Naja, natürlich ist die Intention der Regeländerung der Schutz des Feldspielers gewesen, der den Tempogegenstoß läuft. Aber gleichzeitig kann man auch nicht alle Verantwortung allein dem Torwart zuschreiben. Falls der Torwart während des Angriffs seiner Mannschaft bereits außerhalb des Torraums steht und dann der gegnerische Spieler einen Tempogegenstoßpass genau zu dieser Stelle wirft, dann kann es meiner Meinung nach nicht vom Torwart verlangt werden zur Seite zu treten, denn es ist davon auszugehen, dass in dieser Konstellation sowohl der Passempfänger bereits beim Loslaufen den außerhalb des Torraums befindlichen Torwart wahrnehmen kann und erst Recht der Passgeber, die komplette Situation auf dem Feld im Blick hat. Ich meine es gäbe auch Regelerläuterungen, die diesen Fall (Torwart ist bereits vorher außerhalb des Torraums) behandeln.
Beiträge von Arcosh
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ist denn "gesundheutsgefährdend " dafür ein merkmal, welches erfüllt sein muss ?
ich dachte immer : generell, ausserhalb des 6m raumes , berührung torwart spieler- zwingend rot...
ausser wie neulich, wo der spieler sichtbar absichtlich in den tw läuft..
Der Regeltext lautet:
ZitatAlles anzeigenKommentar:
Auch Vergehen mit geringem Körperkontakt können sehr gefährlich sein und zu schweren Verletzungen führen, wenn der Spieler sich im Sprung oder im Lauf befindet und nicht in der Lage ist, sich zu schützen. In diesem Fall ist die Gefährdung des Spielers und nicht die Intensität des Körperkontakts maßgebend für die Beurteilung, ob auf Disqualifikation zu entscheiden ist.
Dies gilt auch, wenn ein Torwart den Torraum verlässt um den für den Gegenspieler gedachten Ball abzufangen. Er trägt die Verantwortung dafür, dass dabei keine gesundheitsgefährdende Situation entsteht.
Er ist zu disqualifizieren falls er:
a) in Ballbesitz gelangt, aber in der Bewegung einen Zusammenprall mit dem Gegenspieler verursacht;
b) den Ball nicht erreichen oder kontrollieren kann, aber einen Zusammenprall mit dem Gegenspieler verursacht.
Sind die Schiedsrichter in diesen Situationen überzeugt, dass der Gegenspieler ohne das regelwidrige Eingreifen des Torwarts den Ball erreicht hätte, ist auf 7m zu entscheiden.Für mich wäre in diesem Zusammenhang mitentscheidend (aber im Video leider nicht erkennbar), ob Johannes Bitter während des HSV-Angriffs bereits auf Höhe der Siebenmeterlinie stand oder ob er erst aus dem Torraum raustritt als der Gegenstoßpass gespielt wird. Hätte er z.B. die ganze Zeit an dieser Stelle gestanden, dann sähe ich keinen Grund für eine Disqualifikation.
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Eine Disqualifikation für Johannes Bitter wäre wohl vertretbar gewesen. Da er aber nur einen halben Meter außerhalb des Torraums stand, sich passiv verhalten hat und zusätzlich auch noch ein weiterer HSV-Spieler am Lemgoer Torschützen dran war, würde ich sagen, dass man das auch durchaus laufen lassen und als nicht-gesundheitsgefährdende Situation werten kann.
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Die MT Melsungen scheint in die Spur gefunden zu haben und geht natürlich als Favorit ins Spiel ... aber andererseits: Seit fast drei Jahren hat die MT es nicht mehr geschafft vier Spiele in Folge zu gewinnen.

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SG Flensburg-Handewitt - ASV Hamm-Westfalen
TSV Hannover-Burgdorf - HC Erlangen
MT Melsungen - VfL Gummersbach
THW Kiel - TBV Lemgo Lippe
GWD Minden - Füchse Berlin
SC DHfK Leipzig - Frisch Auf! Göppingen
Bergischer HC - HSG Wetzlar
Handball Sport Verein Hamburg - Rhein-Neckar Löwen
TVB 1898 Stuttgart - SC Magdeburg
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Ist Kehrmann immer noch entspannt?
Da es nur zwei Absteiger gibt und Minden und Hamm in derselben Liga spielen, kann der Rest erstmal ganz entspannt weiterarbeiten.
Was wäre das dieses Jahr (nach immerhin schon einem Viertel der Saison) für eine spannende Situation, wenn Lemgo, Leipzig, der BHC, Göppingen und Wetzlar im Abstiegskampf stecken würden. Allein für diese Prise an Spannung würde ich mir Überraschungserfolge des ASV Hamm wünschen ...
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Bloomberg berichtet, dass Comcast einen Verkauf von Sky Deutschland erwägt. Ob ein losgelöstes Sky Deutschland am Markt bestehen könnte, wage ich zu bezweifeln. Das würde u.a. den Sportrechtemarkt gehörig durcheinanderwirbeln.
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Kuriosität: Sich beim Siebenmeterwurf (beinahe) zu verletzen sieht man auch nicht alle Tage. (im SKY-Highlights-Video bei 1:17 min zu sehen)
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Glückwunsch an den SCM zum Punktgewinn. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass die Mannschaft die Dreifachbelastung aus Super Globe, Champions-League und HBL so souverän meistert. Damit bleibt es in Gruppe A vorerst bei einem ein Dreikampf um die beiden vorderen Plätze.
In Gruppe B ist der THW Kiel jetzt fast schon raus aus dem Rennen um Platz 1 und 2, aber das Weiterkommen sollte dennoch reine Formsache sein. Der THW agiert in der Champions-League diese Saison ein wenig so wie die SG Flensburg-Handewitt in den Vorjahren. Auswärtsspiele werden teilweise lustlos hergeschenkt und in eigener Halle die notwendigen Punkte zum Weiterkommen gewonnen. Im Prinzip ist das nachvollziehbar in Anbetracht der Verletzten und der Leistungsdichte an der Spitze der HBL, die in der aktuellen Saisonphase wichtiger ist als die Champions-League. Das Ganze ist natürlich eine Wette auf die Tagesform im Achtelfinale im März. Wenn die Mannschaft dort in Bestbesetzung antreten kann, dann sind die vierzehn Gruppenspiele vorher egal. Nur für Fans die die Mannschaft auf Auswärtsspielen begleiten ist das wenig schön anzusehen.
Ich glaub, die Kölnarena wird eher im April voll als im Juni.
Gemessen am Vorverkauf wird die Kölnarena an beiden Wochenenden voll und für die Stimmung im Juni sind Veszprem oder Kielce genauso wichtig wie der THW Kiel.
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Die spielerische Frische der ersten fünf oder sechs Partien nach dem Aufstieg ist dem VfL Gummersbach zuletzt verloren gegangen. Da die Ergebnisse aber weiterhin stimmen ist das (noch) Jammern auf hohem Niveau. Gestern war es ein Start-Ziel-Sieg für die Oberbergischen und bei Julian Köster scheint sich der Knoten endlich zu lösen. Er wirkt auf dem Feld wieder wesentlich befreiter und erinnert an die Spielfreude der vergangenen Zweitligasaison.
In vier der nächsten fünf Spiele im November (Melsungen (A), Flensburg (H), Kiel (A), Rhein-Neckar Löwen (H)) ist der VfL Gummersbach klarer Außenseiter. Da die Tabellensituation sehr entspannt ist kann die Mannschaft unbeschwert in diese Spiele gehen - und zwischendrin wartet noch das bergische Derby beim BHC.
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Für die Spannung in der unteren Tabellenhälfte wäre ein weiterer Coup des ASV vor heimischer Kulisse wünschenswert und die MT ist einer der Gegner die auf dem Papier zwar deutlicher Favorit sind, aber in der Praxis große Leistungsschwankungen aufweisen. Dennoch denke ich, dass Melsungen sich (knapp mit 3-4 Toren) durchsetzen wird.
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Frisch Auf! Göppingen - TVB 1898 Stuttgart
ASV Hamm-Westfalen - MT Melsungen
VfL Gummersbach - GWD Minden
Füchse Berlin - Bergischer HC
HSG Wetzlar - SG Flensburg-Handewitt
SC Magdeburg - SC DHfK Leipzig
Rhein-Neckar Löwen - TSV Hannover-Burgdorf
TBV Lemgo Lippe - Handball Sport Verein Hamburg
HC Erlangen - THW Kiel
Auf den ersten Blick 8 von 9 Partien mit klarem Favoriten.
