Beiträge von Tobi75

    In der Presse war von 130k die Rede.
    Und das "lächerlich gering" beziehe ich nie auf den Marktwert iVm der Restlaufzeit des Vertrages, sondern insbesondere auf den Stellenwert, den die jeweiligen Spieler für das Team haben.
    Preuss ist in meinen Augen neben Lichtlein und Vukovic einer der drei Säulen für die nächste Saison. Und wegen läppischen 130k Sondereinnahme ein solches Fass aufmachen? Echt jetzt? :pillepalle:
    Bei Kühn wurde immer von 300k Ablöse gesprochen, was ich allerdings als Utopie einordne. Aber selbst wenn diese 300k geflossen sein sollen, wäre diese "tolle" Summe dem VfL beinahe zum Verhängnis geworden. Ein Abstieg hätte jedenfalls mehr Schaden angerichtet, als diese 300k Sondereinnahme nicht zu haben (wobei man ja noch eine größere Summe für die Fehlverpflichtung von unbrauchbarem Spielermaterial abziehen müsste).


    Also zusammengefasst: Weil der Spiele immanent wichtig ist, wäre de facto jede Ablösehöhe lächerlich gering. Selbst wenn der SCM eine "marktübliche" Größe geboten hat/hätte wäre das Angebot nicht annehmbar. Der Spieler hat in Deinen Augen das Prädikat "unverkäuflich". OK, das verstehe ich. Das ist aber schon eine andere Aussage als "lächerlich gering". Die Frage, was jetzt üblich wäre - unabhängig von Deiner Sicht auf die Dinge - ist damit aber immernoch offen.

    ...wobei jetzt die Frage wäre, ob der Verkäufer gesagt hat: "Ab einem Gebot von 1000€ fangen wir mal an darüber hachzudenken, ob du das Gerät mitnehmen kannst" oder ob er gsagt hat "Für 1000€ verkaufe ich ihn Dir." Das wissen wir nicht, weil keiner dabei war und ob der VfL wirklich der Ablöse zugestimmt hat, ist auch nicht sicher. Sei es wie es sei...
    - Der Spieler will weg und ist das auch nach 2018/19
    - Der Vfl will ihn halten (oder eine höhere Ablöse kassieren)
    - Der SCM würde ihn vorzeitig nehmen, aber nicht um jeden Preis
    Aus meiner Sicht, sehr komfortabel für den SCM.

    Die Frage nach einer angemessenen Ablöse wäre dennoch interessant.

    Für mich sieht das so aus, dass der VfL seine plötzlich entdeckte Finanzlücke über eine erhöhte Ablöseforderung teilweise verringern will. Die kolportierten 300k und der abgelehnte Wechselwunsch passen da zeitlich einfach zu gut. Und weil es immer wieder auftaucht, dass die vom SCM angebotene Ablösezahlung lächerlich niedrig wäre - immerhin wenn ich das richtigverfolgt habe 150k - was wäre denn eurer Meinung nach angemessen? Der Spieler hat noch ein Jahr Vertrag, dürfte beim VfL zwar zu den Leistungsträgern aber nicht zu den Spitzenverdienern gehören (Spekulation)...eine angemessene Ablöse wäre...doppeltes Jahresgehalt, ein Jahresgehalt, ein halbes Jahresgehalt, weniger, mehr...???

    Man muss doch nicht lange um den heissen Brei rumreden...ein Preuss Abgang wäre für den VFL eine wesentliche Schwächung zumal man jetzt kaum noch irgendeinen sinnvollen Ersatz finden wird...also wird man ihn nicht gehen lassen


    Sollte es stimmen, dass ein Sponsor sein Engagement um 300T€ zurück gefahren hat, könnte es für den VfL wirtschaftlich notwendig sein, Preuss gegen Ablöse zu verkaufen. Sportlich wir das eine Schwächung sein, dennoch nützt es dem Team ja nichts, wenn KM gut besetzt ist, aber die anderen Positionen nicht adäquat besetzt werden können. Darauf zu hoffen, dass der eine Spitzenspieler die big-Points gegen den Abstieg allein einsammelt, halte ich für vermessen. Sollte der VfL drauf bestehen, ist Vertrag eben Vertrag und der SCM hat Pech, Preuss muss warten und der VfL hat auch in 18/19 einen guten KM. Gar nix passiert und die Erde dreht sich weiter...

    Zuerst einmal Glückwunsch an Berlin, sie haben verdient gewonnen.

    Jetzt regt sich Herr Hanning auch noch auf, daß das Magdeburger Publikum für San Raffael war.

