Beiträge von Arcosh

    Weswegen mich auch immer wundert das nicht viel mehr Fußballmannschaften sich solche Handballteams unterhalten. Selbst für mittelmäßig wohlhabende Clubs ist ein Etat einer Handballspitzenmannschaft eher zu vernachlässigen.

    Bei Barcelona gehört es zur Vereinsphilosophie, dass man nicht nur ein Fußballverein ist, sondern ein breites Sportangebot sowohl im Profi- als auch im Amateursport hat und dieses auch aktiv pflegt.

    Selbst wenn eine Profi-Handball-Abteilung mit einem Etat von 5-10 Millionen pro Jahr für einen Fußballverein ein vergleichsweise kleiner Posten im Etat wäre, so wäre es eben vermeintlich doch ein Zuschussgeschäft im niedrigen siebenstelligen Bereich und dem sollte dann ein entsprechender Nutzen für den Verein gegenüberstehen, um das zu rechtfertigen.

    Sa, 08.02.2025, 19:00 Uhr: MT Melsungen - Frisch! Auf Göppingen
    Sa, 08.02.2025, 20:30 Uhr: THW Kiel - SC Magdeburg
    Sa, 08.02.2025, 20:30 Uhr: VfL Gummersbach - TVB 1898 Stuttgart

    So, 09.02.2025, 15:00 Uhr: HSV Hamburg - Rhein-Neckar Löwen
    So, 09.02.2025, 16:30 Uhr: TSV Hannover-Burgdorf - SC DHfK Leipzig
    So, 09.02.2025, 16:30 Uhr: HC Erlangen - SG Flensburg-Handewitt
    So, 09.02.2025, 16:30 Uhr: SG BBM Bietigheim - HSG Wetzlar
    So, 09.02.2025, 18:00 Uhr: Füchse Berlin - 1. VfL Potsdam
    Mo, 10.02.2025, 19:00 Uhr: ThSV Eisenach - TBV Lemgo

    Der erste Spieltag nach einer WM-Pause hat grundsätzlich Potential für Überraschungen, aber beim Großteil der Spiele ist die Ausgangslage zu eindeutig. Bietigheim wird auf wichtige Punkte im Abstiegskampf hoffen. Gespannt bin ich wie Eisenach nach den bekannt gewordenen Abgängen zum Sommer auftreten wird.

    Für Kiel und Magdeburg geht es im direkten Duell um wichtige Punkte für Platz 2 und die damit verbundene Champions-League-Teilnahme bzw. darum den Anschluss an die MT Melsungen zu wahren.

    Melsungen - Göppingen und Hannover - Leipzig sind unmittelbar die Rückspiele des letzten Spieltages vor der WM-Pause.

    Dänemark

    Guck dir mal an wie Frankreich die Turniere bestritten hat. Da war viel knappes dabei. Das hat Dänemark fast nie bzw. anscheinend nur bei EMs. Das lag halt auch daran das Frankreich stärkere Konkurrenz hatte. 2011 hätte ich Dänemark zum Beispiel sogar vor Frankreich eingeordnet, aber die einen konnten Finale, die anderen nicht.

    Auch Dänemark hatte viele knappe Spiele. Allen voran natürlich das WM-Viertelfinale 2021 gegen Ägypten, dass sie erst im Siebenmeterwerfen gewinnen konnten. Sonst wäre die WM-Siegesserie schon früh unterbrochen worden. Bei den olympischen Spielen 2024 gewannen sie sowohl das Viertelfinale gegen Schweden als auch das Halbfinale gegen Dänemark nur mit einem Tor Vorsprung. Wirklich dominant waren "nur" die Weltmeisterschaften 2023 und 2025.

    Man könnte daraus ableiten, dass ihnen die höhere Leistungsdichte bei Europameisterschaften und Olympischen Spielen durchaus Probleme bereitet, während sie eher in ihren Spielfluss kommen, wenn bei einer WM nur ein Bruchteil der Spiele gegen Gegner auf Augenhöhe ist.

    Geht es nur mir so, dass sich das wie 'ich hab irgendwas gehört'-Beitrag liest?

    320 K der eine, 40 K der andere und ein dritter verdient auch. Mehr als der eine, weniger als der andere oder wie?

    Und jetzt sagt man ui, ui, ui und stellt das nicht in Frage?

    Zumal gegebenenfalls notwendige Einsparungen nicht bedeuten, dass auf einen Schlag alle Spieler ablösefrei abgegeben werden müssen.

    Für Eurosport waren die Einschaltquoten beim Finale ein Erfolg und der Vergleich zum Vorprogramm zeigt, dass die Zuschauer gezielt für das WM-Finale eingeschaltet haben.

    Zitat

    [...] Nachdem die deutschen Handballer bei der Weltmeisterschaft im Viertelfinale ausgeschieden sind, war das Finale am Sonntag bei Eurosport 1 zu sehen. Für den Sender erwies sich die Live-Übertragung auch ohne deutsche Beteiligung als voller Erfolg: Durchschnittlich 1,01 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen den Sieg des dänischen Teams gegen Kroatien, sodass der Marktanteil schon beim Gesamtpublikum sehr gute 4,8 Prozent betrug. Noch besser lief es bei den 14- bis 49-Jährigen, wo 320.000 Fans für herausragende 8,0 Prozent sorgten. Zum Vergleich: Der Senderschnitt liegt bei weit weniger als einem Prozent. Das Skispringen hatten indes im Vorfeld bei Eurosport 1 im Schnitt 130.000 Personen gesehen [...]

    Quelle: DWDL.de

    Gratulation an Dänemark zum hochverdienten Sieg und zum vierten Weltmeistertitel in Folge. Sie spielen einen schön anzusehenden und technisch fast fehlerfreien modernen Handball. Die Dominanz bei diesem Turnier wirkte fast schon erdrückend, aber die Olympischen Spiele und vor allem die Europameisterschaften haben gezeigt, dass an einem guten Tag einige Mannschaften im Stande sind Dänemark zu besiegen.

    Schwiizer:

    Ja, Juri Knorr ist individuell der beste deutsche Rückraum Mitte.

    Aber ähnlich wie bei den Rhein-Neckar Löwen sehe ich ihn auch in der Nationalmannschaft derzeit nicht als der Spielertyp, um eine junge Mannschaft anzuführen. Dazu strahlt er in seinen Aktionen zu viel Chaos und Hektik aus und schwankt zu sehr zwischen Genie und Wahnsinn. Die individuell besten Spieler ergeben nicht zwingend das erfolgreichste Team.

    Ich bin sehr gespannt, wie er sich in Aalborg neben Sandor Sagosen entwickeln wird, denn er hat das Potential zum internationalen Topspieler, aber steht mit knapp 25 Jahren aktuell am Scheideweg zum ewigen Talent.