Beiträge von Karl

    Germanicus schreibt:

    Zitat

    Wenn sie es nicht mehr können, ist alles sofort weg: wo ist heute die HCM Baia Mare? Ja, in Karls Profilbild schon, aber sonst?


    In der Liga Florilor Dritter und fast sicher nächstes Jahr im EHF-Cup (jetzt unter dem traditionsreichen Männenerhandballnamen Minaur und rechtssicher als Bestandteil der Stadtverwaltung, aber Führungsspitze und Finanzierung genau wie beim HCM, ist praktisch derselbe Verein).

    Das Ganze wurde erreicht primär mit Spielerinnen aus dem osteuropäischen Bereich (die haben da wirklich traditionell ein kompetentes 'Scouting') , die sicher auch für die HBF interessant wären (klar, westeuropäische Spielerinnen machen da noch einen Bogen rum, aber das war auch zu CL-Zeiten nicht einfach, westeuropäische Spielerinnen in die Maramures zu locken). Ist ähnlich wie bei Valcea (die wurden ja aufgelöst, weil der Hauptsponsor Oltchim privatisiert wurde und der SCM Valcea Nachfolger wurde bei weitgehender Beibehaltung der Vereinsführung, beim HCM war es die Rechtskonstruktion - verbunden ist mit sowas ja immer ein Reputationsverlust, den Valcea jetzt aber kompensiert zu haben scheint)

    Der 'Run' auf Ungarn ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass so richtig andere Auslandsperspektiven für deutsche Spielerinnen fehlen...(in Rumänien würden zwar sicher einige Vereine gerne, kriegen die Spielerinnen aber nicht, Montenegro hat halt quasi keine Liga usw. - okay Frankreich gibts noch, aber das scheinen nur wenige Vereine zu sein, in Russland verpflichtet nur Rostow Ausländerinnen usw.)

    Da haste nicht unrecht, lässt sich auch kaum vermeiden, weil sowas immer vielschichtig und nicht verallgemeinerungsfähig ist.

    Deshalb hab ich ja auch Spanien als Beispiel benannt ;) Da mag ein romanisches Land wie Rumänien kulturell und mentalitätsmäßig vielleicht näher liegen als Deutschland.

    Von der Tendenz her (!!) meine ich fast eine Spaltung des Spielermarktes festzustellen, in Dänemark findet man z.B. kaum noch ost- oder südeuropäische Spieler...(das war mal ganz anders). das mag auch (!) daran liegen, dass jüngere Spielerinnengenerationen vll. auch selbstbewusster gegenüber westeuropäischen Ländern sind und nicht mehr voller 'Bewunderung'.

    Klar, Finanzen spielen immer eine große Rolle - aber auch viele andere Aspekte, wie das Bild von dem jeweiligen Land, was sich durchaus auch wandelt (bei zentraleuropäischen Spielerinnen scheinen rumänische Vereine z.B. kaum eine Chance zu haben, sieht man mal von CSM ab, glaub nicht, dass das nur an den Finanzen liegt. Umgekehrt könnte das auch durchaus der Fall sein. Einzelpersonen wie Herbert Müller können sowas natürlich relativieren).

    Aber egal, ich bin echt gespannt, wie der 'deutsche Block' in Budapest zurechtkommt (vll. wäre Rumänien/Valcea im Falle Bölks einfacher gewesen, weil man sich da in der Provinz doch immer noch 'geehrt' fühlt, eine deutsche Spielerin in seinem Kader zu haben - und bei sportlichem Misserfolg hat dort eh immer nur der Trainer schuld :lol: ) Aber aus der Außenperspektive wirkt da halt vieles chaotischer als in Ungarn.

    Klar, der finanzielle Aspekt ist der Kern des Ganzen (um Löwenherz zu zitieren), aber die Hülle würde ich nicht unterschätzen (Abbinghs Fortgang aus Rostow rührt jetzt ja auch nicht aus finanziellen Gründen heraus, sondern weil sie mit den spanischen Trainer und offensichtlich auch den russischen Mitspielerinnen nicht klar gekommen ist, der hier auch schon verlinkte Volkskrant-Artikel ist schon nicht uninteressant (auch wenn der Verdacht naheliegt, dass der Journalist das alles etwas ressentimentbeladen dargestellt hat)

    Löwenherz:

    Zitat

    Dabei ist Deutschland ein so tolles Land, das an Kultur und Natur sehr viel zu bieten hat.

    Kultur und Natur kann man aber überall finden....Das Rumäninnen nicht mehr in die Bundesliga finden (war ja mal ein Rekrutierungsland, nicht nur für die HBF), liegt mit Sicherheit (auch) daran, dass in ihrem Heimatland auf breiter Front sich die Liga fortentwickelt hat. Interessant ist auch, warum Spanierinnen kaum nach Deutschland finden...(vielleicht finden auch nicht alle Menschen deutsche Mentalität usw. so toll, wie die Deutschen selbst ;) - sorry für die Polemik, ist nicht persönlich gemeint)

    Finanzielle Situation kann halt nur über einen Bedeutungsgewinn des Frauenhandballs erfolgen, ist nicht so recht in Sicht (trotz Eurosport usw.) Das Vervielfältigen von 'ein Unternehmen-Vereine' wie Bietigheim (die ja finanziell in Europa sicher in der Topklasse mitspielen), halte ich auch nicht für so sinnvoll. Wenn Frauenhandball übrigens einen solchen Stellenwert wie in Ungarn, Dänemark und Rumänien hätte, würden deutsche Vereine restlos alles leer kaufen (auch nicht so wünschenswert), im Männerhandball hatte man ja schon mal die Situation 8wo nur ein paar spanische Vereine finanziell konkurrenzfähig waren).

    Mit Sorge kann man durchaus die Schwächung des traditionsreichen mitteldeutschen Handball beobachten (hoffentlich bleibt der THC langfristig europäisch dabei), wäre schön, wenn Halle und/oder Leipzig sich in der Bundesliga (wieder) etablieren könnten.

    Also ich finde die Jammerei über die angebliche finanzielle Unattraktivität des deutschen Frauenhandballs nicht angemessen.

    Ich glaube, in keiner Liga gibt es einen höheren Ausländeranteil als in Deutschland (gibt es da Statistiken?), muss ja auch irgendwelche Gründe haben...Die deutsche Liga ist international immer noch ganz klar ein 'Nehmerland' (auch wenn man die Niederländerinnen rausrechnen würde)

    Der jetzigen Wechsel von sehr guten deutschen Spielerinnen sind vielleicht auch eine Spielerinnengenerationenfrage - Reisen und Kennenlernen fremder Kulturen stehen da halt hoch im Kurs....(währenddessen bei der Generation der auch nur etwas älteren Spielerinnen Sicherheitsdenken und Ausbildung dominierten). Bei den im Frauenhandball üblichen Summen werden hier m.E. die finanziellen Anreize für einen Wechsel ins Ausland generell überschätzt...(da wird es den Spielerinnen primär um andere Sachen gehen, insbesondere das Spielen in einer Vollprofitruppe mit großer öffentlicher Resonanz, neue Erfahrungen usw - manche Spielerin, wie etwa einst Woltering wird auch finanziell nicht auf jeden € angewiesen sein aufgrund familiärer Konstellationen)

    Natürlich hat es auch seinen Reiz, das einfach in Dänemark, Ungarn, Rumänien oder Montenegro der Frauenhandball einen viel höheren Stellenwert hat und man da quasi lokaler und auch überregionaler Star ist, wo Profihandball der ganzen Mannschaft selbstverständlich ist (außer vll. in Dänemark).

    Die Konstellation bei Ferencavaros find ich übrigens problematisch - 'deutscher Block' auf Positionen, wo auch sehr starke ungarische Nachwuchsspielerinnen auf der Positionen sind - hm...(dazu ist beim FTC doch ungarisch Mannschaftssprache?) Da werden insbesondere Bölk und Stolle schon in jungen Jahren ein erhebliches Maß an persönlicher Reife zeigen müssen, um dort gut klar zu kommen (vor allem, wenn es sportlich nicht so laufen sollte). Ich wäre da woanders hingewechselt....hatten ja garantiert reichlichst Angebote angesichts der Lage auf dem Spielermarkt (Bölk hätte z.B. wie 'Faust auf Auge' sportlich bei Valcea gepasst, die sich auch angeblich um sie bemühten, da sprechen auch alle Englisch und hätten bestimmt auch zunächst mal einen 1-Jahresvertrag akzeptiert). Das Behnke an der (natürlich auch bärenstarken) einheimischen Makeeva nicht vorbeikam, sollte eigentlich ein Warnzeichen sein.

