Beiträge von Tobi75

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    Original von Arcosh


    Wenn es stimmt, dass deutsche Spieler teurer sind als ihre ausländischen Mitspieler, dann müssen sich diese talentierten deutschen Spieler aber auch mal fragen, ob es die richtige Entscheidung ist so hohe Gehälter zu fordern. Wenn die jungen Spieler einen Plaz in einer Mannschaft der 1. Bundesliga bekommen wollen, dann sollten sie sich am Anfang vielleicht auch mit demselben Gehalt zufrieden geben, wie es einer der "mittelmäßigen Ausländer" bekommt. Wenn sie sich dann in der Bundesliga durchsetzen, können sie in den folgenden Jahren immer noch Verträge zu besseren Konditionen abschließen.

    Angebot und Nachfrage. Warum soll ich mich mit weniger zufrieden geben, wenn ein ein anderer mehr bezahlt? Die Kernfrage ist nach wie vor: Warum gibt es so wenig Angebot, und was kann man dagegen tun?

    @meteo, UlfN: um die 15-20 ausländischen Top Spieler geht es mir nicht. Das ist völlig klar, wenn man die kriegen kann, muss man als Club zuschlagen. Mir geht es um den zweiten Anzug. mittelmäßig talentiert, solide Buli-Spieler. Und die statt ungeförderter deutscher Talente mit ausländischen Spielern zu besetzten, begründet auf dem Argument dass diese billiger sind, führt in eine Sackgasse. DIe wenigen deutschen die es trotzdem schaffen, werden teurer und dienen als Argument dass Nachwuchsarbeit sich nicht lohnt - ein Teufelskreis wie TV Kaiser sagen würde. UNd ich hattes es oben auch schon geschrieben: die zweite Liga reicht da auch nicht. Man muss den harten Liga-Alltag in der ersten und wenn möglich noch international durchlaufen, um wirklich oben anzukommen. Außerdem: schau mal in die zweite LIga, da wimmelt es doch von internationalen, zweitklassigen Leuten, die es in der ersten nicht geschafft haben - ne deutsche Ausbildungsliga ist das bei weitem nicht und wird es auch nicht.
    Ronaldo: Das Jugendzertifikat ist sicher nen Anfang - quasi besser als nichts, bei weitem aber nicht ausreichend. Solange man sich mit diesem Konstrukt "Farmteam" die Auflagen quasi proforma erkaufen kann und keine echte Nachwuchsarbeit leisten muss, wird da auch keine Ernsthaftigkeit rauskommen. Na mal schaun, wie die nächsten Stufen mit Leben gefüllt werden.

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    Original von Ronaldo
    Man kann das Thema "Geld" lieben oder hassen: man kommt an ihm nicht vorbei.
    ...
    Im Übrigen lehne ich das Wort "Söldner" ab, denn ich bewerte einen Spieler danach, welche Leistung und welchen Einsatz er für seinen Verein bringt. Und dann noch in Relation dazu, was er kostet (sorry, irgendwie kommt man am Geld nicht vorbei). Nach meiner Erfahrung kann man den Ausländern, die teilweise seit Jahren in der HBL spielen hier absolut nichts vorwerfen. Die haben kapiert, dass sie ohne Leistung ganz schnell wieder weg vom Fenster sind. Das eine oder andere deutsche Talent meint hier noch, es würde der Personalausweis reichen.

    In der HBL will ich SPitzenhandball sehen, egal welche Nationalität die Spieler haben. Deutsche Talente sehe ich vorwiegend in der zweiten Liga und die Spieler aus der Region in der Regionalliga. Wenn wir im Leistungsvergleich feststellen, dass die zweite Liga in Deutschland mit den meisten ersten Ligen Europas mithalten kann - dann ist es für mich auch legitim mal wieder einen Zweitligaspieler an die Nationalmannschaft heranzuführen. Und damit dann vielleicht auch an die erste Liga.
    ( wmk: Top!)

