Beiträge von Karl

    https://www.mt.de/lokales/minden…-gedraengt.html

    Mein Resümee des Artikels ist, dass die Stadt Minden als zuständige Brandschutz- und Bauaufsichtsbehörde mit der geplanten Schließung und dem Abriss der Kampahalle nichts zu tun hat, schon weil die Kreisverwaltung entsprechende Informationen nicht zur Verfügung stellt.

    Eine ausführlichere Version des Artikels ist leider nicht frei erhältlich....

    Natürlich kann ein Eigentümer sein Eigentum (also der Kreis die Kampa-Halle) einfach abreissen, der Stadt Minden als zuständige Brandschutzbehörde sieht dazu auf der Basis der ihr zugänglichen Unterlagen (!) kein Anlass oder gar Notwendigkeit und hat damit nichts zu tun..., sie könnte ggfs. den 'abreissgeilen' Landrat Niermann aber nicht stoppen

    Jetzt darf man gespannt sein, ob der Landrat das 2. Gutachten (nur auf der zusammenfassenden Darstellung durch ihn basieren die Medienberichte vom Ende und Abriss der Kampahalle) korrekt dargestellt hat (beim ersten Gutachten hat er das anscheinend nicht gemacht). So wie ich das mitbekommen habe, war übrigens beim 2. Gutachten Mittwoch die Begehung, Freitag morgen präsentierte der (wegen einer Menge anderer Angelegenheiten) höchst umstrittene Landrat die angebliche Schlussfolgerung..(stimmt doch, meine Erinnerung, oder?)

    Wie angesichts des Verhältnisses vom Kreis Minden-Lübbecke und Stadt Minden (nicht nur in dieser Angelegenheit) die beiden eine gemeinsam finanzierte Multihalle bauen können, ist mir schleierhaft..(die maßgeblichen politischen Akteure gehören übrigens alle der SPD an - der Landrat scheint aber mit der SPD-Fraktion im Kreis gebrochen zu haben. Eine Abwahl des Landrats vor der nächsten Kommunalwahl 2020 ist leider nach der Kommnalverfassung von NRW praktisch unmöglich)

    Völlig übersehen wurde übrigens ein Artikel schon vor Wochen von einer Gesellschaftenversammlung von GWD, wo sinngemäß davon die Rede war, dass GWD um den Verbleib in der Kampa-Halle kämpfen würde (meiner Interpretation nach klarer Hinweis auf evtl. rechtliche Mittel). Man muss allerdings sehen, dass ja bekannt ist, dass seit einiger Zeit es offensichtlich grundsätzliche Differenzenn innerhalb der Gesellschafter um die Fortentwicklung von GWD gibt (das wird durch die neuen Problemstellungen um die durch den Kreis geplante Hallenschließung nicht einfacher sein). Da war auch die Rede von einem 'runden Tisch' zudem GWD einladen wollte - gabs bislang nicht, scheint die Politik kein Interesse dran zu haben...

    Die Berichterstattung von sky und auch kreisab (Interview mit Bendig) kann man übrigens vergessen - das ist viel zu unterkomplex...(auch Äußerungen des mit einem Einjahresvertrag versehenen Geschäftsführers würde ich nicht auf die Goldwaage legen....irgendjemand von GWD muss ja irgendwas sagen).


    Vieles ist wirklich rätselhaft - Transparenz etwas anderes - auch z.B. die Rolle der Kommunalarlamentarier(immer zu berücksichtigen auch, dass die großen Fraktionen aus Kommunalpolitikern des Altkreises Lübbecke und Minden bestehen....) und...und...und... (wir leben ja in keiner Verwaltungsdiktatur, naja, obwohl...)

    @alterSack: Fühl mich mal angesprochen (wegen "ellenlang" ;) :

    Nö, das hängt alles zusammen und jetzt hat es sich halt ergeben, dass es hier diskutiert wird (ist ja unsinnig, das auf drei Threads zu verteilen, würde auch zu x-Dopplungen führen)

    Aber es gibt sicherlich interessanteres im Kontext des Wechsels von Michalcyk zu diskutieren als solche Formalien...

    Edit: Okay, das vorangehende Posting von Küstentanne, das eine reine Dopplung von Vorbeiträgen ist, belehrt mich eines Besseren ;)

    Ach, das ist doch eine Provokation der Füchse...