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Bis zum 24:24 (41.) war es ein offenes Topsspiel, Danach hat Nilas Landin das Tor vernagelt und Kiel ist bis zur 52. Minute auf 30:26 davongezogen und hat sich das in eigener Halle natürlich nicht mehr nehmen lassen. Dennoch scheinen die Rhein-Neckar Löwen dieses Jahr wieder ein Kandidat für einen Champions-League-Platz zu sein.
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Ein Problem wird sein, daß die 3 SR immer rechtzeitig "aus dem Weg" sind und das Tempospiel nicht behindern.
Ich habe die Spiele nicht gesehen, aber auf dem hier im Thread geposteten Bild sieht es so aus, dass es weiterhin einen "Torschiedsrichter" und einen "Feldschiedsrichter" gibt im Feld und der dritte Mann auf Höhe der Mittellinie am Spielfeldrand dem Kampfgericht gegenüber steht. Der dritte Mann hat somit die dem Feldschiedsrichter-ferne Spielfeldseite im Blick und während des Umschaltspiels (schnelle Mitte, Tempogegenstoß, etc.) hat er das Geschehen im Zentrum des Spielfelds im Blick während der Feldschiedsrichter auf dem Weg zur Torlinie ist. Beim Gegenstoß sollte es daher eher zu keiner Behinderung kommen.
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Das stimmt. Aber das hohe Spieltempo und die daraus resultierenden Anforderungen an die Athletik der Schiedsrichter betreffen auch nicht die unteren Spielklassen, sondern den Profihandball.
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Genau das, wofür ich seit Jahren plädiere, um dem wachsenden Spieltempo gerecht zu werden.
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Gestern Abend war es noch verfügbar und die Rückmeldungen waren, dass es problemlos funktioniert hat.
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Leider muss man sagen, dass wieder einmal eine deutliche Führung (gestern 31:25 in der 43. Minute) nicht über die Zeit gebracht werden konnte. Dennoch ist ein Punkt gegen Leipzig aus Sicht eines Aufsteigers ein weiterer Punktgewinn und nach sieben Spielen steht der VfL weiterhin sehr gut in der Tabelle.
Das gestrige Spiel lebte auf beiden Seiten von der Offensive, aber zwischen der 43. und 50. Minute leistete sich der VfL leider zu viele Fehlwürfe aus eigentlich gut herausgespielten, freie Wurfgelegenheiten. Umso wichtiger, dass die Oberbergischen am Ende den verdienten Punktgewinn festhalten konnten.
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Ich find's nach wie vor komisch, dass man dafür ausgerechnet die HBL nimmt.
Zunächst einmal beschränkt sich die Auswahl für Dyn auf Sportrechte, die zwischen Start des Projektes und geplantem Senderstart neu ausgeschrieben werden.Mit den Bundesligen im Basketball, Handball, Volleyball und Tischtennis hat man bis auf Eishockey (und evtl. Hockey) alle relevanten Mannschaftssportarten in Deutschland abseits des Fußballs abgedeckt. Mit Fußball hat bislang in Deutschland noch kein Sender Gewinne erwirtschaften können und somit finde ich den Ansatz auf Fußball zu verzichten zwar riskant, aber nachvollziehbar - zumal es aktuell in der Gesellschaft und insbesondere unter den jüngeren Sportfans eine Distanzierung vom Fußball gibt.
Bei allen Mannschaftssportarten abseits des Fußball ist das Zuschauerinteresse weniger von den Erfolgen einzelner Vereine als vielmehr dem Abschneiden der Nationalmannschaft abhängig. Ein Champions-League-Sieg des THW Kiel bringt keinen zusätzlichen Zuschauer in die Hallen oder vor die TV-Geräte, Laptops und Smartphones. Ein Titelgewinn der DHB-Auswahl bei einer EM, WM oder olympischen Spielen hingegen lässt auch das Interesse an der HBL wachsen. Insofern ist ein Vertrag für die Übertragungsrechte der HBL von 2023 bis 2029 ein cleverer Schachzug. Aktuell sind die Handballrechte wahrscheinlich zu einem angemessenen Preis zu bekommen, aber die nächsten Jahre bieten mit dem "Jahrzent des Handballs" (U21-WM 2023, Herren-EM 2024, Frauen-WM 2025, Herren-WM 2027) realistische Chancen, dass die Übertragungsrechte an Wert gewinnen.