Beiträge von Karl

    Witzig ist übrigens, dass N-Lübbecke und GWD jetzt in einer Halle spielen sollen, die Halle aber bei den jeweiligen Spielen unterschiedliche Namen haben wird - bei Heimspielen von GWD wird sie dann wohl Kreissporthalle Lübbecke heißen, bei denen von Lübbecke 'Merkur-Arena'.

    Na, da werden die Fernsehreporter aber arg überfordert sein :lol: (manche kennen ja noch nicht mal den Namen von GWD Minden und setzen den falschen Artikel mit 'die GWD Minden')

    Tja, mit der Platzzuweisung für Dauerkarten in der KSH Lü wird es relativ einfach sein, aber an vielen Stellen ist ja das 'Branding' von Lübbecke zu finden (z.B. hier die Photos im VIp-Bereich, der zudem 'geschmackvoll' noch sehr exponiert vor der Halle gelegen ist: 301 Moved Permanently) Das provoziert ja fast Vandalismus :lol: (na gut, wäre in früheren Zeiten so gewesen)

    Da N-L quasi der absoluter Hauptnutzer der KSH ist (in der Kampahalle fanden ja noch viele andere Veranstaltungen statt), scheint dort alles auf N-L ausgerichtet zu sein.

    Auch so Sachen wie Getränkeversorgung......Interessant wäre es auch zu erfahren, ob GWD in der kreiseigenen Halle nur 'geduldet' ist, vielleicht sogar nur in einzelnen Bereichen der Halle, oder mit N-L gleichberechtigter Mieter sein wird (nicht ganz einfach, da laufende Mietverträge, Verpachtung der Verpflegung usw. ja voll auf N-L ausgerichtet sein werden).

    Übrigens ist ja auch ein Aufstieg von N-L (auch in der noch laufenden Saison) keineswegs ausgeschlossen....

    Zitat

    ...Die GWD-Profis sind ab sofort heimatlos. So empfindet es zumindest Carstens, der das Trainingszentrum Kampa-Halle „für einen Klub dieser Größenordnung überragend“ fand. Zwei Hallen, Kraftraum, Schwimmbad, Sauna, Laufbahn, Lagerflächen, Besprechungsräume: „Wir haben das alles genutzt“, sagt Carstens und fügt hinzu: „Jetzt werden wir zu Nomaden, die durch Stadt und Kreis ziehen, um auf Bundesliga-Niveau trainieren zu dürfen....“

    ganzer Artikel (paywall): https://www.mt.de/sport/gwd_mind…ampa-Halle.html

    Die Handballeinheiten sind immerhin gesichert durch Hallenzeiten in Stemmer, der Kreissporthalle 2 und Unterlübbe (die Hallen sind auch nicht grad benachbart, Unterlübbe in der Gemeinde Hille liegt 12 km von der KSH 2 entfernt) für den vereinseigenen Kraftraum (bzw. dessen Geräte) in der Kampahalle gibt es keinen neuen Standort, den stellen Stadt bzw. Kreis offensichtlich nicht zur Verfügung, die Geräte werden eingelagert.

    Wie sagte doch der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Detlef Beckschewe aus dem Altkreis Lübbecke: "Die Kampahalle zu erhalten ist die schlechteste Lösung für alle da draußen" (nuja, allein das Selbstverständnis, dass sich hinter der Formulierung "da draußen" widerspiegelt :rolleyes: )

    ...dann halt statt Förderer nunmehr Sponsoren/Werbepartner...(wobei Förderer und Sponsoren ja nunmal praktisch kaum zu trennen sind)

    ändert aber wirklich Null an der Meinungsaussage, um die es im Posting ging...(das der BVB-Handball nicht unbedingt auf Fussballmillionen angewiesen sein muss bei einem eventuellen Weg in den großen europäischen Handball)

    Immerhin war hier übrigens ja zu lesen, dass Oberbürgermeister Sierau gegen Bietigheim in der Halle war, ist beim Frauenhandball in einer 600 000 Einwohnerstadt schon nicht selbstverständlich.

    @ netter: Na, die Halle nahe des Dortmunder Zentrums wird ja auch erst 2025 bezugsfertig sein - vielleicht kämen rasche Titel für den BVB jetzt auch zu früh.

