Beiträge von Tobi75

    Das ändert aber nichts daran dass man insolvenzrechtlich die Bürgschaft "ziehen" kann....im übrigen kann man die Insolvenzfälle die in "Eigenverwaltung" ablaufen an einer Hand abzählen, die Hürden sind da sehr hoch und das Insolvenzgericht prüft das sehr genau


    Wenn der, der die Bürgschaft aktuell ziehen kann und dies nicht tut dann auch der Eigenverwalter wäre, was sollte ihn dazu bewegen, seinen Ansatz zu ändern?

    capitano....
    wenn bürgschaften dafür gezogen werden müssen-was fitzek bis jetzt nicht gemacht hat-
    dann kann auch das durchaus sein und damit weiterhelfen, sogar die ganze saison durchzufinanzieren
    und durchzuspielen - das ist dass, was bohmann auch mehrfach gesagt hat.

    So müsste es sein. Fitzek zieht die Bürgschaft und der Spielbetrieb ist bis Februar, März, April, ... gesichert. Die bestehende Unterdeckung aus Mindereinnahmen kann man in der Zwischenzeit immer noch versuchen auszugleichen. Genau dazu ist diese Bürgschaft doch ins Lizensierungsverfahren eingegangne. Warum Fitzek das nicht tut und warum die HBL für eine solch elementare Forderung keine Handhabe hat, ist ja schon ausreichend spekuliert worden. Sollte es am Ende so kommen, dass ein Bestandteil der Lizenz nicht aktiviert wird obwohl man es könnte, sollte das Lizensierungsverfahren in diesem Punkt angepasst werden, beispielsweise maximal zulässiger Anteil einer Bürgschaft am Etat = 10%.

    so ganz blicke ich nicht mehr durch, wer beim hsv wem was schuldet und wer wem gegenüber für was gerade steht.

    interpretiere ich es richtig, dass rudolph hauptgläubiger ist? dann würde es auch sinn machen, bürgschaften nicht zu ziehen, weil die dann nur von der linken in die rechte tasche fliessen und nicht für liquidität im laufenden betrieb sorgen.

    tatsächlich halte ich es mit dem von mir wenig geschätzten k73. man hat sich in hamburg vom ersten moment an immer auf die reichlich fliessende (bzw. geflossene?) kohle von rudolph verlassen und nichts dazu beigetragen, den verein wirtschaftlich breiter aufzustellen. daran hat sich ausser unmengen an lippenbekenntnissen bis heute nichts geändert.

    Würden nicht vor der Bedienung der Verbindlichkeiten zuerst die offenen Gehälter, Berufsgenossenschaften, Sozialversicherung etc. bedient werden? Dann wäre es für die "Betroffenen" nicht mehr egal.

    zweistellig im Minus...da würde mich dann tatsächlich die Grundlage der Lizenz noch mal interessieren... 8o

    Das Problem wird hier sein, wie groß die Differenz zwischen Bürgschaftshöhe und Liquditätslücke ist. Es kann ja durchaus sein, daß AR für (rein hypotetisch) 1 Mio. bürgt, die Lücke aber 2 Mio beträgt. Da reicht dann die Bürgschaftshöhe nicht aus um die Lücke zu schließen. (Ich bin aber kein Fachmann und lasse mich ggf. gern korrigieren).

    Wie darf ich mir das vorstellen? Mal fiktiv: der HSVH plant mit einem Etat von, sagen wir mal 6Mio. Davon ist ein Teil gesichert, ein Teil über Einnahmen avisiert (variabel, Zuschauer) und ein Teil über geplante Akquise (Sponsoren in spe). Einfach nur mal hypothetisch ... Das ganze soll für 12 Monate reichen um die Ausgaben zu decken. Weil bei den Einnahmen Unwägbarkeiten bestehen, gibt es eine Bürgschaft, die einen Ausfall oder das nicht Erreichen der Akquise absichern soll. Das müsste doch das Szenario sein, das in der Lizensierung geprüft und für tragfähig befunden wurde. So hoch muss die Bürgschaft sein.
    Jetzt tritt der Fall ein, dass einige Einnahmen und Sponsorengelder nicht in der erwarteten Höhe erzielt werden können. Dann könnte ich verstehen, dass im letzten Drittel der Saison die Puste ausgeht und mann die Bürgschaft ziehen muss. Passiert das im ersten Drittel, kann es doch nur bedeuten, dass die gesicherten Einnahmen der Etatplanung sehr minimal waren und man sich auf die Zuschüsse bzw. die Bürgschaft verlassen hat. Anders ausgedrückt, der planmäßige Etat war für die Ausgaben bei weitem nicht ausreichend. Die Bürgschaft war quasi Bestandteil des planmäßigen Etats.
    Sollte sich die HBL auf ein Szenario eingelassen haben, bei dem die Bürgschaft die vakanten Positionen des Etats nicht abdeckt, dann wäre das fahrlässig. Daran glaube ich aber nicht. Ich denke eher, dass die Bürgschaft alles abdeckt, Rudolph nur nicht mehr bereit ist, alles zu zahlen und der GF traut sich nicht seinen Gönner zu belangen. Das ist für mich der eigentliche Skandal. Die HBL ist offensichtlich nicht in der Position den HSVH zur Einhaltung seiner der Lizenzerteilung zugrunde liegenden Angaben zu zwingen.
    Was hätte man davon? Naja, zumindest Zahlungen an Spieler und die Beschäftigten. Eine reguläre Abwicklung der Saison 15/16 und einen kontrollierten Rückzug. Verlierer wäre AR. Da könnte ich gut mit leben.

