Beiträge von BerndO

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    Original von Schwaniwolli
    Ich gebs langsam auf. Die Badische Oberliga macht ja anscheinend , was sie will.

    Sagte ich doch schon, tippen ist echt hoffnungslos :wall: :pillepalle: ;)

    Nach diesem Wochenende immer noch alles offen, oben wie unten (ok Neuthard ist abgestiegen, war ja aber vorher schon klar). Der letzte Spieltag kann in der Tat ganz schön heikel werden für ALLE Beteiligten...

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    Original von Schwaniwolli
    Also:
    erneute Zeitstrafe gegen Mannschaft A. Mannschaftverantwortlicher benennt einen Spieler, der das Spielfeld verlassen muss, in diesen zwei Minuten aber voll aktionsfähig bleibt.


    Alles soweit richtig. Dass die drei mit ihren Zettelchen brav auf der Bank sitzen heisst ja nix, wars halt ein anderer. Oder war etwa (wie bei uns gestern) keiner "mehr" da?? ;)

    :nein: ABER: Nur in diesem Fall ist der Spieler, der runter muss, auf jeden Fall persönlich bestraft. Nur bei einer für einen anderen Spieler (den man auch benennen kann) abzusitzenden Strafe bleibt der "Ersatz-Sündenbock" voll aktionsfähig. Von daher sollte der MV schon sorgsam auswählen. Irgendwo muss die Strafe ja auch notiert werden, und eine Zeitstrafe für einen Wechselfehler kann keine Mannschaftszeitstrafe (wie etwa 2+2 nach Disqualifikation) sein.

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    Original von Schwaniwolli
    Und obwohl er Betreuer einer BWOL - Liga Mannschaft ist, hat er auch nicht gewußt, daß bei einer progressiven Bestrafung der Abwehr ein angezeigtes "Passives Spiel" wieder zurück genommen wird.


    Ach, die Frage kommt doch immer wieder, ob von Spielern oder Betreuern.

    :schrei: :schrei: :schrei:;)

    Ist doch alles in Ordnung, so wie Du das schreibts. Ich glaube keiner der hier "Anwesenden" wird Dir widersprechen. Das reine Betreten des Torraums durch den Abwehrspieler reicht für eine 7m-Entscheidung nicht aus. Dazu muss er zusätzlich in irgendeiner Form die Wurfausführung "beeinflussen".

    :hi:

    Jetzt am Wochenende entscheidet sich ja vielleicht erst mal die Meisterschaft, wenn am Sonntag die SG H/H in Neuthard gewinnt und Viernheim vielleicht in Nussloch Federn lässt. Unten bleibt's wohl bis zum letzten Spieltag spannend, wenn denn die SGL gegen Rintheim gewinnt.

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    Original von Oli
    Außerdem können sich die Gegner eigentlich bedanken, wenn man seinen Verein oder seinen alten Verein pfeiffen muss. Im allgemeinen will man ja nicht den Verdacht der Parteilichkeit aufkommen lassen, und pfeifft gegen "seine" Mannschaft viel härter.


    :pillepalle: Und, ist das dann wirklich neutral?? Das ist genauso schlecht, wie wenn ich sie bevorteilen würde.

    Hier geht's auch nicht um Freundschaften oder ehemalige Mannschaftsmitglieder (ich freu mich auch immer, wenn ich alte Bekannte beim Pfeifen wieder treffe), sondern vielmehr um weitere/ehemalige (langjährige) Vereinszugehörigkeiten.

    Wievielen Vereinen hast Du denn bislang angehört? Das dürfte doch recht übersichtlich sein, und wenn nicht dürftest Du ja nicht sehr lange in den einzelnen Vereinen gewesen sein.

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    Original von Friggi
    Also ich hab auch mal den Verein gewechselt und da hat mir der Schiri-Einteiler 2 Monate lang keine Spiele meines alten Verein zum pfeifen gegeben, war aber nur ein "Entgegenkommen" von ihm aus, keine Vorschrift !

    Ehemalige Vereinszugehörigkeiten sind bei uns anzugeben und werden bei der Einteilung entsprechend berücksichtigt. Da man doch oft noch Verbindungen und irgendwie sähe das doch sehr komisch aus, wenn man einen Verein pfeift, dem man lange Jahre angehört hat und jeder weiss das...

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    Original von berndo
    Nun, dann ruder ich wieder zurück. Kleiner Denkfehler. Ich dachte, dass die Einigung auf einen SR vor Spielbeginn dokumentiert werden muss. Dies ist wohl nur nötig, wenn sich mehrere Kandidaten um das Amt streiten. Bin zu selten in der Halle, wenn ich nicht eh pfeife, aber bestimmt flüchte ich nicht, falls mal ein SR fehlt.


    So falsch lag ich dann doch nicht, wenn man sich §77 der Spielordnung mal genau durchliest. Die Vereine müssen sich auf einen neutralen SR einigen und dies muss nach Abs. 3 auch vor Spielbeginn festgehalten werden. Als einziger anwesender SR werde ich jedenfalls nicht den Anpfiff erzwingen (wie auch???), wenn ein oder gar beide Vereine nicht einverstanden sind. Allenfalls kann ich versuchen, dies auf dem Spielbericht (wenns denn einen gibt) zu vermerken oder anderweitig die spielleitende Stelle darüber in Kenntnis setzen. Allerdings wär(en) der(die) Verein(e) ja schön blöd.

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    § 77 Ausbleiben des Schiedsrichters
    (1) Bei Ausbleiben des angesetzten Schiedsrichters müssen sich beide Mannschaften auf einen anwesenden neutralen Schiedsrichter einigen. Falls mehrere neutrale Schiedsrichter anwesend sind, entscheidet bei Nichteinigung das Los. Als neutraler Schiedsrichter gilt derjenige nicht, der als Trainer einer der beteiligten Mannschaften tätig ist.
    (2) Ist kein neutraler Schiedsrichter zur Stelle, können sich die beiden Mannschaften auf einen Schiedsrichter eines der beiden spielenden Vereine oder auf eine Person einigen, die einem Verein im Be-reich des DHB angehört.
    (3) In unteren Spielklassen – sie sind von den Verbänden zu benennen – müssen sich bei Ausbleiben des angesetzten Schiedsrichters die Mannschaften auf einen anwesenden Schiedsrichter einigen.
    (4)...
    (5) Das Ergebnis der Einigung bzw. des Losentscheids ist vor Beginn des Spiels schriftlich auf dem Spielbericht zu bestätigen....

    ?(
    Das erscheint mir in der Tat etwas komisch. Wenn sie vorher schon bei Euch Mitglied im Verein war und für Euch gepfiffen hat gibt's doch erst recht keinen Grund sie nicht pfeifen zu lassen. Und selbst bei einem kompletten Wechsel verstehe ich das nicht.
    Welcher Bezirk kann denn freiwillig auf einsatzillige SR verzichten?

    Die Wartefrist als Spieler beträgt übrigens 2 Monate (Spielordnung DHB).
    In der SR-Ordnung des DHBs findet sich gar nichts zum Thema Vereinswechsel als SR.

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    Original von D00fie
    (ich seh das doch dann auch richtig das vergehen die in diesem "nicht vorhandenen zeitraum" begangen werden wie zur spielzeit begangene bestraft werden müssen oder?)


    Das siehst Du vollkommen richtig.

    mhs: Klar ist doch, dass ein Signal vom Zeitnehmer allein nicht ausreicht, damit die nicht-ballbesitzende Mannschaft wechseln darf. Warum sollte das (automatische) Schlusssignal hier eine Sonderstellung haben? Letztendlich ist die Spielzeit in diesem speziellen Falle eben doch noch nicht vollständig abgelaufen.

    Die haben aber mit Neuenbürg (H), Bretten (A) und Großsachsen (H) von der Papierform her wohl das schwierigste Restprogramm...

    Aber wie ich früher schrieb: Tippen bringt nix, die machen eh was sie wollen ;) aber das macht die Sache ja um so reizvoller.

    Na nur durch den Pfiff des Zeitnehmers wird ja nicht automatisch die Zeit angehalten. Warum sollte in der Hinsicht das Schlusssignal eine Sonderstellung haben und so einer Mannschaft die Möglichkeit zum Wechseln geben? Fände ich inkonsequent. Irgenwo meine ich mal etwas genau zu dieser Situation gelesen zu haben, aber wo nur???

    Richtig, ich hatte mich um eine Stunde verrechnet. Aber man wirdauf jeden Fall Erfahrungen, sei es positiv oder negativ, sammeln. Prinzipiell halte ich es ja für eine gute Idee, ich muss ja auch nicht spielen ;)