Beiträge von Tobi75

    Der Rückraum hat nicht unbedingt für die Außen gespielt, aber die Außen haben es auch nicht mit Trefferquote gedankt, wenn sie mal durften. Lose-lose-Situation.

    naja, die Quote war bei Steinert mitunter gar nicht schlecht - 3/3 hab ich da anekdotisch in Erinnerung. Aber ja, aufgedrängt haben sie sich nicht unbedingt...

    Wie meinst du das jetzt? Es liegt doch eher an RM, wenn die Spielanlage nicht auf Breite ausgelegt ist und die Außen nicht ins Spiel eingebunden werden. Wie sollten sie da liefern können?

    Wenn Steinert nicht agressiv gedeckt werden muss und Mertens nicht die Gefährlichkeit ausstrahlt, die er schon mal hatte, verdichtet die Abwehr zur Mitte hin und dann wird es für den Kreis schwieriger. Das meine ich.

    Was wir haben, ist eine stabil starke Leistung im Tor und am Kreis sowie ...

    Beim Kreis mag ich aus der Vergangenheit verwöhnt gewesen sein und tue Johannes Golla da vielleicht auch etwas unrecht, aber offen gesagt war das für mich in Paris nicht das beste Turnier. Ich weiß, er musste quasi durchackern, hat hinten hart und viel gearbeitet und die Gegner konnten bei unserem Angriff die Mitte gut verdichten, weil unsere Außen nicht für eine breite Spielanlage geliefert haben - ungünstige Gesamtkonstellation. Dennoch fehlte es mir da etwas an Durchschlagskraft.

    Steht so nicht im Regelwerk.

    Bei Abwehraktionen, also Treffer mit der Hand des Abwehrspielers steht explizit Kopf, Hals und Nacken.

    Bei dem Abschnitt mit dem Kopftreffer (Ball) beim TW steht nur Kopf.

    jetzt komm doch nicht mit Fakten. Er hat doch das Regelwerk zitiert. ;)

    Hauptsache mal einen (an der Sache vorbei) raushauen und dann nix. passt schon. :hi:

    Er ist aber der erste, der versucht, seine eigene bewusste Entscheidung durch eine Fehlerteufel Klage zu revidieren. Wenn er jetzt damals gezwungen worden wäre, gäbe ich dir Recht. War er aber nicht. Er hat bewusst verlängert.

    Quatsch. Er ist weder der erste noch der letzte, der aufgrund von nicht erfüllten formalen Anforderungen seinen Handlungsspielraum auslotet und juristisch prüfen lässt. Fälle die mir spontan einfallen sind Perunicic, der damals in Kiel mündlich seine Zusage zur Verlängerung gegeben hat und dann in Magdeburg unterschrieb. Damals war die Frage ob ein mündlicher Vertrag gilt oder nicht. Man kann wohl kaum behaupten, dass die mündliche Zusage unbewusst war und das hat der THW hat auch genau so argumentiert. Anderer Fall ist Zeitz, der in seiner letzten Etappe beim THW ja behauptet hat, er hätte einen unbefristeten Vertrag obwohl er vorher immer befristete Verträge hatte. Auch da wurden juristische Spitzfindigkeiten genutzt, um die Situation zum eigenen Vorteil zu nutzen. Ich meine in der Konstellation Eisenach-Leipzig gab es da auch noch was. Auch beim Wechsel von Wiencek nach Kiel gab es Missstimmung und die Tribüne für den Spieler. Da Zehnder jetzt zum Leibhaftigen himself zu stilisieren, sorry, das geht dann wohl doch deutlich zu weit.

    Das trifft auf die Verletzung von Hornke zu, aber nicht darauf, dass kein weiterer RA im Kader ist. Es sei denn, man betrachtet Steinert eben als Außen. Dass Dahmke dabei ist, soll wohl in erster Linie der Absicherung für LA dienen. Auf der Position kannste wohl keinen der Rückraumspieler für einsetzen.

    Bei der Kaderbegrenzung hätte ich auch eher Steinhauser nominiert und dafür einen der vielen Rechtshänder (am ehesten Heymann) zu Hause gelassen.

    Das ist doch aber langjährige Tradition - frag mal bei Christian Schöne nach. Unter Heiner sind wir immer mit nur einem RA gestartet. Bei so kleinem Kader musst Du halt abwägen, was wichtiger ist. Ich kann da seitens der Nominierung keine Fahrlässigkeit erkennen und hätte es wohl genauso gemacht.

    Ich für meinen Teil bin zufrieden, dass man auf RL noch mal reagiert hat. Das bestätigt in gewisser Weise mein Kaderbewertung und eröffnet für die kommende Saison Handlungsoptionen. Man ist nicht darauf angewiesen, dass Mika oder Weber liefern, wenn Erholung für die Stammspieler angesagt ist. Alf hat das ja schon eingeordnet, man verpflichtet nach skills und nicht nach Name. Auf diese Fähigkeiten und die Präsentationszeit bin ich dann mal gespannt.

