Beiträge von Arcosh

    Die Lizenzierungsordnung beinhaltet im Rahmen der finanziellen Kriterien in §7 das Eigenkapital. Das Eigenkapital darf nicht negativ sein und im Falle eines negativen Eigenkapitals gibt es klare Vorgaben dieses Auszugleichen und bei Verstoß drohen Geldstrafen oder sogar Punktabzüge. Für die "HSM Handball Sport Management und Marketing GmbH" weist die Bilanz vom 30.06.2022 einen nicht vom Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 1.754.757,79 € aus. Wenn die Medienberichte stimmen, dann fehlten dem HSV Hamburg aktuell rund 2,9 Mio € und das würde bedeuten, dass der Fehlbetrag in den vergangenen zwei Jahren weiter angewachsen ist anstatt abgebaut zu werden und hätte vermeintlich in allen drei Spielzeiten seit dem Wiederaufstieg 2021 gegen die Lizenzierungsordnung verstoßen.


    Ob das exklusiv den HSV Hamburg betrifft oder auch weitere Vereine in den letzten Jahren gegen diese Vorgaben verstoßen haben, vermag ich nicht zu beantworten. Ebenso weiß ich nicht, ob der HSV Hamburg in den letzten beiden Jahren seitens der HBL sanktioniert wurde. In meinen Augen würde der angestrebten Professionalität der HBL mehr Transparenz guttun. Wieso werden Strafen gegen Vereine nicht transparent veröffentlicht? Die HBL ist auch selber in der Verantwortung dafür, dass sich der BHC gezwungen sah mit der Klage vor einem ordentlichen Gericht zu drohen.


    Wenn die Medienberichte halbwegs richtig sind, dann hat der HSV Hamburg seine Cinderella-Story des "neuen" HSV, der sich im Mittelfeld der 1. Bundesliga etabliert hat, auf massiven Schulden aufgebaut. Eine einmalige Zahlung von 4,1 Mio. € eines gönnerhaften Spenders löst die akute Finanznot, aber nicht das strukturelle Problem, dass beim HSV Hamburg die Einnahmen die Ausgaben nicht decken. Wenn sie die Lizenz doch noch erhalten sollten, dann muss sich grundsätzlich etwas ändern.

    zum Thema Planungssicherheit, hat jemand Zugriff auf diesen Artikel?


    https://www.abendblatt.de/spor…uf-dem-Transfermarkt.html

    Das Hamburger Abendblatt hat mit Bob Hanning bzgl. der Situation von Moritz Sauter gesprochen

    Zitat

    „Für Moritz ist die aktuelle Situation kein großes Problem, weil es viele Vereine gibt, die ihn gerne verpflichten würden. Er hat sich aber bewusst für den HSVH, Trainer Torsten Jansen und dessen Konzept entschieden“, sagt Hanning. „Moritz würde immer weich fallen. Ich habe deshalb mit ihm persönlich besprochen, dass wir die Entscheidung des Schiedsgerichts abwarten werden.“

    Zitat

    „Ich halte es durchaus für möglich, dass sich Vereine Spieler sichern wollen, indem sie Verträge mit aufschiebender Bedingung schließen. Das darf man auch keinem Spieler übelnehmen. Für Moritz Sauter kommt das aber nicht infrage“, sagt Bob Hanning.


    ... und in diesem Zusammenhang hat sich Bob Hanning auch allgemein zur Situation in Hamburg geäußert:

    Zitat

    „Ich bin sehr zuversichtlich, dass der HSVH das Schiedsgericht von seinen Argumenten überzeugen kann. Aus meiner Sicht gibt es dafür genug Ansatzpunkte. Gleichzeitig habe ich volles Verständnis für das HBL-Präsidium, das die Regeln der eigenen Lizenzierungskommission nicht aufheben konnte“, sagt der Geschäftsführer der Füchse Berlin im Gespräch mit dem Abendblatt.

    Das letzte Mal, als Aalborg in Köln zu Gast war, haben sie im Halbfinale die wenigen anwesenden Zuschauer restlos begeistert. Da werde ich samstags wohl wieder mein Dänemark-Trikot aus dem Schrank holen.


    Kiel gegen Barcelona ist ein Champions-League-Klassiker und ich sehe die Chancen komplett ausgeglichen. Da wird die Tagesform entscheiden.

    Beim Hamburger Abendblatt wird es konkreter:

    Zitat

    [...] Die Hauptargumentationslinie des HSVH dreht sich nach Abendblatt-Informationen um die 4,1 Millionen Euro. Während der HSVH bereits beim ersten Lizenzantrag angegeben hatte, eine Summe dieser Größenordnung im Laufe der kommenden Saison mithilfe von Sponsoren und Investoren einzusammeln, reichte der Lizenzierungskommission dieses Verpflichtungsgeschäft nicht aus.

    Stattdessen verlangte die HBL, dass die von ihr errechneten 4,1 Millionen Euro bereits jetzt zur Verfügung stehen, also auf dem Konto der HSVH-Spielbetriebsgesellschaft eingehen sollten. Der Grund dafür waren Verbindlichkeiten in siebenstelliger Höhe, die teilweise aktuell, teilweise erst im Laufe der kommenden Saison gedeckt werden mussten. Konkret verlangte die HBL deshalb den Nachweis einer aktuellen Bankgutschrift.


    An dieser Stelle wird es pikant. Der Verein hatte einen entsprechenden Überweisungsauftrag, der mit einem schriftlichen Annahmevermerk der ausführenden Bank bestätigt wurde, bereits am vergangenen Donnerstag bei der HBL vorgelegt. Dieser Überweisungsauftrag reichte der HBL im Nachhinein aber nicht. „Wichtig ist, dass der Überweisungsauftrag auch gedeckt ist und die Bank das bestätigt. Eine reine Bestätigung des Überweisungsauftrags reicht aus meiner Sicht nicht aus, es muss auch eine Garantie der Werthaltigkeit dieses Auftrags geben“, sagt Rechtsanwalt Kletke dem Abendblatt.

    Weil der HSVH aus HBL-Sicht diese Werthaltigkeit nicht mitlieferte, sah die Lizenzierungskommission ihre Bedingung, die 4,1 Millionen Euro fristgerecht aufzutreiben, als nicht erfüllt an. Erst eine Stunde nach Fristende konnte der HSVH bekanntermaßen nachweisen, dass das Geld auch tatsächlich auf dem Konto eingegangen ist. Dies ist zumindest aus Vereinssicht der endgültige Beweis, dass der eingereichte Überweisungsauftrag substanziell genug war. Die Auffassung der HBL sei hingegen beweisrechtlich nicht tragbar, heißt es aus dem Verein.


    „Wir sind auch nach eingehender juristischer Prüfung der Überzeugung, dass der Verein die Lizenz für die kommende Saison erhalten müsste und werden deshalb fristgerecht Schiedsklage beim Schiedsgericht einreichen, um dort eine Entscheidung zu unseren Gunsten zu erreichen“, sagte Aufsichtsrat van de Velde. [...]

    Auch wenn es meinetwegen zu 95 % die Richtigen trifft, heißt das für mich aber noch lange nicht, dass mir die 5 % Schwund am Arsch vorbeigehen oder ich die gerne für die große Sache opfere.

    Vollkommen richtig! Die 5% sollten jede Chance bekommen ihre Unschuld zu beweisen und deshalb muss auch jeder angehört werden. Schließlich geht es im Zentrum um Menschen, ihre Karrieren und persönliche Folgen.


    Ich persönlich finde es nur schwierig Profi-Handballern (oder anderen vermeintlichen Idolen) den Vertrauensvorschuss zu geben, dass ich a priori davon ausgehe, sie seien Teil der 5%. Letztendlich sind es Fremde, deren sportlichen Leistungen ich regelmäßig bejubele und mit denen ich evtl. sogar schon einmal ein Bier gemeinsam getrunken habe. Mehr aber auch nicht.

    Du verwechselst Wissenschaft und mediale Aufmerksamkeit oder Quasireligion. Nur weil irgendeine Mehrheit eine bestimmte These verfolgt/an sie glaubt, heißt das nicht, dass sie richtig ist. Bis zur Falsifizierung ist jede These erst mal gleichwertig und gleichberechtigt anzusehen, egal wie viele diese oder jene favorisieren. Das zieht sich im übrigen auch schon immer durch - frag mal Galileo. Der war auch nicht mehrheitsfähig. Glauben darfst Du natürlich was Du willst, nur ist das eben keine Wissenschaft.

    Thesen können frei formuliert werden und sollten grundsätzlich bis zur Falsifizierung als mögliche Erklärung in Betracht gezogene werden. Gleichwertig sind alle Thesen deshalb aber noch lange nicht (siehe Ockhams Rasiermesser). Wenn eine These lautet "Die Ede dreht sich aufgrund einer Wechselwirkungskraft um die Sonne" und die andere These lautet "Die Erde ist mit einem gigantischen, unsichtbaren Seil an ein mächtiges Titanen-Pferd gekettet, dass angetrieben von einer peitsche aus Feenstaub um die Sonne galoppiert" dann sind zunächst beides mögliche Erklärungen, aber sie sind wissenschaftlich nicht gleichwertig.


    Kern der Wissenschaft ist es diese Thesen entsprechend zu verifizieren oder zu falsifizieren und spätestens, wenn empirische Daten und schlüssige Theorien eine These untermauern, ist es bedenklich zu fordern, dass andere Thesen weiterhin als gleichwertig anzusehen sein sollen.



    Bernd-das-Brot

    Deine wortreiche, aber inhaltsarme "Expertise" zu diesem Thema habe ich bereits beim letzten Mal in privaten Nachrichten mit Dir austauschen können, so dass ich hier nicht noch einmal darauf eingehen werde.

    Auf jeden Fall dann mal ein neues Gesicht in der Champions League im kommenden Jahr.

    Dänemark hat zunächst nur einen Champions-League-Platz für den Meister. Der Vizemeister müsste auf ein Upgrade hoffen. Aalborg würde das als Final4 Teilnehmer sicherlich bekommen, bei Ribe-Esbjerg HH oder Fredericia HK könnte das aber eng werden.

    Ich habe geschrieben was ich unterirdisch finde und das ist Deine Feststellung, dass er höchstwahrscheinlich gedopt hat. Das kannst du schlichtweg nicht wissen. Daran ändert auch das "höchstwahrscheinlich" nichts.

    Genauso gut oder eben nicht gut kann man das Gegenteil behaupten.

    Seit dem Phantom von Heilbronn ist auch das abstruseste Szenario nicht unwahrscheinlicher als der einfache Schluss "Zeug im Körper=Doping."

    Bloß weil zwei (oder mehr) Szenarien denkbar sind, sind sie noch lange nicht gleich wahrscheinlich oder müssen als gleichwertig betrachtet werden. Wäre es so einfach sich mit einer doping-relevanten Substanz zu kontaminieren, dann müssten wir viel mehr positive Dopingproben haben angesichts der Vielzahl an Trainings- und Wettkampfkontrollen. Offenbar passiert das aber so gut wie nie. Ich empfehle in diesem Zusammenhang sich mit

    Ockhams Rasiermesser auseinanderzusetzen.


    Kurzer Off-topic-Vergleich: Das ist derselbe Bias wie bei Diskussionen über den menschgemachten Klimawandel. Nur weil es auch Meinungen gibt, die den menschgemachten Klimawandel bestreiten, sind die beiden Positionen wissenschaftlich betrachtet nicht gleichwertig und müssten in Diskussionen gleichwertig oder als gleichwahrscheinlich berücksichtigt werden.

    Und auf der Basis, einer erinnerlichen Darstellung des Beschuldigten, einer plausiblen Geschichte, die erzählt wird, würdest Du als Richter ihn freisprechen? Ich würde das als Richter nicht. Ich würde mir das beweisen und nicht erzählen lassen. Portner kann seine Unschuld nicht beweisen. Das geht nicht, selbst wenn es so war. Nicht als Beweis im Sinne eines Sachverhalts oder Fakts im Verfahren.

    Ein gerichtsfester Beweis ist kaum zu erbringen (es sei denn er findet in seinem Badezimmerschrank noch die mit Methamphetamin kontaminierte Zahncreme), aber schlüssige, glaubhafte Darstellungen wie die Substanz unverschuldet in seinen Körper gekommen sein könnte, haben merkliche Auswirkungen auf das Strafmaß. So sind beispielsweise Martin Galia oder Geoffroy Krantz mit milden sechsmonatigen Sperren aus ihren Dopingverfahren gekommen.

    Kolportiert wurden 60 Mio. € Lizenzentgelt für sechs Jahre HBL, d.h. 10 Mio € pro Saison. Wenn DYN nun ca. 1 Mio. für die Nachwuchsprojekte spendet (10% der Netto-Abo-Erlöse), dann würden die Abo-Erlöse ca. 10 Mio. € betragen und nicht einmal die Lizenzkosten für die HBL decken. Lizenzentgelte für weitere Sportarten, Sublizenzierungen sowie Produktionskosten müssten dann aus anderen Einnahmen bezahlt werden. Das klingt für mich aktuell leider nicht wirtschaftlich rentabel.

    [...] Einigkeit besteht ja wohl darin, dass die Menge die unmittelbar nach dem Spiel gefunden wurde, nicht zur Leistungssteigerung in den 2 Stunden davor geführt haben kann. [...]

    Ein klares "Nein" von mir.


    Kann hier jemand eine der folgenden Fragen wissenschaftlich fundiert beantworten?

    • Was wäre die "richtige" Dosis (mg) kurz vor Spielbeginn, um eine optimale Wirkung zu entfalten?
    • Welche Konzentration im Urin (ng/ml) hätte diese Dosis ca. 2-3 Stunden später zur Folge?

    Wer diese Fragen nicht beantworten kann, kann doch nicht guten Gewissens die zitierte Aussage treffen.

    Das kann er nicht und das könntest du nicht, ich nicht und auch nicht Elias, wenn er erst nach ner Pinkelprobe erwährt, dass dat Zeug, was er abgegeben hat, nicht rein war.

    Wieso sollte es Nikola Portner nicht möglich sein, im Falle einer unbewussten Einnahme eine plausible Ursache zu liefern?


    Der Zeitraum ist aufgrund der Nachweisbarkeitsdauer von Methamphetamin im Urin auf wenige Tage eingegrenzt. Da die Substanz vom Körper sukzessive abgebaut und ausgeschieden wird, müsste bei einer länger zurückliegenden Aufnahme der Substanz die Stoffmenge größer gewesen sein als bei einer Aufnahme kurz vor dem Dopingtest. Die Wirkung von Methamphetamin führt bei typischer Dosis zu deutlich spürbaren Wahrnehmungsveränderungen, beschleunigter Pulsfrequenz, Herzschlag und Atmung sowie Glücksgefühlen. An einen solchen Zustand würde sich ein Profisportler, der die Signale seines Körpers in- und auswendig kennt, definitiv erinnern und hätte so den konkreten Zeitpunkt. Falls er sich an kein entsprechendes Ereignis erinnern kann, dann müsste die aufgenommene Dosis entsprechend sehr gering gewesen sein, sodass sich die Aufnahme auf den Tag der Probenentnahme am 10. März eingrenzen ließe.


    Dann gilt es den definierten Zeitraum detailliert zu skizzieren, mögliche Ursachen zu benennen und mit Experten zu analysieren. Methamphetamin liegt schließlich nicht einfach beim Bäcker auf dem Tresen herum und ein Profisportler trinkt im Tagesverlauf auch nicht aus zig verschiedenen fremden Flaschen oder nascht bei der halben Verwandtschaft vom Teller.

    Ein weiterer Aspekt bzgl. der Annahme, dass das Methamphetamin ohne eigenes Verschulden in den Körper von Nikola Portner gelangt ist, ist die Frage nach den möglichen Quellen. Während im Falle von Martin Galia (Octopamin) oder Geoffroy Krantz (Nandrolon) die gefunden Substanzen durchaus als Verunreinigungen in Nahrungsergänzungsmitteln oder auch regulären Lebensmittel auftreten und entsprechende Fälle bekannt sind, ist Methamphetamin (zumindest mir) kein Fall bekannt, in dem Methamphetamin vom Menschen über Umweltfaktoren in entsprechender Dosis aufgenommen wurde. Das heißt von der Annahme einer "unbewussten Einnahme" ist es nur ein sehr kurzer Weg zur Behauptung einer "bewussten Verabreichung durch Dritte".

    Bei einer Dopingprobe wäre dann der Wert aber trotzdem viel höher als bei Portner.

    Wie hoch wäre denn der Wert bei Einnahme einer unbekannten (oder "typischen") Menge kurz vor Spielbeginn?


    Was 78 ng/ml Methamphetamin nach Spielende im Urin tatsächlich für die ursprünglich eingenommene Dosis bedeuten, kann doch hier niemand beurteilen. (25 ng/ml sind ausreichend, um bei einer Verkehrskontrolle die Fahrerlaubnis zu verlieren.) Seitens des Anwaltes Prof. Dr. Rainer Tarek Cherkeh gibt es blumige Formulierungen zu "typischen Einnahmen" und "weitergehenden Untersuchungen", aber ohne Veröffentlichung konkreter Zahlen oder Untersuchungsergebnissen sind das erstmal nur leere Worthülsen, die nicht überprüft werden können und deren Quelle ein Anwalt ist, der primär Nikola Portners Interessen vertritt.

    ALF:

    Das ist von Dir doch auch nur eine Aneinanderreihung von Mutmaßungen, die Dir plausibel erscheinen.


    Methamphetamin ist ein vergleichsweise einfach zu beschaffendes Dopingmittel - ohne das es zu vieler Mittelsmänner Bedarf und es ist innerhalb weniger Stunden im Körper abgebaut. Das Topspiel der Saison gegen die Füchse Berlin stand an und in diesem Spiel würde sich wahrscheinlich die Deutsche Meisterschaft entscheiden. Nikola Portners Leistungen in den Wochen zuvor waren okay, aber er war nicht in Höchstform. Er weiß wie wichtig die Torhüterleistung im Handball in den Topspielen sein kann und die Chance bei 2 aus 16 Spielern nach der Partie in Berlin ausgelost zu werden ist gering. Einmal alles riskieren, zum Helden werden, was soll schon passieren ...


    Das ist ebenso eine valide Variante der Geschichte, wie Deine Ausführungen. Beides sind reine Mutmaßungen abseits von belegbaren Fakten. Deshalb werden Journalisten weder deine noch meine Schilderung der Ereignisse aufgreifen, sondern sich an die belegbaren Fakten halten.

    Genau das ist in meinen Augen ein Statement, welches punktgenau auf die von Obotrit monierte Art der Berichterstattung passt. Halbwahrheiten werden mit aus dem Zusammenhang gerissenen Fakten gemischt und schon ist die Vorverurteilung fertig.

    Dann werde doch bitte konkreter! Welche Halbwahrheit? Was ist aus dem Zusammenhang gerissen?

    Nun weiß man natürlich nicht, was er denn alles der schreibenden Zunft mitgeteilt hatte und was davon dann irgendwo veröffentlich wird. Aber der Bericht ist schon geeignet, ne Meinungsbildung in die Richtung zu fördern, dass man Portner unterstellt, er habe das Zeug genommen, um seine Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen, um damit ne bessere Fangquote erzielen zu können. Und sowas finde ich äußerst übelst, ich meine, Berichte so zu schreiben, dass bei oberflächlichem Lesen ein solches Vorurteil gefördert wird.

    Das ist aber in Anbetracht der bekannten und belastbaren Fakten (positiver Dopingbefund in A- und B-Probe auf eine verbotene Substanz die ideal zum Anforderungsprofil eines Handball-Torhüters passt) die wahrscheinliche Erklärung. Andere Erklärungen sind zum aktuellen Zeitpunkt reine Spekulation bzw. Wunschdenken, denn bislang ist keine andere, belastbare und überprüfbare Erklärung z.B. für eine unverschuldete Einnahme präsentiert worden.

    Ich möchte nichts anderes, als einfach die App anzuklicken und das Spiel sehen.

    Ich möchte ohne Handy, ohne Tablet etc auskommen, einfach TV und fertig.

    Das ist doch völlig in Ordnung,


    Zitat

    Siehst du es als verwerflich an, wenn man zahlender Kunde ist, diese Sache nicht richtig funktioniert und sich nach einem Jahr mal dazu äußert?

    Grundsätzlich ist das nachvollziehbar, aber der in meinen Augen richtige Adressat wäre direkt der Kundenservice von DYN und nicht verärgerte Zweizeiler im Forum in der Hoffnung, dass ein DYN-Mitarbeiter diese zufällig liest. Hast Du Dich mit Deiner konkreten Beschwerde direkt an DYN gewandt? Hast Du eine Antwort erhalten?


    Zitat

    DYN hatte ewig Zeit, siehst du das etwa auch anders?

    Das ist für mich kein Argument, weil die aktuell von Usern gemeldeten Beschwerden andere sind als zu Beginn der Übertragungen vor knapp einem Jahr. Neue Fehler in den Apps sind nicht schön und im Zweifelsfall ein Hinweis auf unzureichende Tests vor Release.


    Zitat

    Bei Sky kam das nie vor, darfst du natürlich auch gerne wieder anders sehen.

    Und bitte jetzt nicht die Ausrede, DYN ist so günstig, Angebotsvielfalt unglaublich etc etc ...

    "Nie" ist ein großes Wort. Ich habe Sky nur ein Jahr lang genutzt (für Handball) und beispielsweise DAZN nie, so dass ich selber wenig zur Zuverlässigkeit dieser Anbieter sagen kann. Aber eine kurze Google-Recherche zeigt, dass auch diese Anbieter technische Störungen ([1], [2]) hatten - was wahrlich nicht überraschend ist.


    Der Preis ist da in meinen Augen keine zulässige Ausrede, da es die Aufgabe des Anbieters, hier DYN, ist die Preis so festzulegen, dass ein wirtschaftlich wie technisch tragfähiges Produkt angeboten werden kann, dass vom Markt akzeptiert wird.

    Wie streamst du denn?

    Am PC über den Browser und am TV über die DYN-App auf dem FireTV-Stick, gelegentlich auch am Smartphone über die DYN-App (z.B. wenn ich selber in der Halle bin und mir strittige Szenen oder Videobeweise kurz ansehen möchte).

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