    Kann es denn nicht auch sein das Onkel Rudi den verbürgten Betrag längst überwiesen hat, die Kohle aber trotzdem hinten und vorne nicht reicht und er jetzt nur kein Bock hat noch mehr( über die zugesagte Bürgschaft hinaus) abzudrücken?


    Auch in dem Fall wäre die Lizensierung ein Witz. Es reicht doch nicht aus, für 3,50€ zu bürgen, wenn der Rest nicht abgesichert ist. Es muss doch vielmhr so sein, dass ein Grundbetrag durch solides Wirtschaften abgedeckt ist und die ggf noch offene Lücke durch eine Bürgschaft gesichert wird. Alles andere wäre ja geradezu absurd. Obwohl, ...

    Genau das sind so Berichte wo ich mich manchmal frage ob der Schreiber noch alle Tassen im Schrank hat
    Gummerbach hat mehr für Pfahl bezahlt als der HSV der in einer Finanzikrise steckt

    Ich denke, Du beziehst Dich auf die folgende Passage aus dem Artikel:

    Zitat

    Pfahl, 33, hatte nach seinem Wechsel vom VfL Gummersbach 2013 bereits in seiner ersten HSV-Saison auf Geld verzichtet, um den damaligen Champions-League-Sieger vor der Insolvenz zu bewahren.


    Da steht aber nicht, dass er für den Wechsel auf Geld verzichtet hat, sondern lediglich in seiner ersten Saison in HH, also nach dem Wechsel und bezogen auf seinen Vertrag in HH. Einen Vergleich zum VfL kann ich da nicht erkennen.

    Erkläre mir mal folgendes,warum ein Profispieler der seinen Verein des Geldes wegen verlassen hat
    zu seinem alten Verein zurückkehren könnte ausser wieder das berühmte Geld.((Es gibt sicherlich ein paar Spezialfälle)) aber die werden wohl die Ausnahme sein.MfG

    Vielleicht hat er ja erkannt, dass Geld nicht alles ist...soll vorkommen, auch im Profisport.

    Um mal auf den heutigen Artikel auf Handballecke einzugehen, in dem davon die Rede ist, dass Jens Schöngarth unterstellt wurde, dass er mit anderen Vereinen verhandeln würde: Ist da was dran? Wenn ja, mit welchen Vereinen steht/stand er in Kontakt?
    Das würde mich schon mal interessieren; auch aus dem Hintergrund, dass wir beim VfL dringend frischen Wind auf seiner Position gebrauchen könnten..

    Nicht nur Schöngarth hat offensichtlich mit dem SCM gesprochen. Auch Langhans war/ist wohl ein Kandidat.

    Zitat

    Womöglich gehört dazu die Position im rechten Rückraum, wenngleich Jure Natek ein Bewerbungsspiel abgeliefert hat für die Verlängerung seines Kontraktes, der ebenso im Sommer 2016 ausläuft wie der des langzeitverletzten Andreas Rojewski (Knie). Der SCM war bereits mit vier Akteuren als kurzfristige Verstärkung in Gesprächen, darunter auch Gabor Langhans und Jens Schöngarth (beide N-Lübbecke).

    kurzfristig könnte also grundsätzlich auch für die laufende Saison gelten, um die Verletzng von Rojewski zu kompensieren. Jan Fiete-Buschmann war dann wohl Nr. 3. Der hat auch vorgespielt, heißt es. Wer Nr. 4 war, bleibt offen. Möglicherweise doch noch der Versuch Zelenovic vorzeitig zu bekommen?

