die probs im team sah er übrigens hauptsächlich auf halblinks und linksaussen...
Ähm nö: Zitat "Rückraum Mitte und links als Problemfeld"
die probs im team sah er übrigens hauptsächlich auf halblinks und linksaussen...
Ähm nö: Zitat "Rückraum Mitte und links als Problemfeld"
Am Ende haben Kleinigkeiten über den Sieg des Finalspiels entschieden. Positiv für mich, dass es bis ca. zur 40. Minuten durchaus ein ansehnliches spielerisch anspruchsvolles Finale war. Ich hätte nach der ganzen Belastung mit einem Gewürge wie schon oftmals bei den Turnieren gerechnet.
Die Kroaten für mich stärker im Angriff als die Spanier, dafür aber mit 2 Torhütern, die zumindest in den Spielen die ich von ihnen gesehen haben, nie wirklich überzeugten. Ohne den Schrittfehler ein paar Minuten vor Schluss hätte es nochmal spannend werden können. So erging es aber den Spaniern wie den Deutschen oder den Norwegern - da war ein Fehler zu viel bzw. eine unglückliche Situation und schwupps verliert man so ein Spiel.
Meine Hochachtung vor den alten Herrn aus Spanien. So ein langes Turnier auf einem solchen Niveau zu spielen, ist wirklich beeindruckend.
Zu den Schiris: ich fand sie gerade in der ersten Hälfte durchaus eher pro Kroatien pfeifend. Da wurde den Kroaten vieles durchgelassen (Trikotreissen, Abwehr im Kreis, Schritte), was den Spaniern abgepfiffen wurde. In der zweiten Hälfte dann mit einheitlicherer Linie auf beiden Seiten. Im Vergleich zum gesamtem Turnier aber die Schiris, die mit Abstand am meisten haben durchgehen lassen (insbesondere was das Kreis betreten angeht). Fand ich aber auch ganz okay so. In der Vorrunde wurde für mich viel zu kleinlich gepfiffen.
5 Spiele in einem Zeitfenster von 7 Tagen für Norwegen + Slowenien oder Ungarn in dieser Woche (Sonntag bis Sonntag). Die ökonomischste Mannschaft wird Europameister. Spanien traue ich jetzt die cleverste Steuerung der Belastung in den letzten 5 Turniertagen zu. Die spielen wie aus einem Guss und lassen sich jetzt nicht mehr irritieren.
Das unterschreibe ich sofort. Für mich aktuell Spanien der Favorit, weil sie mit ihren Kräften am besten haushalten konnten und über die entsprechende Erfahrung verfügen auch mental die nächsten Tage am stabilsten durchzustehen.
Stimmt, einzelne Aktionen, die am Ende ein Spiel entscheiden, dürfen nicht über Wohl und Wehe des Trainers entscheiden (Kroatien-Spiel). Dennoch stellt sich die Frage, ob Prokop seinem Team die richtige Einstellung für alle Spiele des Turniers mit auf den Weg gegeben hat. Gegen Österreich hat es gepasst. Lettland war das Gegenteil. Dass man gegen Spanien verliert, ist auch nicht "undenkbar", nur das Wie sollte thematisiert werden. Phasenweise war das Spiel der deutschen Mannschaft nicht EM-reif.
Diese Frage stelle ich mir auch seit dem ersten Spiel. Mein Eindruck ist, dass die Mannschaft sehr viel Druck hat - entweder vom Management, sich selbst, der Öffentlichkeit, vom Trainer, wo auch immer her. Und mit diesem Druck nicht klar kam.
Wenn man jetzt mal die Parallele zum Fußball zieht. Jogi schafft es die Mannschaft zum WM Titel zu führen und 4 Jahre später scheidet er mit einer lustlos verkrampften Mannschaft in der Vorrunde aus. Schuld des Trainers? Des Teams?
Schwierig. Viele Entscheidungen die CP getroffen bzw. nicht getroffen hat und für die er kritisiert wird, lassen sich von außen immer leicht kritisieren. Wir kennen aber viele Hintergründe nicht. Winczeck scheint ja schon angeschlagen in die EM gegangen zu sein und fällt jetzt ganz aus. Über den wirklichen Fitness- und Gesundheitszustand des Teams wissen wir nichts und werden vermutlich so bald auch nichts erfahren.
Die Mannschaft scheint aber mit ihrem Trainer nicht unzufrieden zu sein. Zumindest war das Spiel gegen Österreich ein deutliches PRO Trainer Spiel und Peke stellt sich mit seinen Aussagen ja auch deutlich vor die Mannschaft und seinen Trainer.
