Vogel wilde Schlussphase, in der der BHC fast eine Vier-Tore-Führung aus der Hand gibt und die Göppinger an den Schiedsrichtern (teilweise nachvollziehbar) verzweifeln.
Beiträge von Arcosh
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Ich war nach 5 Minuten schon in der Regelanalyse.
Was war denn mit dem weggepfiffenen Freiwurf (oder nach Ausführung) von Wetzlar auf der rechten Seite?
Hatte das Gefühl, die Torschiedsrichterin war selbst überrascht über den Pfiff.
War aber regeltechnisch alles richtig. Der Kreisläufer führt den Freiwurf regelgerecht zum Rechtsaußen aus (Abstand der Abwehrspieler stimmt auch) und der Wetzlarer Rechtsaußen scheint irgendwie verwirrt zu sein und spielt den Ball direkt wieder zurück zum Kreisläufer, der noch an der Position der Freiwurfausführung steht. Das verwirrt wiederum den Kreisläufer, der nicht realisiert, dass das Spiel läuft. Die Feldschiedsrichterin pfeift dann wahlweise und korrekt Schrittfehler oder 3-Sekunden gegen den Wetzlarer Kreisläufer und es gibt Freiwurf für Balingen.
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Erik Eggers hat für das ZDF (Handball-Bundesliga auf "ambitioniertem Weg") den FAZ-Artikel (Wie sich deutsche Handballvereine professionalisieren) von Anfang der Woche aufgegriffen und ein wenig weitererzählt. Für den unbedarften Leser stellt sich dabei die aktuelle Lage des THW Kiel höchst dramatisch dar:
ZitatDie Tabelle, besagt eine Weisheit des professionellen Mannschaftssports, lügt nicht. Umso aufsehenerregender ist die aktuelle Lage in der Handball-Bundesliga (HBL). Dort nämlich rangiert der Rekordmeister THW Kiel, der Branchenführer der letzten drei Jahrzehnte, nach dem 9. Spieltag nur drei Punkte vor einem Abstiegsrang und hat kaum noch Chancen auf die Meisterschaft. Im Pokal schaut er nach einer spektakulären Niederlage gegen den Tabellenletzten Wetzlar nur noch zu.
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Ja, der Produzent der TV-Bilder bei den Champions-League-Spielen dreht die Regler für Helligkeit und Farbsättigung höher. Aber macht das ein "besseres" Bild? Der Farbton des Hallenbodens im rechten Torraum hat mit dem natürlichen Farbeindruck in der Halle jedenfalls nur noch wenig gemeinsam.
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Super Bild in Magdeburg.
3 Klassen besser als in der HBL.
Das Bild mag bei den CL-Übertragungen aus Magdeburg heller sein. Aber wenn Du bei DYN-Übertragungen der HBL die unterschiedliche Farbwirkung zwischen den beiden Spielhälften in Magdeburg kritisierst und jetzt in der Champions-League alles top findest, dann muss ich angesichts dieser Bilder an Deiner Expertise zweifeln.
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Wo langweilt man sich in Frankreich im Ligaalltag?
Paris Saint Germain, als einzig sicherer CL-Teilnehmer in Frankreich, hat in den letzten fünf Spielzeiten zusammen nur fünf Spiele verloren. Dises Saison hat die Mannschaft ihre bislang die sechs Ligaspiele mit +10, +4 , +8, +9, +7 und +3 gewonnen. Im Großteil der Spiele bestand zur Halbzeit schon eine deutliche Führung, die in der zweiten Halbzeit nur verwaltet werden musste. Der 3-Tore-Sieg war gegen Nantes und in diesem Topspiel musste Paris immerhin einen 5-Tore-Halbzeitrückstand umbiegen und war tatsächlich gefordert.
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Ein verdienter, aber zu hoch ausgefallener Sieg für die Füchse Berlin. Tolles Spiel von Nils Lichtlein.
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Die Abwehr-durch-den-Kreis-Siebenmeter werden meiner Meinung nach sehr unterschiedlich auf beiden Seiten gepfiffen.
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Natürlich kann noch vieles passieren , aber die SG sehe ich 24/25 trotzdem nicht in der CL !
Das wird Smits ärgern und sicherlich nur eine Saison so mitmachen.
Entscheidend ist wie der einzelne Spieler die Teilnahme an der EHF Champions-League und der Deutschen Bundesliga gewichtet. Natürlich wollen die besten Spieler sich mit den Besten messen und um Titel spielen. Aber es gibt derzeit keinen Bundesliga-Verein, bei dem man sicher mit der Champions-League-Teilnahme planen kann. Wer also sicher in der Champions-League spielen will, der geht nach Frankreich, Polen, Spanien oder Norwegen und langweilt sich im Ligaalltag. Wer in der deutschen Bundesliga spielen will, der wechselt nach Kiel, Magdeburg, Flensburg oder Berlin und setzt darauf, dass sich die Mannschaft mit seiner Hilfe für die Champions-League qualifizieren wird.
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In der ersten Gruppenphase bis Weihnachten ist richtig Feuer drin, da auch die deutschen Mannschaften erstmal die Plätze 1-2 erreichen müssen.
Beispiel Füchse-Gruppe:
- Bukarest kommt in der Gruppe durchaus für Platz 1 in Betracht.
- Die Füchse würden heute Abend wahrscheinlich gerne noch mehr rotieren (und würden es in dem alten Modus wohl auch tun). Allerdings könnte es im Kampf um Platz 2 auf einen Direktvergleich mit Chambery hinauslaufen. Insofern muss heute Abend ein vernünftiges Ergebnis vorgelegt werden.