    Zum einen dürfte er kaum was anderes erwartet haben (oder lebr er in einer anderen Welt bei der Vorgeschichte), aber er scheint ja in einer anderen Welt zu leben (siehe Freiburg-Vergleich)

    Dass gestern die Berliner Zuschauer für San Raffael (gegen Magdeburg) waren ist dagegen für ihn anscheinend völlig OK :irony:?

    Und ich kenne es eigentlich von allen Turnieren, daß das Neutrale Publikum meist zum Außenseiter hält.

    So ist es, aber wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht das selbe...

    Ansonsten: Glückwunsch nach Berlin.

    Die Situation in Leipzig ist für mich das kurioseste Ding in puncto Trainerwechsel an das ich mich erinnern kann.

    Etwas anders gelagert, weil nicht aktiv geworden, war die Situation um Jan Gorr (2013???) und seine Verpflichtung beim VfL. Die Übergangslösung (Kurtagic) funktionierte und der bereits geschlossene Vertrag mit Jan Gorr wurde noch vor dessen Amtsantritt (im beiderseitigen Einvernehmen) aufgelöst. Auch dort hatte man Kurtagic offenbar als Dauerlösung nicht vertraut. Der UNterschied ist, dass Biegler angetreten ist und Gorr schon vorher abgesagt wurde. Für mich de facto nicht weniger kurios.

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    wurde das Video in der Anhörung mit Ton abgespielt? Der Kommentator nimmt ja seinerseits bereits eine Wertung der Situation vor (war eine Fehlentscheidung)

    Wenn man nur zufällig rein liest, könnte man an ein älteres Ehepaar denken :hi:


    Nur mit dem Unterschied, dass die Gespräche der Ehepaare nicht mitprotokolliert werden.

    1,95 m, aber ich als bekennender Gegner des Größenwahns rechne da eigentlich nicht so sehr nach cm, sondern gucke eher nach Athletik und Spielanlage...

    ...es ging mir nur darum herauszufinden ob bei Deinem Wunsch nach "Grossen Spielern" auch irgendeine Substanz dahintersteckte..tat es dann natürlich nicht


    Man könnte jetzt meinen, der Rote Teufel, hat da was falsch gelesen oder verstanden oder beides, glaube aber kaum, dass er das zugeben wird. Schön, wie stereoty die Feindbilder inhaltsunabhängig Bestand haben.

    Soll ein wechselnder Trainer all sein Wissen wegwerfen? Es ist doch völlig normal, dass da Folgewechsel passieren können. Gislasson hat damals ja in Kiel auch Jungs geholt, die er kannte. Das ist doch nicht verwerflich. Im Fussball passiert das jede Woche, ohne dass es Aufregung gibt.

    Die Hochwasserabsage in Magdeburg habe ich aber etwas anders in Erinnerung. Das Spiel musste aus Hochwassergründen abgesagt werden und meiner Erinnerung nach waren sich alle einig, dass das Spiel nicht nachgeholt wird, auch weil das Spiel für beide Mannschaften weitgehend irrelevant war. Da ging es um keinen Titel, keinen Abstieg, keine Europapokalplätze. Ob es vielleicht noch um eine Tabellenplatzierung im Mittelfeld ging kann ich nicht sagen.

    Und so schön (arrogant?) es klingt, dass man das Spiel dann wenige Tage später nachholt bspw. am Nationalmannschaftsspieltag, das wollte auch keiner. Meiner Erinnerung nach hatte man damals in Magdeburg andere Sorgen. Das war damals ein Hochwasser, bei dem man mal nicht eben um zwei Tage verlegt. So berechtigt die Absage in Flensburg war, da ist es sehr wahrscheinlich dass es nächste Woche kein Problem gibt. In Magdeburg sah es damals anders aus.

    Ich habe in Erinnerung, dass sich da alle einig waren. Einziges Problem war, dass man das Spiel nicht ungewertet lassen konnte und es damals gegen den SCM werten musste. Gab damals genügend Stimmen, dass es besser gewesen wäre gar nicht zu werten oder beiden Teams einen Punkt zu geben. Aber damals war das wirklich für alle Nebensache. Allein von den Umständen überhaupt nicht zu vergleichen - aber auch von der Relevanz der Punkte nicht zu vergleichen.

    Edit: 8.6.2013, SCM - FAG - ohne die beiden Punkte wäre FAG genauso 11. gewesen - mit den beiden Punkten wäre der SCM 7. anstelle der HSG Wetzlar gewesen

    Genau: völlig irrelevant ob nun 7. oder 8....und damit auch egal, für Göppingen sowieso. Die Sturheit der HBL (und das felende Fingerspitzengefühl) ist mir da aber schon hängengeblieben.
    Inwiefern man daraus resultierend das Regelwerk angepasst hat oder diesen Punkt mal besprochen hat, wäre allerdings schon interessant. Stichwort: „lessons learned“. Ist das mal irgendwo thematisiert worden? Weiß dazu jemand was?

