Beiträge von Karl


    Schaut von 1:19 - 1:21. Danke für die Szene. Die Bewertung ist eindeutig: Wienceks Schritt kommt sehr spät, eindeutig während der Außen den letzten Schritt setzt. 2min wäre gnädig, rot hart, aber zu rechtfertigen. Ich finde rot ok, Wienceks Aktion ist gesundheitsgefährdend.


    Spannend finde ich, dass Hens ja dunkel schon irgend was weiß (..."wenn der letzte Schritt zu groß ist")......das dann aber wieder 'vergisst'...nuja, wird sich dann bei ihm um einen Showauftritt handeln mit der Empörung und so.... Hab mir das Spiel übrigens lieber auf ehf.tv angeguckt, da wurde die Entscheidung vom Kommentator vorausvermutet und als 'right decision' bezeichnet....

    Danke Funkruf fürs Hochladen!

    Der DHB (Kromer) hat mit 'Aussetzen' schon eine präzise Formulierung gewählt ('Absage' wurde ja expilizit verneint, weil das Einseitigkeit suggeriert. Das ist übrigens absolut vereinbar mit der Göppinger Darstellung, nur, dass die nicht so sprachsensibel ist und den Begriff "Absage" verwendet).

    Aber es ist sicherlich absolut sinnlos, semantische Diskussionen mit jemanden zu führen, der noch nicht mal willens und/oder in der Lage ist, Regeln der Groß- und Kleinschreibung und Interpunktion auch nur ansatzweise umzusetzen.....

    Jo, das Eine ist authentisch, das Andere nicht......Entscheider, was gilt, ist Tclip...

    Der DHB (in Person von Kromer) stellt explizit fest, dass es sich um keine Absage handelt und die Möglichkeit bestünde, Heymann nachzunominieren, Göppingen akzentuiert die Darstellung des Sachverhaltes anders in seiner Darstellung auf seiner HP (ohne, dass sich da ein direkter Widerspruch ergäbe, auch nach Göppinger Darstellung gab es keine einseitige Absage von Heymann)

    z.B.

    Zitat

    Axel Kromer erklärte dabei mit Blick auf Sebastian Heymann, den "viele auf dem Tableau erwartet hätten", dass aufgrund dessen langer Leidenszeit und der aktuellen Belastung gemeinsam mit Spieler und Verein die Entscheidung für ein Aussetzen im Januar gefallen sei. "Er wird stabil trainieren im Januar", berichtete der Vorstand Sport des DHB, der betonte, dass es sich um keine Absage handele, sondern die Option, ihn nachzuholen, offen sei.
    Quelle: 301 Moved Permanently

    Im Falle von Heymann handelte sich nicht um eine Absage des Spielers, sondern um eine Nichtberücksichtigung, welche der Bundestrainer ausführlich und schlüssig begründet hat.

    Kurzum: es hat hier nie jemanden gegeben, der ernsthaft absagende Spieler als 'Weicheier' bezeichnet hat (genauso wie 'vaterlandslose Gesinnung' vorgeworfen hat).

    Aber tlcip schreibt in 576:

    Zitat

    mit "schief angeguckt" musst man wohl leben, wenn man die spieler die absagen als weicheier tituliert

    TCLIP: Es war #576...

    Wo fiel denn der Begriff 'Weicheie'r von einem der 'vorgeblichen' Spielerkritisierer' ? (dieser Stalingradvergleicher gehört ja nun offensichtlich nicht zu den von dir so bezeichneten Usern)

    Edit:
    Eine off-topic-Ergänzung für 'Insider`' wird mal wieder fällig;
    @zu meiner angeblichen (politischen) 'Coleur': yepp ich denke, tiefgreifende Abneigungen gegen deutschen Nationalchauvinismus, Abwertung anderer Nationen/Völker und 'Deutschland zuerst' -Mentalität, zu haben - da mag ich mich von deiner "Coleur" unterscheiden (aber warum thematisierst Du das hier im Thread? Was soll das?)

    Paul machen solche Verfälschungen' nicht vielleicht die Diskussion eher anstrengend?
    iclip schreibt:

    Zitat

    mit "schief angeguckt" musst man wohl leben, wenn man die spieler die absagen als weicheier tituliert

    capitano vertritt die Position, dass man eine sichere Bubble organisieren kann und verweist dabei auf das Beispiel der Frauen EM (unstrittig ist da das ganze Infektionsgeschehen vor allem von Vereinen und auch Nationalmannschaften in das unmittelbarste Vorfeld des Turnier hineingetragen worden). Die WM könne letztendlich sicherer organisiert werden als ein Spielbetrieb z,B. in der HBL.

    Etwaige Bedenken der Spieler seien im sachlichem Kern irrational, wenngleich nachvollziehbar und zu akzeptieren. Wünschenswert sei es aber, wenn ein Spieler klar kommunizieren würde, dass er wegen der Coronasituation in Ägypten absagen würde (wohl, damit nicht so eine unklare Situation in der Öffentlichkeit entsteht).

    Jo, so lese ich Capitano (er kann ja ergänzen, falls ich Teile verkürzt/falsch wiedergegeben habe) - ihr könnt natürlich gerne Capitano durch die Brille von tclips Falschparaphrasen (in mal wieder fast verleunmderischer Art) und co lesen...ohje, und dann diese Belehrungen durch einen Paul Jonas..

    Och,Reinigungskräfte geraten normalerweise mit Spielern nicht so in Kontakt, dass eine Infektionsübertragung auch nur einigermaßen wahrscheinlich. ist

    In Ägypten ist vielleicht sogar die Wahrscheinlichkeit höher als in anderen Ländern, dass Reinigungskraft Elvira überhaupt getestet wird, weil die ägyptische Regierung vielleicht die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellt (in Deutschland z.B. müsste man erstmal an so einen anlasslosen Test rankommen - das Testergebnis wäre dann übrigens auch erstmal ihre Privatsache bzw. die des Hotels, davon müssten die Handballorganisatoren erstmal erfahren...die Kontaktintensivität wäre dann hoch wahrscheinlich auch nicht so hoch/direkt, dass die Gesundheitsämter da initiativ werden würden).

    IIch sehe eher die Gefahr, dass bei der WM ein so striktes Corona-Regiment geführt werden wird, dass jegliche Turnier-Atmosphäre zerstört wird (tja, z.B. ist so ein Turnier ja auch ein kommunikativer Anlass und Begegnung). Tja, im reinsten Sinne der Werte des Sports ist so ein Austragen auf Biegen und Brechen sicherlich nicht....(aber...)

    @Unsinn: häh, das ist doch gut dokumentiert. vgl. Corona Konzept DHB/ HBL - Direktlink zum Posting (mir eine generelle Abneigung gegenüber Funktionären zu unterstellen, ist doch auch unsinnig, ich 'verteidige' die hier doch z.B. die ganze Zeit)

    Also erstmal hätte ich in Deutschland Zweifel/Bedenken, mit einem Verband als Ausrichter, dessen Mannschaftsarzt sich schutzlos bei der Durchführung eines Coronatests im Rahmen der Nationalmannschaft ablichten ließ ;)

    Coronatests zu manipulieren durch einen Ausrichter ist doch außerdem albern und kontraproduktiv - dafür zeigen auch zu viele Leistungssportler Symptome und jeder Mannschaftsarzt wird (hoffentlich) auch über eine Menge Schnelltests verfügen..

    Nö, ich hab geschrieben, dass 5 Mannschaften in Dänemark verwarnt wurden.

    Der von dir aus der NBA verlinkte Verstoß ist übrigens sicherlich als wesentlich gravierender einzuschätzen als derjenige von Ambros Martin und dem russischen Geschäftsführer des Verbandes in Dänemark (die anderen Verwarnungsfälle sind mir nicht detailliert bekannt).

    Wenn man das Coronageschehen im Frauenhandball in der von Vereinen und Verbänden verantwortenden Phase (das war heftiger als im Männerhandball, grad im unmittelbarsten Vorfeld des Turniers) mit dem des EM-Turniers vergleicht, kann eine Effektivität der Bubble kaum bestritten werden.

