Beiträge von Karl

    Das hier ist das Wesentliche:

    Zitat

    "Das Mindener Bauamt als Aufsichtsbehörde war an der Schließung der Halle nicht beteiligt. Das sei ein Entschluss des Betreibers gewesen, sagt Mindens Beigeordneter Lars Bursian. Geprüft worden sei lediglich ein Betrieb bis Jahresende, für die Zeit danach habe es keine Anfrage gegeben. Dasselbe gelte für eine mögliche Übergangstechnik. Die Bauaufsicht ist laut Bursian aber bereit, jeden möglichen Weg zu prüfen, sofern jemand diese Prüfung beantrage."

    Auszug aus dem Bericht des Mindener Tageblattes vom 16.12.2019

    Der Kreis schließt die Kampa-Halle aus freien Stücken - warum wurde bei der zuständigen Bauordnungsbehörde (das der Stadt Minden) nicht angefragt, ob ein Betrieb nach dem 1.1.2020 möglich wäre? (vermutliche Antwort: dann hätten die Unterlagen transparent gemacht werden müssen und wären vor allen Dingen von der zuständigen Behörde überprüft worden. Man hätte dann wohl auch den Kampahallenbau zugänglich machen müssen für die Bauordnungsbehörde.)

    Keine richtige Erklärung gibt es auch dafür, warum die Halle heute ausverkauft ist, ab 1.1.2020 sich aber noch nicht mal dort 20 Personen fürs Training aufhalten dürfen.

    Nuboy fragte:

    Zitat

    Wie sieht die doch recht große und kritische aktive Fanszene die Hallenproblematik (Fanclub und C24)? Oder gibt's die gar nicht mehr?


    C24 gibt es ja leider nicht mehr (vor allem in diesem Zusammenhang sehr bedauerlich, da die schon Fragen gestellt hätten), Fanszene, naja....die gemeinsame Verbindung ist halt lediglich Handbal, die Stammzuschauer sind halt im Gros unverbunden (zur Fanszene kann man natürlich auch Ex-Spieler, in den Hauptverein involvierte Personen, Kleinsponsoren usw. zählen, ganz unterschedliche Einzelpersonen).

    Hochgradig verunsichert sind diese sicherlich durch das Vorgehen der Melitta-Werke (seit 60 Jahren GWD-Förderer, über sehr lange Zeiträume Hauptförderer) als 'Antreiber' der Multihalle - die Frage ist, ob andere Gesellschafter die Priorisierung der Multi-Halle teilen - man kann es sehr stark bezweifeln, zumal es sogar vor der Schließungsangelegenheit deutlich unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Weiterentwicklung von GWD gegeben hat, die es sogar in das Mindener Tageblatt geschafft haben). Zudem gibt es einfach keine detaillierten Informationen, die Basis für eine Bewertung oder auch Protest sein könnten - das Gebaren der Verwaltung (und der als Blockparteien auftretenden SPD und CDU) erinnert in dieser Angelegenheit schon an totalitäre Staaten (hier mal ein Fragenkatalog: Katalog)

    Die 'Fanszene' (blödes Wort) ist orientierungslos, die Gesellschafter (offizielle Linie: wir wollen in der Kampa-Halle bleiben - bei diesem Statement bleibt es aber auch) schweigen sich aus, klar, wer legt sich auch schon mit der Kommunalpolitik und Verwaltung an? (deren zwei Hauptparteien zudem mit der Verwaltung als Block erscheinen). Zudem wirkt ja das Gerede (auch von Geschäftsführerseite) um eine Übergangshalle als 'Beruhigungsmittel' - tja, mehr als Gerede ist da bislang nicht ersichtlich - einziges öffentlich ersichtliches Faktum ist, dass die Stadt Minden sich nicht an einer Finanzierung beteiligen würde (und ein Unternehmen in Barkhausen bei Minden sich vorstellen könnte, dass eine Übergangshalle auf ihrem Gelände errichtet werden könnte - Stellungnahmen der Kommunalpolitik, in diesem Falle Stadt Porta-Westfalica, dazu gibt es nicht, Proteste gegen diesen Standort wären vorprogrammiert)

    Eine 'Basisinitiative' einer Einzelperson zur Rettung der Kampahalle gibt es übrigens, eine Online-Petition (peinlicherweise ist dort Nettelstedt falsch geschrieben worden, zeigt ja irgendwie den Grad der Professionalität der Aktion), immerhin über 2000 Unterschriften:
    https://www.change.org/p/kreistag-min…der-kampa-halle

    Achja, zur Multihalle gibts bisher nur ein Grundstücksbereich, indem diese gebaut werden könnte und grobe Finanzierungszusagen....kein Architektenentwurf, nix...(völlig unklar ist, ob es das im Kreistagsschließungsbeschluss angegebene Betriebs- und Betreiberkonzept, das zwischen der Stadt Minden und Melitta angeblich vereinbart wurde, überhaupt gibt - laut des unabhängigen Stadtverordneten Tomaschewski liegt ein solches der Stadt Minden nicht vor)

    Dir ist aber auch klar, dass der Bürgermeister der Stadt Minden bei einem Auftritt vor dem Kreistag, wo er um eine finanzielle Beteiligung des Kreises an der Multihalle wirbt, natürlich nicht die jahrelangen Klagen über die faktische Blockadepolitik des Kreises wiederholt?

