Beiträge von BerndO

    Zu solch einem Zeitungsartikel fällt mir nur folgendes ein: :wall: :wall:

    Das scheint wohl Schule zu machen SR ablehnen zu wollen, in der BuLi wurde es ja schon vorgemacht, auch wenn's schon eine Weile her ist.

    Es täte mich dann doch interessieren welche Spielklasse das war. Wenn das Spiel in der Presse erwähnt wurde, war es wohl ein höherklassiges Spiel einer älteren Jugend. Und da kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendwelche Deckungsvarianten vorgeschrieben sind. Das ist nämlich das einzige was mir zum Thema "neue" Regeln in diesem Jahr einfällt.

    Mich dann auch, denn wie man im Badenliga-Forum liest waren durchaus nicht alle mit der SR-Leistung einverstanden:

    Zitat

    Original im Badenliga-Forum
    Trotz der knappen Niederlage gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer feierten Fans in der bis auf den letzten Platz gefüllten Olympiahalle ihre Mannschaft. Sie hatten allen Grund dazu, hielt die SG doch stets mit. Wieder einmal zeigte sich, wieso die SGN sich mit MIchael Weimer im Tor verstärkt hatte,zog dieser den Gästen mit spektakulären Paraden den Zahn. Wenig Glück scheint die SGN mit den Schiedsrichtern zu haben,die dem Kalabic/Fingerle-Team mit einigen ENtscheidungen das Genick brachen. Großsachsen zeigte sich dankbar,nutze Fehler der SG aus und zog von 18:18 auf 18:24 davon.Nußloch kämpfte,mußte sich aber den Germanen beugen,die weniger Fehler begingen und verdient gewannen.

    Zitat

    Original von Kleiner Muck
    @Schwanniwolli
    Wenn ich als vermeintlich gesperrter Spieler auf dem Spielberichtsbogen auftauche, bin ich doch auch automatisch "ohne Spielberechtigung zum Einsatz gekommen", oder? Wie sollte die entscheidene Stelle sonst differenzieren können, wer gespielt hat und wer nicht?

    Klar, mit "aktiv eingreifen" meinte Wolli den Eintrag als Spieler auf dem Spielbericht, er kann ja als Staffelleiter nicht alle Spiele besuchen und persönlich überprüfen, wer gespielt hat. :D

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Nun noch einmal zu Deinem Fall. Bei einer D wegen Beleidigung oder Bedrohung der SR bist du immer vorläufig für zwei Spiele gesperrt, ohne dass die Spielleitende Stelle einen Beschluß oder eine Entscheidung herbeiführen muss.
    Wenn die Spielleitende Stelle nichts unternimmt, bist du nach Ablauf von zwei Wochen wieder spielberechtigt oder als MV teilnahmeberechtigt. Dein Tribünenplatz war also genau richtig gewählt. Und bleib ruhig noch ein Spiel dort oben sitzen, dann kann nichts passieren.

    Dann hätte der SR aber auch "Beleidigung" oder "Bedrohung" im Spielbericht als Begründung aufführen müssen. Mit einem lapidaren "DQ nach Verwarnung" ist man auch nicht vorläufig gesperrt, oder etwa doch? Würde mich dann doch arg wundern.

    Hallo Mucki ;)

    hier kommt es auf den Regelbezug an, den der SR als Begründung der DQ auf dem Spielbericht angegeben hat.

    Aus Deinen Schilderungen vermute ich mal

    Zitat

    16:6b)
    dem dritten (oder nachfolgenden) Vorkommen unsportlichen Verhaltens durch einen Mannschaftsoffiziellen, nachdem einer von ihnen zuvor bereits eine Hinausstellung gemäß Regel 16:3d erhalten hat (8:4).


    Aber eigentlich trifft's das ja nicht, da Du (oder ein anderer Offizieller) zuvor nicht hinausgestellt worden bist.

    Andere Möglichkeit wäre

    Zitat

    16:6d)
    grob unsportlichem Verhalten eines Spielers oder Mannschaftsoffiziellen auf oder außerhalb der Spielfläche (8:6).


