Ausländische Schiedsrichtergespanne für das Final Four zu nehmen, hieße aber nicht das von Dir selbst benannte vermeintliche Problem zu lösen, sondern ihm lediglich aus dem Weg zu gehen. Der DHB hat aktuell fünf international tätige Schiedsrichtergespanne, die somit meiner Meinung nach allesamt im Stande sein sollten ein Spiel beim DHB-Pokal Final4 zu leiten. Wenn Du der Ansicht bist, dass nicht alle diese Gespanne im Stande sind ein Spiel auf höchstem nationalen Niveau zu leiten, dann wäre die logische Konsequenz daraus, zu versuchen die deutschen Gespanne entsprechend zu schulen und weiterzuentwickeln, damit sie dieses Niveau erreichen. Schließlich gibt es auch in früheren Pokalrunden sowie in der HBL zahlreiche Spiele, die auf ähnlichem Niveau stattfinden.
Beiträge von Arcosh
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Kielce gerettet?
Wo steht das?
Zum Beispiel bei Handball-World.com: Industria Kielce kann aufatmen: Polnischer Spitzenklub findet neuen Namensponsor
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Das ist ja gerade das schöne diese Saison. Von den Top5 Mannschaften ist jede im Stande die anderen zu schlagen - auch in der gegnerischen Halle. In der Regel sind die Ausgänge der Spiele untereinander von der Tagesform, taktischen Finessen und/oder individuellen Fehlern abhängig. Auf dem Papier hat die SG zwei bittere Niederlagen im Gepäck und der THW ist ausgeruht, aber ab dem Anpfiff am Sonntag zählt das alles nicht mehr.
Ich denke zwar nicht, dass die SG die schweren Auswärtsspiele in Kiel, in Berlin und in Magdeburg allesamt gewinnen und noch nach der Meisterschale greifen wird, aber warum sollten sie am kommenden Sonntag nicht überraschen können? Dem THW Kiel haben in der Vergangenheit längere spielfreie Phasen selten gutgetan. Andererseits wird Jicha seiner Mannschaft klar gemacht haben, dass die nächsten beiden Spiele gegen Flensburg und die Rhein-Neckar Löwen der Schlüssel zur Meisterschaft sein können, denn danach wartet in der Bundesliga recht einfaches Restprogramm und die Zebras könnten ihren Fokus auf die Champions-League legen.
Ich hoffe es am Sonntag rechtzeitig nach Hause zu schaffen, denn das Nord-Derby verspricht interessant zu werden.
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Tipp: nächstes mal einfach einen anderen Eingang nehmen
Ich denke mal, du warst am Haupteingang? Wir mussten am Samstag nicht mal 5 Minuten anstehen (ca. eine Stunde vor dem ersten Spiel)."Haupteingang" ist bei der Kölnarena relativ. In der Regel gibt es bei Veranstaltungen drei Eingänge für die "normalen" Besucher. Südwest, Südost und Nord. Südwest ist der Straßenbahnhaltestelle zugewandt und dort stehen meist ca. 50% der Besucher an weil sie direkt darauf zukommen. Es folgt der Eingang Nord auf den die Besucher vom Deutzer Bahnhof drauf zu laufen und wo sich ca. 30% der Besucher anstellen und schließlich gibt es den den Besucherströmen abgewandten Eingang Südost wo die Schlange eigentlich immer am kürzesten und meist recht erträglich ist. Man muss halt einmal um die halbe Halle laufen.
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Wow! Als ich gestern nach dem Training in den Liveticker geschaut und den Flensburger 12:16 Rückstand gesehen habe, dachte ich noch "Das werden die schon noch drehen", aber dann fiel mir ein, dass ich dasselbe am Samstag in Köln auch dachte und alles ganz anders kam. Belastung hin oder her, aber zwei so desaströse Auftritte binnen weniger Tage von einer Topmannschaft sind schwerlich zu erklären. Zumal die SG zuvor seit dem 06. Dezember und 21 Spiele in Folge nicht verloren hatte. Deshalb fände ich es auch falsch jetzt den Trainer von seinem Amt zu entheben.
