Alf schreibt:
Zitat
Edit: es ist natürlich noch zu früh für Prognosen. Aber wenn es wieder losginge, würde der SCM relativ vielleicht sogar besser dastehen als heute. Die ganz großen Geldclubs dürften schrumpfen oder verschwinden, wären die "Volksclubs" mit einer in Jahrzehnten gewachsenen Basis mit starker emotionaler Bindung womöglich solider aufgestellt sind für die Nachkrisenzeit. Aber das ist Zukunftsmusik.
So ähnlich wird (implizit) die Lage von GWD-Geschäftsführer Kalusche und von Behren gesehen (leider MT-pay-Artikel vongestern). Die sprechen von einem für Ihren Verein vergleichsweise (gegenüber anderen Vereinen) kleinen Problem. Fest machen sie das v.a. an ihrer geringen Angewiesenheit auf Zuschauereinnahmen und sehen sogar neue Möglichkeiten auf dem Transfermarkt hinsichtlich des noch ausstehenden Michalczik -Ersatzes (bzw. notfalls es sein zu lassen).
Nur ein Großteil der Vereine sähe es übrigens so, dass diese Saison noch gespielt werden sollte (GWD sieht keinen Sinn darin). GWD hat übrigens die wohl personalmäßig kleinste Geschäftsstelle der HBL und die Kurzarbeit nicht aktiv kommuniziert (sondern auf Nachfrage des MTs schlicht bestätigt ohne irgendein Brimborium). Analog des Zitats von Alf formuliert Kalusche: "Traditionsvereine zeichnen sich in der Krise durch eine gewisse Stärke aus. Das merken wir auch gerade" - sagt aber auch, dass das festgezurrte Budget für die neue Saison kaum zu halten sei (GWD hat allerdings im Umfeld/von der Finanzierung her eine sehr große Kontinuität, ich glaube nicht, dass solche Aussagen für alle Vereine mit Tradition gelten)
von Behren wird zitiert: "Die Gehälter werden sich reduzieren, das ist eine Bereinigung"
Nun weiß man natürlich nicht, wie man betont gelassene oder aufgeregte Wortmeldungen so deuten soll...
Ps. Sorry für den unpassenden Thread, aber es bot sich an, an Alfs Postings anzuschließen