    Blazek ist schon eine Torwartin internationalen Formats, sie hat immerhin vor nicht allzulangen Zeit in einem Pflichtspiel mit Österreich die Russinnen im Alleingang besiegt (und war in Valcea bis zur Verpflichtung von Dumanska herausragend). Khouildi hatte ihren festen Platz in der Abwehr des rumänischen Meisters letzte Saison.

    Buzau ist zwar nicht so bekannt, weil sie erst vorletztes Jahr in die Liga Florilor aufgestiegen sind, aber sind hinter Valcea, CSM und Baia Mare Tabellenvierter (mit einigem Abstand zum 5.) (habe von denen jetzt allerdings in dieser Saison kaum Spiele gesehen)

    Denke, die beiden Transfers lassen hinsichtlich der weiteren Entwicklung des THCs alle Möglichkeiten offen, kann man erst was zu sagen, wenn weitere Neuverpflichtungen bekannt werden.

    Wie obenr schon geschrieben, ist die TSG Bielefeld in den Bielefelder Stadtteilen Altenhagen und Heepen fest verankert (ist eigentlich ein Vorortverein), Handball hat in Altenhagen ud Heepen auch Tradition.

    Die können locker auch in der Oberliga vierstellige Zuschauerzahlen erreichen, Fanbase ist nicht so das Problem, im Gegenteil....(eher der Charakter eines Vorortvereins, der trotz 25 Jahre des Spielens in der zentral gelegenen Seidenstickerhalle kein 'richtiger' Bielefelder Verein ist - und natürlich auch ein mieses Image, weil die Seidensickerhallenzeit halt auch voller wirtschaftlicher und sportlicher Rückschläge war)

    Schon die 3. gemeinsame Station des 'Gespanns' Khouildi/Blazek (Molde, Valcea, Buzau)

    Blazek kann wirklich außergewöhnliche Spiele machen, jetzt bei Buzau stand sie nicht so im Mittelpunkt des Interesses (im Meisterjahr von Valcea 2018/2019 stand sie im Schatten von Dumanska, auch verletzungsbedingt - hat aber im Jahr davor herausragende Leistungen gezeigt).

    Tja, kann der THC sicherlich machen....die Transfer würde ich weder als Durchbruch für die kommende Saison, noch als besorgniserregend für den THC einstufen

    Halt die Frage, ob es auf Hanning überhaupt so ankommt...(oder auch ein Affront gegen ihn manchen Leuten ganz gut in den Kram passen würde). Kristopansverpflichtung scheint ja auch auf Kretschmars 'Konto' zu gehen (und von ihm per 'persönlichen' Sponsor aus Magdeburger Zeiten finanziert worden zu sein)

    Wie gesagt, das Ganze so bei den Füchsen reizt zu Spekulationen..

    Was mich ein bißchen erstaunt, ist die Wahl von Michael Roth zum neuen Füchsetrainer,,,

    Also, da gab es doch einiges an Ärger zwischen Hannings DHB und der MT Melsungen zu Roths Zeiten...(was auch eigentlich direkt gegen Hanning ging - oder?)

    Wie sieht es denn vor diesem Hintergrund mit dem Verhältnis von Roth und Hanning aus? Angesichts des Füchseinnenlebens (über das man ja trefflich spekulieren kann) ist die Wahl von Michael Roth zum neuen Trainer schon interessant...

    Vielleicht interessant, dass Valcea an Bölk und Stolle interessiert war.
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    Keine Ahnung, ob das die Lösung gewesen ist, die Herbert Müller empfohlen hat (die werden sicher noch andere Alternativen gehabt haben), gepasst hätte es angesichts der Kaderkonstellation (und auch den evtl. Abgängen bei Valcea) schon in außerordentlichem Maße. Müller hat ja in der letzten Pressegespräch deutlich gesagt, dass er den beiden vom FTC abgeraten hat.

    Das sieht man ja mal schön, wie dieses verleumderische Geschreibe von Tclip wirkt ("Kommunistisch-kapitalistische-zionistische Immobilienverschwörung")

    Nee, diese Immobilienassoziation rührte von daher, dass von jeher in Berlin Immobilienwirtschaft und Politik den Ruf hatten, eng miteinender auf problematische Weise miteinander verknüpft zu sein (im aktuelllen verlinkten Artikel wurde ja dieGarski-Affäre (Wikipedia)) aus den 80er Jahren angesprochen, die nur ein Beispiel ist (nach dem Artikel fiel in dem Kontext damals auch der Name des neuen Füchse Sponsors). Das war damals ein Riesenthema - und Berliner Wohnungsmarkt ist aktuell ja auch ein großes Thema (und auch: wie die politischen Rahmenbedingungen sein sollten, daneben gibt es natürlich x-kleine Entscheidungen - im Artikel angesprochen wurde die Vergabe des Baus und Betriebs von Flüchtlingsheimen )

