@Tobi75:
Lies Dir bitte mal durch was der Spieler bei der Beantragung der Spielberechtigung anzugeben hat. Soll die HBL alle deutschen Vereine anschreiben, ob der Spieler eventuell einen Spielpass bei irgendeinem dieser Vereine haben könnte? Solange der Spieler korrekte Angaben macht ist das alles kein Problem. (Obwohl in diesem Fall zumindest unklar ist inwiefern sich Andrej Klimovets seiner Situtation bewusst war.)Ich sehe durchaus das Dilemma für die HSG Wetzlar, die sich auf die Richtigkeit von Klimovets Angaben verlassen musste und natürlich hat David G. Recht, dass dies die Vereine in eine unkontrollierbare Lage bringen kann. Aber in diesem Fall liegt der schwarze Peter nicht bei der HBL oder dem DHB sondern bei Klimovets - egal ob aus Unwissenheit oder Nachlässigkeit im Umgang mit seinem Spielerpass.
Und da soll es keine Prüfpflicht geben? Dann kann ich ja meine Angaben auch in ein Datenbanksystem einhacken und bekokmme meine Spielgenehmigung automatisiert? Natürlich sind die Angaben immer nach bestem Wissen und Gewissen zu machen (Hat Klimo wohl ja vielleicht auch getan?). Wenn die Angaben keiner prüft, ist die Genehmigung genauso nix wert. Und vielleicht muss man ja auch nicht alle Vereine anfragen, aber den letzten? Es soll ja sogar Gebrauchtwagenkäufer geben, die sich beim Vorbesitzer erkundigen, ob scheckheftpepflegt auch scheckheftgepflegt ist. Ich denke ein Anruf hätte es da auch getan; zumindest wenn Eile geboten ist - besser als nix und den mit zwei Zeilen dokumentiert hätte da schon Klarheit gebracht.
P.S. wie sieht denn die Genehmigung des Antrages aus? Bei behördlichen Vorgängen gibt es immer sowas wie gesehen/geprüft/genehmigt...