    Zudem hat 2016 die Stadt Minden die Federführung bei der Multihallenthematik u.a. übernommen, weil unter der Federführung des traditionell zuständigen Kreises nix konkretes passierte.

    Landrat Niermann ist zum tatkräftigen (!) Multihallenfan geworden, als sich für ihn die Chance ergab, die Kampahalle abreissen zu können (bzw. er eine solche Chance herbeigeführt hat)

    In welcher vergleichbaren Stadt hat sich denn der Verein um eine "Spielstädte" (Tcip-Rechtschreibung - GWD brauch eigentlich nicht gleich eine ganze Spielstadt, sondern nur eine Spielstätte) selbst bekümmert und diese finanziert, wenn er eine eigene akzeptable Halle hat. Die Kampahalle wird nun wirklich unterschätzt, das ist ein gut ausgestatteter Riesenkomplex - der freilich im Innenraum v.a. auf der alten Tribüne im oberen Bereich für Zuschauer seine Schwächen hat.

    Übrigens ist die Halle zu guten Teilen fast ein Neubau - 2000 wurde die Gegenseitentribüne. mit Sozialräumen, Gastronomie usw. erst errichtet; damals stand schon eine größere Lösung zur Diskussion (GWD peilte damals noch die absolute deutsche Spitze an, mit Spielern wie Talant Dujshebaev), der Kreis als Bauherr wollte die jetzige Lösung, die natürlich schon arg verbaut ist im Übergang vom alten zum neuen Teil (aber das ist ja kein Abrißgrund)

    Nicht unterschätzen sollte man auch die (natürlich nicht eingestandene) Identifikation mit der Halle beim (nicht allzu großen, aber hartnäckigen) Stammpublikum, sie kennen nichts anderes, teilweise aus Jugendzeiten, GWD spielt seit fast 50 Jahren in der Kreissporthalle, wurde dort Deutscher Meister und Pokalsieger.

    Aber noch viel spannender als auf irgendwelchen Kram von Tclip einzugehen, ist es aber, ob es noch ernstzunehmende Rettungsinitiativen geben wird. Solange die Bagger nicht angerollt sind, ist das denkbar...(keine Ahnung, ob es vll. auch rechtliche Möglichkeiten gibt, GWD ist immerhin Mieter)

    Vom zum größten Teil eingelullten Publikum wird es die nicht geben, sowas wäre auch vollkommen gegen Mindener Mentalität (das irgendwas von der Politik aus den beiden Herrschaftsaufteilungsparteien kommt, kann man wirklich völlig vergessen), die einzige Hoffnung ist, dass einige GWD-Gesellschafter initiativ werden....(und dann käme die "Zerreissprobe" von GWD, ein Wort das von Behren im Hallenheft gegen Erlangen unter einer einlullenden Überschrift ("GWD spielt auch noch 2030 Bundesliga") verwendet hat ("Wir brauchen eine bundesligataugliche Halle. Das ist sicherlich die größte Veränderung für GWD seit 40 Jahren. Für uns ist das eine Zerreissprobe")

    Ps. Fragen oder so, sind hochwillkommen, ich weiss, dass das für HE-User, die nicht ortskundig sind, nicht nachvollziehbare Diskussionen sind (aber 'dumme Fragen' können dabei helfen, das Ganze vll. etwas nachvollziehbarer zu machen). Die Auswirkungen können übrigens auch in kürzester Zeit sehr wirkungsmächtig sein, GWD hat z.B. für das nächste Jahr noch keine Lizenz (geht ja auch gar nicht) - wie soll man eigentlich bei den Unklarheiten einen Etat aufstellen?

    GWD-Geschäftsführer Kalusche spricht im aktuellen Hallenheft gegen Erlangen von einer Planungs- und Erstellungszeit für ein Provisorium von etwas mehr als einem Jahr.

    Zur Finanzierung ist bislang nur bekannt, dass die Stadt Minden sich nicht beteiligen wird (ich denke mal, der Kreis hielte eine Beteiligung für völlig abwegig), überhaupt klingt alles sehr vage...

