Beiträge von Karl

    20 statt 18 ginge aber wirklich (für 22 Mannschaften sehe ich jetzt keine plausible Argumentation, man kann ja nicht alle Mannschaften bedenken mit irgendwelchen Aufstiegschancen)

    Ps. zur Belastung; wenn man es irgendwie unbedingt halbwegs positiv sehen will, dann ist jetzt ja die Forderung einiger Spitzenspieler von CL-Mannschaften umgesetzt, nach einer längeren Erholungspause im Block (die sinnvoller sei als eine Entzerrung des Spielplans). Okay, die Pause ist jetzt natürlich auch zu lang, um regenerativ zu wirken...(bei fast 0 auf 100 birgt das eher Gefahren, falls man diese Saison doch irgendwie weiterspielen kann/will)

    jonas: Eine 20 oder sogar 22-Liga wäre für nicht CL (und EC)-Mannschaften kein größeres Problem.

    Die CL Kandidaten der HBL würden dann auch höhere Zuschauereinnahmen generieren - gerade beim THW und der SG Fl machen das ja erhebliche Summen aus und das sind 2 Vereine, die jetzt 'klagen' über die finanziellen Auswirkungen

    Ich glaube, er meinte mit 'Bereinigung' eher 'Normalsierung' des Marktes.

    Das würde zumindest in den Kontext vorheriger Äußerungen passen, als dass für einen doch etablierten Bundesligisten der aktuell unteren Tabellenhälfte (durchaus auch mit ordentlichen finanziellen Mitteln) kein Ersatz auf RL für Michalczik (der sicherlich einen guten Vertrag hat) in Sicht war (trotz monatelanger Bemühungen). Er hat mal im Mindener Tageblatt (ungefähr) berichtet, dass sich die bisherigen Kandidaten erst gar nicht ernsthaft mit ihm unterhielten

    Alf schreibt:

    Zitat

    Edit: es ist natürlich noch zu früh für Prognosen. Aber wenn es wieder losginge, würde der SCM relativ vielleicht sogar besser dastehen als heute. Die ganz großen Geldclubs dürften schrumpfen oder verschwinden, wären die "Volksclubs" mit einer in Jahrzehnten gewachsenen Basis mit starker emotionaler Bindung womöglich solider aufgestellt sind für die Nachkrisenzeit. Aber das ist Zukunftsmusik.

    So ähnlich wird (implizit) die Lage von GWD-Geschäftsführer Kalusche und von Behren gesehen (leider MT-pay-Artikel vongestern). Die sprechen von einem für Ihren Verein vergleichsweise (gegenüber anderen Vereinen) kleinen Problem. Fest machen sie das v.a. an ihrer geringen Angewiesenheit auf Zuschauereinnahmen und sehen sogar neue Möglichkeiten auf dem Transfermarkt hinsichtlich des noch ausstehenden Michalczik -Ersatzes (bzw. notfalls es sein zu lassen).

    Nur ein Großteil der Vereine sähe es übrigens so, dass diese Saison noch gespielt werden sollte (GWD sieht keinen Sinn darin). GWD hat übrigens die wohl personalmäßig kleinste Geschäftsstelle der HBL und die Kurzarbeit nicht aktiv kommuniziert (sondern auf Nachfrage des MTs schlicht bestätigt ohne irgendein Brimborium). Analog des Zitats von Alf formuliert Kalusche: "Traditionsvereine zeichnen sich in der Krise durch eine gewisse Stärke aus. Das merken wir auch gerade" - sagt aber auch, dass das festgezurrte Budget für die neue Saison kaum zu halten sei (GWD hat allerdings im Umfeld/von der Finanzierung her eine sehr große Kontinuität, ich glaube nicht, dass solche Aussagen für alle Vereine mit Tradition gelten)

    von Behren wird zitiert: "Die Gehälter werden sich reduzieren, das ist eine Bereinigung"

    Nun weiß man natürlich nicht, wie man betont gelassene oder aufgeregte Wortmeldungen so deuten soll...

