zu unterliegen...

    Naja, zu den Dixis wurde der Kreisbaudezernent vor Wochen im MT zitiert, dass die Toiletten im alten Teil niemanden zuzumuten seien.

    Details hab ich nicht gelesen/wahrgenommen (diese Legionellen scheinen demnach kein Problem mehr zu sein - von denen war zuerst immer die Rede, dass da was gemacht werden müsste) - da stellt sich ja doch die Frage, was mit dem Toiletten im alten Hallenteil in der Schließzeit passiert sein muss?

    Solche für die Zuschauer offenen Fragen schaffen natürlich zusätzlich Verdruss....

    Jo, Fazit:

    Also handelt es sich dann offensichtlich wieder um eine typische, aufschneiderische TCLIP-Lüge...und die übliche Hetzerei und Verleumderei

    Vielleicht weiß ja irgendein Anderer eine Erklärung? (okay, hab vollster Verständnis, wen n sich jemand einem TCLIP nicht aussetzen möchte)

    Dann zitier doch einfach mal die Stelle....(interessiert bestimmt nicht nur mich.....wäre ja auch schön, wenn Andere das nachvollziehen könnten, wenn schon ich nicht in der Lage bin, das zu verstehen - vielleicht sind die es dann ja)

    Tja, der MT-Sportchef spricht heute von den Blöcken A-C (gesamte alte Tribüne) von "Arbeitertribünen" - die gesamte neue Hallenhälfte ist ja (außer dem Gästeblock) VIP-Raumgängern vorbehalten...Der Begriff hat das Zeug, sich einzubürgern

    Diese Lösung des Kreises (unter Schweigen/Duldung von GWD) ist natürlich eine Unmöglichkeit und wird sicherlich sehr viele Zuschauer verärgern (die für bis zu 37€ Eintritt auf Dixi-Klos geschickte werden). Das kostet bestimmt richtig Zuschauer und schafft Unwillen....(nicht nur bei den Normalos, die auf der neuen Tribüne ihren Stammplatz hatten und nun vertrieben wurden).

    Immer noch völlig schleierhaft ist mir, warum der alte VIP-Raum (im neuen Bauteil) nicht in das Brandschutzkonzept integriert werden konnte (...zwangsläufig entsteht da der Verdacht, dass die alte Kreisspitze eine Wiederinbetriebnahme der Kampahalle erschweren wollte). Der fachlich für die Kampahallenschließung verantwortliche Kreisbaudezernent ist ja übrigens weiterhin im Amt.

    Klar, der hat seine Fähigkeiten/Qualitäten (das Erkennen des Chancen in Berlin erforderte allerdings auch diese gar nicht - wohin auch sonst nach Hamburg??) - ob es allerdings wünschenswert ist, dass diese ihm zum 'König des Handball' in Deutschland führen bzw. geführt haben...

    Es bleibt doch erstmal der Eindruck einer Primitivität auf vielen Ebenen, dass ein 'König' natürlich auch Einfluss auf das Bild/Ansehen seines Landes hat, ist doch das eigentliche Problem für den Handball.

    Nuja, ist klar, dass der das so darstellt......Man kann es halt glauben oder halt nicht...(Handballaffinität mag durchaus eine persönliche und relevante Komponente sein - andere Variablen, welche evtl. dazukämen, würde Hanning kaum erwähnen, was man ihm natürlich nicht verüblen kann - dem Geschäftsführer gehört übrigens die Deutsche Wohnen nicht)

    So viele Konzernchefs finden sich in anderen Städten allerdings nicht auf A-Jugendhallentribünen, die man ansprechen könnte ;) Okay, wenn die da in Berlin rumhocken....

    Prinzipiell ist eigentlich jeder €, der in den Handball fließt, gut - ob ein Hanning als Manager allerdings in einem Kontext außerhalb Berlins dauerhaft denkbar wäre - hm...

    Naja, das Biotop Berlin ist sicherlich ein absoluter Glücksfall für Hanning - nicht zu vergessen selbstverständlich (Ex-Dr.) Steffel. Man könnte auch annehmen, Frank Steffel als politischer Strippenzieher der eigentliche Erfolgsgarant ist (durchaus abzunehmen, dass das jemand ist, vor dem Hanning 'strammstehen' wird).