Die Löwen müssen in ihrer Gruppe auch erstmal Kristianstad und B. Lissabon distanzieren.
Bei allem nötigen Respekt darf Chambery keine Hürde für die Füchse Berlin sein. Die Franzosen hatten sich in der Vergangenheit zu Recht einen Namen im europäischen Handball gemacht, aber aktuell sind sie weit von diesem Niveau entfernt. Erstmals seit 2018 stehen sie überhaupt wieder in der Gruppenphase des Europapokals.
Der aktuelle Modus der EHF European League verspricht durchaus mehr Spannung - aber für die Mannschaften aus der dritten Reihe und nicht für die Füchse Berlin, die SG Flensburg oder die TSV Hannover-Burgdorf während der Gruppenphase. Die Rhein-Neckar Löwen haben durch ihre Platzierung im Lostopf 4 eine anspruchsvolle, ausgeglichene Gruppe zugelost bekommen, aber auch da wäre ein Ausscheiden eine Enttäuschung.
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Ellidi Snaer Vidarsson schaffte den perfekten HPI-Score von 100! (Als erster Spieler in der laufenden Saison)
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Füchse Berlin - MT Melsungen (vielleicht mehr Hoffnung als wirklich Glauben)
TSV Hannover-Burgdorf - SC DHfK Leipzig
HBW Balingen-Weilstetten - HSG Wetzlar
ThSV Eisenach - Handball Sport Verein Hamburg
HC Erlangen - SG Flensburg-Handewitt
Bergischer HC - Frisch Auf! Göppingen
THW Kiel - TBV Lemgo Lippe
Rhein-Neckar Löwen - VfL Gummersbach
TVB 1898 Stuttgart - SC Magdeburg
Der Spieltag dürfte wieder viel Bewegung in den Tabellenkeller bringen. Vielleicht gelingt sogar Eisenach die nächste Überraschung in eigener Halle.
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Insbesondere bei Wetzlar stehen spannende Wochen bevor. Entweder sie haben Mitte November mindestens 8 Punkte auf dem Konto oder aber Frank Carstens wird ernsthaft in Frage gestellt werden müssen. Das Rückrundenprogramm der Hessen liest sich eher schwieriger als die Hinrunde und auch am Saisonende haben sie kaum Gegner aus dem Niemandsland der Tabelle, für die es dann um nichts mehr geht.
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Ich gehe von einem Heimsieg der Kieler mit knapp zehn Toren Vorsprung aus. Dann kommt wieder ein wenig Ruhe in den hohen Norden - auch wenn Lemgo natürlich nicht der Gradmesser für den Titelverteidiger ist.
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Der VfL Gummersbach kann nach fünf Pflichtspielsiegen in Folge und neun Tagen Regenerationszeit seit dem Spiel gegen Eisenach optimistisch und mit breiter Brust nach Mannheim fahren, während die Rhein-Neckar Löwen zuletzt wenig überzeugen konnten und am Dienstag noch nach Schweden reisen müssen. Die Voraussetzungen für eine Wiederholung des Auswärtssieges der letzten Saison sind gegeben - auch wenn die Rhein-Neckar Löwen auf dem Papier als Favorit ins Spiel gehen. Die aggressive, offensive Abwehr des VfL Gummersbach kann die Rhein-Neckar Löwen vor Probleme stellen und Tom Kiesler wird den Auftrag bekommen den Aktionsradius von Kirkeløkke oder Lindenchrone einzuschränken.
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Auf die Gefahr hin, dass es als politisches Thema wieder gelöscht werden wird: Bei der Rugby-WM in Frankreich gab es Schweigeminuten für die Opfer der terroristischen Attacken der Hamas gegen Israelis. Gab es Ähnliches in den Handballhallen der HBL? Nach dem verbrecherischen Angriff Russlands auf die Ukraine gab es Schweigeminuten in den deutschen Hallen.
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Meiner Meinung nach war vor dem Auszeit-Buzzer schon ein Pass bei angezeigtem Zeitspiel gespielt worden. Wird am Ende aber wohl nicht spielentscheidend sein.
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Hannover braucht in den letzten zwei Minuten eine bessere Torwartleistung, um noch die Chance auf den Ausgleich zu bekommen.
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In den letzten Minuten fehlte es Hannover an Ideen. Sie hatten in Überzahl die Chance die Führung zu übernehmen, aber bei jetzt 4 Toren Rückstand in Magdeburg dürfte die Messe gelesen sein - selbst wenn noch knapp 15 Minuten zu spielen sind.
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Freundschaft!
Der Vizemeister des Verbandes, der die EHF-Wertung anführt, hat einen Champions League-Startplatz. Das ist keine Wildcard wie bei den anderen Ländern.
Streng genommen hat der Verband, der die EHF-Wertung anführt, das Recht einen zweiten Teilnehmer für die EHF Champions-League zu benennen ("5.1.4
The National Federation ranked number one (1) of the EHF European League Seeding List 2023/24, is awarded with one additional place in the EHF Champions League Men 2023/24. [...]"). Die Kriterien der EHF schreiben nicht vor, dass dies der Vizemeister sein muss, sondern würden meiner Meinung nach auch den Champions-League-Titelverteidiger oder gar den DHB-Pokalsieger zulassen ("5.1.1 [...] The registration of teams can only be made by the National Federation based on the clubs´ sporting achievement in the last season.") Allerdings wird in den Durchführungsbestimmungen der HBL explizit der Deutsche Vizemeister als zweiter Teilnehmer an der EHF Champions-League benannt.