Für die SG ist das nicht nur sportlich ein Debakel, sondern auch wirtschaftlich dürfte damit das Final4 in eigener Halle zum Zuschussgeschäft werden.
In der EL-Rangliste für 23/24 ist der DHB auf Platz 1 vor den Verbänden aus Portugal und Frankreich. Der Platz sollte durch einen deutschen Sieger im EL-Finale 22/23 abgesichert werden für die Saison 24/25.
Deutschland liegt in dieser Drei-Jahres-Wertung gut 50 Punkte vor Frankreich. Der Vorsprung ist mehr als eine der anderen Nationen in einer Saison insgesamt an Punkten erreicht und wird aufgrund von drei deutschen Viertelfinalisten bzw. zwei Halbfinalisten auch für die Saison 2024/25 nicht nennenswert schrumpfen - egal wer diese Saison die European League gewinnen wird. Platz 1 im Ranking uns somit der zweite sichere Platz in der Champions-League sind aktuell nicht gefährdet.
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Wenn es darauf hinausliefe das der Verband das entscheiden muss also Vizemeister oder CL-Sieger, wäre es schon interessant.
Die EHF fordert, dass die Qualifikation für die Champions-League auf den Ergebnissen der nationalen Meisterschaften beruhen muss. Insofern sollte der Champions-League-Titel streng genommen keine Relevanz haben und die beiden bestplatzierten Mannschaften der HBL müss(t)en vom DHB bzw. der HBL für die Champions-League gemeldet werden.
Zitat5.4.2 Clubs shall be entered by their National Federation by name, based on the final outcome of the national championship of the past season. The qualification of each club to enter the competition shall be officially documented.
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Zumindest ging es um den Heimvorteil im Rückspiel der Finalserie.
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Da der bestplatzierte Verband im Ranking der EHF European League (das ist Deutschland für die kommende Saison 2023/24) einen zusätzlichen Teilnehmer für die EHF Champions League stellen darf, darf dieser Verband sich nicht um ein Upgrade bewerben. (siehe 5.5.1 der Wettbewerbs-Regularien). Ob das auch für die beiden EHF Wild cards gelten würde, ist wiederum eine andere Frage.
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Top
- Die Rhein-Neckar Löwen. Ein hochverdienter Deutscher Pokalsieger 2023. Ich habe lange nicht mehr eine taktisch so gut eingestellte und diszipliniert auftretende Mannschaft gesehen wie die Löwen und von der ersten Spielminute am Samstag an wurde jedes Tor und jede gelungene Abwehraktion von der kompletten Löwen-Ersatzbank stehend bejubelt. Das war eine ganz andere Körpersprache als zuletzt in der Liga. Die Mannheimer sind nach Köln gekommen mit dem Wissen, dass dies ihre eine Titelchance für diese Saison ist und sind entsprechend aufgetreten. Im Halbfinale fand Flensburg kein Mittel gegen die Offensiv-Achse Knorr - Kohlbacher. In der zweiten Halbzeit haben sie der SG den Zahn gezogen, in dem sie ihre Angriffe ewig lang ausgespielt haben, nur um dann bei drohendem passivem Spiel doch zuverlässig den Torerfolg zu erzielen. Am Sonntag gelang es der Abwehr Gisli Kristjansson durch geschicktes Doppeln und schnelles Verschieben immer wieder zu stoppen. Diese Leistungen haben den Titel verdient!
- Ein Handball-Endspiel bei dem die Abwehrarbeit im Fokus stand!
Das Finale hat für die eher mauen drei vorangegangenen Spiele mehr als entschädigt und war allein das Eintrittsgeld wert. - SiGi, die Flensburg Möwe. Wer auch immer am Sonntag in dem Kostüm steckte, hat einen tollen Job abgeliefert und 60 Minuten lang Vollgas gegeben und die Zuschauer im und um den SG-Fanblock bespaßt!
- Die vor dem Finale vorgetragene Version der Deutschen Nationalhymne fand ich sehr ansprechend.
- In und um die Halle haben wir viele alte Bekannte getroffen und einen sehr schönen Samstagabend mit einer Gruppe Lemgoer in der Kölner Altstadt verbracht - wo wir mit weiteren Handball-Fans aus Magdeburg und Flensburg nette Gespräche geführt haben.
- Viele Aktionsstände in und um die Halle mit kurzweiligen Spielen. (Endlich habe ich ein Paar Köln-Socken.
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Naja:
- Der DJ in der Spielfeldmitte vor Beginn der Spiele entsprach glaube ich nicht dem Musikgeschmack der durchschnittlichen Zuschauer in der Halle. Aber das verbuche ich als (notwendigen) Versuch ein jüngeres Publikum für den Handball zu begeistern.
- Die Fans des TBV Lemgo empfand ich in der Halle etwas dröge. Natürlich war die Leistungen des TBV nicht dazu angetan, die Fans in grenzenlosem Jubel ausbrechen zu lassen, aber gefühlt kam aus dem blauen Fanblock die geringste Stimmung.
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Flop:
- Die Showeinlage mit den Tänzerinnen in LED-Kostümen fand ich beim ersten Mal noch interessant, aber als dieselbe Gruppierung dann auch vor dem zweiten Halbfinale und dem Finale auftrat hatte sich der Wow-Effekt bereits abgenutzt. Tänzerisch war die Choreografie nicht so berauschend bzw. ließ sich in der Dunkelheit kaum beurteilen und der LED-Effekt ist nur beim ersten Mal halbwegs interessant.
- Der Videobeweis. Ich habe die TV-Bilder noch nicht gesehen, aber in der Halle war ich mir bei beiden Situationen im Finale recht sicher, dass es nur eine Rote Karte dafür geben kann.
- Die Rhein-Neckar Löwen. Ein hochverdienter Deutscher Pokalsieger 2023. Ich habe lange nicht mehr eine taktisch so gut eingestellte und diszipliniert auftretende Mannschaft gesehen wie die Löwen und von der ersten Spielminute am Samstag an wurde jedes Tor und jede gelungene Abwehraktion von der kompletten Löwen-Ersatzbank stehend bejubelt. Das war eine ganz andere Körpersprache als zuletzt in der Liga. Die Mannheimer sind nach Köln gekommen mit dem Wissen, dass dies ihre eine Titelchance für diese Saison ist und sind entsprechend aufgetreten. Im Halbfinale fand Flensburg kein Mittel gegen die Offensiv-Achse Knorr - Kohlbacher. In der zweiten Halbzeit haben sie der SG den Zahn gezogen, in dem sie ihre Angriffe ewig lang ausgespielt haben, nur um dann bei drohendem passivem Spiel doch zuverlässig den Torerfolg zu erzielen. Am Sonntag gelang es der Abwehr Gisli Kristjansson durch geschicktes Doppeln und schnelles Verschieben immer wieder zu stoppen. Diese Leistungen haben den Titel verdient!
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Scheibenkleister - die Stadt wird voll werden ; aber Köln kann damit um
Aber verkehrstechnisch wird das echt spannend 
Zum Glück ist das Ticket für den ÖPNV in der Eintrittskarte zum Final4 inbegriffen.
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Meinte irgendwo gelesen zu haben, dass es mit dem Pokal 200.000 Euro dazu gibt.
Zum Beispiel gestern Morgen hier im Thread.

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Mal sehen ob es an ein CL Final4 herankommt.
Sportlich wird das schwierig. Beim EHF CL Final4 sind eigentlich immer drei bis vier Mannschaften auf Augenhöhe und auf absolutem internationalen Topniveau dabei. Das kann der DHB-Pokal in der Regel nicht leisten. In der Champions-League können sich dank Setzlisten und gesetzter K.O-Runden die Topmannschaften bis zum Final4 weitestgehend aus dem Weg gehen. Im DHB-Pokal hingegen gehört einerseits eine Menge Losglück dazu, dass z.B. Kiel, Magdeburg, Berlin und Flensburg allesamt nicht bereits vor dem Halbfinale aufeinandertreffen, und andererseits sind es für die Erstligisten drei Spielrunden über 60 Minuten (d.h. keine Gruppenphase, keine Rückspiele) wodurch der Wettbewerb anfälliger für Erfolge von Außenseitern ist.
