Auch im Nordbadischen ist noch nichts offiziell an die Verbandsschiedsrichter weitergeleitet worden. Wird wohl Thema am übernächsten Samstag sein.
Gruß
Bernd
Beiträge von BerndO
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@Freak:
Als "Zugereister" ehemaliger Mannheimer hänge ich immer noch an meinem dortigen Verein, dem TSV 1846.
Gruß
Bernd -
Zitat
Original von Nr.14
Ich wollt mal wissen wo ich nen Spielplan oder Tabelle von der BWOL finde?
Schaust Du hier: http://www.bwo-pressestelle.de.vu/ZitatOriginal von Nr.14
Ach ja in Pforzheim sind lauter Mongos!
Oh, dieses Statement beweist Niveau und passt echt gut zum Thema 
Gruß
Ber 'der nichts mit Pforzheim zu tun hat' nd -
Dany: Korrekt, es gibt nämlich Abwurf
Gruß
Bernd -
Zitat
Original von jfherden
... Toraus wirft und daher kann es auch kein Eckball geben.
Die gibt's eh nicht 
Andre: Ich geh mal davon aus, dass wie jfherden schon angesprochen hat, dadurch verhindern wollte, dass es einen Einwurf gibt, weil ein Abwehrspieler den Ball zuletzt berührt hat, sonst würde er ja wohl nicht an den Ball gehen. Dann ist auf jeden Fall auf Freiwurf zu entscheiden, was aber die meisten SR wohl nicht machen werden sondern bequemerweise eben auf Einwurf von der Ecke. Was aber ein Nachteil für die ausführende Mannschaft ist, da der Freiwurf ja an der nächstgelegenen Stelle ausserhalb der Freiwurf-Linie auszuführen ist.
Gruß
Bernd -
Dany: Hier muss ich dann doch widersprechen.
Grundsätzlich hat der Torwart immer die Absicht den Ball über die eigene Torauslinie abzuwehren (da er wohl in den meisten Fällen nicht in der Lage sein wird, bei Torwürfen den Ball im Spielfeld unter Kontrolle zu bringen). Wenn ihm dies gelingt wird kein SR der Welt auf Eck... äh Einwurf entscheiden.
Hat er jedoch den Ball unter Kontrolle (und nur dann kann er den Ball wohl "werfen") und wirft ihn dann "absichtlich" über die eigene Torauslinie, so gilt der Abwurf als nicht ausgeführt und ist nach Anpfiff zu wiederholen. Eine Wurfentscheidung zugunsten des Gegners ist nicht möglich. Allenfalls kann man ihn wegen Spielverzögerung progressiv bestrafen.
Es gab mal die Regelung das bei absichtlichem Spielen des Balles über die Seitenauslinien oder die eigene Torauslinie auf Freiwurf (nicht Einwurf) zu entscheiden ist. Aber das war ein mal...
Gruß´
Bernd -
Na dann weisst Du ja schon mehr als ich.
Andererseits: gute Mittelmänner oder Halblinke kann man ja nie genug haben 
Vielleicht sieht man sich dann ja in der kommenden Runde, wenn Du nach Rintheim oder Knielingen gehst.
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Hallo,
also in Karlsruhe und Umgebung hast Du zunächst mal die Auswahl aus 4 OberligistenHC Neuenbürg (Vizemeister)
TV Knielingen (4.)
TSV Rintheim (11. von 14)
SV Langensteinbach (12. von 14)Ich denke mal Neuenbürg und Knielingen werden in der nächsten Saison den Aufstieg anpeilen, zumal aus der BWOL kein badischer Verein abgestiegen ist. Beide Vereine haben zudem noch eine 2. Mannschaft eine Klasse tiefer in der Landesliga.
Leider habe ich in der vergangenen Saison nur mit Langensteinbach zu tun gehabt (bin SR), so dass ich sonst nicht viel sagen kann.
Pforzheim-Eutingen ist die einzige BWOL-Mannschaft in unserer Region, die relativ sicher die Klasse gehalten hat. Soweit ich weiss suchen die noch einen Torwart.
Gruß
Bernd -
Zitat
Original von spiderman
Also auch wenn es mir schwer fällt aber ich muß Jenny recht geben da findet man kein SG Fan der das machen würde

mfg spidermanSo schlimm kann es doch gar nicht sein, wenn sogar ein Flensburger "sein" Trikot für diese Aktion zur Verfügung gestellt hat, oder wird der jetzt aus Flensburg verbannt? Muss er das Trikot jetzt verbrennen, oder reicht desinfizieren?

Nicht, dass ich denke dass das nötig wäre, Jenny. Hut ab für diese Aktion, so wie Du ausgeschaut hast waren das wahre Höllenqualen.
Nicht zuletzt das Rahmenprogramm war die Reise nach Köln wert.