    Der BVB braucht gar nicht groß Fussballgelder in den Frauenhandball pumpen, denke schon, dass Frauenhandball so preiswert ist, dass er sich selbst refinanzieren könnte. Zudem hat Dortmund durchaus große Sporttradition jenseits des Fussballs (gerade auch im Handball nicht nur über die Westfalenhalle) und ne Menge kommunaler Unternehmen (einen Neubau für 28 Mio stemmt die Stadt auch nicht ohne Grund, da soll dann auch was ablaufen). Der Niedergang des Sports in Dortmund jenseits des Fussballs wird da durchaus als schmerzhaft empfunden. sowas bietet Möglichkeiten...Jetzt im Moment in Wellinghofen ist schon weit weg 'vom Schuss' (wenngleich im Süden in einer traditionellen Handballgegend).

    Das wird schon interessant werden, wie die neue Halle sich da auswirken wird, bei gutem Zuschauerzuspruch (den ich für wahrscheinlich halte), würde die Handballabteilung gar nicht groß auf Fussballkohle angewiesen sein (könnte aber vll. Infrastruktur usw. nutzen).

    Aber halt: Fertigstellung 2025...

    Dortmundsson: Ist doch alles klar in Dortmund mit der neuen Halle, okay, dauert ein bißchen bis zum Einzug - optimaler Standort am Herzen der Stadt, Supergröße für den BVB, die Stadt finanziert die Baukosten von 28 Mio€ für die 3000 Zuschauerhalle alleine!

    301 Moved Permanently

    Da braucht man kein Prophet zu sein, dass der Frauenhandball in Dortmund glänzende Perspektiven hat, zumal große Presseunterstützung vorhanden ist.

    Insbesondere für den THC ist diese Entwicklung in Dortmund natürlich problematisch....(dauerhaft nicht in der CL zu sein und auch keine deutsche Titel zu gewinnen, das würde schon eine Umstellung verlangen)

    Das hier ist das Wesentliche:

    Zitat

    "Das Mindener Bauamt als Aufsichtsbehörde war an der Schließung der Halle nicht beteiligt. Das sei ein Entschluss des Betreibers gewesen, sagt Mindens Beigeordneter Lars Bursian. Geprüft worden sei lediglich ein Betrieb bis Jahresende, für die Zeit danach habe es keine Anfrage gegeben. Dasselbe gelte für eine mögliche Übergangstechnik. Die Bauaufsicht ist laut Bursian aber bereit, jeden möglichen Weg zu prüfen, sofern jemand diese Prüfung beantrage."

    Auszug aus dem Bericht des Mindener Tageblattes vom 16.12.2019

    Der Kreis schließt die Kampa-Halle aus freien Stücken - warum wurde bei der zuständigen Bauordnungsbehörde (das der Stadt Minden) nicht angefragt, ob ein Betrieb nach dem 1.1.2020 möglich wäre? (vermutliche Antwort: dann hätten die Unterlagen transparent gemacht werden müssen und wären vor allen Dingen von der zuständigen Behörde überprüft worden. Man hätte dann wohl auch den Kampahallenbau zugänglich machen müssen für die Bauordnungsbehörde.)

    Keine richtige Erklärung gibt es auch dafür, warum die Halle heute ausverkauft ist, ab 1.1.2020 sich aber noch nicht mal dort 20 Personen fürs Training aufhalten dürfen.

    Nuboy fragte:

    Zitat

    Wie sieht die doch recht große und kritische aktive Fanszene die Hallenproblematik (Fanclub und C24)? Oder gibt's die gar nicht mehr?


    C24 gibt es ja leider nicht mehr (vor allem in diesem Zusammenhang sehr bedauerlich, da die schon Fragen gestellt hätten), Fanszene, naja....die gemeinsame Verbindung ist halt lediglich Handbal, die Stammzuschauer sind halt im Gros unverbunden (zur Fanszene kann man natürlich auch Ex-Spieler, in den Hauptverein involvierte Personen, Kleinsponsoren usw. zählen, ganz unterschedliche Einzelpersonen).

