Beiträge von Karl

    Ritchie schreibt:

    Zitat

    Ostwestfalen war ein Gebiet, was dann zum Kurfürstentum Brandenburg kam

    Das ist so nicht ganz richtig. Das heutige Ostwestfalen bestand aus verschiedenen Territorien, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten zum Kurfürstentum Brandenburg bzw. dann zum Königreich Preußen kamen. Erst in der nachnapoleonischen Zeit wurden diese dann mit dem Regierungsbezirk Minden verwaltungsmäßig zusammengefasst.

    Aber bis heute ist das Gebiet Ostwestfalen halt zu disparat, als dass es 'identitätsstiftend' wirken könnte (eher ein geografischer Begriff, 'irgendwie' muss man die Gegend ja nennen). Um Handballbezug herzustellen, merkt man es ja auch, dass sowohl die Förderer von GWD als auch Lübbecke aus einem engen lokalen Umkreis kommen - Lemgo profitiert sicherlich neben seiner 'lippischen Identität' von der größeren geografischen Nähe zur Großstadt Bielefeld (wo GWD und Lübbecke als Handballbundesligisten quasi nicht präsent sind, ist nicht deren Einzugsgebiet, sieht man mal von der Herkunft von Spielern im Jugendbereich ab - von Paderborn oder Gütersloh erst gar nicht zu reden)

    Qualmzeichen; Selbär: Jaja, ihr versteht hier alle den TCLIP nicht, weil ihr Euch noch nicht soviel mit dem abgemüht habt.

    Der meint halt, dass alle User außer ihm hier die Auffassung vertreten würden, dass Lippe als eigenständiges Fürstentum/Freistaat bzw, Land Lippe fortexistieren würde....(deshalb auch seine angedeuteten Reichbürgervorwürfe - mag sein, dass jene sogar von einer Fortexistenz eines Staates Lippe oder Lippe-Schaumburg über 1945 hinaus ausgehen...und die Existenz eines Landes NRW negieren)

    Hört sich etwas 'eigentümlich' an, aber macht euch mal den Spaß, seine Postings unter dem Aspekt durchzulesen. Dann ergäben die sogar Sinn...Nuja, die Welt von TCLIP ist halt eher seine Ureigene....(dies gilt vor allem auch für seine Rezeption der Äußerungen anderer User)

    Naja, wenn man hier liest, wie es Quenstedt beim THW ergeht, dann ist das ja nun nicht gerade eine Werbung für einen stark aufstrebenden jüngeren BL-Stammtorwart dort anzuheuern. Der Quenstedt ist da ja nicht geholt worden, weil er in Magdeburg gar nix gehalten hatte...

    Ob das Training beim THW nun wirklich so viel qualitätsvoller ist als bei anderen Bundesligisten? Die sind halt große Teile der Saison einfach unterwegs...

    Naja, eigentlich gibt es Ostwestfalen gar nicht :D

    Aber nicht, dass daran sich jetzt eine Diskussion entspinnt, gemeint ist nur in kultureller Hinsicht. Das ist ein Verlegenheitsbegriff für den ehemaligen Regierungsbezirk Minden (Minden wirkte wenig prägend, u.a. weil am Rande Ostwestfalens gelegen) , der ganz unterschiedliche Gebiete wie etwa Minden und das katholische Paderborn, aber auch die ravensbergische Großstadt Bielefeld umfassen.

    Das ist ganz anders als bei Lippe (mit eigener Landeskirche und so)

    Wenn Sögard da nicht aufs Tor gegangen wäre, wäre es nicht unwahrscheinlich gewesen, dass Zeitspiel sofort abgepfiffen worden wäre....also, ich sehe da nix, was ihm 'negativ zugerechnet werden könnte...- Machulla sagte ja auch auf der PK sinngemäß: 'musste er machen'

    Und auch frei vor vergibt man halt mal....(ist ja keine Flensburger Spezialität - ich erinnere an die drei Bälle vom Kreis in der 1. HZ. von GWD, die Buric auch gut gehalten hat)

    Es ist einfach so, dass GWD bei stabilem eigenen Spiel gegen Spitzenmannschaften gut mitspielen kann

