Wäre für Ketsch nicht das erste mal (vorletzte Runde) - in der A-Jugend-Bundesliga haben schon Flein (HVW) und Oftersheim/Schwetzingen in der Weststaffel gespielt...
Beiträge von BerndO
-
-
Für mich ist die rote Karte eine klare Fehlentscheidung.
Balic verhindert nicht die Ausführung des Wurfes sondern blockt diesen lediglich. Das ist explizit kein Vergehen gemäß 8:10c und wird auch genau so gelehrt.
In der offiziellen DHB Lehrpräsentation zu den Lehrgängen dieses Jahr wurde genau so eine SItuation beschrieben und klar gesgat, dass ist KEINE rote Karte
Sobald der Ball die Hand der Werfers verlassen hat gilt der Wurf als ausgeführt. Wenn Balic den Ball anschließend blockt, kann er die Ausführung nicht verhindert haben.
Das ist ein normales Abstandsvergehen und wäre in der Situation eine 2min Strafe, mehr nicht.
+1Wäre sehr neugierig, was dazu im Spielbericht steht.
im SIS steht D+B, somit automatische Sperre -
Die DHB Regelecke hilft hier weiter - letztlich hat der SR "nur" festzustellen, ob der Abwehrspieler in der Situation passiv ist oder sich Richtung Angreifer bewegt. Es ist demnach unerheblich, ob der Ball erst im Tor oder die Wurfhand erst im Gesicht landet.
-
Hallo Markus,
leider nicht ganz richtig.
Vor der beschriebenen Situation spielte A mit 5/1 - jede DQ (ausser denen wegen Vergehen vor Spielbeginn) ist mit einer Hinausstellung verbunden!!
D.h. A spielt in diesem Fall mit 4/1 weiter.
d) ist einfach falsch, weil sie eben nicht nur für den Rest der bestehenden Strafzeit um einen Spieler reduziert wird. Ansonsten würde die Antwort ja bedeuten, dass mit Ablauf der Reststrafzeit A wieder vollständig mit 6/1 spielen dürfte.
Bsp.:
15:00 Hinausstellung von A2 -> A mit 5/1
16:30 Beleidigung von A2 -> DQ und A mit 4/1
17:00 -> A mit 5/1
18:30 -> A wieder komplettwäre d) richtig so wäre A bei 17:00 schon wieder komplett, was wohl jedem einleuchtet, dass dies nicht korrekt wäre.
Aber eigentlich hatte Suomi das ja schon mehr oder weniger erklärt.
-
Nette Fragestellungen, wobei die zwei konkreten Fälle von Arcosh sicherlich nicht der Intension der Regel entsprechen und somit wohl jeder SR dies nicht abpfeifen würde.
Wenn aber wie letztens in einem Spiel der 5. Liga der Ball nach Abwehr durch den TW parallel zur Torauslinie Richtung Spielfeld und dem bereitstehenden Aussenangreifer springt, so entscheide ich auf Freiwurf wenn der TW den Ball mit dem Fuß ins Toraus befördert, und zudem gab's auch noch "Gelb" weil er den Gegner danach noch "schwungvoll" mit dem Fuß an der Hand erwischt hat.
Gebe aber zu, dass dem Trainer der betroffenen Mannschaft die Regel 5:10 nicht geläufig war. -
Gibt sicherlich Dinge, die entscheidender für eine gute Spielleitung sind, aber:
Zitat13:6 Der Freiwurf wird normalerweise ohne Anpfiff des Schiedsrichters (ausgenommen 15:5b) grundsätzlich an der Stelle ausgeführt, an der die Regelwidrigkeit begangen wurde. Ausnahmen von diesem Grundsatz:
In den unter 13:4a bis b beschriebenen Situationen wird der Freiwurf nach dem Anpfiff grundsätzlich an der Stelle ausgeführt, an der sich der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung befand.
Wenn ein Schiedsrichter oder Technischer Delegierter (der IHF oder eines kontinentalen/nationalen Verbandes) das Spiel wegen eines Regelverstoßes durch einen Spieler oder Mannschaftsoffiziellen der abwehrenden Mannschaft unterbricht und eine Ermahnung oder eine persönliche Strafe ausspricht, sollte der Freiwurf an der Stelle ausgeführt werden, an welcher der Ball sich bei der Spielunterbrechung befand, sofern für die ausführende Mannschaft eine günstigere Stelle ist als die, an der die Regelwidrigkeit begangen wurde.
Dasselbe gilt, wenn der Zeitnehmer das Spiel wegen Regelwidrigkeiten gemäß 4:2 bis 3 oder 4:5 bis 6 unterbricht.
Wie in Regel 7:11 vorgegeben, werden wegen passiven Spiels gegebene Freiwürfe an der Stelle ausgeführt, an der sich der Ball bei Spielunterbrechung befand.
