Beiträge von Tobi75

    , die Absolutheit der 0,37%, wie von Streeck beschrieben,


    Du hast die Studie nicht gelesen, oder? Hast Du wenigstens mal ein Interview mit Streek angehört oder gelesen. Er geht selbst auf die "niedrige" Zahl der Todesfälle zur Berechnung der Letalitätsquote ein und macht ein Betrachtung welchen Einfluss eine Änderung dieses Wertes auf das Gesamtergebnis hat/hätte. Und noch abschließend: Streek gibt die Spannweiten an, in denen diese Zahl mit der entsprechenden Über- und Unterschreitungswahrscheinlichkeit liegt, KOnfidenzintervalle hatte ich ja bereits weiter oben benannt. Was daran auch nur annähernd als absolut dargestellt wird, müsstest Du schon erklären. Und Du solltest Streek bitte nicht vorwerfen, was die Medien und die Politik draus machen.
    P.S. es ist und bleibt aktuell die genaueste Zahl die wir haben.

    In die Tonne würde ich die nicht treten. Wenn man genau hinschaut, dann hat Streek die Konfidenzintervalle sehr wohl angegeben, für die Ergebnisse seiner Studien, nämlich die Letalitätsraten. Ob er das für die Prognose der Dunkelziffer auch hätte machen sollen, oder ob das Söder wieder mit dem Taschenrechner selber kann? möglicherweise. Allerdings ist das ja, und das hat Streek ja immer wieder betont, dann eine gesellschaftliche/politische Aufgabe, mit diesen Daten umzugehen. Die Studie liefert nur eine Grundlage, und zwar die aktuell beste und genaueste, die wir haben. (Warum eigentlich? Warum tun das andere nicht schon längst?) Wissenschaft und nicht Politik. Bitte nicht vergessen, alles andere, was wir aktuell in der Diskussion haben, sind nur Modelle und Schätzungen. Diese Modelle gingen übrigens noch im März von bis zu 57 Mio positiven Tests und 1,2 Mio Toten in Deutschland aus und in diesem Kontext sind die Beschränkungsmaßnahmen beschlossen worden.Ich denke, da wissen wir aktuell eine Menge mehr und die Heinsbergstudie ist Teil dieses Erkenntnisgewinns.

    Zu Schweden: Ich hatte mich gefragt, warum die Anzahl der Infizierten relativ "normal" ist und die Todeszahl dazu im Gegensatz sehr hoch. Wenn die "fehlenden Beschränkungsmaßnahmen" die Ursache wären, müssten sich auch sehr viel mehr Menschen anstecken. Das tun sie aber gar nicht. In Deutschalnd 202/100k Fälle und in Schweden 244/100k. Deine Einschätzung (von vor Ort) würde zumindest diesen Punkt erklären. Sollte man tatsächlich die Risikogruppen nicht geschützt haben, dann ist das so wie Du sagst, ein Systemfehler. Hat man denn jetzt Maßnahmen für die Altenheime und Pflegeeinrichtungen veranlasst? Und wie sieht es mit den Angaben zur Herdenimmunität aus. Gibt es dazu aktuelle Einschätzungen? Das wäre sehr interessant zu wissen. Vielen Dank dafür und beste Grüße nach Stockholm

    Warten wir mal den 13. Mai ab, da ist Himmelfahrt


    Oh, da habe ich einen falschen Kalender.

    hlp: Nur mal als Anekdote: Wenn die Kids jetzt wieder in die Schule dürfen, müssen die Eltern eine Bescheinigung unterschreiben, dass die Kinder frei von Symptomen sind. Kein Fieber, kein Husten, kein Schnupfen...nix. Das Problem: wenn mein Kind Hustet (zweimal am Tag z.B.) kann ich das nicht bestätigen. Die Nase soll sich das eine oder andere Kind auch schon mal geschnäuzt haben. Sollte dies auf dem Schulgelände vorkommen, werden die Kids nachhause geschickt. Also nächste Frage: Ich gehe zum Arzt und lasse ihn testen, reicht das als Nachweis? Nein. Wird nicht akzeptiert. Wenn das Kind hustet, bleibt es zuhause, so die Anweisung und die Schule folgt. Der negative Test hilft da nix.