    Viel konkreter ist übrigens, dass die Trainingssituation von GWD ab dem 1.1.2020 ungeklärt ist, man darf gespannt sein, ob die Stadt Minden Trainingszeiten in einer geeigneten Halle zur Verfügung stellt, am Freitag machen die Behörden erstmal dicht, die unkonkreten Pressemeldungen der Stadt lassen durchaus die Vermutung zu, dass dies nicht der Fall sein wird....(der Kreis könnte eigentlich nur die Kampahalle II zur Verfügung stellen, die nicht abgerissen wird - ist aber die Frage, ob diese jetzt nicht völlig durch Schulsport belegt ist bzw. während der Abrissarbeiten überhaupt nutzbar ist).

    So wird jetzt also die Kampahalle abgerissen (mir ist völlig unklar, ob dies notwendig ist und welche Sanierungsarbeiten erforderlich wären, die Stadt Minden als zuständige Bauaufsichtsbehörde kann das ja auch nicht beurteilen, da sie aktuell nicht herangezogen wurde - die Halle gehört dem Kreis) und auf dem Grundstück wird ab 2021 eine neue Kreis-Schulsporthalle gebaut

    Ob dann mal irgendwann eine Multihalle kommt, tja...auch noch unklar und ein sehr weiter und vor allem langer Weg (für eine kleine Hallenlösung a la Coburg und Lingen würde sich sicherlich keine Finanzierung finden, bei der Multihalle steht der Handball nicht im Vordergrund)

    So wie im Moment der Sachstand ist, war der gestrige Tag der Todesstoß für eine 85jährige Handballtradition im deutschen Spitzenhandball (inklusive Hindenburg Minden). Die Vernichtung wäre total, weil es in Minden auch keine Zweit- oder Drittligahalle gäbe (die Dankerser Sporthalle ist für eine 1. Mannschaft mit irgendwelchen Ambitionen sicher nicht geeignet). Landesstützpunkt Handball ist jetzt sicherlich auch bald weg (eine Halle brauchen die halt)

    Das Ganze ist völlig absurd..., schaut so aus als hätten die großes Mehrheitsfraktionen und Niermann (und Konsorten) immerhin schon etwas bleibend und gründlich abgeschafft....

    (Ps. auf TCLIPs Postings von Ende November geh ich mal jetzt nicht ein, das würde nur wieder zu Postinglöschungen führen ;) )

    Danke Germanicus, da ist jetzt aber die Perspektive ungünstig (man bräuchte eigentlich ein Bild auf Höhe der Kreisline - die Perspektive auf dem Bild fördert die Version "im Kreis", das könnte aber auch einzig und allein an der Kameraposition bzw.- perspektive liegen). Die Bs werden zudem eine ganz andere Perspektive gehabt haben als auf dem Bild..

    Hat jemand schon Bewegtbild?

    ...es wird nicht gezeigt (in der einen Wiederholung, die ich gesehen hab, war es nicht erkennbar)

    Aber in der Spielaufzechnung wird es dann ja zu sehen sein.

    Großartiges Spiel der spnaischen Mannschaft, hätte ich ihr nie zugetraut, schön, dass Mannschaften mit primär spielerischen und taktischen Mitteln immer noch im Frauenhandball Erfolg haben können.

    ...na, dann auch das Kampfgericht, da scheinen sie sich versichert zu haben.

    Erinnerungen an das EM-Finale in Frankreich kommen auf, jetzt wird wieder totgeschwiegen werden.

    Tragisch für die Spanierinnen, für die Spielerinnen wird es vermutlich DIE Chance ihres Lebens gewesen sein (die Holländerinnen haben jedes Jahr eine)

    Harpiks schreibt:

    Zitat

    Den Freitgabend finde ich übrigens sehr spannend.

    Ist doch ein Supertermin, viel besser als z.B. Samstag und Sonntag mit der vielen Sportkonkurrenz.

    Was hier noch gar nicht erwähnt wurde ist, dass ist der einzige Ligahandball im Free-TV! (sieht man mal von den paar HBL-Spielen in ARD/ZDF ab).

    Ich sehe da ein Riesenpotenzial bei (Männer-)Handballinteressierten, die kein Sky haben. Da wird doch mancher mal reinzappen - und vll. auch hängenbleiben. Wichtig ist natürlich, dass Qualität der Übertragungen und vor allem der Spiele auch stimmen, letzteres natürlich nicht steuerbar.

    Sicherlich, das wird jetzt kaum der Durchbruch des Frauenhandballs in Deutschland sein, aber ist durchaus eine Chance (natürlich im begrenzen Rahmen) generell Handballinteressierte in näheren Kontakt mit den Frauenhandball zu bringen...