    Ps. Sorry für den unpassenden Thread, aber es bot sich an, an Alfs Postings anzuschließen

    Tclip schreibt:

    Zitat

    ich gehe davon aus, dass jeder verein der hbl über 50 beschäftigte hat-


    Glaub ich nicht, GWD auf jeden Fall z.B. nicht...(und bei den 50 Beschäftigten zählen nur sozialversicherungspflichte Beschäftigte, oder?) Zudem muss man ja auch noch trennen zwischen Angestellten der Spielbetriebsgesellschaft und Hauptverein.

    Nicht unterschätzen würde ich auch, dass der SCM in einer Landeshauptstadt eines kleinen Bundeslandes beheimatet ist (wo zudem staatliche Förderung des Leistungssports vielleicht auch aus historischen Gründen eine etwas größere Tradition hat als anderswo) - das allein sollte schon zumindest zum Überleben reichen....

    Selbst bei einem kompletten Lockdown würden aber eine Menge Kosten bleiben---(und wichtiger vll. noch: Sponsorenverträge würden dann sicher teilweise nicht verlängert werden - und müssten neu eingeworben werden, wenn es mit Publikum wieder losginge).

    Alfs Argumentation hinsichtlich der Problematik des Spielens ohne Publikum finde ich plausibel.

    Zum Sachsen-Link von Harpiks:

    Oh, der HCL hat aber immer noch gute Connections, wenn er als Frauenhandballdrittligist unter 'Profiverein' geführt wird und damit vorrangig die Tränke kommt (siehe Bild oben mit den Vereinen) Okay, 'nur' Darlehnen bis 500 000€ über bis zu 10 Jahre (3 Jahre tilgungsfrei, dann natürlich die Frage, ob wirklich zurückgezahlt werden muss)

    Arcosh: ich glaub, da unterschätzt du den Zeithorizont, der üblicherweise zur Generierung eines Wissen mit halbwegs fundierten 'Wahrheitsanspruch' benötigt wird..

    Natürlich wird jeden Tag eine Unmenge an Wissen publiziert - bzw. Publikationen werden schnell zusammengeschustert, die auf einem fragwürdigen Studiendesign basieren (sofern man da überhaupt von Studien sprechen kann und das nicht eher Fallbeobachtungen usw. sind)

    @Mannheim: Das stimmt nach den Meldungen in der britischen Presse so nicht - er war in den letzten Tagen nur phasenweise arbeitsfähig. Natürlich wurde der Eindruck erweckt....die Symbolik des Krankheitsfalls wurde natürlich gesehen

    Es ist ein Blindflug. mittlerweile werden sogar Standards (in der öffentlichen Meinung) mit plausiblen Gründen angezweifelt https://zeitung.faz.net/faz/deutschlan…met/446121.html. Es ist ein weitgehender Blindflug!

    Ein Verlassen auf irgendwelche medizinische Kennzahlen wie Beatmungsgeräte oder Intensivbetten (von denen jetzt in Deutschland plötzlich etliche 1000 statistisch wieder 'verschwunden' sein sollen) ist vielleicht wichtig für das Herausstellen des nationalen Egos, aber...

    ....die Gefahren des Virus werden uns im Falle Johnson vor Augen geführt! (Krankheitsverläufe sind kaum medizinisch beeinflussbar, allenfalls in begrenztem Umfange symptomatisch ).

    Das sollte zu Demut anleiten - bei allen anstehenden Entscheidungen!

    Ps. Alles Gute Tanne! Und Danke für den Einblick

    2. Ps. ich finde diese von Lothar berichtete Erfahrung von Anfang März auch sehr interessant: Corona-Virus

    Also im Kreis Minden-Lübbecke (mit 2 HBL-Vereinen) sind die Hallen von der Kommunen gesperrt...

    Das ist dann ja auch noch eine Sache, jede Landesverordnung können die Kommunen im Handball aushebeln durch Hallensperrungen - Profifußballvereine haben doch zumeist eigenen Trainingsplätze, die auch in deren Eigentum sind?

