Beiträge von BerndO

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    Original von Todde1973
    ... wie so oft gibt es eben auch in dieser Frage unterschiedliche Meinungen.

    Das ist aber eigentlich verdammt schade :wall:

    Wenn man sich einig ist, dass der Torwart eine Regelwidrigkeit begeht, warum kann man sich nicht einig sein, dass die Spielfortsetzung 7m lauten muss (sofern kein anderer Gegenspieler mehr regelgerecht eingreifen kann)?

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    Original von Zickenbändiger

    Ich verstehe Deine Frage etwas anders als die Kollegen Schiedsrichter hier. Auf eine Schiedsrichterbeleidigung folgt eine automatische vorläufige Sperre. Sobald der Schieri die Beleidigung auf dem Spielprotokoll vermerkt hat, bist Du erst einmal für zwei Wochen gesperrt. Innerhalb dieser zwei Wochen nach dem Spiel muss sich die Spielleitende Stelle Gedanken machen (das beantwortet vielleicht schon einen Teil der Frage). Sie hat drei Möglichkeiten:

    1.) Nichtstun - nach zwei Wochen ist die Sperre endgültig vorbei
    2.) Strafe im gegebenen Strafrahmen aussprechen (Geldstrafe und/oder bis zu 4 Spiele Sperre)
    3.) Höhere Strafe beim Sportgericht beantragen

    Im Fall 2.) und 3.) muss die Spielleitende Stelle innerhalb der zwei Wochen die Entscheidung bekannt geben, sonst s. 1.).

    Kommt die Spielleitende Stelle also nicht in die Hufe, darf der Flegel u.U. nach zwei Wochen wieder Schieris beleidigen. :/:

    Der Automatismus gilt meines Wissens aber nur für während dem Spiel ausgesprochene Disqualifikationen gem. Regel 16:6c), wenn der SR in seiner Sachverhaltsschilderung das ganze als Beleidigung oder Bedrohung bewertet hat (Oder nach DQ bzw. Auschluss wegen einer Tätlichkeit). Vorfälle nach Spielschluss, die vom SR noch ins Spielprotokoll eingetragen worden sind, führen nicht zu einer automatischen Sperre. Siehe Rechtsordnung §5

    Wenn nicht, wird mir der Schwaniwolli sicherlich demnächst widersprechen.

    ad 1) solange es keine wirklich konkrete Frage ist, würde ich ihn auch auf die "Nachspielzeit" vertrösten
    ad 2) je nach Erregungsgrad ist von freundlichem Erklärungsversuch bis hinzu Ignorieren (Umdrehen und ein paar Schritte entfernen) alles denkbar - ich will jedenfalls keine 2+2 Zeitstrafe provozieren
    ad 3) wie Wolli schon schrieb in meinem Bereich eher hypothetisch, aber das Gespräch sollte man schnell und bestimmt beenden - Rückgabe des Spiels sollte man wohl in der Tat in Erwägung ziehen (wenn man wirklich gut befreundet ist - nicht dass man dadurch eine Möglichkeit für Trainer schafft unliebsame Ansetzungen zu sabotieren)
    ad 4) warum sollte man darüber nicht reden können? Hier diskutieren auch SR und Nicht-SR über SR-Leistungen - solange die Diskussion sachlich bleibt sehe ich hier kein Problem - nur seine Kollegen gnadenlos in die "Pfanne zu hauen" - auch noch in deren Abwesenheit - das wäre in meinen Augen das Allerletzte

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    Original von Coco
    Ich finde schon, dass die Spielerin sich einen Vorteil verschafft hat, da sie dan Ball anders nicht mehr hätte fangen können und der Ball im aus gelandet wäre. Aber gut, das ist wohl Auslegungssache.


    Genauso hätte ich auch argumentiert, wenn man die Entscheidung hinterfragt hätte.
    Allerdings muss ich Eisbeer recht geben: Die Entscheidung muss Freiwurf lauten.

    Das mit den 6 Minuten ist in der Tat eine tolle Idee. :wall:

    Für mich sind auch 1) und 2) beides Regelverstöße.

    ad 1) Die zweite Zeitstrafe ist falsch, sofern sie lediglich für das angeblich falsche Verlassen der Spielfläche gegeben wurde. Bei einer 2+2 Strafe gilt generell die Mannschaft wird um einen Spieler für 4 Minuten reduziert (und NICHT um 2 Spieler für 2 Minuten). Und warum wurde die Zeit nicht angehalten, wo doch eine Hinausstellung gegeben wurde?? Dies kann jedoch nicht der Grund für die zusätzliche Strafe gewesen sein.

    ad 2) hier hätte es inder Tat eine 2-Minutenstrafe geben!! seltsam, warum gibt er sie bei 1) aber bei 2) nicht???? Umgekehrt wäre es besser gewesen ;)

    ad 3) Meiner Meinung nach, ja hier hätte man auf Einwurf entscheiden müssen.

    Du musst da schon unterscheiden, ob Massnahmen von den SR oder demjenigen ergriffen werden, der das Hausrecht hat (muss nicht zwangsläufig jemand sein, der dem Heimverein wohlgesonnen ist)

    Ich denke, mal Wolfgang meint dies in etwa so:
    Erteilen SR "Anweisungen", die vom Regelwerk nicht abgedeckt sind, so haben diese wohl keinen Bestand vor den Rechtsinstanzen.
    Macht jemand von seinem Hausrecht Gebrauch und verweist jemanden wegen Harzens der Halle, so wird ein Einspruch dagegen vor einem Sportgericht keine Chance haben.

