Die Pressemitteilung des BHC bzgl. einer möglichen Klage gegen den Ausgang des Lizenzierungsverfahrens war ehrlich gesagt ein genialer Schachzug. Die Chancen auf einen tatsächlichen juristischen Erfolg waren vollkommen egal, denn sie hatten einen Tag vor der endgültigen Entscheidung die HBL unter Druck gesetzt, sodass Augenzudrücken oder großzügige Interpretationen von Zahlen seitens der Lizenzierungskommission ausgeschlossen wurden. Vielleicht die beste Entscheidung des BHC in der gesamten Saison 2023/24 
Dass die Hamburger in Pressemitteilungen immer nur von Formalitäten sprachen, nur um dann am letzten Tag der Frist (zu spät) einen 4,1-Mio.-Investor aus dem Hut zu zaubern, macht mich sprachslos. Auch die zahlen im Artikel (danke rowi ) erzeugen mehr Fragezeichen als, dass sie Antworten liefern würden. Die 4,1 Mio. € eines Investors bewirken, dass der HSVH "schuldenfrei" ist und "über rund 1,2 Millionen Euro liquide Mittel" verfügt. Das heißt doch im Umkehrschluss, dass vorher 2,9 Mio. € Verbindlichkeiten in der laufenden Saison bestanden. Da ist die Verärgerung der sportlichen Konkurrenten mehr als nachvollziehbar.
Ehrlich gesagt hatte der Neubeginn in Hamburg in den letzten Jahren auf mich einen soliden, durchdachten und erfolgreichen Eindruck gemacht. Im Moment überwiegen die Fragezeichen, aber ich bin mir sicher die Hamburger Lokalpresse wird uns in den nächsten Tagen tiefere Einblicke ermöglichen.