International gibt es eine Freigabeverpflichtung für den Heimatverband, die wird auch hoch wahrscheinlich in den Arbeitsverträgen festgehalten sein..
An WM und EM sind die Vereine schlichtweg quasi unbeteiligt - es ist ein Wettbewerb der Verbände und deren internationalen Organisatoren, für welche die Vereine die Spieler abstellen müssen auf Anforderung des jeweiligen Verbandes.
Jo, die Spieler haben bislang in der Coronakrise das Spielen für ihr Heimatland gewählt, das können die Vereine nicht einfach ignorieren. Die Spieler sind natürlich auch interessiert für ihr Heimatland zu spielen, schließlich liegt dort in aller Regel auch z.B. ihre berufliche Zukunft nach der Karriere (emotionale Bindungen usw kommen natürlich dazu). Ein 'Bruch' mit dem Heimatverband könnte schon einige Zukunftsperspektiven zerstören...
Alles schwierig - die WM könnte aber nur von der IHF abgesagt werden (oder faktisch von Verbänden, die auf eine Teilnahme verzichten - aus Hannings Äußerungen die letzten Tage wird aber deutlich, dass z.B. der DHB daran noch nicht mal im Traume denkt).
Die Vereine können keine Veranstaltung absagen, an der sie eigentlich formal unbeteiligt sind. Ihre eigenen Veranstaltungen wollen die Vereine ja auch nicht absagen - nur diejenigen der anderen Ebenen im Handball
Achja, ich bin auch dafür, dass man das mit der WM im Januar sein lassen sollte - aber es ist echt eine schwierige Situation (vll. auch dramatisch für die internationalen Verbände, ich weiß es nicht)