Beiträge von Arcosh

    Die EHF muss sich nicht erst morgen dazu äußern, denn die Regularien für den Wettbewerb sind für alle zugänglich:

    Zitat

    8 Drawing and Seeding

    [...]

    In the group phase, teams from the same country shall not play against each other except
    there are more than 4 teams from the same country in the group phase.

    There is no country protection in the Qualification rounds as well as from Last 16 matches
    to the EHF European League Finals Men.

    Der VfL Gummersbach bleibt verlustpunktfrei und konnte erneut in der zweiten Halbzeit zulegen. Der Spielplan bietet noch weitere Gelegenheiten das eigene Selbstvertrauen zu stärken.

    Die Aufsteiger Eintracht Hagen und HC Empor Rostock mit sehr überzeugenden Auftritten bislang. Da bin ich gespannt wohin die Reise führen wird.

    Im Gegensatz dazu hat die SG BBM Bietigheim auch dieses Jahr den Saisonstart in den Sand gesetzt. Das gestrige Unentschieden zu Hause gegen Emsdetten war im dritten Spiel der erste Punktgewinn, aber nach dem Spielverlauf ein klarer Punktverlust. In der 44. Minute noch mit fünf Toren geführt (25:20) und dann Tor um Tor verdaddelt. Im letzten Bietigheimer Angriff beim Stand von 31:30 bemühten sich die Gastgeber einfach nur die Zeit herunterzuspüielen. 7 Sekunden vor Ende der Partie wird das Spiel unterbrochen und die Zeit angehalten. Die Schiedsrichter signalisieren, dass die Bietigheimer aufgrund des drohenden passiven Spiels nur noch einen Pass spielen dürfen. Da sollte man erwarten, dass ein erfahrender Handballer Lösungen findet, die dem Gegner keine Chance mehr ermöglichen noch zum Ausgleich zu kommen ... ... ... Sven Wesseling hingegen begeht einen Schrittfehler und wirft deutlich nach dem Pfiff der Schiedsrichter den Ball in Richtung Hallen-Ecke. Logische Konsequenz: Rote Karte, Siebenmeter für Emsdetten, Ausgleich, lange Gesichter bei den Bietigheimern. :wall:


    TuS Ferndorf - VfL Lübeck-Schwartau
    HSC 2000 Coburg - TSV Bayer Dormagen
    HC Elbflorenz 2006 - TuSEM Essen
    HSG Nordhorn-Lingen - TV 05/07 Hüttenberg
    ASV Hamm-Westfalen - EHV Aue
    Eulen Ludwigshafen - TV Großwallstadt

    Wartet doch erstmal ab. Dass der Umzug kommt, wurde schon vor über zwei Jahren bekannt gegeben. Die Frage ist doch nur, ob Bohmann gelogen hat, als er sagte, es wäre eine einmalige Sache.


    Richtig ist, dass es im Vertrag zwischen der HBL, der Stadt Hamburg und der Barclaycard-Arena eine Option gab, dass Final Four einmalig an einem anderen Standort auszutragen. Allerdings läuft dieser Vertrag 2022 aus und damit hatte der hier angekündigte Wechsel des Final-Four-Standortes zur Saison 2022/23 nichts mit dieser Klausel zu tun.

    Wow, das kommt für mich überraschend. DHB Final Four und Hamburg gehörten irgendwie zusammen und das hat aus meiner Sicht immer gut funktioniert.

    Mit einem DHB-Pokal Final Four Mitte April und einem EHF CL Final4 Mitte Juni (Vetrag wurde bis 2024 verlängert) würde Köln bzw. die Kölnarena ihren Ruf als Handball-Hauptstadt weiter stärken.

    SC DHfK Leipzig - Handball Sport Verein Hamburg
    Bergischer HC - TVB Stuttgart
    GWD Minden - Füchse Berlin
    HBW Balingen-Weilstetten - SC Magdeburg
    HC Erlangen - THW Kiel
    Rhein-Neckar Löwen - FRISCH AUF! Göppingen
    MT Melsungen - TuS N-Lübbecke
    HSG Wetzlar - TSV Hannover-Burgdorf


    Mit Ausnahme des NDR und des MDR schaut der Rest der Republik meist in die (ARD)-Röhre. Schlimm genug. Kann mich nicht an die letzte Handballübertragung des WDR erinnern. Da hat wahrscheinlich noch Klaus Schwarze kommentiert. Und der wird bald 80....


    Die Handball-Sendung "liga 1 - handball" (2007 bis 2009) war eine gemeinsame Produktion von NDR und WDR und Spiele des VfL Gummersbach wurden ab und an live im WDR gezeigt. Zuletzt (?) 2017 die Partie des VfL Gummersbach gegen Frisch Auf Göppingen.

    Das sehe ich genauso....
    Das Hausrecht der Veranstalters kann 2G rechtlich sicher möglich machen. Aber ob eine allgemeine 2G Verpflichtung durch z.b die Verbände juristisch durchgewunken wird, bezweifle ich. Schließlich können auch vereinzelt Geimpfte(noch eher als Genesene) positiv getestet und ansteckend sein...


    Natürlich können auch Geimpfte oder Genesene positiv und ansteckend sein, aber innerhalb einer 2G-Gruppe, die sich zudem weitestgehend an Hygiene- und Abstandsregeln hält, sind einzelne Übertragungen zwar möglich, ein Superspreading aber statistisch quasi ausgeschlossen.