    Übrigens hat der Berliner Senat gerade dem Füchse-Hauptsponsor 'Deutsches Wohnen' 2,5 Milliarden € (!!) für ein (nicht detailliert überprüftes) Wohnungspaket überwiesen..(nicht, dass da ein direkter Zusammenhang bestünde, aber...)

    Berliner Verhältnisse sind schon ein wenig spezifisch - ob man darüber wirklich Aufschlüsse in Hannings Buch bekommt, wage ich schon sehr zu bezweifeln...

    Es ist übrigens überaus offen, wer wessen Beerdigung nicht besuchen wird - aber gut, Hanning hat sicher nicht die Perspektive, dass er 'in Gottes Hand' sei.

    Über das sprachliche und stilistische Vermögen des Co-Autoren Stukenbrock kann sich jeder anhand der Amazon-Leseprobe selbst ein Bild machen - ich gebe aber zu bedenken, dass er als Co-Autor inhaltliche/redaktionelle Verantwortung trägt (anders als Kretschmar, der nur einen Gastbeitrag beisteuerte)

    Nettes Bild von den Beiden: https://www.tageblatt.de/startseite_art…id,2277259.html

    Harpiks: Nee, das ist ein Missverständnis - mit Heimturnier meinte ich die Perspektive des DHBs ...der Rest der Handballwelt denkt ja in olympischen Zyklen. Wie das mit Heimturnieren aber so ist, hat man ja gesehen...

    Behnke und Naidcevicius haben nach meiner Wahrnehmung auch/primär die Gegenwart und nahe Zukunft im Blick...(und da kommt z.B. natürlich auch der momentane Trainer in den Blick) - man hat ja irgendwie nicht so den Eindruck, dass das Verfehlen der Olympia-Quali so vom DHB als aktuelle Katastrophe wahrgenommen wird - eher so, dass die Perspektive vorherrscht: in ein paar Jahren wird es besser laufen (Dank unserer Strukturreformen)

    Behnke und Naidkevicius wollen: Erfolg jetzt bzw. in naher Zukunft....(und dazu gehört natürlich auch die Trainerfrage)....so meine Lesart (die Beiden können sich natürlich nicht klar äußern, wollen ja durchaus wieder dabei sein....)

    alter Sack schreibt:

    Zitat

    ob die DHB Mädels in absehbarer Zeit um Platz 5-6 kämpfen werden.


    Die DHB-Auswahl müsste GEGENWÄRTIG um Platz 5-6 mitspielen (bei günstigem Verlauf in Einzelturnieren, auch mal mehr - weniger auch möglich, bei Platzierungen in Einzelturnieren ist ja auch viel Glück, Auslosung usw. dabei), in Einzelspielen hat man ja nun wirklich auch schon alles geschlagen auf Turnieren, aber die Verstetigung innerhalb der Turniere... Das Nichtqualifizieren für die Olympia-Qualifikationsturniere (!) ist schon ein extrem ungünstiges Ergebnis.

    Wenn ich Naidkevicius und Behnke richtig verstanden habe, ist ihr Hauptproblem ja auch das Vertrösten auf irgendeine Zukunft (irgendwann wieder ein Heimturnier oder so). vertrösten auf irgendwann mal, ist natürlich auch für den Verband das Bequemste in einem "nicht lukrativem" Bereich...

    Ps. Valcea ist ja nun ein äußerst traditionsreicher Standort des europäischen Spitzenhandballs (wo auch x-Größen schon gespielt haben), würde ich jetzt nicht als 'Pampa' bezeichnen

    Hm diese 'Spring-Hausmeister' sind ja in den Ferien häufig dann für x-Gebäude zuständig. So einfach ist das dann für den vielleicht gar nicht, wenn man Montagabend damit ankommt, Du musst Dienstagmorgen da erscheinen....(und wenn man ihm dann im BVB-Handballtonfall ankommt :D )

    Mich verblüfft vor allem die Schnelligkeit, mit dem der BVB das in die Medien gebracht hat - das war heute morgen....