    Wenn das gut läuft, zeigt Eurosport vll. ja auch mal Spiele der Frauen-Cl, so kann ein näherer Kontakt zum Frauenhandball aufgebaut werden (und so richtig interessant wird der ja, wenn man schon Kenntnisse hat).....Wer Spielerinnen aus der CL kennt, interssiert sich dann auch für die Frauen EM und WM (und umgekehrt)

    Fernsehübertragungen sind mit Internetübertragungungen nicht zu vergleichen, ist halt eine andere Liga (vor allem wenn man bedenkt, dass das Zielpublikum vll. eher etwas älter sein wird - die meisten Frauenhandballuser hier scheinen ja auch irgendwie im Rentenalter zu sein, sonst ist ja kaum zu erklären, dass sich sehr viele Stammuser die Spiele bei der WM live angucken konnten)

    Ps. Von Semrau hatte ich leider von seinen Kommentierungen von der Frauen-WM her einen negativen Eindruck - ich empfand seine Einstellung zu ihm fast herablassend. Okay, der muss nehmen, was kommt....(als Kommentator schätze ich den durchaus, z.B. bei der Männer EM in Polen, wie er da die nicht-deutschen Spiele im Internet kommentiert hat....Klasse)

    plymsupp schreibt:

    Zitat

    Die Russinen werden wohl hoffentlich nicht einbrechen, haben in Hälfte 2 das Tempo etwas erhöht und Rumänien klar besiiegt. Mein Topfavorit auf den Titel im Finale gegen die Niederlande.

    Wie man aus dem Spiel irgendwas positives für die Russinen ableiten kann, weiss ich nicht...(okay, gute Torfrau)

    Rumänien führte noch in der 45 Minute (und das ohne richtigen RM und RR wegen des Brasov-Falls), zur Wende führte ausschließlich dann eine Unmenge individueller Fehler der Rumäninnen und eng damit verbunden zweifelhafte SR-Entscheidungen, von "Tempo etwas erhöht" kann man da eigentlich nur schwerlich sprechen (Ergebnis gibt Spielverlauf nicht wieder, letzte 10 Minuten schenkte Rumänien dann auch angesichts der Personallage ab)

    Überhaupt: äußerst schwache WM (zumindest was ich gesehen habe) - war sicherlich selten so einfach, richtig was zu erreichen. Deutsche Mannschaft ist ganz klar Medaillienkandidat (durchaus nicht nur für Bronze) - aber halt nur Kandidat.

    tclip schreibt:

    Zitat

    dass die kampa halle nicht sanierungsbedürftig ist, wenn sie weiterbetrieben werden soll, ist schlichtweg ein märchen und
    auch ein neuer eigentümer hat dies öffentlich so bisher nicht gesagt, sonst karl : stell es hier herein....

    Tja Tclip, du scheinst die Debatte ja überhaupt nicht zu verfolgen:

    mt-online von vorgestern:

    Zitat

    Die Heimat von GWD Minden und vielen anderen Vereinen ließe sich entgegen allen anderen Ankündigungen auch über den 31. Dezember hinaus sicher betreiben. "Die Lösung ist einfach und liegt auf der Hand" sagt Möller....

    Die technischen Voraussetzungen dafür seien in wenigen Wochen zu schaffen, anschließend sei ein temporärer betrieb in den nächsten 5-8 Jahren vorstellbar, sagt Möller im Gespräch. Die jährlichen Kosten schätzt er auf "ein paar Hunderttausend Euro". Im Anschluss könne GWD dann direkt in die neue Arena umziehen.

    TCLIP: Dein letzter Absatz mit dem 'Superprojekt' scheint sich übrigens auf die allerersten Planungen zu beziehen - da wurden halt 'Visionen' genannt, ist längst überholt. Veranstaltungsmöglichkeiten von kleineren Veranstaltungen, so eine Art Kongresszentrum sind aber doch selbstverständliche Bestandteile auch der jetzigen Vorstellungen für die Multihalle (als reine Sport- oder Veranstaltungshalle würde die auch nie gebaut werden)

    Einigermaßen konkret sind nur Überlegungen, neben die Multihalle das Stadtarchiv zu setzen......wenn man die mittlerweile 30jährige Diskussion um ein Kino in Minden miterlebt hat, ist man eh äußerst skeptisch, was da sonst noch so kommen könnte...

    Übrigens sitzt in der Mindener Wirtschaft keiner auf einen Haufen Geld, wo er nicht weiß, wohin. Einigermaßen verbindliche Zusagen der Wirtschaft gibt es für einen Baukostenzuschuss von 7 Mio Euro für den Bau einer Multihalle (Gesamtvolumen: 35 Mio €) + einer weitgehenden Beteiligung an einem evtl. Defizit aus dem Betrieb.

    Eine Besonderheit in Minden ist noch, dass kommunale Unternehmen sich kaum an der Finanzierung des Handballs beteiligen (etwa Sparkasse), sondern die Hauptlast von Firmen mit einem persönlichen Eigentümer getragen wird. Da gibt es bei GWD (ähnlich wie bei Lübbecke) durchaus eine Sonderkonstellation in der HBL.