    Crusty: Du kannst mir wirklich glauben, dass ich bei meinem freundlichen Nebenbeihinweis auf eine kleine Ungenauigkeit (der Podcastautor liest ja mit) im Ursprungsthread nicht im Traume daran gedacht habe, dass der unzweifelhafte Sachverhalt eine Diskussion mit einem User (und jetzt sogar einen eigenen Thread) zur Folge haben würde - das Hauptanliegen steht groß geschrieben am Ende des Ursprungspostings: GRATULATION zur Auszeichnung

    @skinny: Woher weisst Du denn, dass die Bank das Palaver nicht angefangen hat? (angesichts des sonstiges Verhaltens von Machulla, als es knapp wurde, nun wahrlich nicht unwahrscheinlich)

    Ganz davon abgesehen war Rods Kopf ja auch recht tief (scheint wirklich etwas weggerutscht zu sein, wie von den Kommentatoren angemerkt), 2 min aber sicherlich gut vertretbar

    So ganz schlecht war es von ihr eigentlich gar nicht (Anspiele, Außen gesehen, Abwehr okay) - aber der Unterschied zur wieder einmal überragenden Cristina Neagu als Halbspielerin des Gegners ist natürlich schon eklatant.

    Und sie passt ja auch einfach nicht richtig rein - als die lange erkrankte Glibko für sie spielte, hat Valcea gleich einen superschnellen Ball gespielt, geht mit M. natürlich nicht so. Die sicherlich intendierte Spielkonzeption mit M. - naja, nicht viel von zu sehen. Aber auch mit ihr lief es ja lange nicht schlecht für Valcea..

    Fand das Ergebnis auch zu hoch (so ca. 45 Minuten war das Spiel ja auch recht ausgeglichen), schade, dass da jetzt zum Rückspiel nur noch wenig 'Musik' drin ist.

    Tja, wenn Lazovic auf RR ihre Form des Spiels konservieren kann, Pintea kann sich sicher steigern - dann wäre mit CSM durchaus zu rechnen im laufenden Wettbewerb

    Selbär: Versteh ich nicht. Natürlich liegt Lemgo in Ostwestfalen-Lippe, aber nicht in Ostwestfalen (und davon war im Podcast die Rede). Das ist übrigens in der Geschichte des TBV Lemgos durchaus nicht unwichtig gewesen, da der 3. Landesteil (neben Westfalen und Rheinland) von Nordrhein-Westfalen (Lippe) partiell mit einem eigenen Institutionensystem versehen war (und tw. auch noch ist).

    Man sieht da vor allem eine recht bewunderswerte Abwehrleistung und auch abwartendes, dann aber couragiertes Angriffspiel ,von Bitola.

    Sieht ja so aus, als ob Bitola (zumindest größenmaßig) körperlich total unterlegen war. Mir jetzt spontan ein Rätsel, wie die in Lemgo nur knapp verlieren konnten...(muss Lemgo aber wirklich Murks gespielt haben)

    Lemgo liegt in Lippe und nicht in Ostwestfalen. Ich bin ja so manches gewohnt im Umgang mit dir, aber dass du das nicht weißt..... ?( (das sind auch 2 ganz klar historisch und geografisch klar definierte unterschiedliche Gebiete)

    Das Mocsai als Trainer schon Vizeweltmeister war, hätte man in der Sendung natürlich erwähnen können. So klang das ja, als hätte Lemgo da irgendeinen no-name-Trainer von einer ungarischen Uni genialerweise verpflichtet...(hinter Stephan und Schürmann war übrigens bestimmt 3/4 der Bundesliga hinterher als die aus Rheinhausen weggingen) Das man heute ungleich mehr Informationsmöglichkeiten über Handball aus dem Ausland hat,..stimmt

    @Baumgartner: Stichwort Marosi. Jener war wirklich populär und eingesessen: DER Handballhero in Lemgo- und der pomadig wirkende Baumgartner wurde ihm quasi vor die Nase gesetzt. Und dann hat noch GWD die Verpflichtung von Marosi bekannt gegeben....(da gabs in Lemgo einen Aufstand und Marosi hat den Wechsel rückgängig gemacht...- Lemgo kaufte Marosi aus seinem nicht angetretenden Vertrag bei GWD wieder frei).Das war übrigens am Ende der Bitola-Saison 95/96.... Der Baumgartner wurde doch recht lange Zeit v.a. deshalb nicht akzeptiert -das wandelte sich aber..