    Na, da helf ich mal - Paul meint wahrscheinlich beispielsweise das Wirken von Frerichs Eilts als jahrelangen Architekten und Motor des Flensburger Handballs + Vorsitzender und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Flensburg (in Personalunion) -z.B. hier (und der Artikel behandelt nur einen Ausschnitt):

    301 Moved Permanently

    Auch im Beate Uhse-Fall entpuppte sich das Milieu 'ganz oben', durch die der Flensburger Handball organisiert und primär finanziert wurde (letztendlich Kohle eines Staatsunternehmens - etwas anderes sind Sparkassen von den Besitzverhältnissen her nicht, auch die Provinzial) - als, nuja, nicht über jeden Zweifel erhaben

    Magdeburg, Kiel, Flensburg - alle hatten schon ihre Affären...(und wenn man sich so die Finanzierung der Füchse anguckt mit den politischen Verquickungen, naja...). Flensburg war sicher am Gravierendsten.

    Vestergaard trainiert doch Viborg...

    Aber seine misslungene Amtszeit (warum auch immer), ist natürlich ein Problem - weil er eine Hypothek für die Verpflichtung eines nichtddeutschen Trainer ist bzw. ohne Sprachkenntnisse. Anders als bei den Männern sind die halt im Frauenbereich nicht so vorhanden.

    Tomas Ryde wäre ansonsten sicher interessant (ohne Trainerjob, wohl finanziell unabhängig vom Handball), Viver ist nicht mehr spanischer Nationaltrainer- spanische Trainer im Handball eh Mode (und würde von seinem Verein vermutlich das Okay, bekommen, weil der sich geehrt fühlen würde); Zweitjob für Ambros Martin? (bei Verein mit deutschem Hauptsponsor).

    Tja Männertrainer, da war doch Biegler (die Heim-WM rechne ich ihm aus der Außenperspektive nicht negativ zu), auch schon versucht. Da gäbe es natürlich einiges, glaub aber gefühlsmaßig, dass z.B. Wandschneider nicht so ein Frauentrainertyp wäre

    Ich glaub übrigens, dass die Spanier von der Orga und dem ganzen Drumherum ein schönes Turnier veranstalten werden...(sportlich naja, ist diesmal bei einigen Ländern schon krass mit dem nacholympischen Charakter), Ambiente bei der Auslosung war zumindest viel versprechend, die politischen Regionen scheinen stark engagiert zu sein.

    Sehr bedenklich war übrigens in der EM-Quali jetzt auch die Niederlage der Serbinnen in Island - Kroatiens Heimniederlage gegen die Ukraine überraschte noch nicht mal sooo sehr, die waren bei ihrem phantastischen Turnier in Dänemark halt in einem 'Flow', sowas ist schwer verstetigbar (schade, war für kroatische Verhältnisse recht viel Publikum beim Spiel)

    Ich bewerte die (auch kurzfristigen) Zukunftsaussichten des jetzigen Kaders ja als recht gut - da braucht man keinen hauptamtlichen Konzepttrainer, der groß in den DHB integriert ist, sondern jemand, der mit den vorhandenen Spielerinnen gut arbeiten kann, und von ihnen anerkannt wird, halt primär ein Trainer zur Turniervorbereitung....(aber vermutlich wird Hauptamtlichkeit für den DHB wieder eine sine qua non werden - die haben ja vor allem 'Visionen' für die Zukunft....)

    Paul schrieb:

    Zitat

    Mehr Retorte geht ja nun wirklich kaum.

    Darauf bezog ich mich.....und hab die Meinung vertreten, dass es völlig unzutreffend sei. Wenn man das norwegische Vorhaben an bekannteren Standorten wie Drammen, Sandjeford oder Elverum verwirklichen würde, dann wäre natürlich auch ein Retortenaspekt dabei....(wobei es jetzt sicherlich keine allgemein anerkannte Definition gibt)

    Wie bei Kielce könnte ein Spitzenverein in Norwegen auch zur Verstetigung des Handballinteresses beitragen - bei den Männern ist ja nun nicht so die ganz große Kontinuität wie in Dänemark und Schweden vorhanden...Das Beispiel des jüngsten norwegischen CL-Frauensiegers Vipers Kristiansand wirkt bestimmt auch ermutigend - die haben übrigens auch keine Riesentradition und haben primär norwegische Spitzenspielerinnen 'heimgeholt'

    Ähnlich wie bei Vipers nehme ich nicht an, dass Kolstad mit marktunüblichen Summern um sich werfen wird, sowas wäre sicher schwer in Norwegen zu verkaufen. Ist natürlich für Fans deutscher Spitzenvereine selbstwertmäßig schwer zu 'verknusen', wenn Spieler nicht primär wegen des Geldes weggehen würden...