https://www.mt.de/lokales/minden…-gedraengt.html
Mein Resümee des Artikels ist, dass die Stadt Minden als zuständige Brandschutz- und Bauaufsichtsbehörde mit der geplanten Schließung und dem Abriss der Kampahalle nichts zu tun hat, schon weil die Kreisverwaltung entsprechende Informationen nicht zur Verfügung stellt.
Eine ausführlichere Version des Artikels ist leider nicht frei erhältlich....
Natürlich kann ein Eigentümer sein Eigentum (also der Kreis die Kampa-Halle) einfach abreissen, der Stadt Minden als zuständige Brandschutzbehörde sieht dazu auf der Basis der ihr zugänglichen Unterlagen (!) kein Anlass oder gar Notwendigkeit und hat damit nichts zu tun..., sie könnte ggfs. den 'abreissgeilen' Landrat Niermann aber nicht stoppen
Jetzt darf man gespannt sein, ob der Landrat das 2. Gutachten (nur auf der zusammenfassenden Darstellung durch ihn basieren die Medienberichte vom Ende und Abriss der Kampahalle) korrekt dargestellt hat (beim ersten Gutachten hat er das anscheinend nicht gemacht). So wie ich das mitbekommen habe, war übrigens beim 2. Gutachten Mittwoch die Begehung, Freitag morgen präsentierte der (wegen einer Menge anderer Angelegenheiten) höchst umstrittene Landrat die angebliche Schlussfolgerung..(stimmt doch, meine Erinnerung, oder?)
Wie angesichts des Verhältnisses vom Kreis Minden-Lübbecke und Stadt Minden (nicht nur in dieser Angelegenheit) die beiden eine gemeinsam finanzierte Multihalle bauen können, ist mir schleierhaft..(die maßgeblichen politischen Akteure gehören übrigens alle der SPD an - der Landrat scheint aber mit der SPD-Fraktion im Kreis gebrochen zu haben. Eine Abwahl des Landrats vor der nächsten Kommunalwahl 2020 ist leider nach der Kommnalverfassung von NRW praktisch unmöglich)
Völlig übersehen wurde übrigens ein Artikel schon vor Wochen von einer Gesellschaftenversammlung von GWD, wo sinngemäß davon die Rede war, dass GWD um den Verbleib in der Kampa-Halle kämpfen würde (meiner Interpretation nach klarer Hinweis auf evtl. rechtliche Mittel). Man muss allerdings sehen, dass ja bekannt ist, dass seit einiger Zeit es offensichtlich grundsätzliche Differenzenn innerhalb der Gesellschafter um die Fortentwicklung von GWD gibt (das wird durch die neuen Problemstellungen um die durch den Kreis geplante Hallenschließung nicht einfacher sein). Da war auch die Rede von einem 'runden Tisch' zudem GWD einladen wollte - gabs bislang nicht, scheint die Politik kein Interesse dran zu haben...
Die Berichterstattung von sky und auch kreisab (Interview mit Bendig) kann man übrigens vergessen - das ist viel zu unterkomplex...(auch Äußerungen des mit einem Einjahresvertrag versehenen Geschäftsführers würde ich nicht auf die Goldwaage legen....irgendjemand von GWD muss ja irgendwas sagen).
Vieles ist wirklich rätselhaft - Transparenz etwas anderes - auch z.B. die Rolle der Kommunalarlamentarier(immer zu berücksichtigen auch, dass die großen Fraktionen aus Kommunalpolitikern des Altkreises Lübbecke und Minden bestehen....) und...und...und... (wir leben ja in keiner Verwaltungsdiktatur, naja, obwohl...)