    Kann mich noch gut an ein Auswärtsspiel von GWD am Ende der Saison 96/97 (ja, müsste es gewesen sein, Auswärtsspiel 95/96 war nicht gegen Ende der Saison) dort erinnern. Lemgo war zwar schon quasi Meister - puhh, aber distanzierte Stimmung (Halle war meiner Erinnerung nach auch nicht ausverkauft) So ein bissel wurden Problemlagen ja auch mit Ziegler im Podcast angedeutet...(ganz, ganz dunkel erinneer ich mich, dass das auch nicht unumstritten war),

    Das wandelte sich dann aber im Zeitverlauf schnell (Meisterschaft dann sicherlich ein Schlüssel)...zumindest bei den Leuten die zum Hallenpublikum gehörten....und der TBV Deutschland und anschließend dann der TBV Stockmeyer entstand

    Ps. auf evtl. auch korrigierende Erinnerungen von diskussionfähigen Usern (z.B. Huhn) wäre ich gespannt. Ist interessant, wenn man Erinnerungen rekonstruiert...(und die Podcastfolge bietet einen prächtiger Anlass dafür)

    Lemgo liegt in Lippe und nicht in Ostwestfalen. Ich bin ja so manches gewohnt im Umgang mit dir, aber dass du das nicht weißt..... ?( (das sind auch 2 ganz klar historisch und geografisch klar definierte unterschiedliche Gebiete)

    Das Mocsai als Trainer schon Vizeweltmeister war, hätte man in der Sendung natürlich erwähnen können. So klang das ja, als hätte Lemgo da irgendeinen no-name-Trainer von einer ungarischen Uni genialerweise verpflichtet...(hinter Stephan und Schürmann war übrigens bestimmt 3/4 der Bundesliga hinterher als die aus Rheinhausen weggingen) Das man heute ungleich mehr Informationsmöglichkeiten über Handball aus dem Ausland hat,..stimmt

    @Baumgartner: Stichwort Marosi. Jener war wirklich populär und eingesessen: DER Handballhero in Lemgo- und der pomadig wirkende Baumgartner wurde ihm quasi vor die Nase gesetzt. Und dann hat noch GWD die Verpflichtung von Marosi bekannt gegeben....(da gabs in Lemgo einen Aufstand und Marosi hat den Wechsel rückgängig gemacht...- Lemgo kaufte Marosi aus seinem nicht angetretenden Vertrag bei GWD wieder frei).Das war übrigens am Ende der Bitola-Saison 95/96.... Der Baumgartner wurde doch recht lange Zeit v.a. deshalb nicht akzeptiert -das wandelte sich aber..

    Kann mich noch gut an ein Auswärtsspiel von GWD am Ende der Saison 96/97 (ja, müsste es gewesen sein, Auswärtsspiel 95/96 war nicht gegen Ende der Saison) dort erinnern. Lemgo war zwar schon quasi Meister - puhh, aber distanzierte Stimmung (Halle war meiner Erinnerung nach auch nicht ausverkauft) So ein bissel wurden Problemlagen ja auch mit Ziegler im Podcast angedeutet...(ganz, ganz dunkel erinneer ich mich, dass das auch nicht unumstritten war),

    Das wandelte sich dann aber im Zeitverlauf schnell (Meisterschaft dann sicherlich ein Schlüssel)...zumindest bei den Leuten die zum Hallenpublikum gehörten....und der TBV Deutschland und anschließend dann der TBV Stockmeyer entstand

    Ps. auf evtl. auch korrigierende Erinnerungen von diskussionfähigen Usern (z.B. Huhn) wäre ich gespannt. Ist interessant, wenn man Erinnerungen rekonstruiert...(und die Podcastfolge bietet einen prächtiger Anlass dafür)

    Wenn man aufmerksam zuhört, entdeckt man übrigens einen kleinen Fehler....Lajos Mocsai war in Deutschland keineswegs unbekannt bei seiner Verpflichtung von Lemgo-- der war schon mit Ungarn 1986 Vizeweltmeister als Trainer geworden und Honved Budapest war eigentlich auch eine Hausnummer.