    Und zu den anderen Meinungen: Wir sind uns ja alle einig, dass das nicht gerecht wäre. Aber genau das passierte ja damals beim SCM. Höhere Gewalt mit Katastrophenwarnung wurde nicht akzeptiert. Es wurde auf die Ausweichhalle in Aschersleben verwiesen. Ich erkenne hier eine Ungleichbehandlung.

    Der wichtige Hinweis kam ja schon: Es war der letzte Spieltag der Saison und da ist geregelt, dass alle Spiele zeitgleich stattzufinden haben. Das ist hier und heute nicht der Fall. Ob das sinnvoll ist, am letzten Spieltag dar Argument Höhere Gewalt auszusetzen oder ob die Sicherheit der Leute anders zu bewerten ist, sei mal dahingestellt.
    Die Folgen der Spielverlegeung heute sind marginal. Die Folgen 2013 wären gewesen, dass der gesamte Spieltag ggf. annuliert hätte werden müssen - er entsprach ja de facto nicht dem Regelwerk (oder alle Vereine hätten zustimmen müssen, oder eine Regeländerung hätte beschlossen werden müssen oder was auch immer). Das mag für uns unfair gewesen sein, denn der SCM konnte ja nix für das Hochwasser, war am Ende aber auch egal. Ich jedenfalls hatte zu diesem Zeitpunkt ganz andere Dinge im Kopf als Handball.

    Es ist immer wieder amüsant zu beobachten was herauskomnt wenn juristische Laien versuchen solchr Sachverhalte zu subsumieren...wartet doch lieber einmal ab was die Experten entscheiden bevor ihr euch hoffnungslos verstrickt...und glaubt einfach dem Herrn Frohwein wenn er ausführt dass es keinen Einfluss auch die Spielberechtigung hat


    Schön wenn dich juristische Laien amüsieren, gern geschehen.
    Dennoch dachte ich schon, dass es das Salz im Forum wäre, wenn man nicht nur Fakten nach Entscheidung zur Kenntnis nimmt, sondern auch mal spekuliert. Möglich, dass dir ein Ergebnisdienst reicht, das darf man aber auch gern anders handhaben. Wenn Helge sagt, dass sei so, dann gibt es sicher auch einen Grund, den ich gern verstehen möchte. Auf der Grundlage der bisherigen Aussagen, ist das für mich noch nicht rund.

    Ich denke dass der Herr Frohwein sich sportjuristisch besser auskennt als diejenigen die hier offensichtlich nach dem totalen Punktabzug für den THW geiern


    Hier geiert niemand nach einem "totalen Punktabzug für den THW". So ein Quatsch. Ich denke es wird nur versucht das Bild etwas runder zu machen um zu sehen, was da ggf. (schief) gelaufen ist und welche Folgen das haben könnte.

    Also CZ sitzt unglücklich am Balaton und will weg. Der THW macht ihm ein Angebot für zwei Jahre zurückzukommen (schriftlicher Spielervertrag, befristet wie üblich???) mit Anschlussverwendung im Verein (mündliche Zusage). Der Verein unterzeichnet, CZ tut dies nicht. Verein und Spieler stellen eine Vertragsanzeige und versichern, dass ein schriftlicher Vertrag vorliegt. Bestandteil der Vertragsanzeige ist der Antrag auf Erteilung einer Spielberechtigung. Die HBL erteilt diese Spielberechtigung.

    Nach heutigem Kenntnisstand, wäre die Spielberechtigung zu unrecht erteilt, weil die Erklärung zur Vertragsanzeige fehlerhaft war - es lag kein schriftlicher Vertrag vor. Der Verweis auf Treu und Glauben greift nicht, denn Verein und Spieler wussten ja dass kein schriftlicher Vertrag (Bedingung für die Erteilung der Spielberechtigung) - mindestens "hätten kennen müssen" aus §16 hebelt damit den guten Glauben aus. Da dies nun pseudoöffentlich gemacht wurde, ist es zumindest eine logische Erklärugn, warum CZ nicht mehr eingesetzt werden soll. Der THW will sich schützen, OK. (Ob die HBL die Schriftform fordern darf, lasse ich mal dahingestellt. Ich gehe davon aus, dass dies rechtlich geprüft und zulässig ist.)