In der Werbung von Spielern aus Migrationsfamilien können der DHB und die Vereine mehr tun. Die Bildersprache aller Kampagnen hat diese Gruppe nicht im Blick.
Es gibt dazu Kampagnen?? Wo?? Ich habe noch nie irgendeine Kampagne dazu gesehen. Ich glaube auch nicht, dass man über Bildkommunikation irgend jemanden dazu wird bewegen können, mal ins Handballtraining zu schnuppern.
Es könnte natürlich ein Schuh daraus werden, dass man versucht das Nachwuchsproblem insbesondere durch die Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund lindern zu können. Ich war insgesamt 15 Jahre in Nürnberg aktiv im Handball - eine Stadt mit ca. 45% Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Wir hatte in den Herren- und Damenmannschaften genau 1 Person, die dieser Bevölkerungsgruppe zuzuordnen gewesen wäre. Gemessen am Gesamtanteil eigentlich viel zu wenig. Das sah bei meinen fußballspielenden Kumpels ganz anders aus. Hier gibt es teilweise ganze Mannschaften/Vereine mit ausschließlich Migrationshintergrund.
Ich denke aber nicht, dass es im Handball ein AUSgrenzungsproblem gibt. Es gibt viel mehr ein INTEGRATIONSproblem i.S.v. man schafft es nicht alle Bevölkerungsteile gleichermaßen zum Handball zu begeistern.
Gratulation an die Portugiesen. Das war unheimlich stark! Ich habe selten so ein konsequentes und überlegtes 7:6 gesehen. Die Schweden völlig neben sich. Abwehr durfte oder wollte wohl nicht zupacken. Überhaupt keine Aggressivität. Palicka wird wohl erst nach dem Spiel gemerkt haben, dass der Kreis immer schön wartet bis her zur Abwehr hochspringt und dann unter ihn wirft. Beide TW ganz schwach ![]()
Die Portugiesen spielen das echt gut. Hut ab! Alles sehr konsequent und mit viel Zug.
Was mir nicht gefällt sind die Schiris. Die lassen im Vergleich zu anderen Gespannen sehr viel laufen. Da würde ich mich als Schwede ganz schön aufregen über nicht gegebene Pfiffe und Zeitstrafen. Dann manchmal völlig unnütig 2 Minuten gegeben. Komische Linie.
Alles war besser gestern, alles!
Ja, das fand ich auch. Es freut mich sehr zu sehen, dass die Jungs es geschafft haben zu zeigen, dass sie auch ganz manierlich Handball spielen können und nicht wie kleine Bubis nur staunend daneben stehen. Natürlich ist das weiterhin Steigerungspotenzial vorhanden, aber insbesondere die Abwehr fand ich in der 2. HZ sehr gut. Der Kreis war weitestgehend abgemeldet bei den Weißrussen.
Kroatien ist ein anderes Kaliber, aber nach der gestrigen Vorstellung sehe ich das nicht mehr als völlig unlösbare Aufgabe. Ich denke es wir könnten es zumindest schaffen, das Spiel lange offen zu gestalten und dann muss man schauen, wie viel Selbstvertrauen man gestern tanken konnte und welche weiteren Steigerungen möglich sind.
Ich bin auf jeden Fall erleichtert, dass sie wieder zu einer normalen Form zurück gefunden haben.
anhand eurer gleichgültigen Kommentare gehe ich davon aus, dass wahrscheinlich kein einziger von euch im Kinder-und Jugendhandball tätig ist. Nach uns die Sintflut
Es soll so ein Ding geben, das heißt "Internet". Da kann man sich z.B. Videos angucken, völlig unabhängig von der Tageszeit. Gerüchten zu Folge sind dort sogar die deutschen Spiele versteckt.
Außerdem: irgendeiner meckert immer! Um 20:30 können die Kids nicht gucken, um 16:30 die Arbeitenden, um 18:30 die Rentner..... ![]()
Ich finde die Variante mit 2 Kreis gar nicht so abwegig! Man hat ja bei Spanien deutlich gesehen, dass wir mit offensiven Abwehrformationen nach wie vor Probleme haben. Das hatten selbst die Ösis beim Testspiel auf dem Plan. Warum also nicht mal mit 2 Kreis versuchen, um so eine offensive Deckung mehr in die Defensive zu bringen. Ist zwar eher oldschool, aber ich erinnere mich da an eine EM, wo wir die gute alte Freiwurfvariante mit Block geht in die Abwehr und einer knallt drauf gemacht haben ![]()
Ja, auch ich bin nicht zufrieden, aber lassen wir bitte die Kirche im Dorf...
Das sehe ich genauso. Wahnsinn was hier alles für gemutmaßt wird und welche Rezepte es dann raus reißen sollen. Fakt ist: die drei Spiele bisher waren von keinem (auch der Mannschaft nicht) so schwach erwartet worden. Jeder der Protagonisten kann es besser.
Aber nur die Leute bei der Ehre zu packen, ihre korrekten Vornamen zu verwenden, etwas Video Studium, direkter Augenkontakt, Bankschmoren, dann doch bringen, etc. pp wird wohl nicht ausreichen. Vielleicht passiert das alles ja, wir sehen es nur nicht. Niemand von uns ist die restlichen 22 Stunden bei der Mannschaft und weiß, was dort passiert, was besprochen wird, wie man miteinander und untereinander umgeht.
Beim Testspiel gegen Island hat ja einige schon sehr gut funktioniert und da haben sich die Schreiber hier überschlagen und nun?
Ich habe auch kein Lösung parat, aber man sollte wirklich die Kirche im Dorf lassen. Man sieht, dass die Spieler mit der derzeitigen Situation nicht zurecht kommen - seit dem ersten Spiel. Sie kommen mit dem Druck nicht klar, haben schlechte Tage, was auch immer. Es ist eine zusammengewürfelte Mannschaft aus dem Besten, was verletzungsfrei zur Verfügung steht. Man kann in 1 Woche Vorbereitung aus einem gelernten Halben keinen Spielgestalter bauen. Ich denke, die Mannschaft macht sich selbst zu viel Druck und verlernt darüber das Handballspielen. Und wenn man erst mal in so einer Schleife drin ist, wird es schwer da wieder raus zu kommen. Ich wünsche allen, dass sie es schaffen und noch ein paar schöne Spiele abliefern können. Wenn das nicht klappt, wäre ich aber auch nicht überrascht.
B-Jugend und einen formellen Fehler durchgehen lassen. Wo kommen wir dahin?!
Was hätte man denn Deiner Meinung nach statt dessen tun sollen? Die einfach mit 15 Spielern antreten lassen? Das Spiel trotzdem werten?
Hier geht es ja nicht um ein Spiel bei den Minis sondern B Jugend! Da sind alle Beteiligte in einem Alter, in dem man bis 14 Zählen können sollte und man davon ausgehen kann, dass die grundlegenden Handballregeln verstanden und beachtet werden.
Da ist CP erst recht gefordert, aber der liefert mit seiner Performance gerade genauso geil ab wie Drux, Böhm und die restliche Trümmertruppe. Ich sage nur, "Peke sag mal was für hinten an" und "Wie heißt du?"
Ich bleibe dabei, das gegen Spanien war ein Untergang, keine normale Niederlage.
Ich würde auch sagen, dass der Trainer jetzt gefordert ist. Nur teile ich den hier teilweise geforderten Hardliner als Trainer überhaupt nicht. Was ist schon dabei den Abwehrchef die Ansage machen zu lassen, wie hinten gespielt wird? Das nennt sich Selbstverantwortung. Hat man heute öfter so im Berufsleben.
Allerdings wird jetzt für CP wichtig, den Untergang zu vermeiden und die Jungs mental aufzubauen. Es ist für ihn sicher frustrierend zu sehen, dass seine Vorgaben von seinen besten Leuten auf der Platte nicht umgesetzt werden, egal wie er sie einfordert. Jetzt muss er alle wieder aufrichten und vor allem dafür sorgen, dass man nicht schon wieder so hypernervös ins Spiel startet. Das haben die Spanier besser gemacht. Die hatten am Anfang auch die Hose voll, aber haben nach ein paar Minuten damit aufgehört, die Bälle völlig unnötig wegzuwerfen. Ich finde das bei den skandinavischen Mannschaften höchst spannend, dass die Trainer dort oft seeeehr ruhig ihre Ansagen machen, die Spieler aber trotzdem heiß wie Frittenfett agieren. Sowas brauchen wir heute Abend auch.
Wo ist den bitte der Mittelblock doppelt besetzt.
Seit wann ist "Mittelblock" eine Position? ![]()
golla....
zunächst gestrichen aus dem aufgebot
Finde ich erst einmal eine gute Entscheidung. So sind wir auf allen Positionen mindestens doppelt besetzt.