    Hochgradig verunsichert sind diese sicherlich durch das Vorgehen der Melitta-Werke (seit 60 Jahren GWD-Förderer, über sehr lange Zeiträume Hauptförderer) als 'Antreiber' der Multihalle - die Frage ist, ob andere Gesellschafter die Priorisierung der Multi-Halle teilen - man kann es sehr stark bezweifeln, zumal es sogar vor der Schließungsangelegenheit deutlich unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Weiterentwicklung von GWD gegeben hat, die es sogar in das Mindener Tageblatt geschafft haben). Zudem gibt es einfach keine detaillierten Informationen, die Basis für eine Bewertung oder auch Protest sein könnten - das Gebaren der Verwaltung (und der als Blockparteien auftretenden SPD und CDU) erinnert in dieser Angelegenheit schon an totalitäre Staaten (hier mal ein Fragenkatalog: Katalog)

    Die 'Fanszene' (blödes Wort) ist orientierungslos, die Gesellschafter (offizielle Linie: wir wollen in der Kampa-Halle bleiben - bei diesem Statement bleibt es aber auch) schweigen sich aus, klar, wer legt sich auch schon mit der Kommunalpolitik und Verwaltung an? (deren zwei Hauptparteien zudem mit der Verwaltung als Block erscheinen). Zudem wirkt ja das Gerede (auch von Geschäftsführerseite) um eine Übergangshalle als 'Beruhigungsmittel' - tja, mehr als Gerede ist da bislang nicht ersichtlich - einziges öffentlich ersichtliches Faktum ist, dass die Stadt Minden sich nicht an einer Finanzierung beteiligen würde (und ein Unternehmen in Barkhausen bei Minden sich vorstellen könnte, dass eine Übergangshalle auf ihrem Gelände errichtet werden könnte - Stellungnahmen der Kommunalpolitik, in diesem Falle Stadt Porta-Westfalica, dazu gibt es nicht, Proteste gegen diesen Standort wären vorprogrammiert)

    Eine 'Basisinitiative' einer Einzelperson zur Rettung der Kampahalle gibt es übrigens, eine Online-Petition (peinlicherweise ist dort Nettelstedt falsch geschrieben worden, zeigt ja irgendwie den Grad der Professionalität der Aktion), immerhin über 2000 Unterschriften:
    https://www.change.org/p/kreistag-min…der-kampa-halle

    Achja, zur Multihalle gibts bisher nur ein Grundstücksbereich, indem diese gebaut werden könnte und grobe Finanzierungszusagen....kein Architektenentwurf, nix...(völlig unklar ist, ob es das im Kreistagsschließungsbeschluss angegebene Betriebs- und Betreiberkonzept, das zwischen der Stadt Minden und Melitta angeblich vereinbart wurde, überhaupt gibt - laut des unabhängigen Stadtverordneten Tomaschewski liegt ein solches der Stadt Minden nicht vor)

    Dir ist aber auch klar, dass der Bürgermeister der Stadt Minden bei einem Auftritt vor dem Kreistag, wo er um eine finanzielle Beteiligung des Kreises an der Multihalle wirbt, natürlich nicht die jahrelangen Klagen über die faktische Blockadepolitik des Kreises wiederholt?

    Zudem hat 2016 die Stadt Minden die Federführung bei der Multihallenthematik u.a. übernommen, weil unter der Federführung des traditionell zuständigen Kreises nix konkretes passierte.

    Landrat Niermann ist zum tatkräftigen (!) Multihallenfan geworden, als sich für ihn die Chance ergab, die Kampahalle abreissen zu können (bzw. er eine solche Chance herbeigeführt hat)

    In welcher vergleichbaren Stadt hat sich denn der Verein um eine "Spielstädte" (Tcip-Rechtschreibung - GWD brauch eigentlich nicht gleich eine ganze Spielstadt, sondern nur eine Spielstätte) selbst bekümmert und diese finanziert, wenn er eine eigene akzeptable Halle hat. Die Kampahalle wird nun wirklich unterschätzt, das ist ein gut ausgestatteter Riesenkomplex - der freilich im Innenraum v.a. auf der alten Tribüne im oberen Bereich für Zuschauer seine Schwächen hat.