Ungeachtet vorstehend festgelegter grundsätzlicher Bestimmungen darf ein Freiwurf niemals im eigenen Torraum oder zwischen Freiwurf- und Torraumlinie der gegnerischen Mannschaft ausgeführt werden. Müsste er nach den vorstehenden Absätzen eigentlich dort ausgeführt werden, so ist Ausführungsort die nächstgelegene Stelle außerhalb des eigenen Torraums bzw. der Freiwurflinie der gegnerischen Mannschaft. -
Der eintretende Spieler ist zu bestrafen, weil das Verlassen der Spielfläche ist ja kein Regelverstoß, das Eintreten dann allerdings schon. Der gleiche Spieler könnte ja völlig straffrei auch wieder zurückkommen, wenn beispielsweise der Trainer ihm sagt: "Wechseln geht jetzt nicht mehr". Insofern ein Fehler der SR.
-
Nette Situation - ich würde spontan wohl auch auf 2+2 entscheiden, aber 100%ig geregelt ist das wohl in der Tat nicht.
Wahrscheinlich ist da mal ein Einspruch vonnöten, um das mal von höheren Instanzen klären zu lassen... -
Der MV muss jemanden benennen, der die persönliche Strafe im Protokoll aufgebrummt bekommt. Am besten nicht jemanden, der schon 2 Zeitstrafen hat.
Benennt er niemanden, sucht sich der SR jemanden aus...
-
Wo, wann und von Wem wurde das gesagt?
Ist das neueste was ich höre und widerspricht auch allem was ich so gehört habe.
Was wenn nicht die regelwidrige Verhinderung einer klaren Torgelegenheit ist ein Vergehen, mit dem Ziel ein Tor zu verhindern?Ich erinner mich auch dunkel an solch eine Aussage - gemeint war wohl aber auch damals wie heute der Fall, dass wenn man trotz Vergehen gem. 8:5 noch auf Vorteil entscheiden kann und es trotz des Vergehens zu einem Torgewinn kommt, dass die nachträgliche Bestrafung dann eine DQ ohne Bericht ist.
Edith meint noch, dass ein gegebener 7m ja noch lange keinen Torgewinn garantiert und ich kann ja nicht erst anch dem verworfenen 7m zu den MVA gehen und sagen: "So, jetzt ist die DQ doch mit Bericht"

-
Bernd
die Anweisung finde ich echt übersichtlich und gut erklärt.
Gruß
Thomas
Hm, die Blumen kann ich nicht für mich in Anspruch nehmen...
Aber ich gebe dir recht. -
Ich finde es auch amüsant - irgenwie doch etwas inkonsequent...
EDIT: Eine entsprechende bzw. generelle Anweisung bzgl DQ in der eltzten Spielminute hat es bei uns im Landesverband bereits Ende September gegeben.
ZitatAlles anzeigenEin Foul gemäß Regel 8:5a mit Torgelegenheit geschieht bei 58:58, die Uhr wird jedoch erst bei 59:02 angehalten. Hier ist es eine Tatsachenfeststellung der Schiedsrichter, ob das Foul bereits in der letzten Spielminute stattgefunden hat oder nicht. Im Spielprotokoll wäre in diesem Beispiel die genaue Tatzeit zu vermerken und dadurch deutlich zu begründen, dass es sich um kein Vergehen der letzten Spielminute und somit eine Disqualifikation ohne Bericht handelt, auch wenn als Strafzeit im Spielbericht 59:02 stehen wird.
Nach diesem Beispiel erfolgt eine allgemeine Betrachtung. Hierbei ist zunächst eine Unterscheidung wichtig, ob der Ball bei der Aktion im Spiel war oder nicht:
Vergehen mit Ball im Spiel:
Disqualifikationen nach Regel 8:6 sind immer mit Bericht (1.-60. Minute)
Disqualifikationen nach Regel 8:5 sind 1.-59. Minute ohne Bericht, aber in der 60.Minute mit Bericht, wenn der gegnerischen Mannschaft dadurch die Chance genommen wird, in eine Torwurfsituation zu kommen oder eine klare Torgelegenheit zu erreichen.
Daraus folgt als Ausnahme und gemäß IHF-Klarstellung: Disqualifikationen nach Regel 8:5 in der letzten Spielminute bei Aktionen, die noch zum Torgewinn führen, sind ohne Bericht.Vergehen ohne Ball im Spiel:
Verhinderung eines formellen Wurfes in der letzten Spielminute, so dass der Ball nicht mehr gespielt werden kann: Disqualifikation mit Bericht.
Abstandsvergehen, wo der Ball jedoch noch gespielt wurde: normale Progression, auch in der letzten Spielminute.Vergehen des Torhüters:
Grundsätzlich: TW verlässt den Torraum und es kommt zum Kontakt (7m + D ohne Bericht in der 1.-60. Minute). Ausnahmen:
1.) Der Zusammenprall ist so schwer und arglistig, dass er als Vergehen nach 8:6 gewertet wird. Dann erfolgt eine D + Bericht (1.-60. Minute, siehe oben).