    Mir scheint es so, als sei das Betreiben eines Bundesligisten in einer Landeshauptstadt (Magdeburg ist ja auch eine) schon ein wesentliches Standortmerkmal sein kann, wesentliche politische Entscheidungsträger sind ja dort vor Ort (man kann übrigens auch spekulieren, warum sich die Espelkämper Unternehmensgruppe Gauselmann so stark im Düsseldorfer Sport engagiert, die sind ja in einer Branche aktiv, wo in Düsseldorf nicht unwichtige Entscheidungen gefällt werden - hat zumindest nen Geschmäckle, fällt jedem auf, auch wenn das vielleicht rein durch die Liebe des Eigentümers zum Rhein motiviert sein mag). Und Steffel als Füchse Präsi und führender Politiker der Berliner CDU ist nunmal auch eine echte Symbolfigur des alten West-Berlins.

    Im Sponsoring ist natürlich ganz normal, dass da mitunter auch so 'Hintergedanken' dabei sind, man will Leute kennenlernen oder irgendwie mit denen verbunden sein - können Vereine und so nix dafür.

    Was man so z.B. über die Finanzierung der Jugendarbeit der Füchse (insbesondere im Infrastrukturbereich) beiläufig liest, scheinen Politik/Verwaltung denen ja ganz wohlgesonnen zu sein (das man in einer Landeshauptstadt aber mehr Möglichkeiten hat, ist aber ganz normal)

    Hanning gehört nicht der Verein....(daher z.B. auch mein Verweis auf die West-Berliner Polit-Größe Frank Steffel als langjährigen Präsidenten, der ja Hanning auch geholt hat)

    Auch Geschäftsführer können abgelöst werden. Und ob der nun wirklich Kretschmar ins Boot geholt hat, man kann es glauben oder nicht (was sollten die Beteiligten denn anderes im Moment sagen?)

    Nee, gleisdreieck, glaub, die Gegenargumentation ist nicht unbedingt schlüssig - nuja, in 2 Jahren ist man schlauer (wie geschrieben, ich wurde durch die neuen Meldungen stutzig...)

    tclip:

    Zitat

    du hast i.a. doch nur keinen anderen schauplatz um deine obskuren geschichten aus dem afd-reichsbürger-pegida bereich
    anzubringen.


    Solange Du das nicht erläuterst, muss ich leider davon ausgehen, dass diese Einschätzung an Wahn grenzt...(nu gut, ob ich nach einer Erläuterung anderer Meinung wäre, muss ich bezweifeln ;) ) Übrigens ist aus politischen Kalkül weder für die AFD noch für Pegida die Ost-West-Thematik ein ganz großes Thema (Pegida wollte sich schließlich in den Westen ausbreiten, also gesamtdeutsch werden - Reichsbürger weiß ich nicht, hab noch nicht mal verstanden, was das ist)

    Wieso sollte sich Kretschmar dafür rechtfertigen Penz zu kennen?? (wäre ja äußerst komisch, wenn es anders wäre). Aber interessant ist es schon, dass (nach den Presseberichten), ein Sponsoring von Penz mit Kretschmar schon vor dessen Einstieg verabredet war (Kretschmar Penz also quasi mitgebracht hat), Kretschmar also quasi Geld in seinen neuen Job mitgebracht hat (man kann annehmen, dass das seine Stellung zu Hanning auch nicht unbedingt schwächen wird)

    Nuja,z.B. ein gewisse Verbindung zum Immobiliensektor hat bei den Reinickendorfer Füchsen z.B. schon Tradition - der Immobilienmakler Bendzko war in den 1980er Jahren z.B. quasi alleiniger Sponsor und initiator des Reinickendorfer Bundesligahandballs. Dann jetzt 'Deutsche Wohnen als Haupt- und Trikotsponsor und jetzt zusätzlich Penz. Kann/Wird (?) natürlich reiner Zufall sein, fällt aber schon auf..Warum könnte die Förderung des Handballs in Berlin für Unternehmer/Unternehmen aus der nunmehrigen Bundeshauptstadt so attraktiv sein?

