Beiträge von Karl

    Nicht unterschätzen würde ich auch, dass der SCM in einer Landeshauptstadt eines kleinen Bundeslandes beheimatet ist (wo zudem staatliche Förderung des Leistungssports vielleicht auch aus historischen Gründen eine etwas größere Tradition hat als anderswo) - das allein sollte schon zumindest zum Überleben reichen....

    Selbst bei einem kompletten Lockdown würden aber eine Menge Kosten bleiben---(und wichtiger vll. noch: Sponsorenverträge würden dann sicher teilweise nicht verlängert werden - und müssten neu eingeworben werden, wenn es mit Publikum wieder losginge).

    Alfs Argumentation hinsichtlich der Problematik des Spielens ohne Publikum finde ich plausibel.

    Zum Sachsen-Link von Harpiks:

    Oh, der HCL hat aber immer noch gute Connections, wenn er als Frauenhandballdrittligist unter 'Profiverein' geführt wird und damit vorrangig die Tränke kommt (siehe Bild oben mit den Vereinen) Okay, 'nur' Darlehnen bis 500 000€ über bis zu 10 Jahre (3 Jahre tilgungsfrei, dann natürlich die Frage, ob wirklich zurückgezahlt werden muss)

    Arcosh: ich glaub, da unterschätzt du den Zeithorizont, der üblicherweise zur Generierung eines Wissen mit halbwegs fundierten 'Wahrheitsanspruch' benötigt wird..

    Natürlich wird jeden Tag eine Unmenge an Wissen publiziert - bzw. Publikationen werden schnell zusammengeschustert, die auf einem fragwürdigen Studiendesign basieren (sofern man da überhaupt von Studien sprechen kann und das nicht eher Fallbeobachtungen usw. sind)

    @Mannheim: Das stimmt nach den Meldungen in der britischen Presse so nicht - er war in den letzten Tagen nur phasenweise arbeitsfähig. Natürlich wurde der Eindruck erweckt....die Symbolik des Krankheitsfalls wurde natürlich gesehen

    Es ist ein Blindflug. mittlerweile werden sogar Standards (in der öffentlichen Meinung) mit plausiblen Gründen angezweifelt https://zeitung.faz.net/faz/deutschlan…met/446121.html. Es ist ein weitgehender Blindflug!

    Ein Verlassen auf irgendwelche medizinische Kennzahlen wie Beatmungsgeräte oder Intensivbetten (von denen jetzt in Deutschland plötzlich etliche 1000 statistisch wieder 'verschwunden' sein sollen) ist vielleicht wichtig für das Herausstellen des nationalen Egos, aber...

    ....die Gefahren des Virus werden uns im Falle Johnson vor Augen geführt! (Krankheitsverläufe sind kaum medizinisch beeinflussbar, allenfalls in begrenztem Umfange symptomatisch ).

    Das sollte zu Demut anleiten - bei allen anstehenden Entscheidungen!

    Ps. Alles Gute Tanne! Und Danke für den Einblick

    2. Ps. ich finde diese von Lothar berichtete Erfahrung von Anfang März auch sehr interessant: Corona-Virus

    Also im Kreis Minden-Lübbecke (mit 2 HBL-Vereinen) sind die Hallen von der Kommunen gesperrt...

    Das ist dann ja auch noch eine Sache, jede Landesverordnung können die Kommunen im Handball aushebeln durch Hallensperrungen - Profifußballvereine haben doch zumeist eigenen Trainingsplätze, die auch in deren Eigentum sind?

    Hm, könnte sein, dass Halle etwas anderes als Freiluft ist.

    Man kann übrigens darüber nur den Kopf schütteln, vor allem unter dem Aspekt der öffentlichen Wirkung (in NRW scheint es in einigen Kommunen eine 'lex Profifußball' zu geben - Entscheider ist die kommunale Ebene)

    :lol:

    "Frei bewegen" bezieht sich in den 'Beweisen' natürlich darauf, wie jeder andere Mensch auch, der nicht in der Quarantäne war....(die zur Zeit normalen gesetzlichen Bestimmungen müssen natürlich eingehalten werden nach der Quarantäne)

    Gleich kommste noch damit an, nach einer Coronainfektion könnte man sich überall 'frei bewegen', könnte z.B. in alle Privathäuser gehen, ins Bundeskanzleramt und überall hin - steht ja: 'frei bewegen'

    Steht aber z.B. in dem von Cicero verlinkten Artikel, dass nur einige der angeordneten Maßnahmen unter das Infektionsschutzgesetz fallen - das Gros betreffen "Regelungen der Allgemeinverfügung', (Bayern) die Ordnungswidrigkeiten sind.

    Das Infektionsschutzgesetz ist auch Bundesrecht - ihr diskutiert hier ja offensichtlich über Landesrecht (bei dem Gejammer über unterschiedliche Regelungen in Bundesländern usw.)