    Hm, könnte sein, dass Halle etwas anderes als Freiluft ist.

    Man kann übrigens darüber nur den Kopf schütteln, vor allem unter dem Aspekt der öffentlichen Wirkung (in NRW scheint es in einigen Kommunen eine 'lex Profifußball' zu geben - Entscheider ist die kommunale Ebene)

    :lol:

    "Frei bewegen" bezieht sich in den 'Beweisen' natürlich darauf, wie jeder andere Mensch auch, der nicht in der Quarantäne war....(die zur Zeit normalen gesetzlichen Bestimmungen müssen natürlich eingehalten werden nach der Quarantäne)

    Gleich kommste noch damit an, nach einer Coronainfektion könnte man sich überall 'frei bewegen', könnte z.B. in alle Privathäuser gehen, ins Bundeskanzleramt und überall hin - steht ja: 'frei bewegen'

    Steht aber z.B. in dem von Cicero verlinkten Artikel, dass nur einige der angeordneten Maßnahmen unter das Infektionsschutzgesetz fallen - das Gros betreffen "Regelungen der Allgemeinverfügung', (Bayern) die Ordnungswidrigkeiten sind.

    Das Infektionsschutzgesetz ist auch Bundesrecht - ihr diskutiert hier ja offensichtlich über Landesrecht (bei dem Gejammer über unterschiedliche Regelungen in Bundesländern usw.)

    Aber ich finde das alles in der Tat unerheblich, gibt wirklich drängendere Sachen in dem ganzen Themenkomplex...

    Im Alltag wird man sich schon in aller Regel darauf verlassen können, dass es bei einem Hinweis bleibt, wenn man als Privatperson gegen eine Regel verstößt (es sei denn, man macht jetzt gleich eine Party oder so - wo jeder weiß, dass das untersagt ist). Für absolut uneinsichtige Bürger muss natürlich (vor allem) im Wiederholungsfalle eine Strafbewehrung vorhanden sein...

    Straftat ist ein großes Wort - aber es wird doch nicht radikal sanktioniert..., aber man muss halt eine schriftlich fixierte Regelung haben und diese ist spätestens nach Hinweis einzuhalten (so zumindest die Intention der Oberbürgermeister, die ja für die Organisation der Durchsetzung zum Großteil verantwortlich sind)

    Oh Mann, es kommt doch auf die Botschaft an und die lautet:

    Bleibt zu Hause, meidet überflüssige Kontakte!

    Keine Regelung in dem Bereich kann allumfassend und ohne Widersprüche sein, wenn Neunmalkluge sich auf diese stürzen, kann man es nicht verhindern. Wenn jemand z.B. ältere Familienangehörige durch Besuche und überflüssige Kontakte in Gefahr bringen möchte, kann man dieses auch nicht verhindern.

    Durch die Strafbewehrung der Kontaktvorschriften wird den staatlichen Behörden nur ein Mittel in die Hand gegeben, grobe Verstöße gegebenenfalls auch wirkungsvoll durchzusetzen Die Regeln im Detail sollen dem Bürger eine zusätzliche Orientierung bieten und sind zur Durchsetzung des Grundsatzes unentbehrlich, für den Bürger reicht es eigentlich, wenn er den Grundsatz bzw. die Botschaft kennt und danach handelt.

    Diese Argumentation von x-Oberbürgermeistern kann ich schon auswendig 'daherbeten', die kommt immer, wenn sie auf PKs mit abstrusen Fragen von Journalisten konfrontiert werden - erschreckend finde ich übrigens Teile der Berliner (landespolitischen) Öffentlichkeit, jenseits der direkten Verantwortungsträger an der unmittelbaren Front

    Kann natürlich nur den Artikel aus den morgigen Print-Spiegel wiedergeben (Eggers wohl für den Handballteil; ein Thilo Neumann wohl für den Basketballteil):

    Zitat

    Der norwegische
    Starspieler wechselt dann, so ist vor Monaten ausgehandelt worden, von Paris nach
    Kiel, sein Monatsgehalt an der Förde soll
    42000 Euro netto betragen