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Michalczik überhaupt zum Jahreswechsel zu den Füchsen wechseln will...

    Das Ganze hat übrigens eine Vorgeschichte: vor dieser Saison haben die Füchse den hochtalentierten Jugendspieler Orlov zum Vertragsbruch bei GWD (Hauptverein) angestiftet, so habe ich jedenfalls die Darstellung von GWD-Vorsitzenden Hotti Bredemeier verstanden, der für Dankerser Verhältnisse heftig reagierte, da ging es auch um die Eignung von Hanning für DHB-Positionen. Auf Rechtsmittel hat GWD im Jugendbereich verzichtet.

    Jo, die Hallenfrage ist das Thema der Themen - im Moment weiß GWD nicht, wo sie ab 1.1.2020 trainieren sollen - irgendwelche auch nur rhetorische Unterstützungszusagen von Seiten der Stadt Minden oder des Kreises (vom Kreis gabs einfach den Verweis auf die Kreissporthalle Lübbecke, bezog der sich auch aufs Training?) habe ich nicht wahrgenommen...(ein Trainingsbetrieb in Lübbecke wäre natürlich äußerst suboptimal, falls der überhaupt möglich wäre. Auch vor 15 Jahren, als GWD die Hälfte seiner Spiele in Hannover austrug, wurden alle Trainingseinheiten in Minden durchgeführt, darauf bestanden die GWD-Gesellschafter sehr zum Unwillen des Halleneigentümers in Hannover).

    Minden hat eigentlich nur noch voll ausgelastete Schulsporthallen, ich glaube nicht, dass der Bürgermeister auch nur eine Schulsportstunde für GWD ausfallen lässt (mag mich täuschen, aber das Schweigen zu GWD nährt den Verdacht) - die Kampa-Halle (die hier übrigens unterschätzt wird) bietet exzellente Trainingsbedingungen, die im absolut gehobenen Bundesligabereich liegen, das ist ein großer Komplex mit eigener Trainingshalle zusätzlich zur Haupthalle, Laufbahn usw.

    Marc: Ich sehe das anders: Es bestand durchaus die realistische Möglichkeit, Michalczik bis 2021 zu halten - aber in der momentanen Lage?

    Knorr hat jetzt ein paar gute Spiele gemacht und einen 2-Jahresvertrag. Es ist eine Unterschätzung von GWD und vor allem deren Gesellschaftern, dass sie auf eine Ablöse angewiesen wären (außerdem ist Knorr ja so jung, dass ihm eine im nächsten Jahr tragende Rolle bei einem Bundesligisten ja nicht schaden würde)

    Aber letztendlich ist das alles natürlich eine Motivationssache der Gesellschafter - wenn die Stadt Minden und erst recht der Kreis keinen Wert auf Bundesligahandball in Minden legen (beim Kreis ist das noch sehr vorsichtig ausgedrückt, der hat ja in die Kampa-Halle seit 2016 0 Cent investiert, die Halle also vorsätzlich verkommen lassen) und dann noch so Sachen kommen wie Michalczik, dann sinkt die Motivation natürlich sehr...(ein Freigabersuchen von Michalczik innerhalb der laufenden Saison wäre sicherlich ein motivationaler Supergau - glaub aber nicht, dass es das geben wird. Gehe erstmal von einem schäbigen Spielchen von Hanning aus, schäbig in Anbetracht der Situation von GWD und im sicheren Wissen, dass er keinen Erfolg haben wird).

    Zur geplanten provisorischen Ausweichhalle habe ich übrigens au8ch noch kein Wort von Bürgermeister und Landrat gelesen...(ohne eine finanzielle Beteiligung von Kreis und/oder Stadt würde das wohl kaum klappen)

    Ich sehe übrigens noch gar nicht die Endgültigkeit, dass die Kampa-Halle dann zum Anfang des nächsten Jahres abgerissen wird und nicht saniert oder vielleicht gar geöffnet bleiben kann (na gut, vielleicht Wunschtraum).....das Ende und den Abriss suggeriert die Überschrift eines weit verbreiteten Artikels des Mindener Tageblatts, wenn man den Artikel aber genau liest...(Kreistag könnte auch Sanierung beschliessen)

    Die Verwaltung hat ihre Prüfung aber offensichtlich abgeschlossen und der Politik (und Mietern) zwei (nur zwei!) Entscheidungsoptionen übermittelt, zwischen denen der Kreistag zu entscheiden hat.