    Und der Vorschlag für Massenveranstaltungen wäre jetzt, einen Test vorweisen zu lassen, der nicht älter ist als 24h sein darf oder reicht doch Fiebermessen am Eingang??? Wie praktikabel und wer zahlt das?

    Aus meiner Sicht:
    Entweder die Fallzahlen gehen soweit runter, dass man das wieder verantworten kann (nur mal als Randnotiz, wir haben aktuell ca. 19.000 Infizierte, das sind 0,02% oder anders formuliert 1 je 4.368, ja ich weiß: es gibt eine Dunkelziffer und regionale Unterschiede).
    oder: die Immunität in der Bevölkerung ist so groß, dass sich sowieso nur wenige anstecken können (müsste man mal Antikörper checken, repräsentativ)
    oder: wir werden alle bis 2022 im Keller weggesperrt und hoffen, dass der Impfstoff auf der Basis 2019 wirkt und nicht zu große Nebenwirkungen hat.

    Der PCR-Test weist ja nur RNA (-Reste) des Virus in Deinem Körper nach und ist eine Momentaufnahme. Warum solltest Du Dich testen lassen wollen, wenn Du asymptomatisch bist? Wenn Du etwas testen lassen willst, würde ich einen Antikörper-Test machen lassen. Dann weißt Du wenigstens ob Du es schon hattest und ob Du immun bist. Mein Kenntnisstand von gestern ist, dass Du dies z.B. beim HNO machen lassen kannst. Der Arzt um den es da ging war einer im Ulrichshaus. Musst Du mal gucken.

    Der Drive-Through war in Schönebeck angeboten worden. Ob es den noch gibt, weiß ich nicht. Nach den Gesprächen mit mehreren Krankenschwestern ist die richtige Testdurchführung maßgeblich für das richtige Ergebnis. Ob Du bei Selbstdurchführung deine Abwehrreize für den Abstrich im Rachen überbrücken kannst, und tief genug rein kommst, musst Du selber wissen.

    Oder wie der 58er Micha schon immer wusste: Wir sind die Guten :lol:
    Schön für uns, dass Schlusslicht sein auch mal positiv ist.


    Da kennt der Hohn und Spott auch keine Grenzen. Wie hörte ich anfangs, als wir noch bei 0 standen, aus dem bundesweiten Kollegenkreis: Naja, das Virus hat halt auch seinen Stolz. :D

    Wenn man negativ denkt könnte man an Schlamperei denken. Aber mehrere Tage ohne Neuinfektionen haben ja den OB von MD, Dr. Lutze Trumper auch schon vor Tagen zu einer PK veranlasst, in der er dieser Situation mit Lockerungen Rechnung tragen wollte. Kann man von halten, was man will, aber wenn eine 240 000 Ew.-Stadt und der angrenzende Kreis ein paar Tage schon keine Infektionen mehr haben, dann gibt es entweder 2x Schlamperei in Stadt und LK oder es ist eben so.


    Wir haben aktuell 685 Neuinfektionen (bundesweit) und 294 Landkreise (wenn ich das auf die Schnelle richtig gefunden habe), macht im Schnitt pro Landkreis etwas mehr als 2 Neuinfektionen. Anders gerechnet: 83Mio Leute macht im Schnitt 0,8 positive Tests/100.000EW-> bei 240k: ebenfalls um die 2. Wenn die Zahlen in anderen Regionen steigen, muss es auch irgendwo weniger geben und ST war immer niedriger als der Schnitt. Also: plausibel! Oder wie las ich neulich: Manchmal ist ein grauer Stein einfach nur ein grauer Stein.


    Die Zahlen für Norwegen und Finnland zeigen aber bei den Todeszahlen zu Schweden, dass diese beiden Länder nicht mal ein Zehntel an Toten haben. Für mich ist das einerseits ein Riesenunterschied und zeigt auch anhand der anderen Zahlen, dass die ein ähnliches Verhältnis von Einwohnern, Infizierten zu Toten haben wie Deutschland.
    Der Preis, den die Schweden bisher zahlen ist hoch und durch sind sie auch noch lange nicht.
    Ist für mich echt zu früh die Schweden zu etwas zu beglückwünschen.