    Dazu kommen noch so Sachen, wie das die Edeka als Genossenschaft sich kaum exponiert an einem Hallenneubau wird beteiligen können, sowas muss man ja auch den Genossenschaftler aus Cottbus vermitteln können (das Einzugsgebiet der Edeka Minden als größter Edeka Genossenschaft ist riesig, bis zur polnischen Grenze, Minden liegt am Rand)

    Starke konjunkturelle Einflüsse und Strukturveränderungen der Branchen der Geschäftsfelder einiger GWD-Gesellschafter kommen noch hinzu.....das Gewerbesteueraufkommen der Stadt Minden ist aktuell übrigens eingebrochen (aber auf einem sehr hohem Niveau)

    Ohne massive kommunale Unterstützung wird es nicht gehen - Bürgermeister Jäcke beklagte sich ja auch über die absolute Einflusslosigkeit bzw. den Willen zur Initiative der Mindener Mandatsträger in Land und Bund (normalerweise müsste so ein Projekt am Bahnhof mit Fördergeldern quasi zugeschüttet werden, da sind ja x-sachen denkbar).

    TCLIP: Ohja, der bauliche Zustand der Kampahalle ist äußerst datenschutzsensibel :lol:

    Muss ja zumindest zwei Menschen geben, welche die grundlegende Sanierungsnotwendigkeit der Kampahalle zur Fortsetzung des Spielbetriebes anzweifeln, neben mir zumindest den unternehmer, der die Kampa-Halle vom Kreis übernehmen möchte ;)

    Aber dein Posting ist schon vom Tonfall her keine Diskussionsbasis, der Landrat ist übrigens bekanntlich (wegen anderer Angelegenheiten) politisch isoliert im Kreistag (aber hat halt als Verwaltungschef eine Menge Kompetenzen - diese starke Stellung der Landräte war ja durch die Festlegung der Direktwahl in der NRW-Kommunalverfassung gewollt, erweist sich in diesem Zusammenhang aber nicht gerade als zweckmäßig)

    edit; Frank Wentzlawsky schreibt:

    Zitat

    Aber so ein momentanes Hallenproblem bringt ja auch neue Erkenntnisse und mehr.


    Sorry, aber die Umschreibung "momentanes Hallenproblem" find ich unangemessen. Falls die Multihalle käme, stände die doch frühestens in 5 Jahren am Bahnhof....Zum Provisorium gibt es einen möglichen Standort, vielleicht möglich! Zur Finanzierung usw. gibt es nix öffentliches....Auch wie lange so ein Provisorium hält, kann man ja mal fragen...

    Entscheidung zur Multihalle wird sicherlich nicht mehr dieses Jahr fallen. Bei der Kampa lässt Niermann sicherlich baldmöglichst die Bagger anrollen. Was macht man denn in dem nicht unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Kampa im Abriss befindet und die Multihalle scheitert?

    Für eine Sporthallen-Sparlösung (etwa Halle für 20 Mio €) sehe ich niemanden, der das finanzieren würde (die Multihalle ist ja auch kein Projekt primär für den Handball), zumal in der Mindener Politik ja alles so lange dauert, dass es es bei einer Fertigstellung dann schön längst keinen Leistungshandball in Minden mehr geben würde.

    Die Kreisverwaltung möchte sich offensichtlich doch nur noch eine Kreissporthalle leisten - in Lübbecke.

    Hinsichtlich der geplanten Multihalle in Minden gibt es weiterhin keinerlei Aussagen oder gar irgendetwas Verbindliches zu einer Mitfinanzierung von Seiten des Kreises. Landrat Niermanns Bekenntnis zur Multihalle muss man beim gegenwärtigen Stand als pureste Heuchelei einordnen (die Betriebskosten der Kampahalle als unverzichtbare Kalkulationsgrundlage hat er übrigens immer noch nicht offiziell offengelegt).

    Tja, die rechtliche Lage scheint so auszusehen, dass der direkt gewählte Landrat bzw. die Kreisverwaltung quasi im Alleingang die Kampahalle abreissen kann...die von Jens Friedrichs erwähnte Initiative scheint mir fast die letzte Möglichkeit zu sein, die über 80jährige Tradition des Spitzenhandballs in Minden (incl. Hindenburg Minden) fortzusetzen. Allerdings stimmt der Name des Frontmanns skeptisch (...vll. wurde er aber wirklich nur vorgeschickt, dann könnte es wirklich interessant werden).

    Ob es wirklich eine Notwendigkeit gibt, die Kampahalle grundlegend zu sanieren oder gar abzureissen - tja, das bleibt weiterhin völlig unklar...Die neue Initiative beruht ja auch darauf, dass bei einem anderen Eigentümer in der Kampa einfach weitergespielt werden könnte. Die Stadt Minden als zuständige Baubehörde sieht ja auch aktuell keinen Anlass die Halle zu schließen (ob denen mittlerweile die vollständigen vom Kreis finanzierten Gutachten vorliegen, ist unklar). Aber natürlich könnte die Stadt Minden einen Abriss der Kampa nicht verhindern, da jeder Eigentümer (Kampa gehört dem Kreis Mi-Lü) natürlich mit seinem Eigentum machen kann, was er will.

