Beiträge von Karl

    heiner: Nee, daran wird sich keiner direkt dran orientieren, das ist zu absurd (vor allem, wie das jetzt in der Öffentlichkeit ankommt)

    Tja, NRW-Papier kommt von Laschet (und basiert auf Heinsberg mit diesem Streeck und der PR-Agentur) - geht auch nicht..

    Da kann die Politik die Verantwortung nicht abwälzen auf Papiere...(und einer Menge Ankündigungen a la zum gegebenem Zeitpunkt)

    Schwierig, schwierig - am Einfachsten wäre es vll, es so 4 Wochen weiterlaufen zu lassen mit symbolischen Änderungen...

    Okay, Leopoldina-Papier kann man total vergessen.

    Die haben sich mit ihrer Vorrangigkeit der Schulöffnungen in absurder Form lächerlich gemacht -damit würde Deutschland auch absolut international einen Sonderweg gehen.

    Wenn man sich die Zusammensetzung der älteren Honoratiorenversammlung da so anguckt (zu guten Teilen das 'who is who' des Wissenschaftsbetriebs der alten BRD und unmittelbaren Nachwendezeit - puhhh, Wissenschaftler tendieren zur hohen Lebenserwartung ), okay (Schul-) Bildung ist für die das Wichtigste im Leben, aber....

    Und was nun?

    Da hat sich seit gestern Nacht sehr viel auf der Homepage getan, okay, jetzt ist klar, aus welcher Ecke das kommt

    @obo: welcher Aspekt da findest Du denn konkret interessant?

    @obo: Na, welche PR-Agentur steckt da wohl hinter? (analog zur Heinsberg-Öffentlichkeitsarbeit)
    Seite durchaus gut gestaltet und mit gewissen Informationswert, aber man merkt die Absicht und ist verstimmt...

    @Jagdfieber: Das steht doch gar nicht im Artikel, sondern (Kap. 2 - Eine gewöhnliche Grippe):

    Zitat

    Im Rahmen einer «gewöhnlichen» Influenza erwerben ca. 8% der Betreuenden ebenfalls eine Influenza, aber niemand stirbt daran. Bei COVID-19 werden 25% bis 30% der Betreuenden infiziert und das ist mit einer signifikanten Mortalität verbunden. Dutzende von Ärzten und Pflegepersonen, die COVID-19 Patienten betreut haben, sind an derselben Infektion verstorben.

    'Signifikant' bedeutet nur, dass es mit einer statistisch überduchschnittlichen Mortalität verbunden ist - und das ist doch völlig unbestreitbar, fast ein Allgemeinplatz

    Lektüre ist teilweise nicht leicht (man kann vll. auch vieles überfliegen ohne Verlust hinsichtlich des Argumentationsganges), aber...

    @Jagdfever: genau auf der Basis, dass keiner was wirklich genaues weiß, wendet sich der Autor ja entschieden gegen das Konzept der Herdenimmunität.

    Und eine genauere Kenntnis der chinesischen Verhältnisse (wo man durch härteste Maßnahmen das jetzt doch so halbwegs regional begrenzen konnte - die BEKÄMPFUNG scheint schon in Teilen eine Erfolgsgeschichte zu sein) ist bei dem schweizer Professor ja nun klar nachweisbar (siehe Ausführungen im ersten Teil des Artikels, habe ja nur einen kurzen Ausschnitt genommen, gerade den mit allerhöchster Aktualität)

    https://www.mittellaendische.ch/2020/04/08/cov…entscheidungen/

    Paul: die Konstellation scheint grob zu sein: Laschet/Spahn/Wirtschaft/vll. Günther versus Merkel(Braun)/Kretschmann/Söder/Dreyer

    Das ist aber sachbezogen - ich befürchte, da kommt ein halbgarer Kompromiss raus (über das prinzipielle Konzept der Herdenimmunität wird nicht diskutiert - m.E. eine diskussionswerte Überlegung wäre eine etwa dreiwöchige Verschärfung der Maßnahmen. politisch allerdings unwahrscheinlich. Diejenigen mit deutlicher Skepis gegenüber Herdenimmunität müssen froh sein, wenn das Jetzige so ungefähr bleibt)

