So, ich habe mal den Smilie
am Ende meines Postes entfernt, da der satirische Grundgedanke ohnehin bei manchen nicht ankam.
Tatsächlich sind einige Ausführungen absolut richtig. Die SG Kronau-Östringen hat in der Liste tatsächlich nichts verloren. Man kann von dieser Namens-Kommerzialisierung ja halten was man will ( ich glaube der erste in Deutschland mit so einem Versuch war Wallau-Massenheim mit SG W/M Frankfurt). Der Durchbruch bei den RNL kam schlielßlich dann zu Stande, als Dietmar Hopp seinem handballbegeisterten Sohn ein kleines Geschenk machte. Aber es wurde was drauß gemacht, muss man sagen.
Noch ein paar Worte zum "eigenen Verein":
Ja er hat eine große Tradition - mit sieben Deutschen Meisterschaften und 4 Pokalsiegen sowie 5 Europapokalen. Das schöne an solchen Titeln ist, sie bleiben für die Ewigkeit und sie sind für viele Teams schlicht unerreichbar, gerade heute. Deshalb spielt es auch keine Rolle, ob der TVG jetzt in Liga 2 und nicht um die Deutsche Meisterschaft mitspielt. Duelle mit Altmeistern wie TUSEM Essen als Beispiel, oder tolle Spiele wie letzte Saison in Leutershausen (was auch ein absoluter Klassiker in der Handballwelt ist) sind emotional genauso packend wie wenn man zu Hause gegen Kiel gewinnt. Zudem pocht das Handballer-Herz wesentlich mehr wenn man gegen den Abstieg spielt, diesen verhindert - oder eben auch nicht, anstatt irgendwie auf Platz 8-12 in der ersten Liga zu stehen und nach oben wie unten keine Chance zu haben.
Zitat
vor allem wenn sich der eigene verein-
der ja eine grosse tradition hat-
vor nicht allzu langer zeit schlimmer benommen hat wie die retortenvereine...
von den geschäftsgebaren-umgang mit trainer und spielern bis hin zur insolvenz...
sitzt man da nicht n bisschen im glashaus...?
Verfehlungen einzelner Leute in einem Verein zur Diskussion zu stellen, ohne konkretes Wissen darüber zu haben, was wann woraus resultierte, das halte ich eher für fragwürdig.
Welcher Umgang mit welchem Spieler und Trainer hier angesprochen wird, ist auch mehr als fraglich (bitte um Erläuterung). Als kleine Untermauerung, der TVG hat nach der Lizenzverweigerung für die 2. Liga noch taggleich mit den Spielern und dem Trainer gesprochen. Das geschah bevor Ballmann zum Amtsgericht marschiert ist. Eine weitere rechtliche Option wurde gar nicht erst gezogen.
Lemgo schiebt auch einen Berg vor sich her, den man in der 2. Liga sicher nicht mehr stemmen könnte, wenn man so die Bilanzen ansieht.
Grundlage meines Ursprungsposts war lediglich die Banalität eines Buchstabenfehlers.
So und jetzt geben wir Lübbecke den Thread zurück.