    Herzlich Willkommen, Antonio!

    Das macht für mich das Ganze noch unverständlicher. Man hat die Suspendierung einstimmig aufgehoben, steht zu dieser Entscheidung und findet dann die Entscheidung der NADA richtig. Verstehe ich nicht.

    "Wir begrüßen diese Entscheidung", sagt Liga-Boss Bohmann gegenüber handball-world. "Wir stehen nach wie vor einheitlich hinter unserer Entscheidung, die wir uns nicht leicht gemacht haben. Wir sind auch von unserer Entscheidung überzeugt. Aber wir begrüßen es, dass die NADA Klarheit reinbringen will."

    Die Aussagen sind dann in sich schlüssig, wenn die HBL eine Bestätigung ihrer Entscheidung durch den CAS erwartet und damit alle Zweifel Dritter erledigt sind. ;)

    Die Substanz wurde nachgewiesen. Nicht nachweisbar ist wann die Substanz in welcher Dosierung in den Körper kam. Aber sie war da und ich weiß jetzt nicht ob es einen Grenzwert gibt der toleriert werden kann.

    Mit Verlaub lieber Lord, genau das ist das Problem und das wurde hier auch schon vor 300 Seiten fachkundig dargelegt. Diesen Grenzwert gibt es für genau diese Substanz nicht - 0,000000000000000000. Und wenn die modernen Analysemethoden so genau sind, dass die Möwenabsonderung vor Kiel in Buenos Aires nachgewiesen werden kann, dann schickst Du doch auch nicht die Argentinier zum Steg putzen.

    Wenn ich diese Substanz durch normales Alltagsverhalten in meinem Körper bekommen kann, dann muss hier für diese Kleinstmengen ein Grenzwert her, wie er für andere Substanzen eben auch gilt. Alles andere ist leider lebensfern.

    Und das siehst du hier gegeben? Hast du diesbezüglich Hinweise der Nada oder so?

    Habe ich das behauptet, also bitte...

    Deine Aussage war: Gesetze und Regeln werden trotz allem nicht auf Einzelbasis gemacht bzw. sollten es zumindest nicht.

    Dem habe ich widersprochen und belegt. Das ist jetzt nicht ganz so schwer zu verstehen.

    Nun, das kommt drauf an wie oft das relevant ist. So tragisch ist klingt (immer gesetzt das es tragisch ist und kein Vorsatz), ist ein Einzelfall Portner in der Regel eigentlich kein Grund besagte Regeln zu ändern. Es bringt nichts für den Einzelhandel Sicherheitsbestimmungen gegen Elefantenangriffe zu erlassen, wenn es keine Elefanten gibt oder halt ein einziges mal ein Elefant aus dem Zirkus ausgebrochen ist.

    Wenn Fälle wie Portner öfter auftreten oder sich künftig häufen, dann scheint mir Reformbedarf zu bestehen, ansonsten wäre das schwer zu rechtfertigen. Zumindest wenn man meint das die gegenwärtige Philosophie im Anti-Doping-Kampf grundsätzlich die richtige ist. Das kann man natürlich auch diskutieren, aber dann geht es kaum noch um diesen Fall bzw. das wäre dann ja egal.

    Wirklich? Würdest Du auch so argumentieren, wenn Dich und Deine berufliche Zukunft bzw. Existenz betreffen würde? Du bist zur falschen Zeit am falschen Ort und das war es dann? Einfach Pech gehabt. Aber ist ja nicht schlimm, kommt ja nicht oft vor. Das sehe ich komplett anders.

    Wenn die Beweislastumkehr gekippt wird , dann gute Nacht !

    Was hat das mit Beweislastumkehr zu tun? Definiere einen Grenzwert, der nicht leistungsfördernd ist und alle möglichen Kleinstkontaminationen sind erledigt und wahrscheinlich auch der Fall Portner. Das System kann doch bleiben, es muss nur der Realität angepasst werden.

    Zur markierten Aussage: Nein, das ist nicht so. Das Regelwerk legt fest, dass der Athlet für alle Substanzen in seinem Körper Verantwortung trägt, völlig egal, ob es Absicht ist. Das wie und warum hat nur Einfluss auf die Härte (oder auch das Ausbleiben) der Strafe.

    Nein, das ist nicht so, nicht für alle Stoffe. Für Ephedrin z.B. gibt es einen Grenzwert, ich meine 10µg/ml. Die Liste anderer Stoffe in S6.B ist lang. Alles andere wäre auch aberwitzig. Wie soll ich Verantwortung für alles in meinem Körper haben, wenn ich nicht mal beeinflussen kann, ob es da reinkommt (Handschlag in dem Fall). Die zur betrügerischen Leistungssteigerung erforderliche Menge muss das Maß der Dinge sein.