    Es bleibt aber so vieles rätselhaft.....auch auf der Randebene: der Projektverantwortliche der Melitta-Werke für die Multihalle ist z.B. bei der Kreistagssitzung mit einem Trainingsanzugsoberteil (nicht von GWD, von Adidas) und einer Sonnenbrille über der Stirn aufgetreten...

    Persönlich bin ich übrigens bei der Multihalle gespalten, ich könnte mir schon vorstellen, dass das gut angenommen werden würde und der Bedarf ist sicherlich auch da - und wenn, dann sollte man das vernünftig machen und nicht auf den Euro gucken. Allerdings überzeugt mich die städtebauliche Einbindung nicht.

    GWD würde übrigens nach Schliessung der Kampa ganz einfach schon deshalb nicht im Mittelfeld der 2. liga rumdümpeln, weil es noch nicht mal eine ordentliche Dritt- oder Viertligahalle in Minden nach Abriss der Kampa gäbe.

    Bei anderen Bundesligisten mag das gar nicht so ganz tragisch sein, die Heimspiele 20 (Lübbecke) -40 km (Bielefeld) vom Stammsitz auszutragen, GWD hat allerdings (auch bedingt durch die Randlage der Stadt Minden) ein sehr kleines Einzugsgebiet, auch die Hauptsponsoren haben ihren Sitz in enger Nähe zur Kampahalle, Ein bissel erschlossen wurde der niedersächsische Schaumburger Raum, der in entgegengesetzter Richtung zu Lübbecke liegt. Die Kampahalle liegt in Reichweite der Innenstadt. Zu den Anwurfzeiten in der HBL gibt es übrigens noch nicht mal eine Nahverkehrsverbindung zwischen Minden und Lübbecke..

    Aus Mindener Sicht aus ist Lübbecke ganz, ganz weit weg....(und das unabhängig von der sportlichen Rivalität) - und die Regionalmentalität ist nun alles andere als flexibel

    Mal abwarten, jetzt wurde ein möglicher Standort für eine provisorische Halle benannt, in Porta-Westfalica Barkhausen am Rande von Minden - aber da gibt es soviel Fragezeichen...(zumal man mit Unterstützung der Politik nunmal kaum rechnen könnte - Stadt Minden würde höchstwahrscheinlich schon aus dem Grunde nix machen, weil die provisorische Ausweichhalle dann nicht auf dem Stadtgebiet Mindens liegen würde, aber auch sonst...).

    Alles sehr rätselhaft und völlig intransparent.

    Das hier finde ich aber schon ungewöhnlich - hm, dicke Luft beim THC? (kann man zumindest spekulieren, ob da mehr als der eigentlich nichtige Gegenstand hintersteckt, zumal es sportlich im Moment ja nicht so vollends überzeugend läuft)

    Quelle: THC-Facebookseite

    https://www.mt.de/lokales/minden…-gedraengt.html

    Mein Resümee des Artikels ist, dass die Stadt Minden als zuständige Brandschutz- und Bauaufsichtsbehörde mit der geplanten Schließung und dem Abriss der Kampahalle nichts zu tun hat, schon weil die Kreisverwaltung entsprechende Informationen nicht zur Verfügung stellt.

    Eine ausführlichere Version des Artikels ist leider nicht frei erhältlich....

    Natürlich kann ein Eigentümer sein Eigentum (also der Kreis die Kampa-Halle) einfach abreissen, der Stadt Minden als zuständige Brandschutzbehörde sieht dazu auf der Basis der ihr zugänglichen Unterlagen (!) kein Anlass oder gar Notwendigkeit und hat damit nichts zu tun..., sie könnte ggfs. den 'abreissgeilen' Landrat Niermann aber nicht stoppen

    Jetzt darf man gespannt sein, ob der Landrat das 2. Gutachten (nur auf der zusammenfassenden Darstellung durch ihn basieren die Medienberichte vom Ende und Abriss der Kampahalle) korrekt dargestellt hat (beim ersten Gutachten hat er das anscheinend nicht gemacht). So wie ich das mitbekommen habe, war übrigens beim 2. Gutachten Mittwoch die Begehung, Freitag morgen präsentierte der (wegen einer Menge anderer Angelegenheiten) höchst umstrittene Landrat die angebliche Schlussfolgerung..(stimmt doch, meine Erinnerung, oder?)

