Da schließe ich mich der Einschätzung von Pro Handball an. Die Schiedsrichterin ist sehr gut positioniert, hat freie Sicht und ihre Reaktion wirkt auch so als würde sie den Angreifer nach Regel 8:7 d) progressiv bestrafen wollen.
Beiträge von Arcosh
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Mit Ausnahme des NDR und des MDR schaut der Rest der Republik meist in die (ARD)-Röhre. Schlimm genug. Kann mich nicht an die letzte Handballübertragung des WDR erinnern. Da hat wahrscheinlich noch Klaus Schwarze kommentiert. Und der wird bald 80....
Die Handball-Sendung "liga 1 - handball" (2007 bis 2009) war eine gemeinsame Produktion von NDR und WDR und Spiele des VfL Gummersbach wurden ab und an live im WDR gezeigt. Zuletzt (?) 2017 die Partie des VfL Gummersbach gegen Frisch Auf Göppingen. -
Das sehe ich genauso....
Das Hausrecht der Veranstalters kann 2G rechtlich sicher möglich machen. Aber ob eine allgemeine 2G Verpflichtung durch z.b die Verbände juristisch durchgewunken wird, bezweifle ich. Schließlich können auch vereinzelt Geimpfte(noch eher als Genesene) positiv getestet und ansteckend sein...
Natürlich können auch Geimpfte oder Genesene positiv und ansteckend sein, aber innerhalb einer 2G-Gruppe, die sich zudem weitestgehend an Hygiene- und Abstandsregeln hält, sind einzelne Übertragungen zwar möglich, ein Superspreading aber statistisch quasi ausgeschlossen. -
Ich erwarte, dass wir Anfang November beim Nationalmannschaftslehrgang inkl. Länderspielen (sofern die Covid-19-Pandemie diese zulässt) einige neue Gesichter sehen werden. Gute Leistungen von jungen Spielern in der HBL sind der erste Schritt, aber das muss sich auf internationalem Parkett auch bestätigen. Das nächste Ziel des DHB muss die Heim-EM im Olympiajahr 2024 sein. Zweieinhalb Jahre Zeit um eine Mannschaft zu entwickeln die bei EM 2024, olympischen Spielen 2024 und WM 2025 um Titel und Medaillien mitspielen kann. Neben den personellen Entscheidungen in der DHB-Auswahl gehört dazu aber auch die Entwicklung im DHB u.a. bei den anstehenden Präsidiumswahlen und ob die HBL bereit ist ihrerseits Abstriche zu machen, um eine bessere Vorbereitung der Nationalmannschaft zu ermöglichen.
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Deutschland hat in diesem Turnier gegen drei der vier Halbfinalisten verloren und ich bezweifel, dass es gegen Dänemark anders ausgegangen wäre. Die Mannschaft hat damit weitestgehend das erfüllt, was im Vorfeld zu erwarten war. Gleichzeitig ist sie an den selbstgesteckten Zielen krachend gescheitert. Zudem wird die Deutlichkeit der Niederlage im Viertelfinale in der öffentlichen Wahrnehmung von diesem Turnier hängen bleiben.
Glückwunsch an Ägypten für eine sehenswerte Leistung und den verdienten Sieg
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Nö, das ist überhaupt nicht selten:.
Olympia 2016: Zwei der drei Mediallengewinner belegten in der Gruppe die ersten beiden Plätze
Olympia 2012: Zwei der drei Mediallengewinner belegten in der Gruppe die ersten beiden Plätze
Olympia 2008: Einer der drei Mediallengewinner belegte in der Gruppe die ersten beiden Plätze
Eine Seltenheit ist es vielleicht nicht. Aber 2016 und 2012 waren die späteren Olympiasieger nur Gruppendritte in der Vorrunde. -
Spanien sichert sich gegen Norwegen den 2. Sieg mit einem Tor Vorsprung
Die letzte Spielminute zwischen Norwegen und Spanien zeigt die Unterschiede zum deutschen Auftaktspiel auf. Erst trifft Sagosen die richtige Entscheidung, erzeugt Druck auf die Abwehr, spielt den Ball im richtigen Moment weiter auf Halblinks und Norwegen ist nur noch auf Kosten eines Siebenmeters zu stoppen. Im Gegenzug gutes Zeitmanagemnet der Spanier, Alex Dujshebaev - der zuvor kein herausragendes Spiel gemacht hatte - stößt an und spielt einen sensationellen Pass an den Kreis, der wiederum nur auf Kosten eines Siebenmeters am Torwurf gehindert werden kann. -
Im Spiel zwischen Dänemark und Ägypten braucht es aktuell nicht einmal eine Berührung des Abwehrspielers, damit die Schiedsrichter auf Siebenmeter entscheiden. Aus meiner Sicht abstruse Pfiffe auf beiden Seiten.