    mit den Randbedingungen des Status quo als Argument kann man zu keinem anderen Ergebnis kommen. Und warum die deutschen Talente mehr verdienen wollen und können ist auch klar - es gibt zu wenige. Jetzt sollte man aber auch mal die Frage stellen, warum es zu wenige gibt. Haben wir weniger Talent zum Handballspielen, oder woran liegt das? Ganz einfach, unser Nachwuchs wird nicht so gefördert wie das anderswo der Fall ist. Ein junger Spieler muss di Chance haben sich auch in der ersten Mannschaft zu beweisen und dort Spielanteile zu bekommen - nicht anders läuft das in Skandinavien oder auf dem Balkan. Da gibt es genug Mannschaften mit etlichen Junioren, die sich dann auch unter Druck entwickeln - oder halt auch nicht. Dass es das auch in der Buli gibt, weißt Du selber. Wieviele der der etablierten Deutschen haben ihren Durchbruch der Verletzung des Stamspielers auf ihrer Position zu verdanken - und siehe da es geht. Andersrum die Frage - wieviele Talente verkümmern, weil sich der Ausländer vor der Nase grade mal nicht verletzt? Pech gehabt.
    Also kurz und knapp: Das Problem liegt in der Förderung des Nachwuchses. Der Preis würde sich einpegeln, wenn genug deutscher Nachwuch da wäre. Die Qualität würde meiner Meinung nach nicht oder nur gering darunter leiden, die Identifikation mit den Vereinen steigen und die Spannung auf jeden Fall steigen. Ich bin dafür.

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    Original von TBV Thiesi
    Baur wird in lemgo noch lange bleiben auch wenn er jetzt 4 Spiele verloren hat.
    Man muss mal bedenken, das er auch kein bisschen Zeit hatte sich mit de Jungs zum Trining zu treffen wegen der EM.
    So dann kommen ständig die Verletzten dazu was willst du da als Trainer machen??????????

    Hat man bei seinen Vorgängern auch diese Fragen gestellt? :baeh:

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    Original von tausendfeuer
    :

    Nicht als Spassbremse arbeiten... wir wolln Denver Clan...live...

    :devil: :devil: :devil: :devil: :devil: :devil: :devil:

    ich könnte verzichten.
    Celje2002 hat da aber wohl ins Schwarze getroffen..am Ende gibts ne Meldung, dass man aufgrund der Vorkommnisse .... und um dem Verein nicht weiter Schaden ..... Ruhe für die Arbeit .... in beiderseitigem Einvernehmen...Ende mit Kretzsche! Irgendjemand hat mal ganz treffend formuliert, dass das Schicksal von K73 am Mißerfolg von Biegler hängen wird. Ist der Umkehrschluss auch zulässig? Na mal das Saisonende abwarten...

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    Original von sg-fan86
    Die SG Flensburg-Handewitt hat in ihrem Profikader 3 im Verein aus gebildete Spieler.(Torge Johannsen, Jacob Heinl, Lasse Johannsen)
    Dies dürfte wohl einzigartig seien in einem deutschen CL Klub.

    bezogen auf den status quo, mag das sein. Wenn Du generell einzigartig meinst, ist das keinesfalls so. Es soll sogar möglich sein die CL mit eigenem Nachwuchs zu gewinnen - auch als deuscher Club ;)

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    Original von nadiner
    Sucht ihr wieder einmal das berühmte Haar in der Suppe, um der jetzigen SCM-Führung dies anzulasten :wall:!?

