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Original von Snuffmaster
Ausländerbeschränkung hat vor und Nachteile. Ich sehe hierbei die Nachteile in der Mehrzahl. Man beachtet das hier schon angesprochene Argument, dass bei einer Ausländerbeschränkung das Niveau der Liga sinken würde. Mal abgesehen davon, dass es so viele deutsche Spitzenspieler nicht gibt. Auch liegen die kosten für deutsche Spieler verhältnismäßig recht hoch. Also könnten die meisten Vereine nur Jugenspieler hochbringen, die dann nach vertragsende den verein verlassen, und entweder bei den deutschen top-klubs anheuern oder im Ausland. Das Leistungsgefälle in der 1.Bundesliga würde stärker werden und auf europäischer Sicht doch recht kippen...Als Beispiel möchte ich hier Spanien mal anführen.
Da dreht man sich aber auch im Kreis. Warum sind denn die deutschen so teuer? Weil es so wenige gibt -> Angebot und Nachfrage. Welches Argument hätte denn ein Deutscher Spieler, wenn der Verein mit dem er verhandelt sagt: OK, dann nehme ich halt nen anderen Deutschen. Da könnte der mit dem Fuß aufstampfen und wie Rumpelstielzchen rumspringen, das würde nichts ändern.
Man müßte also wenn, dann an der Stelle ansetzen warum so wenige deutsche nachkommen. Es ging ja früher auch, dass man ne Mannschaft mit 7 Deutschen Stammspielern hatte, und die sollen - man höre und staune - sogar gelegentlich internationale Erfolge eingefahren haben.
Der richtige Ansatz wäre aus meiner Sicht, die Ausbildung deutscher Spieler zu belohnen, und die zu bestrafen, die sich die fertigen Spieler dazukaufen. Aber auch das objektiv zu wiegen, zählen und bewerten ist fast unmöglich. Hält man sich nur ne zweite Mannschaft um der Form zu genügen, oder meint man es wirklich ernst?
Dennoch, wenn es genug deutsche Spieler gibt, regelt sich der Rest von allein.
P.S.: Woher kommt eigentlich die Geschichte, dass die Deutschen teurer sind, oder ist da möglicherweise die eine oder andere Schutzbehauptung der Manager dabei, um diesen oder jenen Transfer zu beschönigen... 