    Steht dann noch der Zusatz "Beleidigung der SR" dabei, dann solltest Du vielleicht lieber auf der Tribüne Platz nehmen.

    In allen anderen Fällen handelt es sich nur um eine "Matchstrafe".
    Im Zweifelsfällen schafft aber ein Anruf beim Staffelleiter Gewissheit,

    Aber so wie ich das sehe, hat der SR die DQ erstens nicht ordentlich begründet, und zweitens lässt sich mit der angegebenen Begründung eine DQ überhaupt nicht rechtfertigen. Meiner Meinung nach hätten da auch zwei Minuten gereicht, wenn überhaupt, was jetzt nicht heisst, dass ich Deine "Ausbrüche" gut heisse ;)

    Zitat

    Original von ulle
    Wer mich irgendwo trifft dem geb ich ein Bier aus.
    Hoffentlich schlafen die Badener schon, oder lesen das nicht.


      ulle :bier: :saufen: :hi:

    Ich hab auf Anhieb auch "nur" eine Drei geschafft. So ein richtiger Ausreisser war zwar nicht dabei, aber Kleinvieh macht halt auch Mist.

    Eclipse: Nein, das ist _garantiert_ nicht die Denkweise von detract. Wie er schon schrieb liegt das ja alles nur an der Handballmafia im DHB, die denken so.
    :wall: :wall: :wall: :wall:
    Oh Mann, manche Leute haben echt Probleme. Wie ich sie liebe diese tollen Verschwörungstheorien.

    Achtung: Irgendwo in meinem Beitrag könnte ein wenig Ironie versteckt sein.

    Wenn der Z angibt, dass er ihn reingeschickt hat, wie soll ich dann dem Spieler Vorsatz unterstellen? Den Spieler möchte ich sehen, der da zum Z sagt "Ach ne lass mal, ich sitz hier noch 2 Minuten" ;)

    Ich versteh ja dass ihr gerne einen exakten Regelbezug haben wollt, den wird's aber wohl leider nicht geben. Selbst der Fall, dass ein hinuasgestellter Spieler während seiner Strafe erneut eine 2-Minuten-Strafe oder Disqualifikation wegen einer Unsportlichkeit bekommt ist wie Todde schon feststellte so nicht explizit im Regelwerk geschildert. Vieles wird wohl auf ewig Interpretationssache bleiben.

    Aber wäre das nicht unlogisch, wenn man hier auf eine weitere Reduzierung der Mannschaft verzichten würde?
    Meines Erachtens sollte man die Spielstärke der Mannschaft nach dem Vergehen unabhängig davon sehen, wer das Vergehen begangen hat. Die Konsequenzen für die Mannschaft sollten/müssen doch die gleichen sein. Und: Warum wiegt dann ein Wechselfehler stärker als eine grobe Unsportlichkeit?

    Warum macht Ihr Euch hier so stark für einen Spieler bzw. dessen Mannschaft, der sich gob unsportlich verhalten hat bzw. tätlich geworden ist? Das verstehe ich einfach nicht. ?(

    P.S.: Vielleicht liegt die Lücke hier einfach darin, dass es wen ich mich recht erinnere vor Jahren für Tatlichkeiten ausserhalb der Spielfläche nur eine Disqualifikation gegeben hat, und man den Fall jetzt noch nicht "sauber" ins Regelwerk eingearbeitet hat.

    Holla, das sehe ich jetzt aber auch etwas anders:

    Begeht die 7m ausführende Mannschaft während der Ausführung (d.h. bis zur Anerkennung eines evtl. Tores durch die SR) einen Fehler (Spieler läuft zu früh in den 9m-Raum oder ein Wechselfehler ist doch egal) so ist auf FW dagegen zu entscheiden.

    Anders verhält es sich natürlich wenn die abwehrende Mannschaft einen Wechselfehler währenddessen begeht.

    Zitat

    Original von ulle
    Das war übrigens auch die Meinung der SR die genau so (mit Beginn der 2. Hz) weitermachten.

    Und stimmts Du dem zu?