    Bei weitgehenden Lockerungen ist auch nicht auszuschließen, dass einzelne Bundesländer einen Sonderweg machen werden

    Glaub ich nicht Paul, die ganze Angelegenheit ist von einer solchen Tragweite, dass innerhalb und zwischen der Regierungsparteien da personalstrategische Überlegungen nur eine untergeordnete Rolle spielen (die VORDERGRÜNDIGEN Heinsbergergebnisse werden natürlich von dem finanzierenden Laschet instrumentalisiert - aber nicht, weil er unbedingt Kanzlerkandidat werden will)

    Vor allem ist der bemerkenswerte Artikel als Plädoyer gegen jedwede Lockerung zu sehen und gegen das Konzept der Herdenimmunität!- man braucht sich nix vorzumachen, letztendlich impliziert das, dass sich Menschen anstecken sollen...

    Ich vermisse völlig eine Diskussion der massiven Verschärfung von Regeln in Deutschland als Alternative zum Herdenimmunitätskonzept (zu dem man immer noch überschwenken könnte)- nach dem Muster anderen Länder (und in China hat sie dann ja doch zu einem relativen Erfolg geführt)

    Die entscheidenste Stelle mit aktueller Relevanz (Abschnitt 8 im Artikel, dort näher ausgeführt):

    Ich halte die öffentliche Diskussion darüber, warum man die gestrigen Infektionszahlen nicht richtig einordnen kann, weil man von Feiertags- und Wochendsschwankungen der meldenden Gesundheitsämter und Landesverwaltungen ausgehen muss, für viel wichtiger!

    Wie kann so etwas kurzfristigst abgestellt werden? Okay, passt nicht in das Bild des sich selbst feiernden Deutschen...

    Achja, noch etwas:
    https://twitter.com/OlafGersemann/status/1248667397311127553

    Der Tweedersteller ist ein sehr anerkannter Journalist der Welt - der Twitteraccount bietet übrigens insgesamt hervorragendes Material: Wie kann die Anzahl der Testungen gesteigert werden, wie können in kürzester Zeit aussagekräftige Dunkelfelduntersuchungen erstellt und finanziert werden?

    Das sind die Fragen! Und nicht, warum man seine Omi über Ostern nicht besuchen darf, oder so...(und die von mir genannten Fragen entscheiden auch mehr über zukünftige 'Freiheit' als die läppischen Sachen, die hier teilweise aufgeführt werden)

    Ronaldo: Ja die fehlerhafte und tendenziöse Berichterstattung zu den österreichischen Maßnahmen in großen Teile den Hauptprogrammen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist erschreckend- leider ist das jedoch nicht singulär in der Auslandsberichterstattung. Ganz schlimm übrigens auch, wie die Heinsbergstudie rezipiert wurde als Basis für eine Lockerung..(daran ist die Darstellung des Verfassers in Laschets Auftrag nicht unschuldig)

    Nichtdestotrotz bieten die deutschen ÖR hervorragende Informationsangebote an (v.a. im online-Bereich), die nur leider nicht annähernd so massenwirksam sind wie halt die Hauptsendungen.Und die Tendenz (v.a. im ZDF) in den massenwirksamten Medienangeboten zur Präferenz hin zur Fast-Aufhebung ist unübersehbar, auch durch Nichtberichterstattung in den Hauptnachrichtensendungen (wo gestern fast nur noch über wirtschaftliche Folgen und Finanzierungspakete geredet wurde - als ob die Sache erledigt sein und es jetzt nur noch ums Aufräumen ginge)

    Und klar, deutsche Herrenmenschen denken natürlich - alles Stümper im Lande der Tradition von Ignaz Semmelweis und der Wiener medizinischen Schule - 'wir Deutsche' haben Beatmungsgeräte, unter die man halb Deutschland legen könnte (...dabei ist man noch nicht mal in der Lage elementarste Hygieneartikel zu beschaffen - zudem ohne laufend Betrüger auf dem Leim zu gehen, diese Hygieneartikel erübrigen übrigens teilweise Beatmungsgeräte und Intensiv betten - ist kein Spaß, unter einem Beatmungsgerät zu hängen, Und am wichtigsten halt; wenig Kontakt, wenig Kontakt, wenig Kontakt....)