    Die Grundlage der Vorschläge ist halt das Geheimgutachten,,,,

    Angaben, wann und ob das Gutachten der Politik und Mietern zugänglich gemacht wird, existieren anscheinend nicht (sonst könnte der Landrat das ja kommunizieren).

    Okay, ist vermutlich eine Maßnahme, um den Kreistagsmitgliedern und Mietern Anschläge auf die Halle zu erschweren...

    Die Entscheidungsvorschläge der Kreisverwaltung, die Jens Friederichs zitiert hat, muten schlichtweg rätselhaft und widersprüchlich an....

    Jens Friedrichs spielt vermutlich darauf an, dass von dem letzten Großbauvorhaben des Kreises (Klnikum), Mitglieder der Kreisverwaltung (u.a. der Baudezernent) finanziell profitiert haben. Solche Möglichkeiten fallen natürlich weg, falls der Kreis der Stadt Minden eine finanzielle Beteiligung nur überweisen würde und die Stadt Minden die Bauplanung- und -durchführung übernähme (nach den Vorschlägen von Landrat Niermann wäre alles unter Kontrolle des Kreises).

    Aber das ist nur meine Erläuterung zu seinem (für Ortsfremde) vll. etwas kryptisch anmutenden kurzen Wortbeitrag (falls ich ihn missinterpretiere, möge er sich melden).

    Mir ist völlig schleierhaft, was für Tiraden hier die Meinung auslöst, dass der Landrat schnellstmöglich das neue Gutachten der Politik und den ja sehr stark betroffenen Mietern (v.a. GWD) zur Verfügung stellen sollte...die Zeit rennt ja davon...

    Zitat Mindener Tagblatt übrigens (Riechmann):

    Zitat

    In diesem festgefahrenen Dilemma hat Landrat Ralf Niermann einmal mehr die Rolle des Zauderers inne. Statt sich eindeutig zu positionieren und seiner politischen Aufgabe als Entwickler seiner Region nachzukommen, lässt er nach jahrelanger fruchtloser Debatte nun ein Geheimgutachten sprechen

    Mit dem Wissensvorsprung der Brandschutzakte setzt der Landrat nun den Beteiligten die Pistole auf die Brust....

    und

    Zitat

    Erste Kritik aus den Reihen der Politik richtet sich gegen Landrat Niermann. Wie kommt der Kreis zu der rechtlichen Bewertung, dass die Halle nur dann mit temporären Maßnahmen wie Brandschutzwachen und reduzierter Kapazität genutzt werden darf, wenn ein Sanierungsplan aufgestellt und terminiert wird? Der Politik wurden bislang lediglich Auszüge aus dem zentralen Gutachten bekanntgemacht

    tclip schreibt

    Zitat

    und warum gwd da was versäumt hat, hab ich vorher sogar recht ausführlich geschildert-

    Nur weil Du irgendetwas schilderst, trifft es ja nicht gleich zu ;)

    GWD Minden ist kein handlndes Subjekt in der ganzen Geschichte - es steht eher außen vor. Der Verein bzw, die Spielbetriebsgesellschaft ist natürlich heillos überfordert mit irgendeiner Organisation eines 35 Mio Bauprojektes, es wäre dies schon bei einem 5 Mio-Projekt (Organisation des Baus einers neuen Foyers in der Dankerser Sporthalle, das geht)

    Die Idee der Multihalle kam von der Stadt Minden, als ihr ein interessantes Grundstück in der Nähe des Bahnhofs 'in die Hände fiel' und man dann städtbauliche Überlegungen anstellte, was man damit machen könnte. Handball spielte da zunächst nur eine untergeordnete Rolle, dafür umso mehr die Förderung des vernachlässigten rechten Weserufers (mit starken SPD-Ortsvereinen), Handlungsdruck durch den Niedergang der Innenstadt und vor allem die Schließung der Stadthalle und das Fehlen von Versammlungsräumen in der Stadt Minden (das ist bei der Größe der Stadt völlig absurd). Die Hauptintention des geplanten Baus ist die Stadtentwicklung.....(natürlich hatte man im Hinterkopf, dass man mit GWD einen Ankermieter in der Hinterhand hat).

    Psychologisch spielte sicherlich eine Rolle, dass in Minden eine Reihe höchst erfolgreicher Open-Air-Konzerte durchgeführt wurden.