    Schweden: 26,4/100T Einwohner
    Deutschland: 8,1
    Finnland: 4,0
    Norwegen: 3,9
    Faktor 10 sehe ich nicht, allerdings, ist F+NOR niedriger als ich das bisher gelesen hatte - auch in Bezug auf D.
    Teddy: Die Zahlen, wie viel Immunität es braucht, bis das Risiko klein genug ist, sind ja durch die Medien getrieben worden. Von 25-75% war da alles dabei. Maßgeblich sollte das Gesundheitssystem sein und da werden die verwaisen Landstriche kaum zum Kollaps führen (können).

    Wenn das letztlich funktioniert, wäre das schon sehr bemerkenswert. Da darf man gespannt sein. Offensichtlich war das Gesundheitssystem ja auch nicht an der Belastungsgrenze. Schweden unterscheidet sich freilich durch seine dünne Besiedlung von Ländern wie Deutschland. Interessant dürfte aber der Vergleich mit den anderen skandinavischen Ländern sein, die jetzt eine andere Strategie fahren und noch deutlich geringere Infektions- und-Todeszahlen haben.


    Nun, Corona ist in Schweden quasi lokal auf den Großraum Stockholm beschränkt. Insofern ist es richtig, dass die niedrig besiedelten Bereiche scheinbar fein raus sind - auch in Deutschland. Und Stockholm ist schon auch dicht besiedelt, oder? Und zu den Zahlen: Alle Länder stehen schlechter als Deutschland da. Insofern muss man da vielleicht nach rechts und links von Schweden richten und ich glaube, da sind die Unterschiede schon erkennbar aber auch nicht so riesig. Sollte Schweden wirklich durchimmunisiert sein, wie das hier schon mal gemeldet wurde, wäre das für das Land traumhaft. Ich wünsche es ihnen sehr.


    Danke für die schöne Zusammenfasung. So habe ich die Testproblematik auch verstanden und so wurde sie letztlich auch von Herrn Drosten gegenüber dem NDR bestätigt.


    Liebe Mods, ich möchte diesen Post zum Anlass nehmen, um mich mal ganz ausdrücklich für eure Arbeit zu bedanken. Der Blick hinter die Kulissen, den Du gerade zugelassen hast, macht mir noch mal ganz deutlich, wie aufwändig das ist. Gleichzeitig bin ich erschrocken, welche Diskussionskultur einzelne user hier offenbar an den Tag legen. Andere user anzuschwärzen und Sperren zu fordern, um die eigene Meinung zu exponieren, halte ich für unerträglich. Es sollte ja möglich sein, mit Argumenten zu überzeugen bzw. andere Meinungen zu akzeptieren. Lasst euch nicht unterkriegen und verliert den Spaß an diesem Hobby bitte nicht. DANKE!


    Ja, so richtig klar wird es nicht formuliert. Ich habe gestern an anderer Stelle vom 4. positiven Test in 39 Tagen gelesen. Ein über 40 Tage andauernder Krankheitsverlauf bei einem 26-jährigen Spitzensportler wäre auch mehr als ungewöhnlich.

    OK, dann habe ich die Einlassung mit dem "herben Rückschlag" falsch verstanden oder meintest Du doch was anderes als den ungewöhnlich langen "Verlauf". Dazu sei anzumerken, dass die Tests auch sehr lange nach der Erkrankung noch positiv sein können (und im übrigen zwischendurch auch mal negativ und dann wieder positiv...) wie Herr Drosten im Interview mit dem NDR bestätigt hat. Das liegt also nicht an der Erkrankung, sondern am Abbau der Restbestände der Viren-RNA und der Testmethode. Wenn der Junge also die Erkrankung überstanden hat, symptomfrei ist und ggf. auch Antikörper gebildet hat, kann es immer noch zu positiven Ergebnissen kommen. Ob das schlimm ist, weil nicht mehr ansteckend, kann ja jeder selber überlegen. Für den Sportler ist es insofern misslich, weil er ja ohne neg. Test keine Freigabe bekommt und in Quarantäne bleiben muss. Einen "herben Rückschlag" kann ich da jetzt aber nicht sehen.

    Wenn sich das hier bestätigt wäre das ein herber Rückschlag.


    Auch wenn der Artikel das nicht schreibt, wie waren denn die Tests Nr. 2 und 3? Nach dem was ich auf die schnelle gelesen habe, waren alle vier Tests positiv. Also Reinfektion oder einfach nur ein sehr schlechter Heilungsverlauf? Aber interessant, was die geschickte Formulierung "erneut positiv getestet" beim Leser erzeugt.