    ...okay. Die Frage könnte ich mir vermutlich auch selbst beantworten.

    nee, den Antrag hat wohl noch BUH verschwinden lassen :lol:
    Mal ganz im Ernst, einer der besten Clubs auf diesem Gebiet wird nicht zertifiziert. Da sollte doch die Frage erlaubt sein, warum das so ist...

    kuestentanne: man spart Geld nämlich das, was die Vereine zahlen müssen, die sich nicht an der Nachwuchsarbeit beteiligen (formal), also ohne Zertifikat.

    ist denn schon die Frage geklärt, ob der SCM überhaupt nen Antrag abgegeben hat? Bevor man hier Klauseln auseinandernimmt und das Zertifikat hinterfragt, sollte man doch wohl erst mal diesen grundsätzlichen Punkt klären...

    wir wollen die Jugend ja nun auch noch fördern, egal ob uns ein Zertifikat zugestanden hätte oder nicht. Wir habens doch - das geld. :D
    Allerdings ist es schon verwunderlich, warum die eine oder andere Mannschaft so ein Zertifikat bekommt. Bei Kiel hätte ich das ja mal gar nicht erwartet...aber gut. Dazu wirds Regeln geben und die scheinen erfüllt, also kümmert man sich qualitätszertifiziert um den deutschen Nachwuchs. Ich weiß gar nicht wass der Bundes-Heiner da immer so will...

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    Original von Alphadex


    Wenn ich nur mal an die Frontal-Berichte zu "Killerspielen" denke, dann hat sich meine Einschätzung bei denen bezüglich Seriosität sehr schnell verabschiedet :rolleyes:

    Kann mir auch eigentlich kaum vorstellen, dass dabei letztlich was rum kommt.


    Kann ich in Bezug auf zwei andere Beiträge bestätigen. Die Assoziation öffentlich rechtlich = seriös trifft zumindest bei Frontal überhaupt nicht zu - ohne Bezug auf den Beitrag über BUH.

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    Original von Joh

    Da sind wir wieder im Bereich der Spekulationen. Eins ist aber auch klar, wenn er nicht spielt bzw. keine Leistung bringt stellt sich die Frage der Entlohnung grundsätzlich. Wenn ein Arbeitnehmer keine Leistung bringt hat man als Arbeitgeber schon ein paar Möglichkeiten dies den Arbeitnehmer auch finanziell spüren zu lassen.

    Als Spekulation war das nicht gedacht, sondern als Frage zur Verdeutlichung wie komplex das Thema ist und dass die Schlussfolgerung es würde wenn überhaupt, dann keine hohe Ablöse geben (anhand der wenigen Fakten) doch wohl zu einfach ist. Und zum Rest: So glatt kann sich keiner anstellen. Und dann weise mal nach, dass der Spieler nicht 100%, sondern nur 85% gibt. Leistung kann man nicht zählen, messen oder wiegen. Und letztlich geht es doch wohl "nur" noch um die Verhandlung der Höhe der Ablöse.

    P.S. übrigens auch mal ganz interessant ist der Blick auf den Beginn des Wechseln. So schnell können sich Verhältnisse verschieben ;)

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    Original von Ronaldo
    Allerdings wurde in MD spekuliert, man könne sich nicht mehr vorstellen, dass Kubes nach der Entwicklung des SCM noch nach MD wolle.

    Hier hört sich doch alles sehr viel verbindlicher an, denn ich glaube nicht, dass die GN das Kubes-Kaiser-Gespräch erfunden hat.

    Im Übrigen rechne ich mit keiner all zu hohen Ablöse. Ob fair oder unfair - Kubes hat die besseren Karten. Zumal nun der Druck auf Kaiser steigen wird, für Klarheit zu sorgen. Das reduziert den Preis eher, als dass es ihn erhöht. Zudem konnte man den Eindruck gewinnen, der SCM bräuchte das Geld - das ist eine schlechte Situation um ein Problem auszusitzen.

    Also nach meinem Empfinden deckt sich das Gerücht von vor 3 Monaten (Kubes will aus seinem Vertrag mit dem SCM raus) mit der Meldung der GN doch sehr gut.
    Wenn ich die Meldung lese, hab ich immer noch den Eindruck, dass der Spieler der Auslöser ist, das damalige Gerücht nun de facto offiziell ist. "Sie haben die Rechte an mir", klingt in meinem Ohr so als ob alle anderen Optionen schon geprüft wurden, und es jetzt also auf den guten Willen des SCM oder ein neuerliches Finanzloch ankommen würde.
    Zur Ablöse ist es das gleiche wie mit allen anderen vorfristigen Wechseln (in diesem Falle sogar noch vor Dienstantritt - eine neue Qualität!), kann es sich der SCM erlauben es drauf ankommen zu lassen und wie sehr will die HSG den Spieler wirklich halten. Nützt dem SCM ein erzwungener Spieler bzw. kann es sich dieser (immerhin schon 30-jährige) erlauben ein oder zwei Jahre abzusitzen? Kann der SCM ihn überhaupt 2 Jahre lang bezahlen? Kurz und gut: wer hat den größeren Leidensdruck und wer den längeren Hebel. Und genau das wird sich in Ablöse wiederspiegeln.