    Die Haltung von GWD war zunächst "Wir fühlen uns in der Kampa-Halle wohl, wenn eine neue Halle käme, würden wir dann da natürlich spielen". In der Tat ist die Kampa-Halle in vielerlei Hinsicht keine schlechte Halle....GWD hat durchaus was zu verlieren (Hintergrund war natürlich z.B. vermutlich auch, dass der Verein Einfluss nehmen wollte auf das Konzept, dass z.B. ähnliche Trainingsmöglichkeiten wie in der Kampa-Halle vorhanden wären - keine Selbstverständlichkeit in einer Multi-Halle)

    Die Mindener Großunternehmen stiegen dann (nach einigem Zögern) auf die Idee der Stadt ein, sie sind ja auch an einer attraktiven Stadt und Tagungs-usw. Möglichkeiten interessiert. Das die nunmal zugleich GWD-Gesellschafter sind ist klar, aber z.B. Jero Bentz als Melitta-Miteigentümer und Koordinator der Wirtschaft ist primär Chef der Melitta-Werke - das ist sein 'Hauptjob', dort trägt er die Verantwortung.

    Durch das Engagement der Firmen von GWD-Gesellschaftern (in durchaus unterschiedlichem Ausmaße) entwickelte sich eine unbedingt bejahende Haltung von GWD zur neuen Halle, GWD (oder die Spielbetriebsgesellschaft) ist aber kein unmittelbar handelnder Akteur (kann es auch gar nicht sein).

    GWD braucht die Multihalle nicht unbedingt (vll. mittlerweile schon, weil es Gesellschafter zu geben scheint, die recht ambitionierte Pläne mit GWD haben, ein Scheitern des Neubaus wäre bestimmt ein arger Motivationsverlust), was aber unbedingt erforderlich ist, das ist eine Spielstätte in MINDEN.

    So war das alles auf jeden Fall der Presse im Zeitverlauf zu entnehmen (mit ein bißchen 'zwischen den Zeilen' lesen)

    Nun, wenn selbst Dir das neue Gutachten nicht zugänglich ist, dann ist doch eine Benennung zum gegenwärtigen Zeitpunkt als 'Geheimgutachten' doch mehr als gerechtfertigt...

    Erbärmlich übrigens der oben verlinkte Westfalen-Blatt-Artikel von Volker Krusche:

    Die entscheidenden Fragen:

    1. was hat sich gegenüber dem letzten Gutachten verändert? (da muss ja irgendwas gewesen sein)
    und
    2. Wann wird das neue Gutachten den Betroffenen zugänglich gemacht?

    ....traut er sich offensichtlich dem Landrat nicht zu stellen (oder das war die Bedingung des Landrats dafür, mit ihm zu sprechen?)

    Natürlich muss das Gutachten schnellstmöglich allen Beteiligten vorliegen, um die rechtliche Einschätzung des Landrats zu prüfen - und vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie man die neu auftretenden Probleme (muss ja irgendwie welche gegeben haben) provisorisch in den Griff kriegen kann. Dazu muss man nur schnellstmöglich wissen, um welche Probleme es sich handelt...

    Wenn Dir das neue Gutachten vorliegt, na das stelle das doch ein...

    Das Mindener Tageblatt spricht auf jeden Fal wörtlich von einem "Geheimgutachten"...(natürlich wird der Landrat irgendwann mal damit rausrücken müssen, dafür wird der Kreistag schon sorgen)

    Los Tcip, stell es ein!!" Die Handballecke und Du würden dann ziemliche Aufmerksamkeit erregen....Los, beweis, dass du nicht nur ein 'Schwätzer' (um das mal freundlich auszudrücken) bist... ;)

    Es ist auf jeden Fall extrem unglücklich, dass der Landrat solch einen Wirbel veranstaltet, ohne dass die Grundlage dafür (bis jetzt) nachvollziehbar ist (anscheinend für alle außerhalb der Verwaltungsspitze des Kreises)

    Tja, in der dörflichen Einöde zwischen Minden und Lübbecke gibt es auch immer noch keinen Hallenstandort, zudem würde die Stadt Minden exakt 0 cent für eine Halle außerhalb ihres Stadtgebietes bezahlen (der jetzt geplante Standort ist auch zur Einforderung von Fördergeldern optimal).