    Deswegen: SR untersagen niemandem, der beim Harzen erwischt wird, weiterhin Harz zu verwenden. Es wird eifrig notiert, und der Ball gewechselt, bis keine mehr da sind ;) Deswegen kann das wiederholte Harzen auch nicht unsportlich (regeltechnisch) sein.

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    Original von Jungpfeife
    Was wird hier eigentlich noch diskutiert?(


    Diese Aussage war doch wohl eindeutig, oder?

    Harzen ist natürlich keine grobe Unsportlichkeit! Wenn jedoch die Verbände das Harzen untersagen, ist es zumindestens eine Unsportlichkeit, die im Wiederholungsfalle auch mit Hinausstellung zu ahnden ist.
    Man beachte, dass bei der 1. Feststellung von Harz Ballverlust erfolgt!

    Lasse: Das hast Du nun davon, jetzt werden hier wieder die wildesten Gerüchte in Umlauf gebracht...

    Jungpfeife: Deinen Beitrag kann man so nicht stehen lassen, schon gar nicht so allgemein gehalten...
    Ich kenne mindestens einen Verband, da ist das Harzen zunächst mal verboten (es sei denn die Vereine bringen Genehmigungen von ihren Hallenbetreibern). Aber es wird hier keinerlei Sanktionen, wie Ballverlust oder persönliche Bestrafungen gegen Spieler geben, die gegen das Harzverbot verstossen. Die Anweisung an die SR lautet ganz klar, solche Verstöße im Spielprotokoll zu vermerken, nichts weiter...

    Regeltechnisch ist es nämlich keine Unsportlichkeit, da sich das Regelwerk zu diesem Thema überhaupt nicht äussert...

    In anderen Bundesländern, äh Landesverbänden ist es auch nicht so, lediglich die Toleranz wird größer je niedriger die Spielklasse.

    In Baden wird es bis runter zur Landesliga exakt nach Wortlaut in der Anweisung gehandhabt. In den Kreisen bin ich nicht ganz sicher, aber da wird es wahrscheinlich laxer sein...

    Kein Wechselfehler und daher auch keine 2 Minuten.

    Es wird lediglich auf Ballverlust entschieden, wenn das Spiel gerade läuft - es ist ja anzunehmen, dass die auswechselnde Mannschaft gerade in Ballbesitz ist.

    Ruht das Spiel, also z.B. Time-Out oder irgeneine Wurfentscheidung wurde getroffen und dieser noch nicht ausgeführt, so ist lediglich die "Anzugsordnung" zu monieren - sprich der Spieler hat die Platte zu verlassen.

    Ach ja, spielen die übrigen Feldspieler in grün, so handelt es sich in der Tat um einen Wechselfehler.

    Details siehe hier: Schreiben von Hans Thomas unter "falsche / fehlerhafte Trikotfarbe"

    Schon klar, dass Göppingen ein Farbenproblem hatte.

    Der Ballbesitz wechselt in so einer Situation nur dann, wenn in dem Moment das Spiel läuft, d.h. es ist keine Wurfentscheidung getroffen worden. Dies war jedoch hier der Fall, denn nach dem Torerfolg von Nordhorn muss es ja mit Anwurf weitergehen. Egal was dazwischen passiert, es kann keine andere Spielfortsetzung geben als Anwurf.

    Eine Zeitstrafe für Göppingen ist falsch und ein FW für Nordhorn wäre genauso falsch gewesen.

    Sicherlich sollte jede (BuLi-)Mannschaft in der Lage sein sich entsprechende Leibchen in der richtigen Farbe zu besorgen, aber sollte wegen einer falschen Farbe tatsächlich eine Zeitstrafe ausgesprochen worden sein, so handelt es sich hier meines Erachtens um einen Regelverstoss (zumindest um einen Verstoss gegen SR-Anweisungen).

    Siehe dazu Schreiben von Hans Thomas auf der DHB-Webseite, wo unter "Fehlerhafte Trikotfarben" ganz klar festgehalten wird, dass hier lediglich auf Ballverlust (bei laufendem Spiel) und Abstellung des Mangels zu entscheiden ist. Da hier ja bereits auf Anwurf entschieden war, hätte es ohne Konsequenzen für Göppingen weitergehen müssen.

    Ja, es sei denn, die Farbe des Leibchens entsprach der Trikotfarbe der übrigen Feldspieler, dann ist es klar ein Wechselfehler...

    Aber spielte Göppingen nicht in Grün und das Leibchen war gelb statt blau??

    Oder vielleicht gab's die zwei Minuten ja wegen was ganz anderem? ;)

    Wenn er, der ZN (den Sekretär geht das überhaupt nichts an) einen Fehler zugibt, so dürfen die SR keine Strafe aussprechen. Aber sie dürfen sich auch nicht von irgenwelchen Trainern beinflussen lassen... :rolleyes:

    Fehler von Z/S dürfen nicht zu Lasten eines Spielers gehen. Wenn der Z eingeräumt hätte, dass seine Ansagen durchaus missverständlich waren, so hätte ich als SR keine Zeitstrafe ausgesprochen.
    Also Reststrafzeit und Spielfortsetzung gemäß Spielsituation.

    Hallo Frodo, immer schön aufmerksam lesen ;) kreisbomber selber hat KEINE persönliche Bestrafung bekommen.

    Ergänzen (als 5. Feldspieler) darf er (Kreisbomber) - oder ein anderer Spieler ausser dem Spielertrainer - nach Ablauf der ersten Strafzeit. Ansonsten könnte er jederzeit - auch vorher - ganz normal eingewechselt werden.

    Also, richtige Antwort: Variante 1

    Aber im Prinzip hat das Lasse (und auch Frodo) ja schon so geschrieben.