    Übrigens ist die Halle zu guten Teilen fast ein Neubau - 2000 wurde die Gegenseitentribüne. mit Sozialräumen, Gastronomie usw. erst errichtet; damals stand schon eine größere Lösung zur Diskussion (GWD peilte damals noch die absolute deutsche Spitze an, mit Spielern wie Talant Dujshebaev), der Kreis als Bauherr wollte die jetzige Lösung, die natürlich schon arg verbaut ist im Übergang vom alten zum neuen Teil (aber das ist ja kein Abrißgrund)

    Nicht unterschätzen sollte man auch die (natürlich nicht eingestandene) Identifikation mit der Halle beim (nicht allzu großen, aber hartnäckigen) Stammpublikum, sie kennen nichts anderes, teilweise aus Jugendzeiten, GWD spielt seit fast 50 Jahren in der Kreissporthalle, wurde dort Deutscher Meister und Pokalsieger.

    Aber noch viel spannender als auf irgendwelchen Kram von Tclip einzugehen, ist es aber, ob es noch ernstzunehmende Rettungsinitiativen geben wird. Solange die Bagger nicht angerollt sind, ist das denkbar...(keine Ahnung, ob es vll. auch rechtliche Möglichkeiten gibt, GWD ist immerhin Mieter)

    Vom zum größten Teil eingelullten Publikum wird es die nicht geben, sowas wäre auch vollkommen gegen Mindener Mentalität (das irgendwas von der Politik aus den beiden Herrschaftsaufteilungsparteien kommt, kann man wirklich völlig vergessen), die einzige Hoffnung ist, dass einige GWD-Gesellschafter initiativ werden....(und dann käme die "Zerreissprobe" von GWD, ein Wort das von Behren im Hallenheft gegen Erlangen unter einer einlullenden Überschrift ("GWD spielt auch noch 2030 Bundesliga") verwendet hat ("Wir brauchen eine bundesligataugliche Halle. Das ist sicherlich die größte Veränderung für GWD seit 40 Jahren. Für uns ist das eine Zerreissprobe")

    Ps. Fragen oder so, sind hochwillkommen, ich weiss, dass das für HE-User, die nicht ortskundig sind, nicht nachvollziehbare Diskussionen sind (aber 'dumme Fragen' können dabei helfen, das Ganze vll. etwas nachvollziehbarer zu machen). Die Auswirkungen können übrigens auch in kürzester Zeit sehr wirkungsmächtig sein, GWD hat z.B. für das nächste Jahr noch keine Lizenz (geht ja auch gar nicht) - wie soll man eigentlich bei den Unklarheiten einen Etat aufstellen?

    GWD-Geschäftsführer Kalusche spricht im aktuellen Hallenheft gegen Erlangen von einer Planungs- und Erstellungszeit für ein Provisorium von etwas mehr als einem Jahr.

    Zur Finanzierung ist bislang nur bekannt, dass die Stadt Minden sich nicht beteiligen wird (ich denke mal, der Kreis hielte eine Beteiligung für völlig abwegig), überhaupt klingt alles sehr vage...

    Viel konkreter ist übrigens, dass die Trainingssituation von GWD ab dem 1.1.2020 ungeklärt ist, man darf gespannt sein, ob die Stadt Minden Trainingszeiten in einer geeigneten Halle zur Verfügung stellt, am Freitag machen die Behörden erstmal dicht, die unkonkreten Pressemeldungen der Stadt lassen durchaus die Vermutung zu, dass dies nicht der Fall sein wird....(der Kreis könnte eigentlich nur die Kampahalle II zur Verfügung stellen, die nicht abgerissen wird - ist aber die Frage, ob diese jetzt nicht völlig durch Schulsport belegt ist bzw. während der Abrissarbeiten überhaupt nutzbar ist).

    So wird jetzt also die Kampahalle abgerissen (mir ist völlig unklar, ob dies notwendig ist und welche Sanierungsarbeiten erforderlich wären, die Stadt Minden als zuständige Bauaufsichtsbehörde kann das ja auch nicht beurteilen, da sie aktuell nicht herangezogen wurde - die Halle gehört dem Kreis) und auf dem Grundstück wird ab 2021 eine neue Kreis-Schulsporthalle gebaut

    Ob dann mal irgendwann eine Multihalle kommt, tja...auch noch unklar und ein sehr weiter und vor allem langer Weg (für eine kleine Hallenlösung a la Coburg und Lingen würde sich sicherlich keine Finanzierung finden, bei der Multihalle steht der Handball nicht im Vordergrund)

    So wie im Moment der Sachstand ist, war der gestrige Tag der Todesstoß für eine 85jährige Handballtradition im deutschen Spitzenhandball (inklusive Hindenburg Minden). Die Vernichtung wäre total, weil es in Minden auch keine Zweit- oder Drittligahalle gäbe (die Dankerser Sporthalle ist für eine 1. Mannschaft mit irgendwelchen Ambitionen sicher nicht geeignet). Landesstützpunkt Handball ist jetzt sicherlich auch bald weg (eine Halle brauchen die halt)

    Das Ganze ist völlig absurd..., schaut so aus als hätten die großes Mehrheitsfraktionen und Niermann (und Konsorten) immerhin schon etwas bleibend und gründlich abgeschafft....

    (Ps. auf TCLIPs Postings von Ende November geh ich mal jetzt nicht ein, das würde nur wieder zu Postinglöschungen führen ;) )

    Danke Germanicus, da ist jetzt aber die Perspektive ungünstig (man bräuchte eigentlich ein Bild auf Höhe der Kreisline - die Perspektive auf dem Bild fördert die Version "im Kreis", das könnte aber auch einzig und allein an der Kameraposition bzw.- perspektive liegen). Die Bs werden zudem eine ganz andere Perspektive gehabt haben als auf dem Bild..

    Hat jemand schon Bewegtbild?

    ...es wird nicht gezeigt (in der einen Wiederholung, die ich gesehen hab, war es nicht erkennbar)

    Aber in der Spielaufzechnung wird es dann ja zu sehen sein.

    Großartiges Spiel der spnaischen Mannschaft, hätte ich ihr nie zugetraut, schön, dass Mannschaften mit primär spielerischen und taktischen Mitteln immer noch im Frauenhandball Erfolg haben können.

    ...na, dann auch das Kampfgericht, da scheinen sie sich versichert zu haben.

    Erinnerungen an das EM-Finale in Frankreich kommen auf, jetzt wird wieder totgeschwiegen werden.

    Tragisch für die Spanierinnen, für die Spielerinnen wird es vermutlich DIE Chance ihres Lebens gewesen sein (die Holländerinnen haben jedes Jahr eine)

    Harpiks schreibt:

    Zitat

    Den Freitgabend finde ich übrigens sehr spannend.

    Ist doch ein Supertermin, viel besser als z.B. Samstag und Sonntag mit der vielen Sportkonkurrenz.

    Was hier noch gar nicht erwähnt wurde ist, dass ist der einzige Ligahandball im Free-TV! (sieht man mal von den paar HBL-Spielen in ARD/ZDF ab).

    Ich sehe da ein Riesenpotenzial bei (Männer-)Handballinteressierten, die kein Sky haben. Da wird doch mancher mal reinzappen - und vll. auch hängenbleiben. Wichtig ist natürlich, dass Qualität der Übertragungen und vor allem der Spiele auch stimmen, letzteres natürlich nicht steuerbar.

    Sicherlich, das wird jetzt kaum der Durchbruch des Frauenhandballs in Deutschland sein, aber ist durchaus eine Chance (natürlich im begrenzen Rahmen) generell Handballinteressierte in näheren Kontakt mit den Frauenhandball zu bringen...

    Wenn das gut läuft, zeigt Eurosport vll. ja auch mal Spiele der Frauen-Cl, so kann ein näherer Kontakt zum Frauenhandball aufgebaut werden (und so richtig interessant wird der ja, wenn man schon Kenntnisse hat).....Wer Spielerinnen aus der CL kennt, interssiert sich dann auch für die Frauen EM und WM (und umgekehrt)

    Fernsehübertragungen sind mit Internetübertragungungen nicht zu vergleichen, ist halt eine andere Liga (vor allem wenn man bedenkt, dass das Zielpublikum vll. eher etwas älter sein wird - die meisten Frauenhandballuser hier scheinen ja auch irgendwie im Rentenalter zu sein, sonst ist ja kaum zu erklären, dass sich sehr viele Stammuser die Spiele bei der WM live angucken konnten)