Ich bin sehr gespannt wie wir uns schlagen werden. Gerade des Österreich Testspiel mit viel Licht und Schatten, da war man gedanklich wohl schon bei der EM. Wenn man es schafft ein paar Auftritte wie gegen Island hinzulegen, dann könnte damit insgesamt ein Ruck durch die Mannschaft gehen. Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf die nächsten Wochen und drücke uns die Daumen ![]()
Ein Nachteil für Jogi ist sicherlich, dass er sich Jahre lang nicht international messen konnte. Nun wird er ins Feuer geworfen. Aber ich denke, er wird das packen und mehr als nur Kurzeinsätze bekommen.
Jeder der in der HBL spielt misst sich täglich international! Es gibt wohl kaum eine Liga, wo so viele Nationalspieler aus der ganzen Welt unterwegs sind, wie bei uns. Und erfahren genug ist er, dass er sich auf von frenetischen Fans anderer Länder nicht aus dem Konzept bringen lässt.
Ich finde es super, dass er auf seine alten Tage doch noch für seine über Jahre hinweg konstant guten Leistungen belohnt wird, auch wenn sich die Jüngeren vermutlich ziemlich in den Hintern beißen.
- siebter Feldspieler: ergeben sich zwar wahnsinnig coole taktische Möglichkeiten aus Trainersicht. Aus Fan-Sicht kann ich aber nur sagen: weg mit dem Dreck. Gerade das sechs gegen sechs trotz 2min Strafe braucht kein Mensch. Torwart darf außerhalb des Wurfkreises keinen Ball berühren und es muss ein Torwart immer auf dem Feld stehen. Das wäre mein Vorschlag.
Die 6:6 Situation bei 2 Minuten gab es auch schon vorher. Nur musste da der Feldspieler ein Leibchen tragen. Durch den Wegfall dieser Vorgabe wird es für die Mannschaften leichter zu wechseln, was vorher gerne mal in div. Wechselfehlern resultiert hat. Auch wenn es für die Trainer und den Zeitnehmertisch unübersichtlicher ist würde ich mir eine Rückkehr zu diese Regelung wünschen. Warum sollte ein Torwart außerhalb des Wurfkreises keinen Ball mehr berühren dürfen?
- Zeitspiel: ab Heben des Armes insgesamt acht Preller bzw Pässe. Prellen wird mit der derzeitigen Auslegung viel zu sehr hofiert.
Würde ich auch unterschreiben, aber die Anzahl der Pässe auf 4 reduzieren.
Jetzt wird es interessant. Ich glaube auch nicht, dass jemand die Erfüllung des objektiven TB der KV abstreitet. Das ist eindeutig. Die Frage ist doch die, hat eine Anzeige Aussicht auf Erfolg, wenn man als Erfolg eine Verurteilung hernimmt? Dazu reicht die Erfüllung des obj. TB nicht aus. Eine KV kann man auch fahrlässig begehen, ist also kein Vorsatz nötig, weil schon mit dem Beweis des Vorsatzes in solcher Spielsituation wird es schwer vor Gericht. Zeitz hat man auch nach dem 20. Kopftreffer aus 2m Entfernung dem TW auf die 12 nie Vorsatz beweisen können, (Beispiel) aber dann kommt noch der interessante Aspekt der Rechtswidrigkeit dazu. Die Rechtswidrigkeit der KV wurde im Sport oft abgelehnt, weil Staatsanwalt oder Gericht von einer stillschweigenden Einwilligung des Opfers ausgehen, weil es sich freiwillig in die Risikosituation (nämlich genau diesen Sport auszuüben) begibt.
Laut der Dissertation gibt es bei "Sport gegeneinander - mit Körperkontakt" eine Strafbarkeit nur bei schweren Verstößen gegen die Regeln (=Disqualifikation), was hier ja mit der Blauen Karte und der Spielsperre belegt wäre (noch dazu stand der Schiri fast direkt daneben). Dabei kann durchaus eine fahrlässige Körperverletzung vorliegen. Ob hierzu eine Strafe ausgesprochen wird, bin ich sehr gespannt. Ich kann die Anzeige aber durchaus nachvollziehen
Das kann ich nur unterstützten, schau dir mal ein Oberliga- oder Landesligaspiel an was, da teilweise ungeahndet so alles durchgeht weils die Schiris nicht gesehen haben.
Hat sich mal jemand die Mühe gemacht und die verlinkte Dissertation tatsächlich gelesen und auch verstanden? Da steht relativ klar drin, dass bei Spielen, die nicht die explizite Körperverletzung zum Ziel haben (wie beispielsweise Boxen) es sehr wohl bei regelwidrigem (!) Verhalten zu Körperverletzungen als Tatbestand kommen kann. Ich weiß nicht welche Oberliga- oder Landesligaspiele Ihr so guckt, aber eine blaue Karte wird doch eher sehr selten gezogen.