    P.S. Nach derzeitigem Stand sind durch das gloreiche Management des SCM alle Finanzlöcher (immerhin 3Mio) kurzfristig geschlossen und keine Altlasten mehr zu erwarten. Man könnte also mal aussitzen - Änderungen natürlich nicht ausgeschlossen... ;)

    isss noch Platz auf der Couch? Salzstangen und ne Apfelschorle bitte - muss noch fahren... :D

    P.S. wintermute: schau noch mal genauer nach, die Stimmungslage ist schon differenzierter. NUr weil man das eine nicht will, muss nicht für das andere sein - oft genug, und deutlich genug artikuliert... ;)

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    Original von Schwedenhappen
    Die BILD Magdeburg, die wenn man nach dem MD Forum geht, die einzige seriös arbeitende Zeitung ist, scheint mal wieder einige Monate im Verzug zu sein. Aber lassen wir den SCM-Fans doch den Glauben an ihre eigenen Wahrheiten.

    versuchs mal weniger pauschal, dann wirds nicht so unsachlich ;)

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    Original von Snuffmaster
    Ausländerbeschränkung hat vor und Nachteile. Ich sehe hierbei die Nachteile in der Mehrzahl. Man beachtet das hier schon angesprochene Argument, dass bei einer Ausländerbeschränkung das Niveau der Liga sinken würde. Mal abgesehen davon, dass es so viele deutsche Spitzenspieler nicht gibt. Auch liegen die kosten für deutsche Spieler verhältnismäßig recht hoch. Also könnten die meisten Vereine nur Jugenspieler hochbringen, die dann nach vertragsende den verein verlassen, und entweder bei den deutschen top-klubs anheuern oder im Ausland. Das Leistungsgefälle in der 1.Bundesliga würde stärker werden und auf europäischer Sicht doch recht kippen...Als Beispiel möchte ich hier Spanien mal anführen.

    Da dreht man sich aber auch im Kreis. Warum sind denn die deutschen so teuer? Weil es so wenige gibt -> Angebot und Nachfrage. Welches Argument hätte denn ein Deutscher Spieler, wenn der Verein mit dem er verhandelt sagt: OK, dann nehme ich halt nen anderen Deutschen. Da könnte der mit dem Fuß aufstampfen und wie Rumpelstielzchen rumspringen, das würde nichts ändern.
    Man müßte also wenn, dann an der Stelle ansetzen warum so wenige deutsche nachkommen. Es ging ja früher auch, dass man ne Mannschaft mit 7 Deutschen Stammspielern hatte, und die sollen - man höre und staune - sogar gelegentlich internationale Erfolge eingefahren haben.
    Der richtige Ansatz wäre aus meiner Sicht, die Ausbildung deutscher Spieler zu belohnen, und die zu bestrafen, die sich die fertigen Spieler dazukaufen. Aber auch das objektiv zu wiegen, zählen und bewerten ist fast unmöglich. Hält man sich nur ne zweite Mannschaft um der Form zu genügen, oder meint man es wirklich ernst?
    Dennoch, wenn es genug deutsche Spieler gibt, regelt sich der Rest von allein.
    P.S.: Woher kommt eigentlich die Geschichte, dass die Deutschen teurer sind, oder ist da möglicherweise die eine oder andere Schutzbehauptung der Manager dabei, um diesen oder jenen Transfer zu beschönigen... ;)