    Quelle

    ja tatsächlich: "Alles weitere wird man sehen" ist schon ganz klar das Gegenteil von Lob. Für mich klingt das eher danch, dass man schaut, was nach dem Jahr kommt. Ansonsten habe ich nichts verkürzt, sondern die für mich wichtigen Teile hervorgehoben. Die Aussagen
    - unglaubliche körperliche Voraussetzungen
    - vielleicht das größte Talent auf seiner Position
    - von den Qualitäten überzeugt
    - im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen
    - wird...dem Bundesliga-Kader angehören
    hab ich mir leider nur ausgedacht, weil mir gerade in den Kram passte. Sorry dafür. Kommt nicht wieder vor.

    liebe Juuna, wenn Du schon den :wall: benutzt, dann solltest Du nicht nur Teile aus dem Zusammenhang reißen. Danke!
    Und ansonsten solltest Du schon auch in der Lage sein, Meldungen aus dem Juni 2015 und September 2015 in den richtigen zeitlichen Kontext zu setzen. Das ist nicht zu viel verlangt. Und wenn man das tut, wird man feststellen, dass der Spieler möglicherweise die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen konnte. Die Blumen gebe ich also gern zurück.


    Hast Du einen Link dazu? An große Lobeshymnen kann ich mich nicht erinnern. Es war immer klar, dass er zum lernen hinter den beiden arrivierten kommt....

    O-Ton seinerzeit:

    Zitat

    Der 2,04 Meter große Rogerio Moraes Ferreira hatte Anfang Mai ein Probetraining beim THW Kiel absolviert und dabei THW-Trainer Alfred Gislason überzeugt: "Handball ist in den vergangenen Jahren in Brasilien sehr populär geworden. Ich stehe im engen Austausch mit dem brasilianischen Nationaltrainer Jordi Ribera, der mich auf Rogerio aufmerksam gemacht hat. Rogerio bringt unglaubliche körperliche Voraussetzungen mit und ist vielleicht das größte Talent auf seiner Position."
    Auch THW-Geschäftsführer Thorsten Storm ist von den Qualitäten des am 11. Januar 1994 geborenen Brasilianers überzeugt: "Rogerio hat hier im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Für beide Seiten ist der Wechsel zum THW Kiel eine spannende Aufgabe. Rogerio ist ein großes Talent, wird mit unseren Spielern trainieren und dem Bundesliga-Kader angehören.

    Das klingt nicht nach Altenholz und dritte Liga.

    Ich habe mir das Spiel live im Fernsehen angeschaut..
    MIlos und der junge Sommer waren schon überragend, Jurdzs mit Abstrichen.
    Als Leipzig mit 5 weg waren hätten sie einfach weiter spielen müssen, doch dann kam die kopfsache "uff du führst mit 5 in eigener Halle, das spiel schaukelst du locker runter".. ist halt 1. Buli, da geht es bei Leipzig nur über Kampf....selbst Kretschmer hatte dies im Live-Kommentar noch gesagt.... da ist Leipzig noch zu grün hinter den Ohren.
    Aber dann eines Sommers und eines überragenden Milos schaffen die Messestädter die Überraschung...


    Ich glaube nicht, dass es nur Kopfsache war. In den letzten beiden Auszeiten war deutlich zu vernehmen, dass Prokop auf Lemke in der Deckung angreifen wollte. Vermutlich hatte er ihn als Schwachpunkt ausgemacht, was er aber nicht war. Das hat zu Ballgewinnen und leichten Toren für den SCM geführt und überhaupt erst die Option was mitzunehmen. Gut für Leipzig, dass Bezjak die 2min bekommt, sonst wäre ggf. auf eine Punkteteilung rausgelaufen. Gut für Leipzig und absolut verdient.

    Freundschaft!
    Ich finde, Lemke hatte zum Ende super Aktionen drin, in der Deckung, beim Anspiel und im Wurf. Aber was weiß ich schon.


    So sieht es aus. Dazu noch Saul mit Mut und Einsatz, das waren meine gestrigen highlights.
    Ich bin gespannt, ob die Jungs in den nächsten Spielen wieder auf der Bank versauern.

    ...der Verein hat entschieden, dass seine 1. Mannschaft (bzw. deren Zugehörigkeit zur 1. Liga) wichtiger ist als der Schulsport und die Hallenzeiten anderer Vereine.

    nöö. Das hat doch wohl die Stadt als Eigentümerin entschieden und das kann sie wohl auch. Das sie das nicht gerne tut, steht sicher auf einem anderen Blatt. Letztlich eine Abwägung, was mir wichtig ist.

    Zitat

    Zudem bestand im August 2014 kein Feststellungsinteresse zugunsten GWD im Sinne einer gegenwärtigen Gefahr der Unsicherheit. Eine solche Beschwer lag erst mit der Abschlusstabelle am 05.06.2015 vor.


    Das bedeutet, im August war Minden völlig klar und sicher, dass Platz 16 ein Abstiegsplatz ist und erst als man selber diesen Platz einnimmt klagt man dagegen? Ist das so richtig gelesen? Ich kann immer noch nicht verstehen, wogegen GWD vorgehen will. Gegen die (formale) Gültigkeit der Ordnung oder gegen die eigene sportliche Schlechtleistung?