Beiträge von Arcosh

    Eigentlich wollte ich mir meine SG Flensburg-Handewitt in Gummersbach anschauen. Aber 85 € sind mir definitiv zu viel. Zumal die paar verfügbaren Plätze laut Hallenplan alles andere als attraktiv waren.

    Da nehme ich lieber meinen „Dauerkartenplatz“ in der heimischen Sauna in Anspruch und schaue mir die SG wie gewohnt von dort an. 85 € sind echt heftig…😳🤔

    Beim Preis werde ich Dir nicht widersprechen.

    Zur Attraktivität der Plätze sei aber gesagt, dass es kaum "unattraktive Plätze" in der Schwalbe Arena gibt. Da die Halle für HBL-Verhältnisse recht klein ist, bist Du auf allen Plätzen nah am Geschehen dran.

    Man spürt in jedem Wort, dass Gudjon Valur Sigurdsson in klares Handball-Konzept hat und einen modernen Führungsstil pflegt, in dem er jeden Spieler wertschätzt und auch ihre persönlichen Meinungen hinzuzieht. Gefallen hat mir vor allem, dass er keine Silbe darauf verschwendet hat den Abgängen nachzuweinen, sondern direkt die Stärken des aktuellen Kaders betont hat.

    Ich persönlich fände für eine Europameisterschaft eine Kombination aus Island (eine Handball-Hochburg, die aber alleine kein Großturnier mehr stemmen könnte), Großbritannien (zur Förderung des dortigen Handballsport) und Norwegen unter geographischen und sportpolitischen Gesichtspunkten attraktiv.

    Gerade UK böte aufgrund seiner geographischen Lage gute Voraussetzungen für eine EM- oder WM-Gruppenphase (und gegebenenfalls auch eine Hauptrundengruppe), für die Länder wie Island, die Färöer Inseln oder skandinavische Mannschaften gesetzt würden. Eine Halle wie die Copper Box in London oder die Liverpool Arena würde man sicherlich gefüllt bekommen - zumal die Städte selbst auch attraktive Reiseziele darstellen.

    SCM-Rambo

    Ich dachte, es sei eher eine rhetorische Frage von Dir. Die Antwort ist "Ja". Die EHF-Dauerkarte gilt für alle Heimspiele des VfL Gummersbach in der EHF European League. ("Je nach sportlichem Abschneiden können damit bis zu sechs Heimspiele besucht werden (3x Gruppenphase, 1x Play-Offs, 1x Last 16, 1x Viertelfinale).")


    Aus dem Basketball und Eishockey kenne ich einige Beispiele für Vereine, die einerseits eine Dauerkarte für die Spiele der Hauptrunde anbieten und andererseits eine Dauerkarte, die auch Playoff-Heimspiele beinhaltet - obwohl deren Anzahl vom sportlichen Abschneiden des Vereins abhängt. Bei einem Verpassen der Playoffs zahlt man wahrscheinlich drauf, aber bei einem Erreichen der Endrunde hat man einen guten Preis bekommen und keinen Stress an die begehrteren Karten für K.O.-Spiele zu kommen. Die EHF-Dauerkarte kostete beim VfL Gummersbach für einen Stehplatz 60€ - im sportlich besten Fall sind das nur 10€ pro Spiel. (Die Vergleichspreise werden wir erfahren, wenn der Einzelticket-Verkauf startet)

    Beim VfL endet heute der VVK der EL-Dauerkarte. Verstehe ich das richtig, dass man jetzt schon für alle Runden bis zum VF eine DK erwirbt, ohne zu wissen, ob der VfL überhaupt so weit im Wettbewerb kommt? Oder habe ich etwas überlesen?

    https://www.vfl-gummersbach.de/ehf-dauerkarte…st-erhaeltlich/

    Im Hinblick auf die Preisstruktur könnte man auch sagen: Man erwirbt eine Karte für die drei Heimspiele in der Gruppenphase und bekommt mögliche weitere K.O.-Spiele kostenlos dazu.

    Heide Cup 2026

    1. Spieltag:

    TSV Hannover-Burgdorf - Mors Thy Handball 35:31 (16:14)
    HC Hamburg - HØJ Elite 37:34 (19:16)
    VfL Gummersbach - PAUC 33:31 (15:13)

    2. Spieltag:

    HC Hamburg - Mors Thy Handball 27:24 (8:12)
    TSV Hannover-Burgdorf - PAUC 33:25 (17:11)
    VfL Gummersbach - HØJ Elite 33:31 (16:17)

    3. Spieltag:

    Spiel um Platz 5: HØJ Elite - PAUC 32:24 (16:13)
    Spiel um Platz 3: VfL Gummersbach - Mors Thy Handball 30:22 (14:11)
    Finale: TSV Hannover-Burgdorf - HC Hamburg 29:27 (14:14)

    Der VfL Gummersbach bleibt in der Saisonvorbereitung weiterhin ohne Niederlage und Neuzugang Nikola Roganovic fehlt mit 20 Treffern am Wochenende in Schneverdingen nur ein Tor zum Torschützenkönig Nikolaj Jörgensen vom HC Hamburg. Durch das verpasste Finale wird der VfL Gummersbach diesen Sommer nur ein Testspiel gegen einen Ligakonkurrenten (Bergischer HC) absolvieren.

    Die Chance dazu hätte es im Vorfeld der olympischen Spiele London 2012 gegeben.

    Die Commonwealth-Prägung separiert Großbritannien kulturell sehr stark vom Rest Europas. Engländer spielen Rugby und Cricket. Heutzutage müsste es einen Handball-affinen und spendierfreudigen Investor, eine ansprechende Arena mit freien Terminen in einer britischen Großstadt, eine direkte CL-Wildcard der EHF und einen übertragenden Sportsender geben, um Handball in UK in die Öffentlichkeit zu bringen.

    oko Der HCH schreibt:

    Zitat

    [...] Mit dem neuen Namen vollzieht der Verein zugleich eine bewusste Emanzipation. Über viele Jahre spielte die Mannschaft unter der Raute des HSV, gehörte aber gesellschaftsrechtlich nie zum Hamburger SV. Diese Phase ist seit über einem Jahrzehnt Vergangenheit. Der neue Name macht sichtbar, was sportlich längst gilt: ein eigenständiger Verein mit klarer Rolle im Hamburger Sport und in der Handball-Bundesliga. Der Handball Club Hamburg versteht sich als eigenständiger Verein mit einer Geschichte, die von Hingabe, den hanseatischen Werten, dem Freigeist dieser Stadt und der Liebe zum Handball getragen wird. [...]

    Quelle: Hamburg-Handball.de

    Bei allem Marketing-Sprech kann ich die Kernaussage einer eigenen Identität als eigenständigem Verein gut nachvollziehen.

    Zitat

    [...] Das neue Wappen ist eine Weiterentwicklung des bisherigen Vereinszeichens. Die Burg als Zeichen Hamburgs im Zentrum bleibt erhalten, ebenso die Hamburger Stadtfarbe Rot und das norddeutsch-maritime Blau. Neu ist die grafische Umsetzung der Initialen HCH: Sie formen die Silhouette eines Schiffsrumpfs auf der Elbe, dem Fluss, der die Stadt und mit damit auch den Verein seit jeher prägt. [...]

    Wenn man einen Neustart beim Vereinsnamen initiiert und die "Revolution" ausruft, dann ist es zwangsläufig dies auch visuell mit einem neuen Logo zu begleiten.

    Zitat

    Das unabhängige Vertrauensgremium hat insbesondere ausgeführt, dass die Voraussetzungen für die von der HSG Krefeld Handball Spielbetriebs & Marketing GmbH begehrte Feststellung der Rechtswidrigkeit der Erteilung der Lizenz an den HSG Nordhorn e. V. für das Spieljahr 2026/2027 sowie die Erteilung einer Lizenz für die HSG Krefeld Handball Spielbetriebs & Marketing GmbH zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga für das Spieljahr 2026/2027 nicht vorliegen.

    Das unabhängige Vertrauensgremium des HBL e. V. stellt in seiner schriftlichen Begründung auch klar, dass keine Anhaltspunkte ersichtlich sind, dass die im Frühjahr des Jahres 2026 erfolgte Erteilung der Lizenz an den HSG Nordhorn e.V. für das Spieljahr 2026/27 durch die Lizenzierungskommission und ihren Gutachterausschuss auf Grundlage, der zum Zeitpunkt der Lizenzentscheidung vorliegenden Unterlagen nicht rechtmäßig ergangen ist.

    Zumindest in Punkto Selbstschutz und Verschleierungstaktiken kann die HBL bei den großen Verbänden mitspielen, mit denen sie sich so gerne auf Augenhöhe sieht.

    Diese inhaltsleere Pressemitteilung ist ein Affront gegen jeden, der die Thematik in den letzten Wochen ernsthaft begleitet hat. Es stand nie zur Debatte, dass die HBL "zum Zeitpunkt der Lizenzentscheidung" und auf Basis der "vorliegenden Unterlagen" die Lizenz nicht hätte erteilen dürfen. Tatsächlich steht im Raum, dass

    • ... die vorliegenden Unterlagen nicht ausreichend auf Belastbarkeit geprüft wurden bzw. dass das aktuelle Lizenzierungsverfahren hier klare Schwächen aufweist.
    • ... zwischen Lizenz-Erteilung und Ende der Saison 2025/26 die HSG Nordhorn einen Geschäftsbericht veröffentlicht hat, der massive Zweifel an der Richtigkeit der vorgelegten Unterlagen im Lizenzierungsverfahren aufkommen lässt, es aber seitens der HBL keine nachträgliche Überprüfung gab.
    • ... zwischen Lizenz-Erteilung und Ende der Saison 2025/26 ein wichtiger Sponsor der HSG Nordhorn öffentlich verkündet hat, die HSG Nordhorn in der Saison 2026/27 entgegen der ursprünglichen Planungen nicht weiter zu unterstützen. Auch hier wäre eine Neubewertung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit seitens der HBL erforderlich gewesen.
    • ... die HSG Nordhorn monatelang das ihr bekannte Ausmaß der wirtschaftlichen Probleme gegenüber der HBL bewusst verschwiegen hat und erst publik gemacht hat als das Spieljahr 2026/27 begonnen hatte, um Tatsachen hinsichtlich der Ligazugehörigkeit zu schaffen.

    Auf keinen dieser Punkte ist die HBL bzw. die Lizenzierungskommission bislang öffentlich und konkret eingegangen!


    Schlussendlich sollte sich die HBL mal Gedanken machen. 3x Sommer, 3x Lizenzproblematiken...

    Lizenz-Verweigerungen, Lizenz-Entzüge und Insolvenzen schlagen hohe Wellen, schaden dem Ansehen der HBL und ihrem Selbstbild als professionelle Sportliga. "Lizenzproblematiken", die hinter verschlossenen Türen geklärt und mit geringen Schadensersatzzahlungen an geschädigte Vereine gelöst werden, sind in der öffentlichen Wahrnehmung hingegen schnell vergessen.

    Da ist meiner Meinung nach das Dynamik Pricing des VfL Gummersbach kritisch zu hinterfragen. Sofern es keine Subventionierung seitens des SC Magdeburg gibt, werden den Gästefans die Stehplatzkarten für 25€ verkauft. Für die heimischen Zuschauer werden zum Verkaufsstart aber 30€ für eine Stehplatzkarte aufgerufen. PK2 kostet im Ticketshop des VfL Gummersbach auch 38€ und nicht 34€.


    Solidaritätsrabatt? ;)

    Eine "Revolution" wäre nicht nur ein neues Logo, sondern den "HSV"-Bezug endgültig aus dem Namen zu streichen. (Ich bin aber unsicher, ob eine Namensänderung einen Monat nach Saisonstart noch möglich ist, da Spielpläne, Werbeposter u.ä. sicher schon gedruckt worden sind.

    Die reine Endplatzierung greift zu kurz. Ein Platz 4 mit 50 Punkten und beispielsweise nur zwei Punkten Rückstand auf die Füchse Berlin und/oder die SG Flensburg-Handewitt wäre eine zufriedenstellende Saison, weil zumindest der Rückstand zu den nationalen Spitzenplätzen aufgeholt worden wäre. Aber ein vierter Platz mit 8 Punkten Abstand zum Drittplatzierten wäre nicht genug Fortschritt gegenüber der vergangenen Saison, um zufrieden sein zu können.

    In der teuersten Kategorie kostet ein Ticket gegen diese Teams 85 Euro, gegen Melsungen und den BHC 79 Euro und gegen Balingen 76 Euro. Plätze in der ersten Reihe werden als sichtbehindert ausgewiesen, kosten aber genauso viel wie die Plätze eine Reihe dahinter.

    Dauerkartenbesitzer sind schon ab 11 besuchten Spielen im Plus gegenüber den Tageskarten. =O