Gruß
Bernd -
Zitat
Original von ALausH
ansonsten hab ich mit einigen Regeln und Regelauslegungen so meine Schwierigkeiten, schon rein aus rechtlicher Sicht. So darf ein Richter vorhergehende Straftaten bei der Urteilsfindung nur berücksichtigen, wenn sie aus dem gleichen Rechtsgebiet kommen (z.B. Unterschlagung und Betrug). Eine Vorstrafe z.B. wegen Betrug wäre bei einer Verhandlung wegen Körperverletzung ohne Belang.Daher geb ich auch nach einer 2-Minuten-Strafe eine gelbe Karte, wenn es eben ein völlig anderer Tatbestand ist.
Dito vierte gelbe Karte. Die Soll-Bestimmung soll zwar offiziell nur vor Einsprüchen schützen, aber hier mal ein Fall aus der Praxis. 58. Minute, Spielstand 20-10. Die zurückliegende Mannschaft hat bisher 3 gelbe Karten und keine Zeitstrafe erhalten. Jetzt, 2 Minuten vor Schluss, das vierte progressiv zu ahndende Vergehen. Mein Gespannpartner zieht die gelbe Karte und sagte nach dem Abpfiff auch nur: "Soll ich da noch groß mit Zeitstrafen anfangen? Ich mach mich doch nicht lächerlich." Es hat keiner widersprochen......
ALausH: Also, hier vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Und wenn Du ein Problem mit Regeln und den zugehörigen Anweisungen hast, so kannst Du als SR trotzdem nicht darüber hinwegsehen und Deine eigenen "Regeln" schaffen. Dies können übrigens Richter und Staatsanwälte auch nicht, um bei Deinem Beispiel zu bleiben.
Für uns als SR ist nunmal das Regelwerk verbindlich und an das haben wir uns zu halten. Sicherlich kann man über die eine oder andere Auslegungsfrage diskutieren, nur Ziel sollte es immer sein (zugegeben, das wäre der Idealfall) eine gleiche Auslegung der Regeln durch alle SR zu erreichen. Aber in diesem Fall hast Du schon aufgrund des reinen Regeltextes überhaupt keinen Spielraum.
Und zu der 4. gelben statt Hinausstellung hat Hans-Christian eigentlich schon alles gesagt, und wenn Du Angst hast Dich lächerlich zu machen, dann gib lieber gar keine Strafe. Übrigens: Wenn ich in der 55. Minute eine gelbe Karte ziehe, schallt's meistens von der Tribüne: "Haha, jetz noch ne gelbe Karte...". Interessiert mich das Geschrei??? Nicht wirklich.
Gruß
Bernd -
Zitat
Original von ALausH
Beispiel: 2 Minuten wegen Foul, danach gelbe Karte wegen zu geringen Abstand. Hier liegen zwei völlig unterschiedliche Vergehen vor, und da der zu geringe Abstand sich nicht unter den Tatbestand eines progressiv zu ahndenden Vergehens eines Spielers (sondern nur der Mannschaft) subsummieren lässt, ist hier eine gelbe Karte korrekt.ALausH: Dein Beispiel konsequent ausgelegt würde bedeuten, dass beim zweiten Abstandsvergehen derselben Mannschaft auch durch einen anderen Spieler zwingend auf Hinausstellung zu entscheiden ist.
Dem ist aber seit dieser Saison gemäß Anweisung des DHB nicht mehr so (Schaust Du hier: http://www.dhb.de/schiri/Klarstellungen.htm Punkt 1). Eine Mannschaft kann durchaus 3 gelbe Karten wegen Abstandsvergehen bekommen.Es gibt somit keine Unterscheidung von "Spielervergehen" und "Mannschaftsvergehen" (mehr). Für jeden Teilnehmer am Spiel gibt es genau eine Progressionsreihe, die nicht unterbrochen werden sollte.
Deshalb gilt im ursprünglichen Fall auf jeden Fall der Regelkommentar, dass ein bereits hinausgestellter Spieler nicht mehr verwarnt werden sollte.
Gruß
Bernd -
Im Spielbericht reicht es aus, den Einspruch als solchen (gegen eine Disqualifikation oder die Spielwertung) einzulegen. Eine Begründung ist hier zunächst nicht erforderlich. Anschliessend hat der Einspruchsführer ein 3 Tage Zeit eine ausführliche Begründung für den Einspruch samt Antrag (auf Aufhebung einer automatischen Sperre oder Neuansetzung) zu verfassen und diesen der zuständigen Rechtsinstanz zukommen zu lassen. Genaueres kann man der Rechtsordnung des DHB (§§18-22) unter http://www.dhb.de/j_order/Rechts_O.pdf nachlesen
Gruß
Bernd -
Hallo,
die dürften auf Grund des Spielstandes zum Zeitpunkt des Regelverstosses gegen 0 gehen. Argument: 5 Tore Rückstand hätten in der verbleibenden Spielzeit nicht aufgeholt werden können. Das "falsche" Tor war insofern nicht spielentscheidend. Zudem hat sich Rot ja durch seine Undiszipliniertheiten ja selbst der Möglichkeit beraubt eine erfolgversprechende Aufholjagd zu starten.