    Ps. Von Semrau hatte ich leider von seinen Kommentierungen von der Frauen-WM her einen negativen Eindruck - ich empfand seine Einstellung zu ihm fast herablassend. Okay, der muss nehmen, was kommt....(als Kommentator schätze ich den durchaus, z.B. bei der Männer EM in Polen, wie er da die nicht-deutschen Spiele im Internet kommentiert hat....Klasse)

    plymsupp schreibt:

    Zitat

    Die Russinen werden wohl hoffentlich nicht einbrechen, haben in Hälfte 2 das Tempo etwas erhöht und Rumänien klar besiiegt. Mein Topfavorit auf den Titel im Finale gegen die Niederlande.

    Wie man aus dem Spiel irgendwas positives für die Russinen ableiten kann, weiss ich nicht...(okay, gute Torfrau)

    Rumänien führte noch in der 45 Minute (und das ohne richtigen RM und RR wegen des Brasov-Falls), zur Wende führte ausschließlich dann eine Unmenge individueller Fehler der Rumäninnen und eng damit verbunden zweifelhafte SR-Entscheidungen, von "Tempo etwas erhöht" kann man da eigentlich nur schwerlich sprechen (Ergebnis gibt Spielverlauf nicht wieder, letzte 10 Minuten schenkte Rumänien dann auch angesichts der Personallage ab)

    Überhaupt: äußerst schwache WM (zumindest was ich gesehen habe) - war sicherlich selten so einfach, richtig was zu erreichen. Deutsche Mannschaft ist ganz klar Medaillienkandidat (durchaus nicht nur für Bronze) - aber halt nur Kandidat.

    tclip schreibt:

    Zitat

    dass die kampa halle nicht sanierungsbedürftig ist, wenn sie weiterbetrieben werden soll, ist schlichtweg ein märchen und
    auch ein neuer eigentümer hat dies öffentlich so bisher nicht gesagt, sonst karl : stell es hier herein....

    Tja Tclip, du scheinst die Debatte ja überhaupt nicht zu verfolgen:

    mt-online von vorgestern:

    Zitat

    Die Heimat von GWD Minden und vielen anderen Vereinen ließe sich entgegen allen anderen Ankündigungen auch über den 31. Dezember hinaus sicher betreiben. "Die Lösung ist einfach und liegt auf der Hand" sagt Möller....

    Die technischen Voraussetzungen dafür seien in wenigen Wochen zu schaffen, anschließend sei ein temporärer betrieb in den nächsten 5-8 Jahren vorstellbar, sagt Möller im Gespräch. Die jährlichen Kosten schätzt er auf "ein paar Hunderttausend Euro". Im Anschluss könne GWD dann direkt in die neue Arena umziehen.

    TCLIP: Dein letzter Absatz mit dem 'Superprojekt' scheint sich übrigens auf die allerersten Planungen zu beziehen - da wurden halt 'Visionen' genannt, ist längst überholt. Veranstaltungsmöglichkeiten von kleineren Veranstaltungen, so eine Art Kongresszentrum sind aber doch selbstverständliche Bestandteile auch der jetzigen Vorstellungen für die Multihalle (als reine Sport- oder Veranstaltungshalle würde die auch nie gebaut werden)

    Einigermaßen konkret sind nur Überlegungen, neben die Multihalle das Stadtarchiv zu setzen......wenn man die mittlerweile 30jährige Diskussion um ein Kino in Minden miterlebt hat, ist man eh äußerst skeptisch, was da sonst noch so kommen könnte...

    Übrigens sitzt in der Mindener Wirtschaft keiner auf einen Haufen Geld, wo er nicht weiß, wohin. Einigermaßen verbindliche Zusagen der Wirtschaft gibt es für einen Baukostenzuschuss von 7 Mio Euro für den Bau einer Multihalle (Gesamtvolumen: 35 Mio €) + einer weitgehenden Beteiligung an einem evtl. Defizit aus dem Betrieb.

