Freitag, 24. April 2026
Beiträge von Arcosh
-
-
Freitag, 24. April 2026
-
Donnerstag, 23. April 2026
-
Donnerstag, 23. April 2026
-
Do, 23.04.2026, 19:00 Uhr: Füchse Berlin - VfL Gummersbach
Do, 23.04.2026, 19:00 Uhr: Frisch Auf! Göppingen - Rhein-Neckar Löwen
Fr, 24.04.2026, 19:00 Uhr: TSV GWD Minden - ThSV Eisenach
Fr, 24.04.2026, 20:00 Uhr: SG Flensburg-Handewitt - MT Melsungen
Sa, 25.04.2026, 19:00 Uhr: THW Kiel - SC DHfK Leipzig
Sa, 25.04.2026, 20:00 Uhr: HC Erlangen - HSV Hamburg
So, 26.04.2026, 15:00 Uhr: HSG Wetzlar - Bergischer HC
So, 26.04.2026, 16:30 Uhr: TVB 1898 Stuttgart - SC Magdeburg
So, 26.04.2026, 16:30 Uhr: TSV Hannover-Burgdorf - TBV LemgoDie HBL-Saison 2025/26 geht in die Schlussphase. Noch sechs Wochen, noch sechs Spiele pro Mannschaft und die halbe Liga träumt von Europa! Der frisch gekürte Pokalsieger Füchse Berlin empfängt den elf Spiele in Folge siegreichen VfL Gummersbach. Die SG Flensburg-Handewitt muss ihre Champions-League-Ambitionen gegen die aufkeimenden European-League-Hoffnungen der MT Melsungen verteidigen.
Am Tabellenende hat GW Minden zu Hause die Chance sich ein kleines Polster auf die Abstiegsränge zu verschaffen. Beim BHC stellt sich die Frage, ob sie den Schwung des Vize-Pokalsieges nach Wetzlar transferieren können oder am Ende der Kraftverschleiß in Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf kosten könnte.
-
Die Idee die Wirksamkeit von Auszeiten zu analysieren finde ich spannend, die gewählte Methode aber eher ungeeignet. Den Ballbesitz nach der Auszeit mit dem Durchschnitt aller Angriffe zu vergleichen, ist meiner Meinung nach nicht spezifisch genug. Ich würde eher die Angriffsquote der zwei oder drei Angriffe nach einer Auszeit mit den fünf letzten Angriffen vor der Auszeit vergleichen. Außerdem würde ich Auszeiten in den letzten fünf Spielminuten außen vor lassen bzw. separat bewerten.
-
Auch wenn Berlin nächste Saison Mem und Pytlick schon bekommen, die werden hinter Milosaviljev noch echt hinterher weinen, trotz Palicka und Lasse
Ich bin unsicher, wie lange Dejan Milosavljevs Körper den Leistungssport mitmachen wird. Am Wochenende blieb er mehrfach nach "ungelenken" Bewegungen lange am Boden.
-
Symptomatisch fand ich die letzten 30 Sekunden der regulären Spielzeit. Nach dem starken Ballgewinn hatte der SC Magdeburg viel Zeit, um das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Der erste Fehler war es die Uhr bis 59:49 min herunterlaufen zu lassen. Da sind 15 Sekunden einfach verstrichen bevor Bennet Wiegert seine Auseit nahm. Ich weiß nicht was in der Auszeit angesagt wurde, aber auch nach Wiederanpfiff haben sie mit Querpässen auf 12m und ohne Druck zum Tor noch weitere 6 oder 7 Sekunden verschenkt, ehe der ohnehin glücklose Gisli Kristjansson viel zu nah an der Abwehr zur Kreuzung ansetzte und so problemlos festgemacht werden konnte.
Da war in der Halle keine Spielidee zu erkennen. Dem SC Magdeburg fehlte ein Spieler, um aus dem Rückraum Torgefahr auszustrahlen. Gleichzeitig fehlte der Mut z.B. aus einer angetäuschten Kreuzung im Rückraum den langen Pass auf einen der beiden treffsicheren Außen zu spielen, um die im Zentrum verdichtete BHC-Abwehr zu überraschen. So spielt eine Mannschaft, die froh ist im HBL-Abstiegskampf auswärts einen Punkt sicher zu haben und nichts mehr riskieren will, aber kein Champions-League-Sieger der schon ganz andere Herausforderungen gemeistert hat. Man schaue sich zum Vergleich nur die letzten zehn Sekunden der Füchse Berlin letzte Woche in der HBL beim TBV Lemgo an.
-
Das Thema um HØJ Elite ist doch schon mehrere Wochen bekannt. Insofern bringt die Bild da nix Neues, sondern nur aufgewärmten lauwarmen Kaffee an den Mann und verkauft es als tolle News alias Geheimplan.
Das Venn-Diagramm von Menschen, die bei Bild.de Nachrichten zum deutschen Vereinshandball lesen, und Menschen, die den Abstiegskampf in der dänischen Handballliga verfolgen, dürfte eine überschaubare Schnittmenge liefern. Selbst hier in der Handballecke ist diese Information sicherlich für zahlreiche User neu gewesen.
-
Kann ein Videobeweis gleichzeitig richtig (entschieden) und falsch (eingesetzt) sein?
Der Strafwurf für den SC Magdeburg am Ende der Verlängerung im DHB-Pokal-Halbfinale war regelkonform und trotzdem habe ich persönlich ein Problem damit, dass in diesem Moment die Schiedsrichter nicht auf dem Feld entschieden haben, sondern zum Monitor gegangen sind. Das war eine klassische Spielsituation in der ein Angreifer den Durchbruch versucht, die Abwehrspieler die Lücke versuchen zu schließen und die Schiedsrichter entscheiden müssen, wer zuerst in der Position war und ob ein Vergehen wie z.B. ein Kreiseintritt eines Abwehrspielers vorlag. Diese Situation gibt es in einem Spiel typischerweise zehn- bis fünfzehnmal pro Spiel und die Schiedsrichter sollten über 60 (bzw. hier 70) Minuten eine klare, nachvollziehbare Linie anlegen, wie sie das beurteilen. Warum geht das in der letzten Spielszene nicht? Durch den Videobeweis kann diese Linie in der Spielführung verzerrt werden.
Bei Marcus Hurst und Mirko Krag habe ich den Eindruck, dass sie nach dem HBL-Spiel zwischen dem VfL Gummersbach und dem SC Magdeburg im letzten Dezember eine deutliche Ansprache erhalten haben, denn seitdem haben sie sich mehrfach in Bundesligaspielen in den Schlusssekunden per Videobeweis abgesichert, anstatt auf ihre eigene Einschätzung zu vertrauen.
-
Im Magazin zum Final4 schrieb die HBL:
ZitatEuropapokalqualifikation
Deutschland verfügt über fünf fixe Plätze in den europäischen Wettbewerben (Champions League und European League). Der fünfte Europapokalplatz ist für den Pokalsieger reserviert. Sollte der Pokalsieger sich über die Liga für die Champions League qualifizieren, rückt der Verlierer des Pokalfinales nach in die European League. Sollte dieser sich ebenfalls auf anderem Wege für die Champions League oder die European League qualifiziert haben, geht der fünfte Europapokalplatz an den Fünftplatzierten der DAIKIN HBL. Der Sieger des Spiels um Platz drei beim Lidl Final4 2026 qualifiziert sich nicht für den Europapokal. Die Anzahl der europäischen Startplätze kann sich allerdings noch erhöhen, wenn ein deutscher Vertreter die European League gewinnt.Für mich bedeutet das:
- Stand heute haben sich die Füchse Berlin als DHB-Pokalsieger 2026 für die European League 2026/27 qualifiziert.
- Als potenzieller Champions-League-Sieger könnten sich die Füchse Berlin eine Wildcard für die Champions-League 2026/27 sichern, aber da dies keine "Qualifikation über die Liga" wäre, sollte dies nicht die Vizepokalsieger-Regelung triggern und der Bergische HC würde nicht in die European League aufrücken.