Auch wenn der Regelverstoß bereits in der ersten Halbzeit passiert wäre, würde das Schiedsgericht argumentieren, dass Rot noch genügend Zeit verblieben gehabt hätte, um den Rückstand wettzumachen.
Meine Erfahrung ist eigentlich die, dass Einsprüche nur dann erfolgversprechend sind, wenn die entsprechenden Regelverstöße kurz vor Ende des Spiels passieren und es entweder unentschieden steht oder der Einspruchsführer knapp zurückliegt (allenfalls maximal mit 2 Toren) und das Spiel zudem auch nur mit maximal 2 Toren unterschied ausgegangen ist.
Gruß
Bernd -
Zitat
Original von Schmiddy
Also diese Begründung kann nicht stimmen, weil es sich hier um ein absichtliches Fußspiel handelt. Und Fuß ist für mich kein Foul.
Also ich wäre hier in Bezug auf den Text einer Erläuterung nicht so spitzfindig. Ich denke, man kann das Wort Foul in diesem Fall durchaus durch Regelwidrigkeit ersetzen, und um die handelt es sich ja hier. Und zusätzlich greift die Erläuterung 8c im Regelwerk.Im zweiten Fall schliesse ich mich der Meinung von Trapp an: Progression aber 7m nur dann wenn weit und breit kein Spieler mehr in der Lage gewesen wäre einzugreifen.
Gruß
Bernd -
Ich weiss zwar nicht wie Hannawald bei einem hohen, weiten Pass per Fuss an den Ball kommen kann, aber wenn doch, so würde ich in diesem Fall auf 7m und Disqualifikation entscheiden.
7m, denn er begeht eine Regelwidrigkeit ohne die der Gegenspieler in Ballbesitz gekommen wäre und eine klare Torgelegenheit gehabt hätte (zumal das Tor ja leer ist). Kann man vielleicht mit der Situation vergleichen, wenn ein Kreisläufer so gehalten wird, dass er einen für ihn gedachten Pass nicht fangen kann und er ansonsten mit Ball eine klare Torgelegenheit gehabt hätte. Gemäß Anweisungen an die DHB Schiedsrichter für diese Runde (Abschnitt D - Punkt 6. unter http://www.dhb.de/schiri/Anweisungen02-03.htm) ist hier auf 7m zu entscheiden.
Disqualifikation gebe ich hier, da er dieses Fussspiel bewusst und mit voller Absicht (Du schreibst mit letzter Kraft) begeht, von daher für mich ganz klar eine grobe Unsportlichkeit. Vergleichbar mit der Situation ein Feldspieler rettet im Wurfkreis für seinen geschlagenen, im Spielfeld rumher irrenden Torwart.
Gruß
Bernd -
Zitat
Original von Schlusenbaby
Um zu Schmiddy zurück zu kommen, es wär aber gar nicht mal so schlecht, wenn die Schiedsrichter die Regeln 100%ig beherrschen würden, findest du nicht?Um beurteilen zu können, ob sie dies tun oder eben nicht, solltest Du die Regeln zumindest zu 99,9% beherrschen. Beweise doch mal Deine Fähigkeiten bei Trapps Regeltest (klickst Du hier)
Gruß
Bernd -
Dann sind die Badener etwas strenger als die Niedersachsen. Bei uns zählt in diesem besonderen Fall die Verwarnung zu beiden Kontingenten. Soweit ich aber weiss, stammen die Fragen aus unserem Fragenkatalog von ganz oben vom DHB. Hatten wir nicht mal einen DHB-Kollegen hier im Forum, der sich mal dazu äußern könnte?
Gruß
Bernd -
Ich habe mal versucht für einen Palm eine Art Abrechnungsprogramm zu erstellen. Da konnte man dann für jede Liga die Spesensätze hinterlegen, und nach Eingabe von gefahrenen Kilometern, Abwesenheit von zu Hause, hat er mir dann detailliert ausgerechnet wie ich die Quittung auszufüllen habe. Als Informatiker bin ich nämlich ziemlich schwach im Kopfrechnen
Da wir aber meistens pauschal bezahlt werden gibt's bei uns nicht viel zu rechnen und ich hab das Projekt nicht vollendet. Wär aber vielleicht doch ne Idee.Gruß
Bernd -
Genau, ich bin auch faul, abgesehen davon würden auf der Tribüne sowieso die Wenigsten in der Lage sein, Dein "Gefuchtel"
mit Karte und Fingern nachzuvollziehen. -
Du willst das Programm ja sicherlich auch irgendwie Interessierten zugänglich machen. Mit Videoszenen sprengst Du wahrscheinlich sehr schnell die Grenzen um es beispielsweise im Netz zum Dowload bereit stellen zu können.
Obwohl, ich meine mich zu entsinnen, dass irgenwo mal ein solches Programm mit Videoszenen beworben worden ist, ich versuche mal einen Link zu finden.
Gruß
Bernd