Beiträge von Tobi75

    Ja! Palmström! Handballer2105! Lesen können ist ein hohes Gut, das Geschriebene auch verstehen ist ein noch größeres Gut. Wie wär's denn damit? Anstelle mit "Anscheinend hast Du immer noch nicht den Unterschied zwischen Tatsachenentscheidungen und Regelverstoß begriffen" eine unsachliche Unterstellung zu starten. Und lest euch ruhig noch mal alle Antworten hier durch: Nicht nur im Magdeburger Forum, nicht nur im Facebook, sondern auch hier wurde Christoph Steinert "theatralisches Nachhintenwerfen" unterstellt. Wie gesagt: Lesen können ist ein hohes Gut.


    Das ist keine Unterstellung, sondern meine persönliche Einschätzung bei Betrachtung der Videosequenz, die Sport1 angeboten hat. Ganz nüchtern und ganz sachlich. Für mich ist kein Kontakt Musa-Steinert im Gesicht zu erkennen. Noch bevor die Hand in der Nähe ist, geht der Kopf nach hinten. Du kannst das gern anders sehen. Vielleicht siehst Du da ja einen Kontakt. Ich nicht, sorry.
    Das hat auch nichts mit der Beurteilung der Entscheidung zum 7m zu tun. Das ist einfach eine Ergänzung in der Gesamtbetrachtung. Wenn die Schlussphase schon "auseinander genommen wird", und mit dem Finger auf einzelne Spieler gezeigt wird, dann darf man doch bitte auch eine Betrachtung von Ursache und Wirkung insgesamt verlangen.


    Wie wäre es mit Regel 8.3? Regelwidrigkeiten, bei denen die Aktion überwiegend oder ausschließlich auf den Körper des Gegenspielers abzielt, müssen zu einer persönlichen Strafe führen.
    Klar wird das leider viel zu selten entsprechend geahndet, aber wie man hier sogar die Zeitstrafe anzweifeln kann ist mir ein Rätsel.


    Ja, kann man machen. Dann muss ich das aber auch die 59 Minuten davor so tun. Ein Spiel mit überwiegend vier gegen vier stelle ich mir auch interessant vor.
    Hier wurde kritisiert, dass die Regeln zu kompliziert sind und insbesondere die Sonderregulungen kurz vor Schlusswieder abgeschafft gehören. Wenn ich für die Schlussphase einen anderen Bewertungsmaßstab bei normalen Entscheidungen anlege, ist das genauso mit zu betrachten.

    Wenn man es ganz kleinlich nimmt, darf man sich sogar noch mal das Foul von Musa betrachten. Die Aktion von Musa gegen Steinert geht nicht ins Gesicht, sondern die Hand landet auf Schulter und Arm-eine Aktion, wie sie zig mal im Spiel passiert - vielleicht intensiver, das kann man nicht sagen. Nur durch das theatralische zurückwerfen des Kopfes von Steinert schon vor dem Kontakt wird das überhaupt nur eine 2-Minuten Strafe. Für meine (zugegeben parteiische) Sichtweise wäre vorstellbar, dass Steinert nichts anderes wollte. Das erklärt im übrigen auch die Reaktion von Lemke, der offensichtlich Steinert ebenfalls Schauspielerei unterstellt.
    Vor der Quenstedt-Aktion gibt es dann noch eine Tätlichkeit von Meschke. Der haut Musa, auf den Brustkorb, als der mit erhobenen Armen da steht. Nicht dramatisch oder schlimm, aber er tut es. Polemisch könnte man noch meinen, dass er nur keine rote bekommt weil Musa nicht freiwillig fällt.
    Sei es drum.
    Unerklärlich, dass solche Entscheidungen passieren können.
    Noch unerklärlicher, dass der SCM wieder nicht den Mumm hat mal ein Zeichen zu setzen und Protest einzulegen. Devot erträgt man einfach alles, was da so passiert. Kein Wunder wenn man dann nicht mehr ernst genommen wird.

    Ich denke, die Antwort liegt doch in seiner Verletzung. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dürften seine offensiven Anteile in der zweiten Hälfte der Saison 2014/15 schon deutlich reduziert gewesen sein. Hat vielleicht jemand mal eine Statisitik, wie viele Tore Lemke auf die einzelnen Spieltage seiner letzten Lemgo-Saison bezogen geworfen hat (oder eine quelle, dann suche ich das selber raus)? Ich kann mich irren, aber ich denke, die Reduzierung auf die Abwehr hat doch dort schon begonnen und nicht erst in Magdeburg.

    Wo ist der Unterschied zu heute? Flatten schreibt doch selbst, dass im Verletzungsfall mit Nachwuchs aufgefüllt wird. Die Topvereine verpflichten im Verletzungsfall nach, wahrscheinlich genau die Spieler, die bei einer Erweiterung des Kaders auch die Plätze 15 und 16 bekommen würden.
    Der einzige Unterschied wäre doch, dass der Nachwuchs oder die Nachverpflichtungen fest zum Kader gehören würden. Würde man dafür die Anforderungen an Wechsel während der Saison hochschrauben (kleinere Transferfenster oder ganz weg), wäre doch allen geholfen. Die s.g. großen Vereine hätten sogar einen kleinen Nachteil. Der Anteil Etat, den man für Nachverpflichtungen wegpackt und ggf. nicht braucht (angenommen alle bleiben gesund) wäre bei einer Aufstockung fest ausgegeben und die kleinen Vereine könnten so oder so auf ihren Nachwuch zurückgreifen.

    Zeitz zurück in die Bundesliga?

    Da könnten einige in Frage kommen. Könnte ihn mir auch bei den RNL vorstellen, allerdings ist er gefühlt ähnlich häufig verletzt wie Petersson.