    Ralf meinte dazu ja, dass er erst 32:00 wieder mitspielen darf. mhs und ich sind aber wohl der gleichen Meinung, bei 31:12 darf er wieder mitmischen.

    Ok, in diesem Fall scheint klar zu sein, dass der Z ihn bei 29:12 wieder reingeschickt hat und man kann genau sagen welchen Teil seiner Strafzeit er noch absitzen muss.

    Wie legt man jedoch die Reststrafzeit fest, wenn niemand sagen kann wann der Spieler eingetreten ist?
    In dem Fall dürfte dann allerdings der Spieler "auf eigene Faust" zu früh rein sein und somit würde er auch erneut bestraft werden. Aber wie lange müsste dann der "andere" Spieler draussen bleiben?

    Theo: Lesen bildet :D
    29:44 fällt ein Tor, aber erst in der Halbzeitpause fällt auf das Gelb mit 6/1 spielt, also Spiel war natürlich längst wieder angepfiffen und eine Rücknahme des Tores nicht mehr möglich.

    Bezüglich der Reststrafzeit bin ich mir jetzt aber auch nicht ganz sicher. Zwar ist hier wohl eindeutig wann der Spieler eingetreten ist, aber meines Erachtens spielt das keine Rolle, er muss lediglich bis 31:12, dem normalen Ende seiner Strafzeit draussen bleiben und nicht ganze 2 Minuten bis 32:00. Oder, Ulle?

    Ach ja Spielfortsetzung mit Anwurf, für wen auch immer.
    Keine weitere Zeitstrafe, ausser vielleicht eine 30 Minuten Strafe für den Zeitnehmer ;), und entsprechende Würdigung der Vorkommnisse im Spielbericht.

    Ach nochwas, Theo: Dazu gibt's glaube ich auch eine schöne Frage im Regelkatalog, kann aber sein dass die im BHV-Katalog zu finden ist. Manches ist leider Gottes nun mal nicht im Regelwerk zu finden, aber sollte trotzdem einigermassen logisch sein. Wenn der ZN als (neutraler) Gehilfe der SR einen Fehler begeht, so kann der betroffene Spieler dafür nicht bestraft werden.

    Zitat

    Original von Schieri_neu
    Ich glaube, dass ihr euch in diesem Fall nur von dem Fall irritieren lasst, bei dem ein Spieler in unmittelbarer Folge (also vor Wiederanpfiff) eine Zeitstrafe und einen Ausschluss erhält.

    Richtig also a)

    Wer ist hier Ihr?? :D

    Der Todde zumindest läßt sich glaube ich eher durch den IHF-Fragenkatalog irritieren.

    Nein, der Schwaniwolli ist (zumindest noch) Deiner Meinung zumindest bei der Ausgangsfrage. :D

    Aber ansonsten spielt es bei der Reduzierung der Mannschaft keine Rolle ob Du a) einen bereits hinausgestellten Spieler während seiner Strafe nochmals oder b) einen anderen (aus welchem Grund oder wo auch immer) hinausstellst: Die Mannschaft wird auf jeden Fall um einen Spieler reduziert, der im Fall a) aber nicht persönlich bestraft ist.
    Ansonsten würde die Hinausstellung ja auch gar nicht ihren Zweck erfüllen.

    Zitat

    Original von Theoitetos
    pfeifen wir für die Beobachter?

    Hab ich das behauptet?

    Ich hab lediglich zum Ausdruck bringen wollen, dass wenn der FSR einen 7m pfeifen sollte, irgendwas im Gespann schief gelaufen ist und ein Beobachter das entsprechend würdigen wird, egal ob die 7m Entscheidung richtig war oder nicht. Ich denke, da kann mir Handball-SR durchaus zustimmen.

    Denn wenn jemand versucht "für" den Beobachter zu pfeifen dann geht das im Endeffekt garantiert in die Hose.

    Ausserdem: Beobachtergespräche sind garantiert nicht zum Feilschen da, in den allermeisten Fällen steht die Bewertung fest wenn der Beobachter in die Kabine kommt. Gell, Ulle?? :bier::rolleyes:

    :hi: