Beiträge von Arcosh

    Bislang hat es meines Wissens kein Anbieter geschafft mit Sportübertragungen in die Gewinnzone zu kommen. In der Regel waren die Kosten für Fußballrechte einfach zu hoch. Insofern ist der Ansatz einer Streamingplattform ohne Fußball interessant. Wie groß ist die Nachfrage unter deutschen Sportinteressierten an diesem Angebot? Gelingt die Auslandsvermarktung um die Produktionskosten wieder reinzuholen?

    Interessant ist die Einteilung der dänischen Teams. Für die EHF Champions-League wurde gesagt, dass der Sieger der Play-Offs, d.h. der dänische Meister, den fixen Platz in der Champions-League erhält. Für die Setzliste in der European League ist hingegen die Platzierung nach der Hauptrunde ausschlaggebend. Nach der Hauptrunde war der Stand

    3. Skjern

    4. Skanderborg

    5. Bjerringbro-Silkeborg

    In den Play-Offs hatte sich Bjerringbro-Silkeborg den dritten Platz in der Meisterschaft gesichert, aber dennoch müssen sie nun in der 1. Qualifikationsphase bereits antreten.

    Tatsächlich ein enorm schwere Aufgabe, weil die Leistungen von Spielern aus den 70er und 80er Jahren kaum mit denen heutiger Handballer vergleichbar sind. Somit bliebe nur eine Betrachtungen wer jeweils zu seiner Zeit die Mannschaft des VfL Gummersbach geprägt hat (... und viele Namen die mir dabei spontan einfallen schaffen nicht die 5-Jahre-Hürde).

    Ian Marko Fog sehe ich nicht in den Top10 des VfL Gummersbach. Da war zum Beispiel Robert Gunnarsson meiner Meinung nach der bessere Kreisläufer und Klaus-Dieter Petersen darf man auch nicht vergessen. In die Top10 aufnehmen würde ich allerdings Heiner Brand. Ein sehr guter Handball und kaum ein anderer steht so sehr für den VfL Gummersbach wie er!

    Insbeondere auf der Torwart-Position gab es beim VfL Gummersbach viele große Namen. Andreas Thiel gehört auf jeden Fall in die Top10, aber auch Christian Ramota, Steinar Ege und Goran Stojanovc gehörten zu den besten auf ihrer Position.

    Ein schönes Thema, das vor Augen führt wie viele Ausnahmehandballer wir VfL-Fans schon im Verein bejubeln durften!

    Ich zweifle zwar nicht daran, dass S Nation Übertragungen auf dem Niveau von Sky oder DAZN wird produzieren können, aber für mich wäre das unerheblich, da ich aus Prinzip keine Geld für ein Produkt des Axel Springer Verlages bezahlen werde.

    Auffällig ist wie massiv die Unterschiede zwischen Hin- und Rückrunde beiden vielen Vereinen der Liga waren:

    VereinHinrundeRückrunde
    TuS Ferndorf20.5.+15
    TSV Dormagen19.4.+15
    ThSV Eisenach11.2.+9
    Dessau-Roßlauer HV16.8.+8
    HSG Nordhorn2.9.-7
    TV 05/07 Hüttenberg3.11.-8
    Die Eulen Ludwigshafen8.18.-10
    VfL Eintracht Hagen4.15.-11
    HC Empor Rostock6.20.-14

    Eine Frage treibt mich um: Zählt der VfL denn jetzt für die gesamte Pokalsaison noch als Zweitligist und hätte im Zweifel dann auch Heimrecht gegen Erstligisten oder in späteren Runden nicht mehr?

    Die Spielklassenzugehörigkeit basiert auf der Saison 2021/22 und gilt für den kompletten Wettbewerb. Somit hätte der VfL gegen Erstligisten in den ersten vier Pokalrunden immer Heimrecht.

    Ich war fünfmal beim CL-F4 in Köln, noch nie in Hamburg, würde mich aber tatsächlich fürs DHB-F4 entscheiden, wenn ich wählen müsste.

    Darf ich fragen wieso? Ist das Interesse am nationalen Handball soviel größer.

    Ich habe mir für kommendes Jahr Tickets für beide Veranstaltungen gekauft und bin gespannt ob der DHB bzw. die HBL annähernd ein Event wie die EHF wird auf die Beine stellen wird. Sportlich ist für mich das Champions-League Final4 deutlich höher angesetzt und ich bekommen Mannschaften und Spieler zu sehen, die ich viel seltener live sehen kann. Da in der Gruppenphase die Setzliste für die K.O.-Runden ausgespielt werden ist zudem die Chance, dass ein recht hoffnungsloser Außenseiter das Finalwochenende erreicht, deutlich geringer als im DHB-Pokal.

    Da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt, wäre Deutschland bei Sieg gegen Angola auf jeden Fall in einem möglichen Dreiervergleich weiter. Angola darf sich eine Niederlage mit 17 Toren erlauben und stünde trotzdem noch im Viertelfinale, bei einer Niederlage mit maximal 7 Toren würden sie sogar den ersten Tabellenplatz behalten - sofern zuvor Tschechien gegen Slowenien gewinnt.

    Die sieben Wild cards erhalten:

    HC PPD Zagreb (CRO)

    Aalborg Håndbold (DEN)

    HBC Nantes (FRA)

    Telekom Veszprém HC (HUN)

    Elverum Handball (NOR)

    ORLEN Wisla Plock (POL)

    RK Celje Pivovarna Lasko (SLO)

    Der Antrag von Saporoschje wurde aufgrund "organisatorischer Unsicherheiten" von der EHF nicht berücksichtigt.


    Es sind die altbekannten Namen und die "Neulinge" bleiben wieder außen vor.

    Nach dem EM-Titel gewinnen die deutschen Frauen auch die Weltmeisterschaft. Alle neun Turnierspiele konnten sie mit 2:0 für sich entscheiden. Im Finale gegen Spanien wurden beide Sätze im Sudden death entschieden.

    Die 8 Bestplatzierten der Gruppenphase. Dadurch erhielte die Gruppenphase richtig Bedeutung. Flensburg hätte sich darauf dann fokussieren können zu einem bestimmten Zeitpunkt.

    Dazu dann, falls noch nicht dabei die Meister aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Ungarn, Dänemark und Polen. Das dürfte ähnlich einem UEFA-Ranking die 6 stärksten Verbände sein. Das wären in diesem Jahr Magdeburg und GOG .

    Alle anderen spielen Qualirunden. Meinetwegen 24 für 6 Plätze im KO-System. Dann hätten Flensburg und Berlin sogar noch Chancen auf die Championsleague.

    Aktuell steht Nordmazedonien auf Platz 6 des EHF Rankings, Polen folgt auf Platz 7.

    Wenn Du Pech hast könnten mit den acht Bestplatzierten der Vorsaison und den Meistern der sechs stärksten Verbände aber schon 14 von 16 Plätzen belegt sein. Dann braucht es keine aufgeblasenen Qualifikationsrunde um die zwei verbliebenen Plätze zu besetzen. Insgesamt birgt dein Vorschlag einerseits zu viel Ungewissheit bzgl. der Anzahl der verbleibenden Qualifikationsplätze wodurch der Qualifikationsmodus sich von Saison zu Saison stark ändern würde und zum Anderen ist bislang der Grundsatz der EHF-Wettbewerbe, dass Vereine sich primär auf Basis der Ergebnisse in ihren nationalen Ligen qualifizieren und nicht durch Ergebnisse im Europapokal.

    Wieso nicht? Der Verband hat doch einen festen Startplatz lt. Rangliste. Falls die EHF Vardar nicht akzeptieren sollte, melden sie eben Pelister Bitola nach.

    Die EHF akzeptiert nur die Meldung nationaler Meister. Alle übrigen Vereine brauchen die ausdrückliche Genehmigung nach Prüfung durch die EHF.

    Zitat

    5.1.1 Eligibility to enter the EHF Champions League Men is limited to the national champions of the EHF Member Federations and, in addition, teams eligible to enter in accordance with a respective EHF decision. The registration of teams can only be made by the National Federation based on the clubs ́ sporting achievement in the last season. Exceptions are possible, a respective confirmation by the EHF is required.

    Es war ein sehr abwechslungsreiches Finale. Beide Teams mit guter Defensivarbeit, Barcelona mit tollem Umschaltspiel, gegen Ende der zweiten Halbzeit viele technische Fehler auf beiden Seiten und so kam es dann doch noch zum dramaturgischen Höhepunkt mit Verlängerung und Siebenmeterwerfen, an dessen Ende der meiner Meinung nach verdiente Sieger die Trophäe empfangen hat. Ich gestehe mich innerlich sehr gefreut zu haben, dass ausgerechnet Alex Dujshebaev den Siebenmeter verworfen hat. Erwähnenswert ist zudem, dass die Schiedsrichter das Spiel gut geleitet haben und tatsächlich ohne Videobeweis ausgekommen sind.

    Das Rahmenprogramm ist nicht mehr auf dem sehr hohen Niveau der ersten fünf Jahre (mit individuellen Shows und Akrobatik vor jedem Spiel), aber im direkten Vergleich zum DHB-Pokal Final Four dieses Jahr in Hamburg immer noch eine andere Liga und wie jedes Jahr habe ich viele nette Handballfans aus ganz Europa getroffen und sehr viele bekannte Gesichter und ehemalige Spieler. Das Wochenende hätte fast als VfL-Gummersbach-Reunion durchgehen können, so viele ehemalige Spieler wie in der Halle waren.

    Barcelona mit vielen einfachen Toren durch ihr schnelles Umschaltspiel. So generieren sie immer wieder Überzahlsituationen, während Kielce noch beim Wechseln ist. Aber im Positionsangriff tun sie sich schwer. Kein Vergleich zum gestrigen Halbfinale.

    Bislang für mich bisher das beste Spiel des Wochenendes.