    Eine Besonderheit in Minden ist noch, dass kommunale Unternehmen sich kaum an der Finanzierung des Handballs beteiligen (etwa Sparkasse), sondern die Hauptlast von Firmen mit einem persönlichen Eigentümer getragen wird. Da gibt es bei GWD (ähnlich wie bei Lübbecke) durchaus eine Sonderkonstellation in der HBL.

    Dazu kommen noch so Sachen, wie das die Edeka als Genossenschaft sich kaum exponiert an einem Hallenneubau wird beteiligen können, sowas muss man ja auch den Genossenschaftler aus Cottbus vermitteln können (das Einzugsgebiet der Edeka Minden als größter Edeka Genossenschaft ist riesig, bis zur polnischen Grenze, Minden liegt am Rand)

    Starke konjunkturelle Einflüsse und Strukturveränderungen der Branchen der Geschäftsfelder einiger GWD-Gesellschafter kommen noch hinzu.....das Gewerbesteueraufkommen der Stadt Minden ist aktuell übrigens eingebrochen (aber auf einem sehr hohem Niveau)

    Ohne massive kommunale Unterstützung wird es nicht gehen - Bürgermeister Jäcke beklagte sich ja auch über die absolute Einflusslosigkeit bzw. den Willen zur Initiative der Mindener Mandatsträger in Land und Bund (normalerweise müsste so ein Projekt am Bahnhof mit Fördergeldern quasi zugeschüttet werden, da sind ja x-sachen denkbar).

    TCLIP: Ohja, der bauliche Zustand der Kampahalle ist äußerst datenschutzsensibel :lol:

    Muss ja zumindest zwei Menschen geben, welche die grundlegende Sanierungsnotwendigkeit der Kampahalle zur Fortsetzung des Spielbetriebes anzweifeln, neben mir zumindest den unternehmer, der die Kampa-Halle vom Kreis übernehmen möchte ;)

    Aber dein Posting ist schon vom Tonfall her keine Diskussionsbasis, der Landrat ist übrigens bekanntlich (wegen anderer Angelegenheiten) politisch isoliert im Kreistag (aber hat halt als Verwaltungschef eine Menge Kompetenzen - diese starke Stellung der Landräte war ja durch die Festlegung der Direktwahl in der NRW-Kommunalverfassung gewollt, erweist sich in diesem Zusammenhang aber nicht gerade als zweckmäßig)

    edit; Frank Wentzlawsky schreibt:

    Zitat

    Aber so ein momentanes Hallenproblem bringt ja auch neue Erkenntnisse und mehr.


    Sorry, aber die Umschreibung "momentanes Hallenproblem" find ich unangemessen. Falls die Multihalle käme, stände die doch frühestens in 5 Jahren am Bahnhof....Zum Provisorium gibt es einen möglichen Standort, vielleicht möglich! Zur Finanzierung usw. gibt es nix öffentliches....Auch wie lange so ein Provisorium hält, kann man ja mal fragen...

    Entscheidung zur Multihalle wird sicherlich nicht mehr dieses Jahr fallen. Bei der Kampa lässt Niermann sicherlich baldmöglichst die Bagger anrollen. Was macht man denn in dem nicht unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Kampa im Abriss befindet und die Multihalle scheitert?

    Für eine Sporthallen-Sparlösung (etwa Halle für 20 Mio €) sehe ich niemanden, der das finanzieren würde (die Multihalle ist ja auch kein Projekt primär für den Handball), zumal in der Mindener Politik ja alles so lange dauert, dass es es bei einer Fertigstellung dann schön längst keinen Leistungshandball in Minden mehr geben würde.

    Die Kreisverwaltung möchte sich offensichtlich doch nur noch eine Kreissporthalle leisten - in Lübbecke.

    Hinsichtlich der geplanten Multihalle in Minden gibt es weiterhin keinerlei Aussagen oder gar irgendetwas Verbindliches zu einer Mitfinanzierung von Seiten des Kreises. Landrat Niermanns Bekenntnis zur Multihalle muss man beim gegenwärtigen Stand als pureste Heuchelei einordnen (die Betriebskosten der Kampahalle als unverzichtbare Kalkulationsgrundlage hat er übrigens immer noch nicht offiziell offengelegt).

