Eggers hat sich doch in kreisab geäußert, warum er nicht nach Ägypten fährt.
Aufgrund zu erwartenden Einschränkungen kann man einen Großtell der Berichterstattung halt über Internet abwickeln. Es ist ja auch anzunehmen, das sich z.B. die Medienabteilung des DHBs/IHF darauf einrichtet, Journalisten mit O-Tönen usw. zu versorgen. Oder die Spieler kriegen ein Handy und unterhalten sich dort mit deutschen Journalisten. Virtuell ist ja nun einiges möglich.
Selbst wenn ein akkredierter Journalist formal zur Bubble gehören sollte, nuja, kein Mensch weiß, wie das dann gehandhabt wird (vor allem wenn sich während des Turniers wirklich eine Corona-Thematik entwickeln sollte).
Und mal ganz ehrlich - ich glaub, so einen riesigen Markt gibt es nicht für Berichterstattung, wo eine Anwesenheit vor Ort wirklich absolut erforderlich... (man hat doch eh den Eindruck, dass ein Großteil der Berichterstattung quasi abgeschrieben wird - Exklusivmeldungen haben ja auch enorm an Bedeutung abgenommen - die Arbeit des Urhebers wird in Zeiten des Onlinejournalismus dann einfach paraphrasiert, bestenfalls mit kurzer Erwähnung desjenigen, der sich die Arbeit gemacht hat. Dann ist der Abschreiber halt eine Stunde später dran, dank Internet ist für Journalisten ja jede Form der Publikation mit dem Zeitpunkt der Publikation zugänglich). Das Trittbrettfahrertum wird bei der Berichterstattung über die WM noch stärker ausgeprägt sein ausgeprägt sein, als es eh der Fall ist.
Man braucht doch mal nur in die Zeitungen/Onlineportale zu gucken...(selbst die persönliche Anwesenheit von Fernsehkommentatoren in Hallen ist ja häufig nicht mehr gegeben)