Die Stimmung/Atmosphäre unter den Zuschauern in der Halle fand ich vergangenes Jahr in Hamburg "natürlicher" als in Köln. Beim DHB-Pokal Final Four in Hamburg hatte ich den Eindruck, dass die Stimmung wirklich von den Fangruppierungen ausging. In Köln wird Stimmung vom Hallen-DJ bzw. den Moderatoren generiert, die das aber seit Jahren wirklich sehr gut machen. Ja, manchmal wurde die "natürliche" Stimmung einzelner Fangruppierungen vom DJ leider durch Musikeinspielungen abgewürgt, andererseits gibt es regelmäßig Vereine (wie z.B. Barcelona oder Paris), die mit einer überschaubaren Anzahl an Fans anreisen. Auch Nantes hatte zwar immer farbenfrohe und mit reichlich Fahnen u.ä. ausgestattet Fans, aber meistens eben "nur" zwei Busse voll. Insofern muss zwangsläufig der Hallen-DJ versuchen die Halle anzuheizen und da hat das Rahmenprogramm vor und während der Spiele bei der EHF CL in Köln Maßstäbe gesetzt, die die HBL erst einmal erreichen muss.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass insbesondere das Showprogramm vor den Spielen des EHF CL Final4 von Jahr zu Jahr reduziert wurde. In den ersten Jahren gab es tolle akrobatische Darbietungen vor jedem Spiel oder Live-Musik vor der Siegerehrung. Irgendwann waren es dann nur noch Lasershows. Da bin ich gespannt, welches Budget die HBL zur Verfügung hat bzw. wie sie es einsetzt.
Für mich das Alleinstellungsmerkmal des EHF CL Final4 war immer die Außenfläche um die Halle. Sei es die Openming Party mit lokaler Live-Musik am Freitag oder die zahlreichen Aktionen rund um die Halle am Samstag und Sonntag. Natürlich sind das Präsentationsflächen für Sponsoren, aber es sind immer lustige Spielchen bei denen die Fans der diversen Vereine sowie neutrale Zuschauer miteinander ins Gespräch kommen und einfach eine gute Zeit haben. Im Vergleich dazu bot das DHB-Pokal Final Four in Hamburg quasi nur die Fanshops der Vereine.
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Wow, der VfL hat die Gunst der Stunde genutzt. In der Anfangsphase waren die Rhein-Neckar Löwen völlig von der Rolle und der VfL Gummersbach hat es hervorragend geschafft den Vorsprung zu verteidigen. Ein verdienter Sieg!

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Die Punkteteilung geht heute in Ordnung. Was mich im Duell zwischen Kiel und Magdeburg immer wieder wundert, dass beide Mannschaft in der Abwehr keine Mittel finden bzw. nicht die höchste Intensität in der Abwehrarbeit an den Tag legen. Auf beiden Seiten genügen relativ simple Auslösehandlung und dann ein oder zwei Pässe, um den Angreifern riesige Lücken zu verschaffen, bei denen die Torhüter weitestgehend chancelos sind. Das spiegelt sich dann in den torreichen Endergebnissen wider.
Supercup SCM - THW 33:36 HBL, Hinrunde SCM - THW 33:34 DHB-Pokal, Viertelfinale THW - SCM 34:35 HBL, Rückrunde THW - SCM 34:34 P.S.: Sander Sagosen und der THW Kiel wird wohl als großes Missverständnis in die Geschichte der Zebras eingehen. Auch heute konnte er nicht ansatzweise die Erwartungen erfüllen, die an ihn gestellt wurden. Ich bin gespannt ob bzw. wie er sich in Kolstad entwickeln wird.
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Nichts für ungut, dieser Wettbewerb wurde und wird natürlich politisch instrumentalisiert. Wie man dazu steht, spielt keine Rolle, nur hat das hier nichts zu suchen. Meiner Ansicht nach sollte der Fred geschlossen werden.
Nichts für ungut, aber dieser Wettbewerb ist in erster Linie eine Unterhaltungssendung, der meiner Meinung nach mehr Beachtung geschenkt wird als sie verdient hätte.
Jedes sportliche Großereignis hat mehr Potential zur politischen Instrumentalisierung als ein Liedermacher-Wettbewerb.
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Wann sind zuletzt beide Aufsteiger nicht abgestiegen?