    Was GWD als Verein versäumt haben sollte, ist mir völlig schleierhaft..

    Nun muss man allerdings auch berücksichtigen, dass der Landrat eine extrem geschwächte Situation hat und seiner wahrscheinlcihen Nichtnominierung durch die SPD durch einen Verzicht zuvorgekommen ist (letzter Auslöser war die Kommunikationsstratgie des Landrats um eine Umorganisation des Krankenhauswesens im Altkreis Lübbecke - tja, diese Zweiteilung des Kreises ist schon ein Problem)

    Ich hab keine Ahnung, hab aber auch schon an eine 'persönliche Racheelemente' des Landrats gedacht, nuja, habe halt Phantasie ;) Der Job ist übrigens bestimmt extremst unerfreulich..

    Es entscheidet letztendlich der Kreistag, nicht der Landrat aufgrund von Geheimgutachten. Die SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag kritisierte so im MT auch indirekt den Landrat und plädierte persönlich für den Neubau einer Multihalle (die Haltung der Fraktion ist noch unklar)

    Das Problem, was sich nur sich jetzt aktuell stellt, wie kann man überleben, bis das Ding steht, wenn es denn käme...(alles andere als mehr als ein halbes Jahr außerhalb Mindens wäre m.E. fatal). Natürlich vorausgesetzt, dass die Angaben des Landrates zum Brandschutz zutreffen sollten.....was auch völlig offen ist...

    Na, dann schreib doch mal, was Dir unklar ist - hab ich mit 'AFD' und der Ankündigung des Neubaus durch mich (!!) doch auch getan, leider gabs es dann ja keine Erläuterung (zu meinen Postings gäbe die es).

    Jo, das ist alles für User hier ohne Orts- und Mentalitätskenntnisse leider kaum diskutierbar, obwohl es ja ein wichtiges Thema ist. Aber wer Fragen hat - denke es gibt hier dann Leute, die versuchen einen Antwortversuch zu geben in dem sehr undurchsichtigen Komplex..

    Nach dem MT-Plus-Artikel gibt es für den Landrat 2 Optionen:

    a) Sanierung der Kampa-Halle für bis zu 15 Millionen, dann könnte vll. der aktuelle Betrieb bis Ende 2020 weitergehen

    b) sofortiger Abriss und Neubau, Hallensperre ab November

    Das Brandschutzgutachten des Landkreises ist (in gewohnter Manier) geheim - niemand kann die Angaben des Landrats bislang nachvollziehen (der Kreistag wird aber hoffentlich drauf bestehen, das einsehen zu dürfen)

    Auf den ersten Blick fällt schon auf, dass a) der Betrieb in der Kampahalle bis Ende 2020 weitergehen könnte, b) aber sofort Schluss sein müsste - Häh??

    Das zuständige Bauamt ist übrigens doch das der Stadt Minden (ist doch so?).....das kann zu ganz anderen Einschätzungen kommen....

    Mir fehlt im Moment die Phantasie, wie eine 20-25 Mio-Bundesligahalle finanziert werden sollte,,,,,es existiert die Bereitschaft der Stadt Minden und eines Kreises Mindener Unternehmen eine Multihalle mitzufinanzieren, aber nicht eine reine Sporthalle....

    Tja, 40 Mio sind manchmal einfacher bereitzustellen als 20 Mio (für eine bundeligataugliche Sparhalle)

    Die Zuständigkeit des Kreises für die großen Hallensportstätten ist natürlich dadurch begründet, dass sie Funktionen auf Kreisebene über die Städte Lübbecke bzw. Minden hinaus wahrnehmen...

    TCLIP: AFD 8o , ich hätte den Neubau einer Halle bekanntgegeben?? 8o Was für ein wirres Geschreibsel....

    tclip schreibt:

    Zitat

    geerken hat nach wie vor unter den managern der hbl einen sehr guten ruf- zeugt davon, dass zumindest verhandlungen-
    absprachen-transfers etc. mit anderen vereinen korrekt ablaufen und auch andere merkmale geerkens arbeit von den
    kollegen positiv gesehen werden


    Haste die alle sich um deinen Stehtisch versammeln lassen und eine Umfrage gemacht?

    ?

    Unter dem Dach der Blöcke A und C sind doch die eigens gebauten Treppenhäuser, die separat nach außen führen.

    Darin kann auch nicht das Problem liegen, weil ja die brandschutztechnische Renovierung nach außen hin in keiner Form sichtbar sein soll..

    Ich dachte immer, dass diese Brandschutzthematik so stark in den Mittelpunkt gestellt wird, um den Bau der neuen Halle anzuschieben - das sie nun dazu dient/führen kann, den Leistungshandball in Minden zu verunmöglichen - nuja...

    Wenn das alles so pressiert, dann hätte das Spiel heute nicht stattfinden können/dürfen....

    in diesem Artikel (für die Diskussion unentbehrlich, da sieht einiges anders aus als im Free-Artikel)
    https://www.mt.de/lokales/minden…tscheidung.html

    wird die Option des Kreises erwähnt, die KampaHalle im November zu schließen, dann einfach abzureißen und für 10 Mio da eine Schulsporthalle hinzusetzten (mit irgendeiner neuen sonstigen Halle will der Kreis dann nix zu tun haben). Diese Option ist nicht Favorit des Landrats, aber er stellt sie offensichtlich zur Diskussion und dem Kreistag zur Abstimmung.

    Dann GÄBE es nach dem Willen des Kreises einfach keine Bundesligahalle in Minden mehr....

    Edit: In dem Artikel werden übrigens auch Zweifel der Politik an der rechtlichen Bewertung des Gutachtens vom Kreis aus Reihen der Politik angeführt (wie ich im Beitrag 28, der laut des
    an allen Bundesligastandorten allerbestens informierten Users Tclip aber jeder Grundlage entbehrt)

    Aus dem Artikel:

    Zitat

    Ein neues von der Kreisverwaltung beauftragtes Brandschutz-Gutachten soll MT-Informationen zufolge die Schließung und eine umfassende Sanierung empfehlen.

    "Empfehlen" ist dann wohl das entscheidende Wort....

    Der Kreis möchte also (ohne rechtliche Notwendigkeit !!) die Kampa-Halle sofort schließen..

    Ob die Haftungsproblematik wirklich existiert? Das kann man aber sehr gut anzweifeln, da über die Gefährdungslage ja die zuständige Behörde entscheidet (und nicht irgendein Gutachten, das vom Kreis - anscheinend in seiner Funtion als Eigentümer - bestellt und bezahlt wurde)

    Jetzt mal abwarten, ob das alles eine Theaterinszenierung ist, oder ein Schlag des Kreises im nicht gerade unproblematischen Verhältnis zur Stadt Minden.

    Der 19-jährige Knorr hat sein erstes Bundesligator in dem Spiel gemacht (und ja auch sehr große Spielanteile heute im Rückraum, wirkte kein bißchen hektisch)

    GWD hat das wirklich abgezockt gespielt, erstaunlich nach den ersten beiden verunglückten Spielen (okay, gegen Leipzig war es eine Halbzeit gut), auch Semisch sehr stark (war er in den ersten beiden Spielen ja nicht). Auch Meister hatte ja keinen Glanzstart bei GWD.

    GWD auf Drucks sehr gut eingestellt - war schon alles so nicht erwartbar, zumal man ja doch schon etwas unter Druck stand (man berücksichtige auch die 10-Tore-Pokalniederlage)

    *Lol* - In Berlin gibt es nun einmal eine Vielzahl sponsorenfinanzierter Veranstaltungen und Einrichtungen in hoher Konzentration. Dazu gehören neben dem Sport u.a. auch die Bereiche Kunst und Kultur. Anders als auf dem platten Land oder kleineren Städten. Alle kämpfen um Firmen, die ihren Kram mitfinazieren.

    Und weil Kretschmar jetzt irgendwie bei den Füchsen ist, wandern jetzt die Sponsoren der Beliner Opern und Museen reihenweise zu den Füchsen....

    Wenn man sich allerdings so Kretschmars 'Selbstinszenierung' (so müsste man das dann ja nennen) so verfolgt hat, verwundert das schon...

    Wenn Kretschmar wirklich eine operative Rolle zusammen mit Hanning da übernehmen sollte, dann umso mehr...(kein Mensch geht in die Halle, nur weil Kretschmar da irgendwie rumläuft). Hanning ist ja nun auch schon aufmerksamkeitsgenerierend genug

    Tja, da muss man wirklich im Blick haben, dass Hanning der Verein nicht gehört...

    @sky-Kommentator: das ist doch gar kein Problem im Handball