    Naja, ob so eine Bubble nun mit dem 'Geist des Sports' und so vereinbar ist? Es ist natürlich ein reiner Notbehelf. Man kann natürlich sehr gut argumentieren; Wenn so eine Bubble notwendig ist, sollte man es lieber ganz lassen.

    TCLIP: in Dänemark hat man hinsichtlich Zulassung einer beschränkten Zuschauerzahl halt Vor- und Nachteile abgewogen und ist zu einem (meinem Gefühl nach) richtigem Ergebnis gekommen; im Falle Ägyptens scheint dieser Abwägungsprozess noch nicht abgeschlossen zu sein.

    Klar, die Not der Verbände und die Sachzwänge müssen groß sein....

    30% Zuschauerzulassung wären/sind wirklich ein bedenklicher Punkt...aus der Frauen-EM kann man ein bissel lernen, dass es auch ohne Zuschauer halbwegs gute TV-Bilder geben kann (die meisten Spiele finden ja gewöhnlich eh vor einem fast völlig neutralem Publikum in einer meist nicht grad übervollen Halle statt).

    Klar, nun möchte man die eigene Bevölkerung auch an so einem Großturnier partizipieren lassen - sowas mit großem Aufwand nur für das TV und die Verbände zu machen, hinterlässt natürlich auch bei Gastgebern einen seltsamen Beigeschmack (geht aber im Moment nicht anders)

    99% der Deutschen (das ist ungleich Europäer;) ) , mag sein...(und das das Turnier eine große Beachtung vor allem in eher bevölkerungsschwachen europäischen Ländern gefunden hat).In Großbritannien z.B. ist die Herren-WM 2021 übrigens bestimmt auch ein Megaereignis und dann erst in den USA und China...

    Hm, ob wohl 1% der Weltbevölkerung was von der Herren-WM mitbekommt?

    Das ist doch wirklich kein Kriterium...Und, ja, natürlich sind die Frauen-EM 2020 und Männer-WM 2021 in einem engen Zusammenhang zu sehen - weil man dieselben Konzepte anwendet...(und aus der Frauen-EM vieles lernen kann, auch wenn das Männerturnier von der Anzahl der Mannschaften usw. noch größer ist)

    deshalb steht da ja auch "europäische Handball" ;)

    Das der europäische Handball und Welthandball zudem eng verknüpft sind (allen schon durch die Qualifikationsbedingugen für eine WM) im internationalem Handballsystem, bedarf wohl keiner näheren Erörterung:

    Zwei internationale Großturniere finden binnen einen Monats statt......(hab nix ressentimentgeladenes von irgendjemanden gegen Dänemark irgendwo gelesen - warum auch? Aber...)

    Crusty schreibt;

    Zitat

    Solche Anregungen allerdings zu machen, wenn das Event im Lande des Pharaos stattfindet ist natürlich vermessen.Nein, nein, ohne Ägypten wird der Welthandball 2021 zugrunde gehen.....

    Solche Anregungen allerdings zu machen, wenn das Event im Lande der Kopenhagener Meerjungfrau stattfindet, ist natürlich vermessen. Nein, nein ohne Dänemark wird der europäische Handball 2020 zugrunde gehen... (Frauen-EM)

    Tja, die stärksten Ressentiments haben allgemein Menschen, die sich dünken, keine zu haben ;)

    Sowohl Dänemark als auch Ägypten scheinen dem internationalem Handball stark entgegenzukommen (großes Problem ist, dass man zur Einschätzung der Gesamtlage wissen müsste, was die Folgen einer Absage z.B. für die IHF und Mitgliedsverbände wären - den Ägyptern wäre garantiert eine Austragung in einer coronafreier Zeit viel, viel lieber - würden sie sich auch eine Menge teilweise überheblicher Negativberichterstattung ersparen. Diese coronafrie Zeit ist nun einmal auf nicht klar absehbare Zeit nicht gegeben und die nächsten Turniere haben auch schon Ausrichter).