    Das ist so nicht ganz richtig. Rahmel ernährt sich zwar grundsätzlich vegan, macht aber eine "kleine" Ausnahme. Er hat einen Jagdschein und isst selbstgeschossenes Fleisch.


    Das ist konsequent und erinnert mich an einen ehemaligen Kollegen, der jedem und allen gefragt und ungefragt unter die Nase gerieben hat, wie gesund vegetarisch er lebt, bis wir ihn dann in einem bayrischen Restaurant mit einer Haxe im Mund "erwischt" haben. Ich vermute mal, dass Rahmel also eher ein Problem mit der Haltung der Tiere hat, was völlig OK und nachvollziehbar ist. Allerdings würde ich dann das label Veganer nicht verwenden.

    RKI- Reproduktionszahl steigt wieder
    Söder- in Bayern 0,57

    Wo nimmt das RKI die Zahlen her?


    Das ist simple Division. Das RKI nimmt eine Generationszeit von 4 Tagen, was in etwa dem seriellen Intervall entspricht und vergleicht zwei aufeinanderfolgende Intervalle. Also z.B. Neuinfektionen vom 20.-23.04 und 24.-27.04. und dann teilst die Summe des früheren Intervalls durch das spätere Intervall. Tata, fertig. Die Zahl wird übrigens dem letzten dieser Tage zugeordnet, was etwas irritierend sein kann, denn sie wird ja anders interpretiert. Und, ja: das kann Söder für Bayern auch mit dem Taschenrechner machen.

    Zitat

    Erste Studien haben gezeigt, dass Personen nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion spezifische Antikörper entwickeln (94). Durch Tierversuche an Rhesusaffen (95), früheren Erkenntnissen zu SARS sowie Plausibilitäts- und Machbarkeitsannahmen gehen Experten davon aus, dass genesene Patienten ein nur sehr geringes Reinfektionsrisiko haben. Unklar ist, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird. Die Erfahrungen mit anderen Coronaviren-Infektionen (SARS und MERS) deuten darauf hin, dass die Immunität bis zu drei Jahre anhalten könnte (96). Um das genauer zu bestimmen, sind serologische Längsschnittstudien erforderlich, die die Immunität der Patienten über einen längeren Zeitraum beobachten (97).

    Das sagt das RKI zur Immunität

    Zitat

    Langzeitfolgen: Bislang liegen nur wenige belastbare Informationen zu Folgeerkrankungen/Spätkomplikationen von COVID-19 vor. Erste Studien berichten über neurologische Symptome und Erkrankungen, die darauf schließen lassen, dass u. a. neurologische Langzeitfolgen auftreten können. So wurde beispielsweise von einer Patientin mit möglicherweise SARS-CoV-2-assoziierter akuter nekrotisierender hämorrhagischer Enzephalopathie (53) und von einem Patienten mit SARS-CoV-2-assoziierter Meningitis (54) berichtet. Ein weiterer Artikel vertritt die These, dass SARS-CoV-2-Viren neuroinvasive Eigenschaften besitzen, die das zentrale Nervensystem schädigen und damit zum Lungenversagen beitragen könnten (55). Wie oben beschrieben, gehören auch Störungen des Geruchssinns zu typischen neurologischen Symptomen bei COVID-19-Patienten.


    Bei Langzeitfolgen gibt es Einzelfälle, siehe oben und darüber hinaus dermatologische Befunde, ebenfalls selten und nicht unmittelbar auf Corona zurückzuführen.

    Alles offiziell RKI, also nach bestem Wissen und Gewissen.

    Ich hatte da ein anderes Verständnis der Datenerfassung.
    Das RKI weist ausdrücklich das Erkrankungsdatum aus und pflegt diese Daten auch rückwirkend. Nur wenn das Erkrankungsdatum fehlt, wird das Meldedatum verwendet. Und ansonsten haben wir eine Inkubationszeit von 5-6 Tagen und ein serielles Intervall von 4 Tagen. Wie daraus jetzt 4 Wochen werden sollen, verstehe ich leider nicht.