    Über die gesamte Organisation des deutschen Gesundheitssystems mit seiner stark fragmentierten Organisation wird nach der Krise zu reden sein, es ist eher zufällig, dass es im Intensivkrankenhausbereich noch keiner heftigsten Belastungsprobe unterzogen wurde....(mit einer weitgehenden Lockerung könnte man das aber ziemlich sicher schaffen)

    Die ganzen Freiheitsrechtdiskussion kapiere ich nicht - glaubt denn einer wirklich ernsthaft, dass Merkel und Co hier eine Diktatur mittels Corona aufbauen wollen? Und ja - ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen...

    Die Annahme, dass Corona und die Folgen (auch für die kommunale Finanzlage) auf unabsehbare Zeit eine Multihalle verunmöglichen und man deshalb auf politischer Ebene wegen der Kampahalle neu überlegt, ist also völlig abwegig und absurd?

    Ich bin echt gespannt auf das Mindener Tageblatt am Dienstag....(Landrat und Kreisverwaltung hätten schon einiges zu 'erklären' - okay, dem bald Ex-Landrat könnte es egal sein - ist der Ruf erst ruiniert, dann....)

    Neue Entwicklungen rund um die Kampahalle würden übrigens auch die ausgesprochen ruhige und zuversichtliche Reaktion der Geschäftsführung auf den Coronakomplex nachvollziehbar machen....(vgl.hier anklicken)

    Hm, Minaur Baia Mare hatte in den letzten 2 Jahren wirklich ein Händchen mit Neuverpflichtungen, in der Handballhochburg scheint wirklich auch geballte Sachkompetenz im Scouting zugange zu sein (auch im Männerbereich), Der Vorgängerverein HCM hat ja alles geholt, was so an großen Namen für die rumänische Provinz zu begeistern war (tragischerweise war nur nie eine RR dabei, so dass der Kreuzbandriss von Meli Geiger mit sehr langer Rekonvalenzzeit nicht kompensiert werden konnte)

    Das muss dem THC zu denken geben, wenn Mässing Baia Mare präferieren würde (die scheinen nicht mit relativ großen Geldsummen und internationalen Stareinkäufen zu operieren, wie einstmals der Vorgängerverein, sondern ein anderes Konzept zu fahren - Minaur ist Fortsetzung des HCMs (unter dem sehr traditionsreichen Männerlabel 'Minaur'), dierselbe Leitungskreis, Costica Buceschi wieder als Trainer, jetzt 3. in der rumänischen Liga Florilor. Das wäre die erste west-/nordeuropäische Spielerin, die wieder den Weg nach Baia Mare finden würde,

    mannheim

    1026 -
    da stimm ich dir absolut zu - es ist halt nur leider die agitation bestimmter personen aus bekannten kreisen....

    dazu dann stimmig dann in 1027 wieder der gewohnte anlauf für die sich steigernde einführung richtung rechts....
    -finanzstarke personenkreise / eliten -

    Das nimmt ja wahnhafte Züge an, Eliten ist übrigens eher ein linker Begriff...(und auch im allgemeinen sozialwissenschaftlichen Sprachgebrauch verankert)

    TCLIP; was macht denn eigentlich dein Corona-Immunisierungspass aus Bad Salzufflen, mit dem man sich frei bewegen darf?

    @ Mannheim:
    a) habe ich das eigentlich gar nicht behauptet im Vorgängerposting,

    aber
    b) finde ich es nicht gut, wenn die einschränkenden Maßnahmen primär nicht so finanzstarke Personenkreise treffen - die Berliner Elite z.B. weicht einfach über Ostern auf ihr Ferienhäuschen in Meck-Pomm aus - wenn sowas in den Blickfeld der Öffentlichkeit gerät, gibt es Legitimationsprobleme für die Einhaltung der Regelungen bei den zwangsweise Zurückgebliebenen

    c) es ist zweckmäßig, klare Regelungen zu treffen die eindeutig und einfach sind - über Ostern wird nicht verreist. Punkt.