    Edit
    smoerf: ich bin mir übrigens sehr sicher, dass Nationalspieler bei den von dir geschilderten potenziellen Problemlagen in einer sehr privilegierten Situation gegenüber der ja durchaus weiter arbeitenden Bevölkerung sind - ein kurzer Anruf in der Geschäftsstelle mag z.B. oft schon reichen. Also das liest sich jetzt in der Form wirklich etwas wehleidig an.....prinzipiell hat aber jeder selbstverständlich das Recht, auf DHB-Einsätze zu verzichten, es ist ja auch eine 'Ehrenberufung'....der DHB hat allerdings auch das Recht seine Auswahlmannschaften weiterhin selbst und nach eigenen Kriterien zusammenzustellen

    Übrigens sind nicht nur die Russen in Dänemark verwarnt worden, sondern sogar 5 Mannschaften (mit der Androhung des Ausschlusses bei jedem weiteren Verstoss)

    Wenn ich das recht in Erinnerung habe, hat sich Ambros Martin mit dem russischen Generalsekretär (war der auch Delegationsleiter und damit eh jeden Tag mit den Spielerinnen zusammen? Das wurde nirgendwo in der auf Skandal gebürsteten dänischen Berichterstattung klar) am Rande der Bubble unterhalten (Martin trug dabei eine FFP2- Maske, der Generalsekretär allerdings nicht über Nase und Mund). Naja, wird wohl schon ein Verstoß sein, aber...

    Wenn die Ägypter übrigens von politischer Seite soviel Wert auf das Turnier legen, dann können die politischen Verhältnisse sogar eine Chance sein - da wird dann sicher ein massiver Aufwand betrieben werden können. Insofern ist eine Ausrichtung in Ägypten vielleicht sogar besser als Dänemark.

    Problem bei der Frauen-EM war hinsichtlich Corona nicht das Turnier selbst, sondern das Vorfeld, was in Verantwortung der Verbände (noch stärker: der Vereine) gestaltet wurde.

    Eigentlich sollte die HBL auf ihre Weihnachtsspiele verzichten/verschieben....würde das am 14 Januar beginnende Turnier schon etwas sicherer machen. Aber in den meisten Ländern gibt es diese Weihnachtsspiele ja nicht.

    Aha, Handballnationalspieler sitzen gewöhnlich also den ganzen Tag zuhause und hüten Kinder? Wenn sie mal ausnahmsweise nicht da sein sollten, muss Ersatz beschafft werden?

    Wie gesagt, ist ja Sache der Spieler. Problem für den DHB (und auch v.a. dem Nationaltrainer) ist, wie er damit umgehen soll...(und natürlich ist dafür eine Diskussion des ganzen Komplexes eine Grundlage - insbesondere natürlich aber die Gespräche zwischen Bundestrainer und Spielern, wo wir natürlich keinen gesicherten Kenntnisse haben).

    Bei der Frauen-EM fällt mir übrigens spontan keine einzige verzichtende Spielerin ein....(und da war im Vorfeld ja nun wirklich mächtig was los mit Corona, der internationale Frauenhandball ist/war sicherlich stärker betroffen als der Männerbereich). Ist nur eine Feststellung.

    Nuja, primär geht es ja schon um die Frage, wie man die Spieler in Zukunft berücksichtigen soll, die jetzt wegen Familie usw. absagen...

    Hm, ein Vater, der munter in der WM-Pause im Verein weiter trainiert und sich auch sonst bewegt, ist übrigens für seine Familie infektionstechnisch eine größere Gefahr, als einer der in Ägypten sich befindet. (ist jetzt polemisch formuliert, um klar zu machen, dass es nicht so einfach ist)

    Und ja, warum sagt kein Spieler klipp und klar: "Ich sage wegen Corona ab".....Finde Capitanos Ansatz/Anmerkung durchaus sehr nachvollziehbar

    Tja, in einem unglaublichem Spiel erringt Kroatien die Bronzemedallie gegen Dänemark mit deutlichem Ergebnis (25:19 - lohnt sich nachträglich anzugucken)

    Wohl die größte Sensation in der Geschichte des internationalen Frauenhandballs, heute auch dank phantastischer Abwehrarbeit.

    Erstaunlich, was man mit mentaler Stärke alles anstellen kann...

    Großartig!!