In der Saison 2019/20 - denn aufgrud der Covid-19-Pandemie wurde die Saison abgebrochen und es gab keine Absteiger.

Regulär müsste die Saison 2007/08 die letzte gewesen sein in der alle Aufsteiger den Klassenerhalt geschafft haben. Damals waren es die Füchse Berlin und TuSEM Essen - wobei Essen am Saisonende nur aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Nettelstadt in der 1. Bundesliga verblieb.
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Diesmal hat sich ein Außenseiter der HE-Abstimmung durchgesetzt:
HSG Wetzlar trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Hrvoje Horvat!
ZitatDer 45-jährige Kroate, der erst im Dezember verpflichtet worden war, hatte die Verantwortlichen am Abend darüber in Kenntnis gesetzt, ein Vertragsangebot eines ausländischen Clubs ab der kommenden Saison angenommen zu haben.
„Für uns ist das, nach den Absprachen mit mir, aber auch dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung ein absoluter Vertrauensbruch“, erklärt der Sportliche Leiter, Jasmin Camdzic. „Es war fest vereinbart, dass es in der Zusammenarbeit erstmal einzig und allein darum geht, das Saisonziel zu erreichen und wir nach feststehendem Klassenerhalt über die Zukunft reden können.“
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Wie Arcosh schrieb, wären solche Qualiturniere eine Möglichkeit bzw Option !
Da sind wir aber schon wieder beim Thema Sommerpause bzw Belastung!
Die Gruppenphase der EHF Champions-League ist diese Saison am 14. September gestartet. Da sollte es möglich sein Anfang September eine Qualifikationsrunde einzuplanen ohne die Sommerpause für die Mannschaften nennenswert zu verkürzen, denn viele nationale Ligen beginnen ihren Spielbetrieb Anfang September.
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An sich würde ich davon ausgehen das vor allem die vielen Nationen die momentan faktisch ausgeschlossen sind, großes Interesse haben an der CL teilzunehmen. Das ist ja im Grunde auch das Kolstad-Problem. Es reicht nicht norwegischer Meister zu werden, weil es auch damit nicht einmal eine Qualifikationsmöglichkeit für sie gibt. Das widerspricht meiner Meinung nach auf jedem Fall dem Gedanken eines europäischen Wettbewerbes. Was macht man nun? Man ändert die Regeln für Kolstad, anstatt einheitliche sportliche Kriterien oder Rahmenbedingungen zu schaffen.
Da stimme ich Dir zu, dass eine sportliche Qualifikation den Wild cards vorzuziehen wäre. Anstelle der sechs Wild cards könnte es z.B. drei Qualifikationsturniere (Modus 2 aus 4) oder sechs Turniere (Modus 1 aus 3) geben, bei denen in erster Linie die diversen nationalen Meister zum Zuge kommen (und nicht Dritt- oder Viertplatzierte der Topligen).
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Auch wenn ich mit meiner Meinung wohl eher in der Minderheit bin, finde ich den aktuellen Champions-League-Modus wirklich gut. Mit den 16 Mannschaften hat man eine hohe Leistungsdichte und dennoch sind diese Saison 11 nationale Verbände in der Champions-League vertreten. Ich finde das einen gelungenen Kompromiss. Der Modus bietet viele Spiele auf hohem Niveau (das ist vielen nicht-deutschen Vereinen wichtig, die ihre nationalen Ligen dominieren) und da die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe das Achtelfinale überspringen und sich einen einfacheren Weg zum Final4 nach Köln erspielen können, ist der sportliche Reiz in der Gruppenphase für alle Mannschaften gegeben. Für fast alle Mannschaften ging es an den letzten Spieltagen der Gruppenphase noch um relevante Platzierungen.
Warum muss jetzt für Kolstad eine Regelung getroffen werden unter der Elverum leiden wird?
Inwiefern leidet Elverum unter dieser Regelung? Elverum hat als norwegischer Meister regelmäßig an der Champions-League teilgenommen - oft per Wild card. Wenn nun Kolstad als potenzieller nationaler Meister den norwegischen Verband vertreten sollte, sähe ich da keine Benachteiligung für Elverum.