    Man kann natürlich jede Form von Überlegung auch völlig inhaltsleer mit einem abgedroschenen Spruch denunzieren..(ich weiß, diese Ost-West-Geschichten sind schwierig mit 'reinen Westdeutschen' zu diskutieren, denen erschließt sich die Relevanz nicht so)

    Was will uns der Künstler damit sagen?


    Die verlinkten Artikel über Penz nicht gelesen? Der Penz war sogar schon bei Garski in den 1980er Jahren dabei - Westberliner Uradel - und setzt die Verbindung der Füchsen zum (West-)Berliner Wohnungsmarkt fort. Über das Milieu des Oberfuchses Frank Steffel ist man ja ganz gut informiert durch die umfangreiche Berichterstattung anlässlich seiner Kandidatur zum Regierenden Bürgermeister 2001.

    Wirklich spannend ist aber, dass Kretschmar quasi eigenes Geld mitgebracht hat, das stärkt ganz sicher seine Position gegenüber Hanning.

    Vielleicht ist das Kretschmar-Engagement nicht nur ein Schachzug, um den Ostbezug der Füchse zu stärken, sondern leitet die Ablösung von Hanning ein, mal abwarten (übrigens könnte man die Verpflichtung des 'Ossis' Prokop damals durch Hanning beim DHB praktisch allein, auch als Maßnahme interpretieren, die Füchse von ihrem 'Westgeruch weiter zu entfernen - Hanning war/ist ja schließlich die der Öffentlichkeit die prägende Figur des Vereins)

    aus dem Spiegel-Artikel:

    Zitat

    "Ich kann bestätigen, dass Helmuth mit seiner Firma Eltec im nächsten Jahr die Füchse unterstützen wird", sagte Kretzschmar dem SPIEGEL. Mit Penz habe er dies bereits im Spätsommer verabredet, bevor er selbst den Vertrag mit den Füchsen unterschrieben habe.

    Extrem interessant und reizt zu Spekulationen: Kretschmar hat also quasi Geld mitgebracht für seine Anstellung bei den Reinickendorfer Füchsen...Hm....

    Joa, halt der Handballverein des tiefsten West-Berlins

    Statt irgendwelche Unterschwelligkeiten zu erfinden, könntest Du mal besser die Postings auch nur etwas sorgfältiger lesen, die du kommentierst.

    Hab doch klar geschrieben, das man die Brasov-Sache wohl nicht anders behandeln konnte (genauso wie die alte Galia-Geschichte - und natürlich war das sowohl für Galia als auch für Brasov eine unglückliche Geschichte, auch wenn natürlich durch beide selbst verursacht. Ich bedauere jeden Sportler und Verein, der Schaden genommen hat durch eine meiner Meinung nach unbeabsichtigten Verletzung der Dopingregeln).

    Zitat

    Hier würde mich die Logik und Begründung interessieren.


    Ich mache mir die Arbeit mit Sicherheit nicht, weil Du eh dann nur daran interessiert wärst, meine Bemühungen dann manipuliert darzustellen.

    Hallenbau usw. hab ich angeführt, um dem fragenden User den Kontext darzustellen - das ist schon ein Dopingfall mit erheblicher Auswirkung (sicherlich weitaus größer als bei Galia), auch auf den Wettbewerb, um den es hier im Thread geht.

    Bestrafung von Corona Brasov erscheint mir plausibel, weil die schließlich die Behandlung initiiert haben, HBF-Richtlinien kannste sicherlich auch ziemlich vergessen, weil Frauenhandball eine olympische Sportart und bei Dopingsachen sofort die olympische Bewegung drinhängt als Hauptakteur des Antidopingkampfes (außerdem ist die Llga Florilor eine Liga des Verbandes und nicht privatrechtlich organisiert, Satzungen usw. findeste sicherlich im Internet, wie auch die der COSR - viel Spaß beim Rumänischlernen, schöne Sprache). Doping ist keine interne Sache der Verbände, entsprechende Maßnahmen dann auch nicht nur (und bei Brasov hört sich der formale Sachverhalt sehr mies an - Verein organisiert für komplette Mannschaft Dopingmaßnahme......wenngleich natürlich..., siehe oben, ist einfach schade...)

    Karl schreibt:

    Zitat

    aber wie sollte man es anders machen?? (weil Freibriefe kann man ja schlecht ausstellen)


    Ronaldo schreibt direkt darunter:

    Zitat

    Klar kann man Freibriefe ausstellen - das ist doch deine unterschwellige Forderung


    Ey...das ist schon dreist...