    Ich erwarte, dass wir Anfang November beim Nationalmannschaftslehrgang inkl. Länderspielen (sofern die Covid-19-Pandemie diese zulässt) einige neue Gesichter sehen werden. Gute Leistungen von jungen Spielern in der HBL sind der erste Schritt, aber das muss sich auf internationalem Parkett auch bestätigen. Das nächste Ziel des DHB muss die Heim-EM im Olympiajahr 2024 sein. Zweieinhalb Jahre Zeit um eine Mannschaft zu entwickeln die bei EM 2024, olympischen Spielen 2024 und WM 2025 um Titel und Medaillien mitspielen kann. Neben den personellen Entscheidungen in der DHB-Auswahl gehört dazu aber auch die Entwicklung im DHB u.a. bei den anstehenden Präsidiumswahlen und ob die HBL bereit ist ihrerseits Abstriche zu machen, um eine bessere Vorbereitung der Nationalmannschaft zu ermöglichen.

    Deutschland hat in diesem Turnier gegen drei der vier Halbfinalisten verloren und ich bezweifel, dass es gegen Dänemark anders ausgegangen wäre. Die Mannschaft hat damit weitestgehend das erfüllt, was im Vorfeld zu erwarten war. Gleichzeitig ist sie an den selbstgesteckten Zielen krachend gescheitert. Zudem wird die Deutlichkeit der Niederlage im Viertelfinale in der öffentlichen Wahrnehmung von diesem Turnier hängen bleiben.


    Glückwunsch an Ägypten für eine sehenswerte Leistung und den verdienten Sieg

    Nö, das ist überhaupt nicht selten:.
    Olympia 2016: Zwei der drei Mediallengewinner belegten in der Gruppe die ersten beiden Plätze
    Olympia 2012: Zwei der drei Mediallengewinner belegten in der Gruppe die ersten beiden Plätze
    Olympia 2008: Einer der drei Mediallengewinner belegte in der Gruppe die ersten beiden Plätze


    Eine Seltenheit ist es vielleicht nicht. Aber 2016 und 2012 waren die späteren Olympiasieger nur Gruppendritte in der Vorrunde.

    Spanien sichert sich gegen Norwegen den 2. Sieg mit einem Tor Vorsprung


    Die letzte Spielminute zwischen Norwegen und Spanien zeigt die Unterschiede zum deutschen Auftaktspiel auf. Erst trifft Sagosen die richtige Entscheidung, erzeugt Druck auf die Abwehr, spielt den Ball im richtigen Moment weiter auf Halblinks und Norwegen ist nur noch auf Kosten eines Siebenmeters zu stoppen. Im Gegenzug gutes Zeitmanagemnet der Spanier, Alex Dujshebaev - der zuvor kein herausragendes Spiel gemacht hatte - stößt an und spielt einen sensationellen Pass an den Kreis, der wiederum nur auf Kosten eines Siebenmeters am Torwurf gehindert werden kann.

    Es gibt nur noch Vor und Nachbericht? Du scheinst die GN ja oft zu lesen. Natürlich gibt es kaum bis nie kritische Berichte über die HSG aber das ist auch gut so und auch ein Vorteil den die HSG hat. [...]


    Ganz unabhängig von der HSG Nordhorn: Wie dick müssen die Gläser einer Fanbrille sein, um kritiklose Jubelpresse für etwas Gutes und Erstrebenswertes zu halten?

    Zum Einen finde ich die Stürmerfoul-Entscheidung gegen Weinhold vertretbar und zum Anderen wenn er die Spielsituation cleverer löst, dann kommt er erst gar nicht in die Gefahr das Stürmerfoul zu begehen. Mit leichtem Druck zum Tor und rechtzeitigem Pass auf Außen hätte er den Rechtsaußen in eine gute Wurfposition gebracht. Der Fehler liegt nicht bei der Schiedsrichter-Entscheidung, sondern bei der Entscheidung des eigenen Laufweges der ihn in diese Sackgasse führt und dem Spanier die Gelegenheit gibt den vorhandenen Kontakt entsprechend zu verkaufen.

    Die Entscheidungsfindung in engen Schlussphasen war in den letzten Jahren leider nicht die Stärke der DHB-Mannschaft und ist einer der Punkte die zur Weltspitze fehlen. Weinholds Stürmerfoul und die "überforderung" aus dem gut erarbeiteten Ballgewinn in den Schlusssekunden noch einen Torwurf zu generieren, haben dies in komprimierter Form aufgezeigt.

    Richtig dilettantisch vom DHB :wall:


    Sehe da nicht den DHB in der Verantwortung. Nochmal: Die Struktur des DHB-Pokals geht auf eine Vereinbarung zwischen DHB, HBL und Regionalverbänden zurück. Aufgabe des DHB ist sicherzustellen, dass es 44 Teilnehmer am Pokalwettbewerb gibt, damit der geplate Modus stattfinden kann - und diese Vorgabe ist erfüllt. Die Ermittlung der jeweiligen Teilnehmer obliegt der HBL bzw. den Regionalverbänden. Verantwortlich ist also in erster Linie die HBL für die Vergabe ihrer 30 Plätze (18 Erstligisten, 12 Zweitligisten). Als vergangenes Jahr der Saisonabbruch kam, hatten die Vereine und die HBL sicherlich nicht als Erstes den DHB-Pokal 2021/22 im Kopf.