@alterSack: Nuja, die politischen Verhältnisse in Ungarn werden in der westeuropäischen Öffentlichkeit ja 'skeptisch' betrachtet (um das mal vorsichtig zu umschreiben - ob gerechtfertigt oder nicht, besser nicht diskutieren, sonst kriegen wir hier gleich Besuch aus dem Lipperland und damit unweigerlich Löschungen/Sperrungen bzw. zumindest Ende der jetzigen konstruktiven Diskussion
)
Audi hat sich ja bestimmt auch wie der VW-Konzern programmatisch der 'Diversität' verschrieben. Wenn Györ da jetzt einen (radikalen) Ungarinnenschwenk machen würde, bestände schon prinzipiell die Gefahr, dass der ungarischen Politik 'feindlich' gesinnte Medien in West- und Nordeuropa sowas ins Blickfeld bekämen.
Naja, das Engagement von Audi ist ja schon erheblich, das wird ein Werksleiter sicher nicht allein machen können, steht ja auch ein bissel in der VW-Tradition (Wolfsburg und so) und ist ja auch ohne Zweifel (in Ungarn) sehr erfolgreich. Sobald da aber Schlagzeiten kämen, wie: "Orban-Gefolgsmann/Orban-Verein (wird sicherlich irgendein FIDESZ-Mitglied irgendwo geben im Verein) fährt Kurs 'Ungarn zuerst' mit VW Geldern", dann würde es brenzlig...
Und die Medienlandschaft in Westeuropa ist ja so, dass so eine Skandalisierung jederzeit drin ist (...meine auch schonmal in einem Bericht über das Audi-Werk in Györ, die Handballerinnen mit negativen Unterton erwähnt gehört zu haben - kann das aber jetzt nicht belegen)
Stoßrichtung der (spekulativen) Argumentation ist deutlich?