Dass sich jemand im Fallen auf dem Nacken des Gegenspielers abstützt habe ich in 30 Jahren aktiven und passiven Handballspiels noch nicht erlebt. Schaut euch mal genau das Video und auch das verlinkte Foto aus dem anderen Blickwinkel an. Skarvil klammt sich am Trikot seines Gegenspieler fest und lässt es auch im Fallen nicht los. Er landet dann mit vollem Gewicht auf dem Nacken des Gegenspielers der dann mit seinem Gesicht den Aufprall abdämpfen darf. Er hätte einfach nur seinen Griff lösen und sich mit der Hand abstützen müssen. Nicht umsonst gab es in dieser Situation eine blaue Karte.
Ich selbst habe von in einem eigenen Spiel erlebt, wo ein Mitspieler von mir einen Gegner beim Tempogegenstoß so unsanft gestoppt hat, dass der einen Zahn verloren hat. Gab auch eine Rote Karte und eine Anzeige.
Guten Morgen!
Ich versuche mal auf alle Fragen von Dir einzugehen:
vorneweg: Mit der Größe wirst Du Dich generell auch im Handballtor schwer tun. Aber vielleicht löst sich dein Größenproblem noch mit der Zeit von ganz allein ![]()
ad 1) was meinst Du mit "Zwischenschritt"? Soll das ein kurzer Zwischenstep in Richtung Ecke sein, bevor Du "springst" (bspw. wenn ein Ball hoch oben ins Eck kommt)?
Diese Bewegung wird im Handball allgemein als schneller angesehen, als mit dem ballnahen Bein abzuspringen. Du darfst nicht vergessen, dass ein Ball auch mal am Pfosten abprallt oder Du ihn hälst und er schnell wieder beim Gegner landet, der dann erneut aufs Tor wirft. Wenn du da mit dem balnahen Fuß abspringst ist Deine Körperkontrolle erstmal dahin und bis Du Dich nach so einem Wurf wieder aufgerafft hast, liegt der Nachwurf im Netz. Es gab mal vor einigen Jahren eine DVD von Henning Fritz (Halten und Siegen), da sind die Basis-Torwartbewegungen gut erklärt und veranschaulicht
ad 2) als Torwartanfänger solltest Du weniger "spekulieren" als reagieren. Grundsätzlich gilt bei freien Würfen möglichst auf die Wurfhand zu gehen. Man muss nicht warten bis der Ball die Hand verlassen hat. Gerade als kleiner Torwart bleibt dir nicht viel übrig als den Wurfwinkel zu verkürzen, sonst wirst Du wenig Bälle halten können, die frei auf´s Tor kommen. Antizipieren/Spekulieren kannst Du höchstens bei Würfen aus dem Rückraum. Dazu brauchst du aber eine ordentliche Absprache mit Deiner Abwehr und ist für den Anfang etwas viel des Guten.
ad 3) dieses "Bein über den Kopf hochreissen" brauchst Du gerade als kleiner Torwart. Wie sonst willst Du Dich "groß" machen und eine möglichst breite Fläche des Tores abdecken. Ich war mit 1,83m auch nicht gerade riesig, aber durch bewegliche Beine konnte ich meine Trefferfläche erheblich vergrößern und habe sehr viele Bälle so gehalten. Außerdem sind die Beine länger als die Arme und du erhöhst damit die Reichweite.
Ein Weltklassetorhüter der wirklich klein war ist Mathias Andersson. Leider nicht mehr aktiv, aber für Profi-Verhältnisse winzig
Schau Dir mal seine Spiele an oder auch seine Spielweise. Er hatte auch seiner Facebookseite einige Trainingsübungen von sich gezeigt, die ich sehr aufschlussreich fand.
Ansonsten gilt: üben, üben, üben und auf Deine Torwarttrainerin hören
Ich hatte sowas bis zur A Jugend leider nicht und musste mir vieles selbst erschließen. Nutze die Chance und Du wirst sehen, dass Du mit der Zeit immer besser wirst und auch ein besseres "Gefühl" dafür bekommst, wohin der Ball geworfen wird. So schaffen es z.B. die meisten Kreisläufer nicht, im Fallen den Ball hoch zu werfen. Er geht in 90% den Fälle halbhoch bis flach. Viel Erfolg und Spaß beim geilsten Sport der Welt!!