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Es gibt nur noch Vor und Nachbericht? Du scheinst die GN ja oft zu lesen. Natürlich gibt es kaum bis nie kritische Berichte über die HSG aber das ist auch gut so und auch ein Vorteil den die HSG hat. [...]
Ganz unabhängig von der HSG Nordhorn: Wie dick müssen die Gläser einer Fanbrille sein, um kritiklose Jubelpresse für etwas Gutes und Erstrebenswertes zu halten? -
Zum Einen finde ich die Stürmerfoul-Entscheidung gegen Weinhold vertretbar und zum Anderen wenn er die Spielsituation cleverer löst, dann kommt er erst gar nicht in die Gefahr das Stürmerfoul zu begehen. Mit leichtem Druck zum Tor und rechtzeitigem Pass auf Außen hätte er den Rechtsaußen in eine gute Wurfposition gebracht. Der Fehler liegt nicht bei der Schiedsrichter-Entscheidung, sondern bei der Entscheidung des eigenen Laufweges der ihn in diese Sackgasse führt und dem Spanier die Gelegenheit gibt den vorhandenen Kontakt entsprechend zu verkaufen.
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Die Entscheidungsfindung in engen Schlussphasen war in den letzten Jahren leider nicht die Stärke der DHB-Mannschaft und ist einer der Punkte die zur Weltspitze fehlen. Weinholds Stürmerfoul und die "überforderung" aus dem gut erarbeiteten Ballgewinn in den Schlusssekunden noch einen Torwurf zu generieren, haben dies in komprimierter Form aufgezeigt.
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Wann sind denn die 14 Tage nach der MV erreicht bzw. wann ist die MV?
Die Mitgliederversammlung der HBL war am 08. Juli 2021. -
ARD Sportschau: SCHULDIG - Wie Sportler ungewollt zu Dopern werden
Eine sehenswerte Dokumentation der ARD-Dopingredation um Hajo Seppelt, die bislang stets kritisch über Dopingmissbrauch berichtet hat, aber hier die Grenzen des Anti-Doping-Systems aufzeigt. In der Dokumentation wird auch der Fall des schweizer Handballers Simon Getzmann thematisiert, der auch schon im Podcast Kreis Ab zu Gast war.
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Richtig dilettantisch vom DHB

Sehe da nicht den DHB in der Verantwortung. Nochmal: Die Struktur des DHB-Pokals geht auf eine Vereinbarung zwischen DHB, HBL und Regionalverbänden zurück. Aufgabe des DHB ist sicherzustellen, dass es 44 Teilnehmer am Pokalwettbewerb gibt, damit der geplate Modus stattfinden kann - und diese Vorgabe ist erfüllt. Die Ermittlung der jeweiligen Teilnehmer obliegt der HBL bzw. den Regionalverbänden. Verantwortlich ist also in erster Linie die HBL für die Vergabe ihrer 30 Plätze (18 Erstligisten, 12 Zweitligisten). Als vergangenes Jahr der Saisonabbruch kam, hatten die Vereine und die HBL sicherlich nicht als Erstes den DHB-Pokal 2021/22 im Kopf. -
Die Verteilung (18 Erstligisten, 12 Zweitligisten, 12 Drittligisten, 2 Vereine aus dem Amateurpokal) geht auf die Reform des DHB-Pokal im Jahre 2019 zurück und wurde so zwischen dem DHB, der HBL und den Landesverbänden ausgehandelt.
Bei der Reform wurde festgeschrieben, dass nicht genutzte Plätze der 3. Liga an die 2. Liga übergehen. Es wurde aber nicht vorgesehen, dass die 1. Liga mehr als 18 Teilnehmer haben und daher ebenfalls eine sportliche Qualifikation brauchen könnte. Dass die 1. Liga Corona-bedingt die Zahl der Vereine aufgestockt hat, kann nicht dazu führen, dass die anderen Ligen auf die Ihnen zugesicherten Startplätze verzichten müssen. Also musste die 1. Liga unter sportlichen Gesichtspunkten (in diesem Fall die Abschlusstabelle) ihre 18 Teilnehmer am DHB-Pokal bestimmen.
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ich finde , man konnte den eindruck gewinnen, dass die fans sich dem "fehlverhalten" auf dem rasen anpassen und das dort auch sichtbare nicht immer vorhandene "fair play" als auslöser dafür genommen haben, dass sie sich auch daneben benehmen können.