    Und zu den wirklich infizierten: Ja, das wusste man nie, zu keinem Zeitpunkt. Und es steht zu erwarten, dass viele Menschen das Virus schon hatten. Was im übrigen auch an der Testmethodik des RKI liegt. Es wurden nur Leute getestet, die bestimmte Kriterien erfüllen, also vorausgewählt waren. Daraus kann ich nicht auf die Grundgesamtheit schließen, zumal ja 80% der Infizierten symptomfrei bleiben. Hierzu hätte man tägliche, verdachtsunabhängige und repräsentative Stichproben veranlassen müssen. Gleichwohl waren die RKI-Zahlen ja gut genug, um Einschränkungen zu beschließen, warum dann nicht auch für die Lockerung.

    Interessant wird jetzt übrigens zu beobachten, ob die Tests wirklich auf 4,5Mio/Woche hochgefahren werden. Werden dann weiterhin die Absolutzahlen verwendet?

    Wir hätten im übrigen noch eine dritte Option. Antikörpertests. Sollte tatsächlich eine sehr große Anzahl an Menschen das Virus schon gehabt haben oder haben, könnte man auf die Impfungen verzichten...Immunität nach Covid bei nur sehr geringem Reinfektionsrisiko wird ja auch vom RKI bestätigt.

    Wenn er etwas anderes sagen will, dann soll er das doch bitte auch tun!


    Das ist ein Ansatz, der der Politik nicht innewohnt.

    Was ich aber nicht verstehe ist die fehlende Nutzung von Zahlen und echten Argumenten. Wenn ich schon etwas formulieren wollte, was den aktuellen Maßnahmen widerspricht, dann würde ich doch mal sagen, dass:
    - die Zahl der infizierten seit mehren Tagen kontinuierlich sinkt, gestern wieder um 1.750
    - wir immer weniger Neuinfektionen haben
    - wir mit aktuell 33.000 positiv getesteten/infizierten Menschen, den niedrigsten Stand seit dem 23.03. haben
    - das Gesundheitssystem ausreichende Kapazitäten hat um einen moderaten Anstieg auch verkraften zu können
    - die bisherigen Lockerungsmaßnahme in der Statistik keinen signifikanten Anstieg erzeugt haben
    - R immernoch unter 1 liegt, also ein weiteres absinken dieser Zahlen zu erwarten ist

    Es gäbe ja genug Argument, aber nein, man zieht dieses blöde Sterbeargument, es seien die alten und schwachen und deswegen OK, wo man sicher sein kann, dass man in 3 Sekunden moralisch attackiert wird.

    Zu der Reproduktionsrate eine Frage... Ich habe gestern gehört das unsere Ministerangeblich schon vor zwei Wochen gesagt hätte das ein Ende der Lockerungen schon bei 1,0 unausweichlich wäre.
    Ich meine mich aber an eine Zahl von 1,2 zu erinnern...


    Das Fokus-Kriterium ändert sich alle Nase lang. Ganz am Anfang waren es die Krankenhauskapazitäten über die freien Betten, dann die Zahl der positiven Tests, dann war es die Verdoppelungszeit, die auf zwei Wochen gestreckt werden sollte, dann tauchte die Reproduktionszahl auf. Die war dann nicht mehr en vouge, als das RKI seine Grafik veröffentlichte, wonach bereits am WE vor dem 23.03. ein Wert unter 1 erreicht war. Herr Seibert betont immer, dass die Bundesregierung ihre Maßnahmen auf eine Reihe von Kennzahlen stützt, ohne dass gesagt wird welche maßgeblich sind oder was ein Grenzwert ist. Damit kannst Du dann auch nicht den Anspruch nach Verschärfung oder Lockerung formulieren. Das ginge auch kaum, weil 1,01 Verschärfung bedeutet und 0,99 Lockerung...schwierig. Ich habe tatsächlich den Eindruck, man entscheidet nach Bauchgefühl und beobachtet dann, was mit den Zahlen passiert.

    Ich hab keine 70K, bitte neu berechnen ! :D


    Klingel mal bei deinem Nachbarn, der hat bestimmt den Rest von dir. :D
    Du kennst doch bestimmt diese schlechten Mathematikerwitze, wo drei dieser Spezies zur Jagd gehen und der erst links daneben schießt, der zweite rechts daneben und der dritte mit der Aussage "im Mittel getroffen" seine Waffe einpackt...so auch hier.