Beiträge von Arcosh

    So, 22.12.2024, 15:00 Uhr: HSV Hamburg - SG Flensburg-Handewitt

    So, 22.12.2024, 16:30 Uhr: Füchse Berlin - Frisch Auf! Göppingen

    So, 22.12.2024, 16:30 Uhr: HC Erlangen - TBV Lemgo

    So, 22.12.2024, 16:30 Uhr: THW Kiel - SG BBM Bietigheim

    So, 22.12.2024, 18:00 Uhr: HSG Wetzlar - VfL Gummersbach

    So, 22.12.2024, 18:00 Uhr: SC Magdeburg - ThSV Eisenach

    Mo, 23.12.2024, 19:00 Uhr: MT Melsungen - TSV Hannover-Burgdorf

    Mo, 23.12.2024, 19:00 Uhr: 1. VfL Potsdam - SC DHfK Leipzig

    Mo, 23.12.2024, 19:30 Uhr: TVB 1898 Stuttgart - Rhein-Neckar Löwen

    Am vorweihnachtlichen Spieltag treffen die beiden Überraschungsmannschaften der Hinrunde aufeinander und von Flensburg bis Magdeburg hoffen die Fans auf einen Auswärtssieg, um selber in Schlagdistanz zur Tabellenspitze zu bleiben.

    Die weiteren Partien des Spieltages sind eher magere Kost für die Handballzuschauer, wobei ich am ehesten Erlangen einen unerwarteten Erfolg zutrauen würde.

    Vllt sollte man auch überdenken, wieso die Regel erst bei 2 Fällen greift.

    • Weil im Mannschaftssport der Einfluss eines einzelnen Spielers auf den Spielausgang nicht eindeutig zu bewerten ist.
    • Weil der Verein und die Mitspieler für das ihnen unbekannte, individuelle Fehlverhalten eines Spielers betraft würden.
    • Weil die lange Zeit zwischen Entnahme der Dopingprobe und Bekanntwerden des Resultates dazu führen würden, dass die Wertung aller seitdem ausgetragenen Spiele in Zweifel gezogen werden müsste. Im Falle von Nils Kretschmer waren es für den TV Großwallstadt 11 Spiele ab der Entnahme der positiven Dopingprobe bis zum Bekanntwerden des Befundes.
    • Durch die Regelung "mindestens zwei gedopte Spieler*innen" lässt sich systematisches Doping eines Vereins theoretisch sanktionieren. (Bei nur zwei Tests pro Mannschaft und Spiel ist das natürlich hinreichend unwahrscheinlich.)

    Natürlich kann und sollte jeder Verein seine Möglichkeiten prüfen. Aber insbesondere wenn die Faktenlage so eindeutig und durch vorherige Fälle bekannt ist, würde ich das nicht in der (Lokal-)Presse breittreten. Da kann schnell ein Beigeschmack des unsportlichen Ligarivalen hängenbleiben.

    Zitat

    §50 Sonderfälle des Spielverlustes – Spielverlustwertung

    (1) Für eine Mannschaft ist ein Spiel in folgenden Fällen mit 0:2 Punkten und 0:0 Toren als verloren zu werten:

    [...]

    g) bei Mitwirkung von mindestens zwei gedopten Spieler*innen

    [...]

    Nach schwachem Start hat der VfL Gummersbach in die Spur gefunden. Leider haben die Schiedsrichter u.a. mit der Fehlentscheidung bei der Zeistrafe gegen Lukas Blohme oder dem deutlich abgestandenen Einwurf-Kempa von Timo Kastening den Lauf der Blau-Weißen unterbrochen.

    Der Schlüssel in der zweiten Halbzeit wird die Abwehrleistung sein. Spielen sie defensiv so weiter wie in den letzten zehn Minuten vor der Halbzeitpause, dann kann es heute Punkt(e) geben.

    DYN heute im Stile eines MT-Fanradios.

    Virale Videos sind in der Handball-Blase eher selten, aber dieses hat das Zeug dazu. Glückwunsch an die MT zu dieser gelungenen Marketing-Aktion - egal wer morgen unter der Kapuze zum Vorschein kommen wird.

    Im Grunde genommen hat Nicolej Krickau von Anfang an die an ihn gestellten Erwartungen nicht erfüllt. Die SG Flensburg-Handewitt hatte so große Hoffnungen in Nicolej Krickau gesetzt, dass sie bereit waren eine Ablöse zu bezahlen und ihm einen langjährigen Vertrag bis 2026 zu geben. Im Gegenzug sollten die deutsche Meisterschaft oder zumindest die Champions-League-Teilnahme erreicht werden. Es ist einer der besten Kader in der Historie der SG Flensburg-Handewitt, aber im ersten Jahr war Nicolej Krickaus HBL-Bilanz (50:18-Punkte, Platz 3, 6 Punkte Rückstand auf einen CL-Platz) nicht wesentlich besser als Mike Machullas Abschneiden vor dessen Entlassung. Im Sommer hatte Nicolej Krickau seine zweite Chance, die Mannschaft auf eine erfolgreiche HBL-Saison vorzubereiten, aber wieder zeichnet sich ab, dass es nicht für den Angriff nach ganz oben reichen wird und ehrlich gesagt zeichnet sich auch spielerisch keine positive Weiterentwicklung ab. Insofern ist es konsequent von der SG Flensburg-Handewitt einen Schlussstrich zu ziehen - auch wenn der konkrete Zeitpunkt wirklich überraschend kam.

    Hat hier nicht jemand die äusserst geringe Wahrscheinlichkeit ausgerechnet und dargestellt in der zweiten Liga beim dopen erwischt zu werden?! Oder war das ein anderer Thread?

    Auf jeden Fall ist/ war das Ergebnis, dass man es als Pech bezeichnen muss.

    Man kann die positive Doping-Probe, aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit als Zweitliga-Handballer auf Doping getestet zu werden, als "Pech" bezeichnen. Falls sich jedoch der positive Befund in der B-Probe bestätigen sollte, dann würde ich weniger von "Pech" als vielmehr von "Kalkül" seitens Nils Kretschmer sprechen.

    Zum Nachdenken:

    Wegen eines vermeintlichen Tores der Füchse Berlin wurde von Offiziellen laut darüber gesprochen, ob jetzt endlich die Torlinientechnik eingeführt werden müsse. Diese soll einen sechs- bis siebenstelligen Betrag kosten, um effektiv vermutlich zwei bis drei wirklich strittige Torszenen in 612 Spielen eindeutig klären zu können.

    Andererseits gab es im Jahr 2024 zwei positive Dopingbefunde (bei ca. 400-500 Probenentnahmen), aber es findet keine Diskussion darüber statt, dass die Anzahl der Kontrollen erhöht werden müsste, damit alle Beteiligten sich sicher sein können, dass der Wettbewerb sauber stattfindet und Spieler die gegen die Anti-Doping-Spielervereinbarung verstoßen auch ohne "Pech" entdeckt werden.

    Zum jetzigen Zeitpunkt tippe ich auf die Füchse Berlin. (Obwohl ich dazu vielleicht noch das Spiel am Montag in Flensburg abwarten sollte.) Bleibt Gidsel gesund, dann können sie den Titel holen.

    Hannover hat den großen Vorteil, dass sie keinen Europapokal spielen und im DHB-Pokal raus sind. Das bedeutet, sie haben nur noch die 20 HBL-Spiele diese Saison, auf die sie sich vollkommen konzentrieren können. Zudem haben sie jetzt die Mannschaft, um oben anzugreifen und wer weiß, wie lange sie diese zusammenhalten können. Ein weiterer Aspekt ist der Spielplan. Hannover kehrt mit einem sehr einfachen Programm aus der WM-Pause zurück. Die Spiele in der Rückrunde gegen Melsungen, Magdeburg, Flensburg und Kiel stehen erst am 29., 30., 32. und 33. Spieltag an. Vielleicht gehen sie mit dem Momentum eines Tabellenführers in diese Spiele und der ein oder andere Konkurrent hat seine Ziele dann bereits abgeschrieben. Daher ist Hannover mein Geheimtipp.

    Die MT Melsungen hat meiner Meinung nach bislang auswärts nicht überzeugt. Niederlagen in Mannheim und Eisenach, glücklicher Ein-Tor-Sieg in Leipzig und mühsamer Sieg mit zwei Toren in Wetzlar. Da wirkt der Coup in Kiel eher wie die Ausnahme als die Regel und in der Rückrunde warten auswärts die großen Namen.

    Magdeburg, Kiel und vor allem Flensburg sind zu unbeständig in ihren Leistungen.