    Tja, die rechtliche Lage scheint so auszusehen, dass der direkt gewählte Landrat bzw. die Kreisverwaltung quasi im Alleingang die Kampahalle abreissen kann...die von Jens Friedrichs erwähnte Initiative scheint mir fast die letzte Möglichkeit zu sein, die über 80jährige Tradition des Spitzenhandballs in Minden (incl. Hindenburg Minden) fortzusetzen. Allerdings stimmt der Name des Frontmanns skeptisch (...vll. wurde er aber wirklich nur vorgeschickt, dann könnte es wirklich interessant werden).

    Ob es wirklich eine Notwendigkeit gibt, die Kampahalle grundlegend zu sanieren oder gar abzureissen - tja, das bleibt weiterhin völlig unklar...Die neue Initiative beruht ja auch darauf, dass bei einem anderen Eigentümer in der Kampa einfach weitergespielt werden könnte. Die Stadt Minden als zuständige Baubehörde sieht ja auch aktuell keinen Anlass die Halle zu schließen (ob denen mittlerweile die vollständigen vom Kreis finanzierten Gutachten vorliegen, ist unklar). Aber natürlich könnte die Stadt Minden einen Abriss der Kampa nicht verhindern, da jeder Eigentümer (Kampa gehört dem Kreis Mi-Lü) natürlich mit seinem Eigentum machen kann, was er will.

    Es bleibt aber so vieles rätselhaft.....auch auf der Randebene: der Projektverantwortliche der Melitta-Werke für die Multihalle ist z.B. bei der Kreistagssitzung mit einem Trainingsanzugsoberteil (nicht von GWD, von Adidas) und einer Sonnenbrille über der Stirn aufgetreten...

    Persönlich bin ich übrigens bei der Multihalle gespalten, ich könnte mir schon vorstellen, dass das gut angenommen werden würde und der Bedarf ist sicherlich auch da - und wenn, dann sollte man das vernünftig machen und nicht auf den Euro gucken. Allerdings überzeugt mich die städtebauliche Einbindung nicht.

    GWD würde übrigens nach Schliessung der Kampa ganz einfach schon deshalb nicht im Mittelfeld der 2. liga rumdümpeln, weil es noch nicht mal eine ordentliche Dritt- oder Viertligahalle in Minden nach Abriss der Kampa gäbe.

    Bei anderen Bundesligisten mag das gar nicht so ganz tragisch sein, die Heimspiele 20 (Lübbecke) -40 km (Bielefeld) vom Stammsitz auszutragen, GWD hat allerdings (auch bedingt durch die Randlage der Stadt Minden) ein sehr kleines Einzugsgebiet, auch die Hauptsponsoren haben ihren Sitz in enger Nähe zur Kampahalle, Ein bissel erschlossen wurde der niedersächsische Schaumburger Raum, der in entgegengesetzter Richtung zu Lübbecke liegt. Die Kampahalle liegt in Reichweite der Innenstadt. Zu den Anwurfzeiten in der HBL gibt es übrigens noch nicht mal eine Nahverkehrsverbindung zwischen Minden und Lübbecke..

    Aus Mindener Sicht aus ist Lübbecke ganz, ganz weit weg....(und das unabhängig von der sportlichen Rivalität) - und die Regionalmentalität ist nun alles andere als flexibel

    Mal abwarten, jetzt wurde ein möglicher Standort für eine provisorische Halle benannt, in Porta-Westfalica Barkhausen am Rande von Minden - aber da gibt es soviel Fragezeichen...(zumal man mit Unterstützung der Politik nunmal kaum rechnen könnte - Stadt Minden würde höchstwahrscheinlich schon aus dem Grunde nix machen, weil die provisorische Ausweichhalle dann nicht auf dem Stadtgebiet Mindens liegen würde, aber auch sonst...).

    Alles sehr rätselhaft und völlig intransparent.

    Das hier finde ich aber schon ungewöhnlich - hm, dicke Luft beim THC? (kann man zumindest spekulieren, ob da mehr als der eigentlich nichtige Gegenstand hintersteckt, zumal es sportlich im Moment ja nicht so vollends überzeugend läuft)

    Quelle: THC-Facebookseite