    Wie angesichts des Verhältnisses vom Kreis Minden-Lübbecke und Stadt Minden (nicht nur in dieser Angelegenheit) die beiden eine gemeinsam finanzierte Multihalle bauen können, ist mir schleierhaft..(die maßgeblichen politischen Akteure gehören übrigens alle der SPD an - der Landrat scheint aber mit der SPD-Fraktion im Kreis gebrochen zu haben. Eine Abwahl des Landrats vor der nächsten Kommunalwahl 2020 ist leider nach der Kommnalverfassung von NRW praktisch unmöglich)

    Völlig übersehen wurde übrigens ein Artikel schon vor Wochen von einer Gesellschaftenversammlung von GWD, wo sinngemäß davon die Rede war, dass GWD um den Verbleib in der Kampa-Halle kämpfen würde (meiner Interpretation nach klarer Hinweis auf evtl. rechtliche Mittel). Man muss allerdings sehen, dass ja bekannt ist, dass seit einiger Zeit es offensichtlich grundsätzliche Differenzenn innerhalb der Gesellschafter um die Fortentwicklung von GWD gibt (das wird durch die neuen Problemstellungen um die durch den Kreis geplante Hallenschließung nicht einfacher sein). Da war auch die Rede von einem 'runden Tisch' zudem GWD einladen wollte - gabs bislang nicht, scheint die Politik kein Interesse dran zu haben...

    Die Berichterstattung von sky und auch kreisab (Interview mit Bendig) kann man übrigens vergessen - das ist viel zu unterkomplex...(auch Äußerungen des mit einem Einjahresvertrag versehenen Geschäftsführers würde ich nicht auf die Goldwaage legen....irgendjemand von GWD muss ja irgendwas sagen).


    Vieles ist wirklich rätselhaft - Transparenz etwas anderes - auch z.B. die Rolle der Kommunalarlamentarier(immer zu berücksichtigen auch, dass die großen Fraktionen aus Kommunalpolitikern des Altkreises Lübbecke und Minden bestehen....) und...und...und... (wir leben ja in keiner Verwaltungsdiktatur, naja, obwohl...)

    @alterSack: Fühl mich mal angesprochen (wegen "ellenlang" ;) :

    Nö, das hängt alles zusammen und jetzt hat es sich halt ergeben, dass es hier diskutiert wird (ist ja unsinnig, das auf drei Threads zu verteilen, würde auch zu x-Dopplungen führen)

    Aber es gibt sicherlich interessanteres im Kontext des Wechsels von Michalcyk zu diskutieren als solche Formalien...

    Edit: Okay, das vorangehende Posting von Küstentanne, das eine reine Dopplung von Vorbeiträgen ist, belehrt mich eines Besseren ;)

    Ach, das ist doch eine Provokation der Füchse...

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Michalczik überhaupt zum Jahreswechsel zu den Füchsen wechseln will...

    Das Ganze hat übrigens eine Vorgeschichte: vor dieser Saison haben die Füchse den hochtalentierten Jugendspieler Orlov zum Vertragsbruch bei GWD (Hauptverein) angestiftet, so habe ich jedenfalls die Darstellung von GWD-Vorsitzenden Hotti Bredemeier verstanden, der für Dankerser Verhältnisse heftig reagierte, da ging es auch um die Eignung von Hanning für DHB-Positionen. Auf Rechtsmittel hat GWD im Jugendbereich verzichtet.

    Jo, die Hallenfrage ist das Thema der Themen - im Moment weiß GWD nicht, wo sie ab 1.1.2020 trainieren sollen - irgendwelche auch nur rhetorische Unterstützungszusagen von Seiten der Stadt Minden oder des Kreises (vom Kreis gabs einfach den Verweis auf die Kreissporthalle Lübbecke, bezog der sich auch aufs Training?) habe ich nicht wahrgenommen...(ein Trainingsbetrieb in Lübbecke wäre natürlich äußerst suboptimal, falls der überhaupt möglich wäre. Auch vor 15 Jahren, als GWD die Hälfte seiner Spiele in Hannover austrug, wurden alle Trainingseinheiten in Minden durchgeführt, darauf bestanden die GWD-Gesellschafter sehr zum Unwillen des Halleneigentümers in Hannover).

    Minden hat eigentlich nur noch voll ausgelastete Schulsporthallen, ich glaube nicht, dass der Bürgermeister auch nur eine Schulsportstunde für GWD ausfallen lässt (mag mich täuschen, aber das Schweigen zu GWD nährt den Verdacht) - die Kampa-Halle (die hier übrigens unterschätzt wird) bietet exzellente Trainingsbedingungen, die im absolut gehobenen Bundesligabereich liegen, das ist ein großer Komplex mit eigener Trainingshalle zusätzlich zur Haupthalle, Laufbahn usw.

    Marc: Ich sehe das anders: Es bestand durchaus die realistische Möglichkeit, Michalczik bis 2021 zu halten - aber in der momentanen Lage?