Den Spielern aufgrund ihrer Spielweise auf dem Platz eine "Mitschuld" am Verhalten der Fans vor dem Stadion zu geben, geht mir zu weit. Hätte die Nationalmannschaft einen so großen Vorbild-Charakter, dann häten sich im Umkehrschluss die Zuschauer auch mit der Mannschaft solidarisch zeigen müssen als sie sich zu Spielbeginn geschlossen hingekniet hat. Stattdessen hat auch in der Vorrunde in Wembley ein nicht unerheblicher Teil der Zuschauer diese Geste mit einem Pfeiffkonzert quittiert und die öffentliche Diskussion rund um dieses Thema hat gezeigt, dass die Bevölkerung sich keineswegs "blind" an den Nationalspielern orientiert. -
Meiner Einschätzung nach hat der Fußball in der britischen Gesellschaft (insbesondere in der Arbeiterklasse/Mittelschicht) einen noch größeren Stellenwert als hierzulande. Wenn dann die Sehnsucht nach dem ersten Titelgewinn seit 55 Jahren sich mit einem Finale im heimischen Nationalstadion paart und auf eine Bevölkerung trifft, die nach mehreren harten Lockdowns mit mehrwöchigen Ausgangssperren (nicht zu vergleichen mit unseren Maßnahmen) gerade wieder ihre "Freiheit" zurückerlangt hat, dann birgt diese Konstallation viel Potential für ausufernde Emotionen.
Zu klären ist aber wie das Sicherheitskonzept rund um das Wembley Stadion so eklatant versagen konnte. Dass mobile Absperrgitter mit wenigen Ordnern nicht gegen eine große Masse an Menschen nicht zu halten sind, hatte sich unlängst am Capitol in Wasington gezeigt. Gleichzeitig ist es ein Dillema, weil tragische Unglücke in der Vergangenheit gelehrt haben, dass von festen Absperrungen eine große Gefahr für Leib und Leben ausgeht. Auf den ersten Blick scheint das Sicherheitspersonal und vor allem die Polizeipräsenz rund ums das Stadion nicht ausreichend und vor allem nicht konsequent genug gewesen zu sein. Bereits am frühen Nachmittag kristallisierte sich die enorme Anzahl Menschen heraus, die weit über die Zahl der verkauften Eintrittskarten hinausging. Hier wäre noch die Möglichkeit gewesen frühzeitig einzugreifen und nur Besucher mit Eintrittskarte auf das Gebiet um das Stadion zu lassen. Vielleicht hoffte man auf das britische Sommermärchen mit friedlich feiernden Menschen rund um das Stadion.
Im Hinblick darauf, dass England eine Bewerbung für die FIFA WM 2030 in Erwägung gezogen hat, besteht auf jeden Fall Bedarf zur Aufarbeitung.
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Früher gab es in den Europapokalwettbeweben zunächst die 3-Jahres-Wertung, die über die Anzahl der Teilnehmer pro Verband entschied. Die Setzliste innerhalb der einzelnen Wettbewerbe basierte aber allein auf dem Abschneiden von Vereinen eines Landes in den vergangenen drei Jahren innerhalb dieses speziellen Wettbewerbes. D.h. für die Setzliste des EHF-Pokals waren Ergebnisse aus der Champions-League irrelevant. Es zählte nur wie Mannschaften aus dem Land des Teilnehmers in den letzten drei Jahren abgeschnitten hatten. Es gab einen Punkteschlüssel für gewonnene Spiele und überstandene Runden im Wettbewerb.
Inzwischen läuft vieles über Wild cards und weiche Faktoren (Zuschauerzahlen, mediales Interesse, Vermarktung, Spielstätte, etc.) und da bin ich mir nicht sicher ob es noch immer so oder so ähnlich bei der Setzliste für die Wettbewerbe gehandhabt wird.
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Was ich nicht verstehe, ist, dass ein hochentwickeltes Land wie Japan mit dem Impfen nicht schon weiter ist. Dass die Spiele dort sind, steht auch nicht erst seit gestern fest. Aber bei 40 oder 50 % Impfquote wäre es vielleicht auch nicht viel anders gewesen.
Zum Thema "Staatliche Impfprogramme in Japan" empfehle ich diesen Artikel zur HPV-Impfung. Ich denke dies wird auch bei der Covid-19-Impfung noch bei den Menschen im Hinterkopf sein und einer der Gründe dafür sein, dass Japan sein Impfgrogramm erst sehr spät gestartet hatte. Anfang des Jahres hatte eine Umfrage ergeben, dass nur ca. 20% der Japaner bereit waren sich zeitnah impfen zu lassen. Der überwiegende Teil der Bevölkerung wollte zunächst abwarten. Die Impfmittelhersteller wie Biotech/Pfizer oder Moderna mussten sogar zusätzliche Studien mit asiatischen Probanden nachreichen, weil in der Hauptstudie für die Impfstoff-Zulassung in Europa und Nordamerika der Anteil asiatischer Probanden zu gering war.