    Jetzt sagt CZ, dass der schriftliche Vertrag nicht gilt, aber der mündliche - als Spieler und zwar unbefristet. OK. Für diesen mündlichen Vertrag bekommt er aber keine Spielberechtigung, kann also als Spieler nicht eingesetzt werden. Ein Schweißer, der keinen Schweißerpass hat, darf auch nicht schweißen und ist damit nicht verwendbar. Die mündliche Absprache zur Anschlussverwendung einzufordern wäre ja m.E. legitim (so es sie denn gegeben hat). Da es doch wohl ausdrücklich um den (unbefristeten) Spielervertrag gehen soll, verstehe ich den Ansatz nicht.

    Möglich, dass ich zu sehr Laie bin, vielleicht kann das aber mal einer mit Fachverstand sortieren.

    Vielleicht sehe ich das zu einfach, aber wenn der Vertrag von CZ nicht unterschrieben wurde, ist es m.E. egal ob im Vertrag eine Anschlussbeschäftigung (unbefristet) in welcher Funktion auch immer vorgesehen wurde oder nicht. Oder ob das nur in den Raum gestellt wurde.
    Unbefristet wäre dann das Spielerverhältnis und nur so macht das Vorgehen von CZ aus meiner Sicht Sinn.

    Wenn der Vertrag nicht beidseitig unterschrieben wäre, gibt es auch kein "Spielerverhältnis", weil keine Spielberechtigung vorliegt, oder? Diese wurde ja aber erteilt. Also muss ein schriftlicher Vertrag vorgelegen haben, zumindest haben das beide Parteien in der Vertragsanzeige versichert. Ohne beide Unterschriften unter den Vertrag fehlt mir die Phantasie wie das gehen soll (Fehler bei der Erteilung der Spielberechtigung mal ausgeschlossen). Mindestens die Vertragsanzeige musste ja von beiden Seiten unterschrieben worden sein. Ist denn bekannt ob die HBL sich dann auch die Verträge zeigen lässt / zeigen lassen darf oder muss auf die Richtigkeit der Angaben in der Vertragsanzeige vertraut werden.

    Mal angenommen der Vertrag ist nicht vorgelegt worden und tatsächlich nicht von beiden Seiten unterschrieben, ist dann die Spielberechtigung zu unrecht erteilt worden? Was bedeutet das dann für den THW und die gespielten Spiele mit CZ?

    in einer sendung von capitano wurde das thema behandelt und da hieß es der arbeitsvertrag von CZ sei nur von einer partei unterschrieben und deshalb jetzt die klage auf die unbefristung.

    Dann hat aber einer bei der Vertragsanzeige nach §§ 32,33 Spo falsche Angaben gemacht.

    Was wären die Folgen? Wenn nicht beide unterschrieben haben, ist der Vertrag dann insgesamt ungültig und hätte CZ dann die Spielgenehmigung gar nicht erhalten dürfen? Das DHB Formular schreibt die Schriftform vor, ein mündlicher Vertrag oder konkludentes Handeln reichen also nicht aus. Außerdem ist das Formular von beiden Parteien zu unterzeichnen. Kann das ggf. hilfsweise verwendet werden?

    Was wäre denn die Folge? Mal angenommen, CZ bekommt recht und der Vertrag gilt als unbefristetes Arbeitsverhältnis. Gelten dann nicht die gesetzlichen Kündigungsfristen? Mal angenommen ein Gericht würde dies schnell entscheiden, könnte der THW dann nicht mit Frist von z.B. 3 Monaten kündigen und wäre der Vertrag dann nicht u.U. Sogar kürzer?
    Und noch ein anderer Aspekt: im wissenschaftlichen Bereich werden Verträge immer wieder befristet erteilt. Oft ist nur der Lehrstuhlinhaber fest angestellt und alle anderen sind projektbezogen engagiert. Da Projekte nicht unendlich laufen, gilt das wohl als nicht sachgrundlos. Gleiche Argumentationen könnte man ja auch übertragen.

    Hört sich für mich so an, als ob Zeitzi vielleicht eine Klausel im Vertrag hat, die in Kraft tritt sobald er eine gewisse Anzahl von Spielen gespielt hat!?!


    Das klingt plausibel und mit dem Schritt ihn von den Spielen auszuschließen (oder ihn nicht zu berücksichtigen wie es heißt) geht man auf Nummer sicher, dass diese Option nicht greift. Man stelle sich vor, man müsse sich am Ende streiten ob "gespielt" heißt, im Kader gewesen zu sein, einsatzbereit auf der Bank gesessen zu haben, das Spielfeld betreten zu haben oder den Ball in der Hand gehabt zu haben. Mit der Begründung "daraus die sportliche Konsequenz gezogen" stellt man zudem klar, dass es keine Repressalie ist, sondern rein leistungsmäßige Gründe hat (die zu widerlegen schwer sein dürfte). Das alles passt ganz gut zusammen, so dass ich dieser Spekulation mal folgen würde.