    Aber ich finde das alles in der Tat unerheblich, gibt wirklich drängendere Sachen in dem ganzen Themenkomplex...

    Im Alltag wird man sich schon in aller Regel darauf verlassen können, dass es bei einem Hinweis bleibt, wenn man als Privatperson gegen eine Regel verstößt (es sei denn, man macht jetzt gleich eine Party oder so - wo jeder weiß, dass das untersagt ist). Für absolut uneinsichtige Bürger muss natürlich (vor allem) im Wiederholungsfalle eine Strafbewehrung vorhanden sein...

    Straftat ist ein großes Wort - aber es wird doch nicht radikal sanktioniert..., aber man muss halt eine schriftlich fixierte Regelung haben und diese ist spätestens nach Hinweis einzuhalten (so zumindest die Intention der Oberbürgermeister, die ja für die Organisation der Durchsetzung zum Großteil verantwortlich sind)

    Oh Mann, es kommt doch auf die Botschaft an und die lautet:

    Bleibt zu Hause, meidet überflüssige Kontakte!

    Keine Regelung in dem Bereich kann allumfassend und ohne Widersprüche sein, wenn Neunmalkluge sich auf diese stürzen, kann man es nicht verhindern. Wenn jemand z.B. ältere Familienangehörige durch Besuche und überflüssige Kontakte in Gefahr bringen möchte, kann man dieses auch nicht verhindern.

    Durch die Strafbewehrung der Kontaktvorschriften wird den staatlichen Behörden nur ein Mittel in die Hand gegeben, grobe Verstöße gegebenenfalls auch wirkungsvoll durchzusetzen Die Regeln im Detail sollen dem Bürger eine zusätzliche Orientierung bieten und sind zur Durchsetzung des Grundsatzes unentbehrlich, für den Bürger reicht es eigentlich, wenn er den Grundsatz bzw. die Botschaft kennt und danach handelt.

    Diese Argumentation von x-Oberbürgermeistern kann ich schon auswendig 'daherbeten', die kommt immer, wenn sie auf PKs mit abstrusen Fragen von Journalisten konfrontiert werden - erschreckend finde ich übrigens Teile der Berliner (landespolitischen) Öffentlichkeit, jenseits der direkten Verantwortungsträger an der unmittelbaren Front

    Kann natürlich nur den Artikel aus den morgigen Print-Spiegel wiedergeben (Eggers wohl für den Handballteil; ein Thilo Neumann wohl für den Basketballteil):

    Zitat

    Der norwegische
    Starspieler wechselt dann, so ist vor Monaten ausgehandelt worden, von Paris nach
    Kiel, sein Monatsgehalt an der Förde soll
    42000 Euro netto betragen

    Es sind in den letzten Tagen übrigens viele Anbieter von Antikörpertests aufgetaucht, durchaus auch z.B.von seriösen Laboren - klar, da könnte man Milliardär mit werden (und wenn es nix war, kann man sagen: musste sofort auf den Markt kommen wegen Dringlichkeit)

    Leider haben die bislang bekannten Tests nur alle eine erhebliche Fehlerquote, können also niemals irgendwie Grundlage für amtliche Dokumente sein.

    Das scheint mir im Moment ein trial- and error Markt zu sein

    Auf die Schnelle ein Link
    https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-deuts…news_id=1114815

    Ps. Schon gespenstisch fand ich das Todschweigen der Altenheimproblematik eben in den Hauptsendungen von ARD und ZDF (Eindruck konnte entstehen - in Deutschland geht es voran, aber die USA,,,,über New York gabs lange Bikldpassagen. Leider vermitteln die Lokalpresse, regionale Pressekonferenzen und auch die überregionalen Zeitungen eine ganz andere Lage...)

    Wirklich gespenstisch.....

    Der Spiegel (Eggers) beziffert in seiner morgigen Ausgabe das Nettogehalt von Sargosen mit 42 000€

    Ein Problem für den THW:

    Zitat

    Eine Preisklasse, die der Verein angesichts der Krise nur schwer wird stemmen können. Wahrscheinlich, so Geschäftsführer Szilágyi, müsse man dann mit Sagosen neu verhandeln: »Wir können nicht wegen eines Vertrags die Existenz des ganzen Klubs riskieren.

    Wenn europaweit nach gemeinsamen Kriterien die EHF die Plätze vergibt, wird da kaum einer gegen angehen...Es gab da m.W. doch auch noch nie Klagen wegen wild-cards oder so - im Frauenbereich ist das noch massiver gewesen auch mit teilweise sehr fragwürdigen Entscheidungen. Da wird dann zwar gejammert von sich als Opfern fühlenden Vereinen, aber von Klageeinreichung hab ich nix mitbekommen..

    Klar, da agieren jetzt Anwälte, die Klageanlässe aufzeigen wollen, aber...(allein schon, wenn am EHF-Gerichtsort geklagt werden müsste)