    Knorr hat jetzt ein paar gute Spiele gemacht und einen 2-Jahresvertrag. Es ist eine Unterschätzung von GWD und vor allem deren Gesellschaftern, dass sie auf eine Ablöse angewiesen wären (außerdem ist Knorr ja so jung, dass ihm eine im nächsten Jahr tragende Rolle bei einem Bundesligisten ja nicht schaden würde)

    Aber letztendlich ist das alles natürlich eine Motivationssache der Gesellschafter - wenn die Stadt Minden und erst recht der Kreis keinen Wert auf Bundesligahandball in Minden legen (beim Kreis ist das noch sehr vorsichtig ausgedrückt, der hat ja in die Kampa-Halle seit 2016 0 Cent investiert, die Halle also vorsätzlich verkommen lassen) und dann noch so Sachen kommen wie Michalczik, dann sinkt die Motivation natürlich sehr...(ein Freigabersuchen von Michalczik innerhalb der laufenden Saison wäre sicherlich ein motivationaler Supergau - glaub aber nicht, dass es das geben wird. Gehe erstmal von einem schäbigen Spielchen von Hanning aus, schäbig in Anbetracht der Situation von GWD und im sicheren Wissen, dass er keinen Erfolg haben wird).

    Zur geplanten provisorischen Ausweichhalle habe ich übrigens au8ch noch kein Wort von Bürgermeister und Landrat gelesen...(ohne eine finanzielle Beteiligung von Kreis und/oder Stadt würde das wohl kaum klappen)

    Ich sehe übrigens noch gar nicht die Endgültigkeit, dass die Kampa-Halle dann zum Anfang des nächsten Jahres abgerissen wird und nicht saniert oder vielleicht gar geöffnet bleiben kann (na gut, vielleicht Wunschtraum).....das Ende und den Abriss suggeriert die Überschrift eines weit verbreiteten Artikels des Mindener Tageblatts, wenn man den Artikel aber genau liest...(Kreistag könnte auch Sanierung beschliessen)

    Die Verwaltung hat ihre Prüfung aber offensichtlich abgeschlossen und der Politik (und Mietern) zwei (nur zwei!) Entscheidungsoptionen übermittelt, zwischen denen der Kreistag zu entscheiden hat.

    Die Grundlage der Vorschläge ist halt das Geheimgutachten,,,,

    Angaben, wann und ob das Gutachten der Politik und Mietern zugänglich gemacht wird, existieren anscheinend nicht (sonst könnte der Landrat das ja kommunizieren).

    Okay, ist vermutlich eine Maßnahme, um den Kreistagsmitgliedern und Mietern Anschläge auf die Halle zu erschweren...

    Die Entscheidungsvorschläge der Kreisverwaltung, die Jens Friederichs zitiert hat, muten schlichtweg rätselhaft und widersprüchlich an....

    Jens Friedrichs spielt vermutlich darauf an, dass von dem letzten Großbauvorhaben des Kreises (Klnikum), Mitglieder der Kreisverwaltung (u.a. der Baudezernent) finanziell profitiert haben. Solche Möglichkeiten fallen natürlich weg, falls der Kreis der Stadt Minden eine finanzielle Beteiligung nur überweisen würde und die Stadt Minden die Bauplanung- und -durchführung übernähme (nach den Vorschlägen von Landrat Niermann wäre alles unter Kontrolle des Kreises).

    Aber das ist nur meine Erläuterung zu seinem (für Ortsfremde) vll. etwas kryptisch anmutenden kurzen Wortbeitrag (falls ich ihn missinterpretiere, möge er sich melden).

    Mir ist völlig schleierhaft, was für Tiraden hier die Meinung auslöst, dass der Landrat schnellstmöglich das neue Gutachten der Politik und den ja sehr stark betroffenen Mietern (v.a. GWD) zur Verfügung stellen sollte...die Zeit rennt ja davon...

    Zitat Mindener Tagblatt übrigens (Riechmann):

    Zitat

    In diesem festgefahrenen Dilemma hat Landrat Ralf Niermann einmal mehr die Rolle des Zauderers inne. Statt sich eindeutig zu positionieren und seiner politischen Aufgabe als Entwickler seiner Region nachzukommen, lässt er nach jahrelanger fruchtloser Debatte nun ein Geheimgutachten sprechen

    Mit dem Wissensvorsprung der Brandschutzakte setzt der Landrat nun den Beteiligten die Pistole auf die Brust....

    und

    Zitat

    Erste Kritik aus den Reihen der Politik richtet sich gegen Landrat Niermann. Wie kommt der Kreis zu der rechtlichen Bewertung, dass die Halle nur dann mit temporären Maßnahmen wie Brandschutzwachen und reduzierter Kapazität genutzt werden darf, wenn ein Sanierungsplan aufgestellt und terminiert wird? Der Politik wurden bislang lediglich Auszüge aus dem zentralen Gutachten bekanntgemacht