- Bliebe als letzte Möglichkeit noch ein Champions-League-Upgrade für die Füchse Berlin als Zweit- oder Drittplatzierter der HBL. Wäre das eine "Champions-League-Qualifikation über die Liga"? Dem Wortlaut nach könnte dies für den Bergischen HC ein Weg in die European League sein. Aber ich sehe Probleme mit den Meldefristen. Für diese Saison mussten die Teilnehmer an der EHF Champions-League und die Kandidaten für ein Upgrade oder eine Wildcard bis zum 17. Juni 2025 gemeldet werden. Die Bestätigung über die Teilnehmer kam seitens der EHF am 24. Juni 2025. Gleichzeitig war aber der 24. Juni 2025 auch die Meldefrist für die Teilnehmer der EHF European League. Vielleicht entzerrt die EHF den Zeitplan ein wenig, um den nationalen Ligen den nötigen Handlungsspielraum einzuräumen.
Ich gehe davon aus bzw. hoffe, dass sich der DHB und die HBL noch deutlich vor dem 34. Spieltag konkret zur jetzt eingetretenen Situation äußern, damit klar ist, wer am Saisonende jubeln darf.
-
Top:
- Fanmärsche der Vereine - inklusive dem Spalier der SCM-Fans am Museum Ludwig für den Fanmarsch des TBV Lemgo ("Lemgo ist viel schöner als Berlin")
- Show-Acts am Sonntag! Toll choreografierte, akrobatische Tanzkunst und dazu passende Inszenierung mittels des LED-Bodens
- Stimmung in der Halle
- Die beiden Halbfinalspiele
- LIDL Fanzone als zentraler Anlaufpunkt vor der Halle.
Flop:
- Die sportliche Leistung des SC Magdeburg und die taktische Hilflosigkeit von Bennet Wiegert.
-
Ehrlich gesagt ist das Kapitänsamt meiner Meinung nach eine mannschaftsinterne Frage. Die Spieler kennen sich untereinander, wissen wer diese Rolle ausfüllen kann und vor allem auch will.
-
Wenn man kritisch sein will, könnte man anmerken, dass Gummersbach nicht mehr für die Tordifferenz gemacht hat.
Das stimmt. Auch im Spiel gegen Wetzlar wurde in der zweiten Halbzeit lediglich der Vorsprung verwaltet, aber nicht weiter ausgebaut. Das könnte am Saisonende theoretisch ein Thema werden, aber ehrlich gesagt nur im Falle einer Punktgleichheit mit Flensburg. Gegenüber den Füchsen Berlin hat man eine um 48 Tore schlechtere Tordifferenz und gegenüber dem THW Kiel eine um 69 Tor bessere Tordifferenz. Das sind beides Unterschiede, die realistisch in den verbleibenden 6 Spielen nicht mehr zu drehen sind.
Von daher finde ich es in Ordnung, dass die Mannschaft aktuell keine Energie in eine Torejagd verpulvert. Für mich steht und fällt die Champions-League-Chance mit dem Spiel in Berlin. Punktet der VfL Gummersbach dort, dann ist die Sensation möglich. Verliert der VfL Gummersbach beim amtierenden deutschen Meister, dann gilt es sich auf die European-League-Qualifikation zu konzentrieren, die bereits ein wunderbares Saisonergebnis wäre.
-
Nicht überraschend, dass für Bob Hanning und die Füchse Berlin die Teilnahme an der Champions-League 2026/27 wichtiger ist als der DHB-Pokalsieg.
-
Damit dürfte Europa sicher eingetütet sein.
Noch nicht, denn Stand jetzt braucht es in der Liga mindestens Platz 4 und der THW Kiel hat nur vier Punkte Rückstand.
Das könnte sich am Samstagabend aber bereits ändern, falls Magdeburg und Berlin das Endspiel im DHB-Poksl erreichen sollten.