    Durchaus auch ein interessanter Aspekt in diesem Artikel:

    Zitat

    Die auch in der kommenden Spielzeit in Kraft tretende Ausländer-Regelung, die den Vereinen ohne Strafzahlung nur noch den Einsatz von fünf Ausländern in der heimischen Liga erlaubt, könnte beim Transfer eine Rolle gespielt haben.


    Eine Ausländerquote in Ungarn!

    Ich könnte mir einen Alex Duschebajew sehr gut in der BuLi vorstellen. Es würde mich wundern, wenn der in den Überlegungen der Top-Vereine nicht sehr weit oben stehen sollte und Bedarf haben da einige in nächster Zeit.


    Das Transfersystem würde wohl nicht zusammenbrechen, aber die Gehälter würden wieder sinken, denn wenn ich alle Spieler unbefristet einstellen muss und erst einmal bis zum Renteneintritt weiterbezahlen muss, dann bleibt weniger Geld für die aktiven Spieler. Natürlich kann man dann versuchen, die Spieler wegen fehlender Leistung zu entlassen, dies kann aber ein steiniger Weg werden und kann im Einzelfall mehrere Jahre dauern, insbesondere bei Torhütern.


    Das wäre doch nicht das Problem. Unbefristet heißt doch nicht unendlich. Es würde nur bedeuten, dass a) keine Vertragslaufzeit vereinbart ist und b) die rechtlichen Regelungen greifen. Das wiederum bedeutet auch, dass die gesetzlichen Kündigungsfristen greifen. Der Spieler kann also mit Frist (abhängig von der Beschäftigungszeit) z.B. mit 4 Wochen kündigen und sich einen neuen Verein suchen. Das gleiche gilt auch andersrum. Damit wären de facto keine Ablösesummen mehr erzielbar und weder Verein noch Spieler hätten Planungssicherheit. Wenn man dann noch die Transferfenster für sittenwidrig erklären würde, muss man aufpassen, dass Spieler nicht jedem Monat bei einem anderen Verein unter Vertrag stehen...

    Vielleicht sollte man auch mal die Ansprüche ein wenig runterschrauben, denn in der Vorsaison hat die Mannschaft deutlich über Wert gespielt. Ich denke etwas zwischen Platz sechs und zehn ist realistisch. Gerade hinter den drei Spitzenteams geht es extrem eng zu.

    Ja, hat sie. Dennoch haben wir einen Etat, der Platz zehn in keinster Weise akzeptabel erscheinen lässt. Es wird teuer Geld in den Kader investiert und der Gegenwert (sportliche Leistung) ist nicht erkennbar. Fehlt es an Qualität im Kader? Ich denke nicht. Die Jungs die da geholt wurden, können das schon. Nur wird es nicht auf die Platte gebracht. Alf hat das Grundproblem der Anspruchslosigkeit und Wohlfühloase ja schon sehr schon beschrieben. Der Gedanke der Leistungsgesellschaft ist nicht mehr präsent. Vor einiger Zeit hatte man angefangen, den Kader neu aufzustellen und auch vor bestehenden Verträgen nicht halt zu machen. Eijlers wurde auch abgegeben, um die Hängematte etwas ungemütlicher zu machen. Dann hat man aber wieder umgeschwenkt und insbesondere die Entscheidungen vor dieser Saison haben dem Gefüge offensichtlich nicht gut getan. Anstatt Jurecki, einen absoluten Sportsmann und Leistungsträger, zu behalten, hat man mit van Olphen verlängert. Ich wage die These, hätte man hier anders herum entschieden, würde die Mannschaft nicht dort stehen, wo sie gerade steht. Es ist etwas faul im Team und Umfeld und zwar substanziell.

    @Capitano
    Wiegert hat in vier Spielen einen Punkt geholt. Ich befürchte der Junge könnte einfach nur verheizt werden und es könnte noch ein verdammt lange Rückrunde werden.

    Bei Wiegert hat man eigentlich anfangs alles richtig gemacht. Es war klar, dass er ggf. Akzeptanzprobleme mit den alten Mitspielern zu erwarten hätte. Daher hat man direkt kommuniziert, dass er keine Übergangslösung ist. Einfach um den Jungs das Gefühl zu geben, sie sollten sich nicht hängen lassen. Spätestens als dann rauskam, dass man an Prokop dran war, ist dieser Effekt verpufft. Es war offensichtlich, dass Wiegert nie als Langfristlösung geplant war oder ist. Auch jetzt wider, wo der Name Wandschneider kursiert, verliert er standing. Die Spieler merken das und die die es wollen, nutzen das schamlos aus. Da sollte der Verein genau hinschauen und bei den nächsten Vertragsverhandlungen nicht vergessen. Wiegert als Trainer ist in dieser Position sehr zu bedauern und mir tut der Junge leid, weil er das so nicht verdient hat. Ich hoffe, dass man schnell eine (gute!) Lösung findet und er sich wieder auf die YoungsterS konzentrieren kann um seine durchaus gute Arbeit dort fortzusetzen und die Jungs und sich selbst weiter zu entwickeln. Zum jetzigen Zeitpunkt war das Experiment eine Nummer zu groß.

    Was ist denn da los? Erst schöngarth bis Saisonende weg, dann Herth? Dass man zum Saisonende einen Aderlass haben wird (gewollt oder ungewollt sei dahigestellt) war ja zu sehen, aber zur Halbzeit so zu agieren, ist schon ungewöhnlich.

    Wenn man über die Reduzierung der Belastung nachdenkt, dann kann man ja einfach beim nächsten mal den ersten und zweiten der Vorrundengruppe B und C über Kreuz im Halbfinale ansetzen und alle anderen nach der Vorrunde nachhause schicken. Zumindest dieses mal hätte das die Hauptrunde eingespart. :D:cool: