Beiträge von Karl

    Arcosh: Problem sind ja nicht nicht die Ausgaben, die mag man reduzieren können (es entfallen ja z.B. auch Fahrtkosten usw,). Die HBF hat aber z.B. recht viele ausländische Spielerinnen, die können bei den Gehältern im Frauenbereich nicht auf ein Großteil der Zuwendungen verzichten, da wird es um Sachen gehen, wie man die Miete bezahlt...Übernahme von Sozialabgaben durch den Staat ist ja nun vorerst auch ein frommer Wunsch. dessen Realisierung völlig in den Sternen steht...(damit kann man ja nicht planen)

    Das Hauptproblem wird die zukünftige Einnahmesituation sein....(wer verlängert jetzt ein Sponsoring?)

    Jo, da hat Müller wohl Recht - ich finde so ein Europa der (freundschaftlich verbundenen) kulturellen Vielfalt klasse/interessant - und hoffe, dass sie trotz allem Homogenisierungsdruck erhalten bleibt...

    In gewissem Sinne eine 'eigene Welt' ist aber auch jeder Bundesligist der HBF. Wenn man was positives als neugieriger Handballanhänger aus der herannahenden Situation ziehen will, dann ist es, dass wir in nächster Zeit wahrscheinlich eine ganze Menge über die Strukturen erfahren, innerhalb denen Frauenhandball gespielt und vor allem finanziert wird...(Bitten um öffentliche Mittel bedingen natürlich auch Transparenz)


    Ps. Posting hat jetzt nur mittelbar was mit dem Threadthema zu tun, aber ich glaub, hier tut sich die nächsten Wochen nicht viel.

    Nuja, den Zeitrahmen kann man aber ja nicht zuverlässig prognostizieren...es ist von "Hoffnung" die Rede...

    Wenn man jetzt davon ausgeht, dass man in ein paar Monaten in die Erprobungsphase der versuchsweisen Anwendung gehen kann - dann finde ich das eine sehr beunruhigende Nachricht (und der Link von Hamster stammt ja aus der Fachpresse - das ist jetzt nochmal was anderes als ARD oder RTL..)

    Das wird schon alles vor Corona eingestielt worden sein (und jetzt bekannt gemacht worden sein, weil Rumänien auf unabsehbare Zeit die Grenzen quasi völlig geschlossen hat, persönliche Präsentation kommt also nicht infrage)

    @netter: Hmja, der SCM Valcea scheint seit 2016 eine Verwaltungsgliederung der Stadt Ramnicu Valcea zu sein. In Zeiten wie diesen ist das eher eine vorteilhafte und sehr solide Organisationsform (im Vergleich zu den Konstruktionen davor, die ja auch zum Ende des HCM Baia Mare 2016 geführt haben - die Stadträte hatten damals nur ungeklärte rechtliche Möglichkeiten private Handballvereine zu finanzieren; EU-Recht spielte da auch eine Rolle.)

    Findig wie Rumänen sind, haben sie die Vereine dann einfach als Verwaltungsgliederungen zu Bestandteilen der Stadtverwaltungen gemacht und seitdem scheint 'Ruhe im Karton' zu sein (okay, bei Bukarest kommen Zahlungen mal später, weil die Stadt gerade mal keinen genehmigten Haushalt hat - aber sie kommen)
    Declaratii publice | Sport Club Municipal Ramnicu Valcea - Pagina oficiala

    (der berühmte Verein Oltchim Valcea war rechtlich privatwirtschaftlich organisiert, das Chemiewerk als Namensgeber und Hauptsponsor über viele Jahrzehnte ist 2013 insolvent gegangen, damit war es auch um den Handballverein geschehen). Wie oben schon geschrieben, weiß ich auch gar nicht, ob die Neuverpflichtungen so wesentliche Verstärkungen für Valcea sind

    Hm, der vll. entscheidende Satz des aufschlussreichen Artikels vom Hamster liest sich aber nicht so dolle an:

    Zitat

    Dank neuer Technologien hoffen die Forschungsteams, schon binnen Monaten Impfstoffe soweit entwickelt zu haben, dass sie mit Tieren und später auch Menschen erprobt werden können.

    Den verlinkten Stream kann man aber im Moment echt nur mit abgeschalteten Ton sehen (so melodramatische Musi - echt furchtbar). Auch das dargestellte Bild eher..

    Ronaldo: vll. sollte man wirklich den Thread dicht machen, wenn man noch nicht mal anmerken darf, dass eine Bundesbeauftragte sich zeitweilig besser auf ihre drängendste Fachaufgabe konzentrieren sollte (der Schutz von ihr verwaltungsmäßig anvertrauten Flüchtlingen und Migranten gehört nämlich dazu, von denen Tausende in Quarantäne leben müssen)

    Tja, es gibt schon Merkwürdigkeiten im weiten Rund des Internets zu lesen...

    Roger Koeppel (wirtschaftsnaher Chefredakteur der Weltwoche, die sicherlich auch der politischen Rechten zuzuordnen ist)
    https://twitter.com/KoeppelRoger/status/1239677391158554628

    Ausgewogen was seltsames von der politischen Linken (zähle Widmann-Mauz trotz formal anderer Parteimitgliedschaft mal dazu), tja, mit welchen Schwerpunkten sich so Beauftragte der Bundesregierung so beschäftigen dieser Tage...
    https://www.deutschlandfunk.de/widmann-mauz-i…news_id=1110708

    Sie könnte ihren Schwerpunkt jetzt ja für ein paar Tage mal auf die Gesundheitsaufklärung und Versorgung der Menschen richten, die z.B. gezwungenermaßen ihr Leben in Erstaufnahmelagern usw. tw. unter Quarantäne verbringen müssen

    Hmja, aber hier wird ganz erhaben auf die 'Brexit-Inseln' geguckt.....(das deutsche Primat der offenen Grenzen ist natürlich auch eine gewisse Ideologie)

    Aber das gleitet jetzt in Polemik ab, angesichts der Lage wäre das nicht angemessen.

    Wirklich interessant und brisant kann übrigens werden, dass die Verläufe bei der Virusinfektion offensichtlich stark altersspezifisch sind....

    Absehbar, dass es Leute und politische Strömungen geben wird, die ökönomischen Interessen die Priorität geben werden gegenüber dem Schutz (ökonomisch unproduktiver) Bevölkerungsteile...

    Logisch Fridulin, aber im Thread hier wird sich natürlich speziell über den Frauenhandball unterhalten.

    Und Frauenhandball ist natürlich ein in jeder Hinsicht nachrangiger gesellschaftlicher Bereich, aber gerade unter diesem Aspekt kann man das ja diskutieren.

    Vielleicht überleben international ja am ehesten die Vereine, die stark an Kommunen gekoppelt sind (etwas Bestandteile von Stadtverwaltungen), vielleicht sind das aber auch die Organisationsformen, die am Stärksten von der Krise betroffen sein werden, weil die Kommunen nun andere Schwerpunkte setzen.

    Alles sehr ungewiss....wie ja auch das Ausmaß der Krise.

    Vielleicht ist der Frauenhandball auch weniger betroffen als der Männerhandball, weil es da um doch recht wenig Geld geht. Für Deutschland mag man aber annehmen, dass entscheidend sein wird, inwiefern einzelne Frauenhandballvereine Zugang zu Hilfsressourcen erlangen können (da wird es zwischen den Vereinen Unterschiede geben). Die Ressourcen werden dann natürlich nicht zu dem Erwerb von Neuzugängen oder so verwendet werden können...

    Es könnte auch ein Wettlauf der Vereine der Frauenbundeliga werden, (kommunale/regionale) öffentliche Unterstützung (oder halb-öffentliche) zu erhalten.

    Wer die bekommt, hat Chancen zu überleben, wer nicht - der kriegt Probleme. Es ist kaum anzunehmen, dass 'echte' Privatunternehmen in der gegenwärtigen Situation Zahlungsverpflichtungen eingehen, die werden vielmehr versuchen, sie abzubauen (und Frauenbundesliga braucht nun mal niemand zum 'Überleben').

    Für Vereine ohne ganz,ganz solides finanzielles Fundament ist die Ungewissheit sicher ein Riesenproblem...

    Nee, Einschränkung des Fernverkehrs bringt auch nix, dann haste ja auch überfüllte Züge...

    Und nach allem, was ich so mitbekommen habe, ist man mit einer nicht zu vernachlässigten Wahrscheinlichkeit infiziert, wenn man in einem Waggon in der Nähe eines Infizierten sitzt...(das sind ja bis zu zweistellige Stunden an Fahrzeit).

    Stufenweise bringt nix....

    Was bisher gemacht wurde, tut ja alles nicht weh (ob eine Schule offen ist oder nicht, ist eigentlich ziemlich egal - gibt keine Geschädigten, haben Schüler halt 3 Wochen mehr Ferien - was solls?) - die wirtschaftlichen Interessen des Staatsunternehmens Bahn haben Priorität.

    Ich muss auch sagen, dass ich nicht nachvollziehen kann, warum die Grenzen nicht zumindest gegenüber China und so dichtgemacht werden, z.B.
    https://www.heidelberg24.de/heidelberg/cor…m-13584667.html
    (so einen Fall gibt es auch in Suhl, wo über 500 Menschen in der Erstaufnahmeeinrichtung in Quarantäne leben müssen)

    Aber jetzt bitte keine generelle Flüchtlingsdiskussion, hat nix mit Feindseligkeit ihnen gegenüber zu tun.

    Es gibt ja wirklich geniale Maßnahmen....

    Die Deutsche Bahn will ab Dienstag oder Mittwoch ihren Regionalverkehr einschränken (analog zu einem Ferienfahrplan), weil sie erwartet, dass die Züge nicht voll ausgelastet sein werden (!!)...

    Jo, weniger Züge = weiterhin volle Züge, da funktioniert das sicherlich besser mit der schnellen Ausbreitung

    Zitat

    Die Deutsche Bahn stellt im Regionalverkehr in der nächsten Woche auf einen Notfallfahrplan um. Ab Dienstag oder Mittwoch soll ein Fahrplan gelten, der einem Ferienfahrplan ähnele. Damit reagiert das Unternehmen auf die geringe Zahl an Fahrgästen als Folge der Coronavirus-Krise, wie eine Sprecherin in Berlin sagte.


    https://www.otz.de/leben/gesundhe…d228564867.html

    Jepp Ronaldo, das wäre das Einfachste für den Erwachsenenbereich und vielleicht auch am ehesten rechtssicher. Wenig Arbeit dann vll. für Anwälte

    In den anderen Fällen würde es immer irgendjemanden geben, der klagt. Wenn dann nicht die Ablehnung einer einstweiligen Verfügung akzeptiert wird und die Angelegenheit ins Hauptsacheverfahren (oder wie das heißt) geht, wäre das eine organisatorische Sprengbombe für die HBL in den nächsten Jahren.

    Aufstockung der Ligen wäre auch eine Möglichkeit (im HBL-Bereich schwierig wegen dem Terminkalender, in den Klassen darunter eigentlich, auf dem ersten Blick, relativ problemlos möglich)

    Europacupteilnehmer dann nach Tabellenstand von heute (aber das ist doch eh Sache der EHF, die das ziemlich freihändig machen kann?)

    Angeblich (laut dem Kommentator von Spiel CSM-Valcea) Minevskaja und Aardahl nach Valcea.

    Das Bietigheim seine #1 an ein Team auf Augenhöhe verliert. :unschuldig::nein:

    Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass es sowohl in Bietigheim als auch beim THC atmosphärisch gegenwärtig überhaupt nicht stimmt...

    Valcea ist sicherlich keine schlechte Adresse, ob die beiden die Mannschaft gegenüber den bisherigen Lösungen aber entscheidend weiterbringen, weiß ich nicht (auf RL anstelle der wohl innerhalb Rumäniens wechselnden Silva Viera und als Ergänzung zu Glibko als bisherige Nr. 1 auf RL, die aufgrund ihrer Körpergröße in der CL Durchsetzungsprobleme hatte bzw. Elghaoui und Băcăoanu am Kreis).

    Nach dem Wechsel von Norgaard scheint Valcea auch wieder interessant zu sein für west- nord-mitteleuropäische Spieler (sicherlich ungemein wichtig für den Verein, nach dem Zusammenbruch des Vörgangervereins Oltchim), mit Bölk (Interesse wurde zumindest in der rumänischen Presse kolportiert) hat es ja nicht geklappt (ich glaub, das wäre für beide Seiten sportlich sehr sinnvoll gewesen)

    Haste irgendeinen Hinweis darauf, dass in Ungarn EU-Gelder für den Unterhalt von Frauenhandballmannschaften verwendet werden?

    Oder sind das nur Ressentiments eines Users, der halt den (arroganten/andere Gesellschaften herabsetzende) Typus/Gedankenwelt von Deutschen verkörpert, der halt auf manche ausländische Spieler(innen) abschreckend wirkend vermag?

    Ps. ich kenne übrigens ein Land, in dem der Hauptsponsor der Frauenhandballnationalmannschaft eine gesetzliche Krankenversicherung ist (als öffentlich-rechtliche Körperschaft) und die im Staatsbesitz befindlichen Sparkassen sicherlich in ihrer Gesamtheit der größte Förderer des Frauenhandballs sind...usw.