Beiträge von Tobi75

    ...in Hamburg laufen doch alle Verträge zum Saisonende aus, oder? Damit wären ggf. die Duos Wiede/Pfahl und Nielsen/Toft Hansen ablösefrei möglich. Interesse an Mahe war ja auch schon mal da. Da kann man die Außenstelle dann komplett machen.


    Ein Linkshänder reicht aber auch nicht. Aktiv werden müssen sie auf jeden Fall.


    Müssen müssen sie gar nix, für höhere Ziele wäre es aber klug. Um jeden Preis aber auch wiederum nicht und Qualität muss er haben und Hilfe muss er auch sein, sonst kann man auch mit nem Rechtshänder überbrücken.
    Alle gute Holger und gute Genesung!

    Genau solch eine Reaktion -- Jogi Bitter sofort Unredlichkeit zu unterstellen -- finde ich leider eine typische hier im Handballecke-Forum. :nein: :(

    Ich gebe zu, dass ich Holger Glandorf damals auch in Frage gestellt hatte, als er nach New York jettete. Aber das ist aus meiner Sicht was anderes als diese Vorwürfe von dir.

    Unredlichkeit? Vielleicht trifft es Unehrlichkeit besser. Hatte Bitter nicht vor kurzem noch davon fabuliert um Titel spielen zu wollen? Jetzt die Aussage es geht bergauf, und zwar so steil, dass man auch gleich mal noch den Trainer rausschmeißt, weil der die Wende nicht mehr einleiten kann. IN welche Richtung überhaupt, wenn die Entwicklung doch so positiv war?
    Nein, ich halte es da eher mit TCLIP und daabefuggeler

    auch interessant, wie man Carstens einordnet:

    Zitat

    Weitere Kandidaten seien der vereinslose Frank Carstens (früher Hannover-Burgdorf) und Uwe Jungandreas vom Dessau-Roßlauer HV.


    Mich würde es wundern, wenn Carstens aktuell vereinslos wäre. Meiner Kenntnis nach ist er beim SCM freigestellt oder beurlaubt oder wie auch immer die Bezeichnung gerade ist, wird aber immer noch monatlich bezahlt.

    Laut NDR-Videotext ist Michael Biegler der Wunschkandidat als nächster Hamburger Trainer. Alternativ kämen Frank Carstens und Uwe Jungandreas in Betracht.


    Alles ehemalige (oder noch aktuell unter Vertrag stehende) SCM-Trainer und das nachdem ein ehemaliger SCM-Torhüter gerade geschasst wurde...wenn das mal nicht gute Vorzeichen sind.


    Ich würde das eher umgekehrt sehen und mal fragen wie verhältnismäßig es ist einen Sportler wegen dreier Strikes und ohne positiven Befund für zwei Jahre zu sperren. Einem Kanadierfahrer kann man ja weiß Gott nicht unterstellen viel Geld zu verdienen oder gar professionell beraten zu werden was Umgang mit sowas angeht und Sportler die das haben, müssen garantiert nicht die volle Zeit absitzen.

    Wenn das die Regel ist, dann ist wohl nicht zu hinterfragen, ob es verhältnismäig ist. Es ist halt so und dann soll es auch für alle gelten, oder? Und zum zweiten Teil: Wer viel Geld verdient, gute Berater hat und einen gewieftenRechtsanwalt, kommt mit nem blauen Auge davon, während der einfache Sportler halt der Dumme ist? Komischer Ansatz und mit sportlicher Fairness oder Gleichbehandlung wohl kaum zu erklären. Man beachte im übrigen mal die Reaktion des Sportlers Müller. Keine Aussage, dass drei strikes mit folgender Sperre unmenschlich und unangemessen ist. Nein, sondern die Feststellung, dass man selber zu blöd war sich an die Regeln zu halten und draus gelernt hat. Das wäre doch auch mal eine Erkenntnis. Stattdessen wird hier über kaputte Klingeln diskutiert.
    Oh ja, und wenn man plötzlich der Meinung sein sollte, dass drei strikes nicht mehr zur Sperre führen sollen, dann kann man das gern vereinbaren...für die Zukunft und dann gilt das eben auch für Handballer und Kanuten - gleichermaßen.

    Kraus ist m.E. völlig zu Recht freigesprochen wurde da ihm ein schuldhafter Verstoss nicht nachgewiesen werden konnte....das ist der Punkt....vielleicht sollte die NADA das einfach akzeptieren und ihn in Ruhe seinen Beruf ausüben lassen....es geht hier doch offenbar nur darum mit aller Macht eine Verurteikung zu erreichen


    Das ist nicht der Punkt. Die Spielregeln sind so und andere Sportler gehen damit auch anders um.
    Ein aktueller Fall aus der heutigen Tagespresse: Quelle

    Zitat

    Am 16. August 2012 war Müller zum dritten Mal von einem Tester der Nationalen Antidoping-Behörde (NADA) nicht am angegebenen Ort angetroffen worden - was folgte war eine Sperre, die ihm erst 2014 den Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen erlaubte. Müller erinnert sich: "Ich hatte alles falsch gemacht, was ich falsch machen konnte und vor allem meinen Trainer nicht einbezogen." Doping wurde ihm nicht nachgewiesen. Ein "missed test" gilt jedoch als zu ahndender Regelverstoß.


    Konsequenz war eine zweijährige Sperre. Wie würde sich ein Herr Müller wohl fühlen, wenn es mit einer kaputten Klingel doch so einfach ist da drumherum zu kommen. Man muss halt nur laut genug maulen und schon ist alles gut? Das kann es doch nicht sein. Es geht ein Stück weit auch um Gleichbehandlung. Es gibt genug Sportler die sich diszipliniert an die Regeln halten.
    Wenn die Regeln geändert/gelockert werden, dann ist das auch OK, solange sie für alle gelten. Es kann nicht sein, dass Herr Kraus Sonderrechte bekommt, nur weil er vielleicht Lobby hat oder gebraucht wird. Das ist doch der Punkt.