-
Zur Not Ludvig Hallbäck auf RL, Kay Smits auf RM, Teitur Einarsson auf RR und Lukas Blohme auf RA. Kentin Mahe und Miro Schluroff als Entlastung.
Oder Sigurdsson macht aus der Not eine Tugend und spielt (phasenweise) mit zwei Kreisläufern und hochstehenden Außen. Auf der Kreisläuferposition hat der VfL Gummersbach mit Ellidi Vidarsson und Kristjan Horzen ausreichend Qualität und beide könnten Sperren für Durchbrüche des dann kleinen VfL-Rückraums stellen.
-
Coupe de France:
Gestern Abend haben sich im Halbfinale des französischen Pokalwettbewerbes HBC Nantes (35:30 in Nimes) und Montpellier HB (39:35 gegen Paris St. Germain) für das Endspiel am 23. Mai in der Accor Arena in Paris qualifiziert. Rekordsieger Montpellier könnte seinen 15. Titel gewinnen.
Für Paris St. Germain ist eine Woche nach dem deutlichen Aus in der EHF Champions-League nun der nächste Wettbewerb vorzeitig beendet. Zwar hat Paris elfmal in Folge die französische Meisterschaft gewonnen, aber der letzte Triumph im Coupe de France war im Jahr 2022. Der ab kommender Saison eingeführte Play-Off-Modus um die Meisterschaft LNH dürfte ihnen nicht unbedingt zu Gute kommen.
-
Und unklar ist, ob bei einem Pokalfinale mit zwei über die Liga qualifizierten Klubs der EL-Platz auf den den Dritten des Pokals oder auf die Liga überginge.
Zumindest der letzte Punkt ist geklärt, war aber in den vergangenen Jahren auch schon so geregelt.
ZitatEuropapokalqualifikation
Deutschland verfügt über fünf fixe Plätze in den europäischen Wettbewerben (Champions League und European League). Der fünfte Europapokalplatz ist für den Pokalsieger reserviert. Sollte der Pokalsieger sich über die Liga für die Champions League qualifizieren, rückt der Verlierer des Pokalfinales nach in die European League. Sollte dieser sich ebenfalls auf anderem Wege für die Champions League oder die European League qualifiziert haben, geht der fünfte Europapokalplatz an den Fünftplatzierten der DAIKIN HBL. Der Sieger des Spiels um Platz drei beim Lidl Final4 2026 qualifiziert sich nicht für den Europapokal. [...] -
Irgendwie ist das alles verquer. Inklusive Viertelfinale gibt es zweimal eine zweimal 5 Minuten Verlängerung, und dann 7 m werfen. Im Halbfinale und Finale gibt es einmal zweimal 5 Minuten und dann 7 m werfen, und im Spiel um Platz 3 gibt es sogar nur 7 m werfen. Handball ist echt nur was für absolute Nerds.
Die "Gefahr" einer doppelten Verlängerung ist Gift für den Zeitplan bei einem Final Four mit zwei aufeinanderfolgenden Spielen an einem Tag. Bei den geplanten 3 Stunden zwischen dem Anwurf des ersten und des zweiten Halbfinales entsteht im Idealfall, d.h. das erste Halbfinale ist nach 60 Spielminuten beendet, ca. eine Stunde Leerlauf bis zum Vorprogramm des zweiten Halbfinales. Das reicht um zur Not eine Verlängerung und ein Siebenmeterwerfen einzuschieben, aber bei zweifacher Verlängerung müsste wohl ein größerer Abstand zwischen den Spielen vorgesehen werden und das hieße Leerlauf für die Zuschauer, falls es (was der Regelfall ist) nicht zur Verlängerung kommen sollte.
Zudem wäre die Mehrbelastung eines Finalisten, der am Samstagabend 80 Minuten spielen musste, gegenüber einem Finalisten, der nach 60 Minuten als Sieger feststand, gravierend, wenn 20 Stunden später bereits das Finale ansteht. Insofern finde ich einmalige Verlängerung mit anschließendem Siebenmeterwerfen einen sinnvollen Kompromiss.