2.) Der Torwart kommt nach einem Wechsel von der Bank und der Kontakt erfolgt nicht frontal: in diesem Fall ist der Torwart wie ein Feldspieler zu behandeln und mit normaler Progression zu bestrafen. -
Sorry, aber durch mehrfachen Refresh in genau diesem Thread hatte ich gerade wieder eine leere Seite.
-
Auch bei mir gerade wieder aufgetreten - habe aber den Eindruck, dass es nicht mehr so oft passiert...
-
So hier mal Screenshots (vorher/nachher) und HTML-Source als Attachment.
Hoffe das hilft. Der rechte Anzeigen-Banner ist nur ganz kurz zu sehen, bevor die Seite "geleert" wird. Den richtigen Augenblick für den Screenshot habe ich nicht ganz erwischt
-
Hallo,
geht das nur mir so, dass ziemlich häufig eine beliebige Seite der Handballecke zunächst einmal im IE8 geladen und kurz angezeigt wird, dann aber komplett verschwindet und nur noch eine komplett leere Seite zu sehen ist?
Beharrlicher Reload behebt früher oder später das Problem.
Kann es vielleicht irgendwie mit den jeweils angezeigten Werbebannern zu tun haben?
Grüße,
Bernd -
Zum eigentlichen Ausgangsposting bzw. der Frage ist es für mich logisch. Ein Freiwurf gilt als ausgeführt, sobald der Ball die Hand des Werfers verlässt. Unser Anpfiff ist nur der Hinweis, dass ganze in 3 Sekunden zu erledigen und gleichzeitig die Spielfreigabe.
Nimmt jetzt ein Spieler eine nicht Regelkonforme Position ein bevor der Ball die Hand verlassen hat, korrigiere ich das. Und wenn ich das zuerst übersehe, dann korrigiere ich das auch wenn ich es noch rechtzeitig bemerke. Sieht doof aus, jedoch gehöre auch ich zur Gattung Mensch und nehme mir das Recht, gelegentlich kleine Fehler zu machen.
Das sieht nicht doof aus, sondern ist auch zwingend erforderlich, wenn ein Spieler _NACH_ Anpfiff eine nicht regelkonforme Stellung einnimmt, wenn sie denn vor Anpfiff regelkonform war. Ein Abwehrspieler ist progressiv wegen Abstandsvergehen zu bestrafen. Ist ein Angreifer über die Freiwurflinie gelaufen, bevor der Ball die Hand verläßt, so ist auf FW für die Abwehr zu entscheiden. Und das ist wohl auch genau der Punkt, auf den der Satz "voll aktionsfähig" abzielt: Steht er bereits vor Anpfiff nicht regelkonform, und der SR pfeift trotzdem an, so kann/darf der fehlbare Spieler dafür nicht bestraft werden, sondern lediglich eine Korrektur erfolgen.
-
Laut http://www.badischer-handball-verband.de/cms/docs/doc8297.pdf gibt es wohl diese Jahr keinen Aufsteiger aus dem Bereich des BHV
-
Zum Thema bzw. zum "neuen" taktischen Mittel passend:
ZitatAlles anzeigenIHF Regelfragenkatalog
28. Der verspätet eingetroffene B8 ist nicht im Spielprotokoll eingetragen. Er rennt aus der Kabine direkt auf das Spielfeld und vereitelt eine klare Torgelegenheit, indem er den im Sprung befindlichen Ballbesitzer so stößt, dass dieser die Körperkontrolle verliert. Richtige Entscheidung?
a) 7-Meter-Wurf für A
b) Freiwurf für A
c) Disqualifikation von B8 ohne schriftlichen Bericht
d) Disqualifikation von B8 mit schriftlichem Bericht
e) Progressive Bestrafung des Mannschaftsverantwortlichen von BOffizielle Lösung mit Regelbezug:
Zitat
28 a, d, e (4:3, 8:10b, 14:1a, 16:1b, 16:3e, 16:6b)Daraus wäre schlusszufolgern, dass B8 zwingend nachgetragen wird (was sich auch mit meiner Erinnerung an einen Lehrgang deckt) - das kann man aber nur dann machen, wenn man ihn zumindest durch die Spielkleidung eindeutig als Spieler identifizieren kann. Und mal ehrlich: Welcher "kranke" Zuschauer kommt wirklich in kompletter Spielkleidung in die Halle und springt dann auch noch auf dem Spielfeld rum?
-
Wieso nicht?
weil dafür eine Hinausstellung die falsche Bestrafung gewesen wäre. Die einzige Konsequenz in so einem Fall wäre eine Verwarnung des MV gewesen...
Wer sagt denn überhaupt, dass das, was die Herren Kommentatoren da von sich gegeben haben, den Tatsachen entsprochen hat?