    Lemgo liegt nicht in Ostwestfalen und ja, so der Kontext in Lemgo war etwas unpräzise gefasst (das kam damals so bei nicht kleinen Teile des Publikums zuerst auch gar nicht so dolle an mit den Einkäufen, selbst so die Meisterschaft wurde nicht euphorisch aufgenommen - und Baumgartner war z.B. in den ersten Jahren auch nicht grad so der Publikumsliebling)

    Aber genug gemeckert (muss man als 'irgendwie' Zeitzeuge ja ;) ) - GRATULATION!

    Ps. Ist das Spiel eigentlich schon verlinkt worden?

    watch?v=q_rSR2L7gMk&t=1359s

    Naja, dort auf der Metzingen FB-Seite hat der Capitano ja nicht unrecht, das Thema wurde ja von dem interviewten Ruhrnachrichtenjournalisten eingebracht und der hat Bartels namentlich genannt und wiedergegeben (wenngleich es sich affirmativ angehört hat) - okay, und der RN-Journalist dann halt die Folgerung gezogen mit 'Unprofessionalität', ohne das jetzt aber ganz direkt auf Metzingen zu beziehen (war ja auch eher eine Nebenbemerkung). Der Moderator hat das dann aufgriffen und auf den BVB umgemünzt (mit seiner Bemerkung zur BVB- Öffentlichkeitsarbeit). Im Anschluss wurde dann deutlich, das sich der RN-Journalist anscheinend als so eine Art Öffentlichkeitsarbeiter des BVBs versteht (ne anscheinend neue PR-Frau vom BVB bezeichnete er als 'Kollegin'; Verwenden der 'wir-Form' - wenngleich unklar blieb, inwiefern er sich da einbezieht)

    Ich glaub, da macht man sich von Lokalsportjournalisten ein naives Bild, wenn man denkt, dass die so eher randständige Infos von dem eigenem 'Management' gegenchecken...(überhaupt könnten ja auch die meisten Interviews eigentlich mit interessierten und aufmerksamen Fans geführt werden - nur bei Lokaljournalisten hat man halt mehr 'Erwartungssicherheit' hinsichtlich Rhetorik und so...). Sehr oft bin ich auch erstaunt, was die nicht wissen....(oder nicht erzählen, ist manchmal auch schwer trennbar)

    Aber man kann natürlich keineswegs verallgemeinern...(aber als Journalist über Handball zu schreiben ist ohne Zweifel nicht unbedingt mit einer besonderen Fach- Szenekompetenz verbunden - wobei hier jetzt geht es ja eigentlich gar nicht um Fachkompetenz)

    Jo, aber der nicht so intensiv Frauenhandballinteressierte wusste nach dem Gespräch halt so ungefähr, wie die Lage beim BVB ist...

    Ps. Hinsichtlich der Wertungserwartung des Metzspiels (wegen der dortigen Coronafälle) hat der Moderator ja den RN-Journalisten korrigiert, fast unmerklich und überhaupt nicht bloßstellend...(ist schon ein höflicher Mensch, jedenfalls im Podcastgespräch)

    Wo hab ich denn das geschrieben?

    Ist bei 'Wahlkämpfen' doch auch allgemein üblich, dass Auftrittsgelegenheiten gesucht werden. Aber sowas könnte bei der Berliner Entscheidungsfindung zur Austragungsbereitschaft natürlich eine Rolle spielen...kann man hier doch mal erwähnen

    Auch wenn das Turnier nach der Wahl stattfindet, wäre es ja zumindest ein Zeichen, dass Berlin so ein (nicht ganz so attraktives) Event übernehmen kann...(lässt ja vordergründig auch Rückschlüsse zu zur Eignung des Kandidaten)

    Nö, die rechtliche Lage ist klar und korrekt von Dortmund wiedergegeben:

    https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSic…cherheit/209524

    Département Moselle ist Risikogebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet). Rumänien und Russland waren das im THC-Falle nicht.

    Allerdings erstaunt hier schon der Dortmunder Lösungsvorschlag...(werden Metz und auch die EHF eher nicht drauf eingehen...)

    Metz hätte es für das Rückspiel (nach gegenwärtiger EHF-Rechtslage) übrigens relativ einfach - sie bräuchten ihr Heimspiel nur nicht im Département Moselle, sondern irgendwo anders in Frankreich austragen (kurioserweise dank der gegenwärtigen Regelung der deutschen Bundesregierung)