Beiträge von Arcosh

    Corona-Fall nach Testspiel: Ganze Handball-Mannschaft muss in Quarantäne

    EIn vergleichbarer Vorfall in der Bundesliga und der komplette Spielplan würde hinfällig. Gibt es seitens der HBL schon angepasste Regularien wie dann zu verfahren wäre? Es kann schließlich niemand ernsthaft davon ausgehen, dass eine komplette Saison absolviert wird, ohne dass es zu einem positiven Corona-Test bei einem Spieler kommen wird.

    Ich verstehe, dass 250 Zuschauer ein erster Schritt sind um überhaupt wieder vor Zuschauern spielen zu können und mittelfristig diese Zahl erhöht werden soll. Was mir aber fehlt sind Aussagen dazu ab wann das ganze überhaupt wieder wirtschaftlich würde. Bei 250 zahlenden Zuschauern ohne Einnahmen aus dem Catering kann ich mir schwerlich vorstellen, dass die Einnahmen aus Eintrittskarten die Kosten für das notwendige Personal und das Hygienekonzept decken. Ich gehe davon aus, dass ein Spiel vor 250 Zuschauern für den Verein ein Verlustgeschäft ist im Vergleich zu einem Spiel vor komplett leeren Rängen.

    Gibt es Aussagen von einzelnen Vereinen dazu ab wieviel Zuschauern sich Spiele für sie wieder wirtschaftliche rentieren? Mir ist natürlich bewusst, dass es große Unterschiede zwischen den einzelnen Standorten gibt.

    In Gummersbach ist die Liquidität vorerst gesichert durch bezahlte Dauerkarten der neuen Saison:

    Zitat

    Einer der wenigen der Silberstreife am Horizont sind derzeit die Dauerkartenverkäufe. Kaum ein Dauerkarteninhaber habe gekündigt, die Zahlen der Vorsaison seien fast wieder erreicht. Der VfL Gummersbach hat in den vergangenen Wochen entsprechend Rechnungen an Fans und Sponsoren verschickt. „Dabei haben wir freigestellt, wann diese bezahlt werden“, so Schindler. Dass viele unmittelbar beglichen wurden, zeige die hohe Identifikation der Region mit dem Verein. „Diese Unterstützung trägt uns momentan.“

    Dabei handelt es sich aber auch um kalkulierte Einnahmen, auf die der VfL Gummersbach in den kommenden Wochen angewiesen ist. Allein durch die wöchentlichen Pflicht-Corona-Testungen der gesamten Mannschaft sowie des direkten Umfelds rechnet Schindler für die Saison mit zusätzlich Ausgaben von bis zu 100.000 € - eine horrende Summe in Zeiten verringerter Einnahmen. Außer dem Kurzarbeitergeld habe der Verein bislang keine Unterstützung seitens der Politik erhalten. Auch Gelder aus dem Soforthilfeprogramm des Landes NRW seien „nicht so einfach“ abgreifbar. Umso wichtiger sei die Unterstützung aller Spieler und Angestellten des Vereins, die weiterhin auf einen Teil ihres Gehalts verzichten.

    Quelle: Oberberg aktuell

    Für den THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt ist das eine beunruhigende Nachricht, denn falls sich kein Sender finden sollte, dann fallen die Kosten für die Produktion des internationalen TV-Signals auf die Vereine selbst zurück.

    Aktuell erscheint mir DAZN als wahrscheinlichster Kandidat - sofern die Perform Group zu dem Schluss kommt, dass der "Wert" der Übertragung der Handball Champions-League die Produktionskosten der deutschen Heimspiele übersteigt.

    Ja, über ca. 400 Mio €
    Angeblich sei die Qualität mangelhaft oder die Rechnungen falsch. Gibt ja viele Gründe, die man erfinden kann, wenn man etwas nicht zahlen will...


    Hast Du Belege, dass die Kritikpunke nicht gerechtfertigt sind? Die Bundesrepublik steht nicht in dem Ruf ihre Rechnungen nicht zu bezahlen und gleichzeitig gibt es seit Wochen Berichte über minderwertige Qualität bei Mund-Nase-Masken mit teils betrügerischen Absichten.

    Zitat

    Millionen unsichere Masken europaweit
    Gemeinsame Recherchen des BR mit der Rechercheplattform OCCRP und internationalen Partnermedien zeigen außerdem: Europaweit kauften Behörden Millionen von unsicheren Masken. In vielen Fällen steckt offenbar Betrug mit Zertifikaten dahinter.

    Die Reporter haben mehr als hundert Zertifikate ausgewertet. Neben Fälschungen finden sich vor allem irreführende Dokumente, die auch von europäischen Zertifizierungsstellen ausgegeben wurden. Dabei handelt es sich nicht um EU-Behörden, sondern um ausgesuchte Firmen, die bestätigen können, ob importierte Produkte den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen. Doch immer wieder stellten Firmen, die gar keine Schutzausrüstung zertifizieren dürften, Zertifikate aus, die keine sind. Dem Reporterteam liegt ein Vertragsentwurf vor, in dem eine italienische Zertifizierungsfirma einem potentiellen Kunden anbot, ein sogenanntes "Sekundärzertifikat" für Schutzmasken anzufertigen. Der Preis: 20.000 Euro. Für ein Zertifikat, das es offiziell nicht gibt.


    Quelle: BR.de, 02.07.2020


    Man stelle sich vor, die Bundesregierung würde ungeprüft 400 Mio. € für minderwertige Masken bezahlen, die nicht dem entsprechen was bestellt worden war. Ich ahne welche User hier die unfassbare Verschwendung von Steuergeldern monieren würden ...

    Gegenfrage: Wie viele Bundesligaspieler haben in der Saison 2018/19 insgesamt 34 Bundesligaspiele absolviert?

    Ich stelle die These auf, dass es ganz, ganz wenige Spieler sind, die in einer Saison auf 34 Ligaspiele kommen.


    Die Frage lässt sich beantworten, denn die Saisonstatistik der HBL lässt sich nach der Zahl der absolvierten Spiele sortieren und so kommt man auf ca. 100 Spieler, die in der Saison 2018/19 an allen 34 Spieltagen auf dem Spielberichtsbogen gestanden haben.

    @TCLIP:
    brodie79 hat sachlich seine Zweifel und Kritikpunkte bzgl. der Studie zur Wirksamkeit der Maskenpflicht am Beispiel von Jena dargelegt, die sich u.a. auf persönliche Erfahrungen direkt aus Jena stützen. Dabei hat brodie79 zu keinem Zeitpunkt für sich in Anspruch genommen, dass seine Anmerkungen wissenschaftlich fundiert und objektiv seien, sondern darauf hingewiesen, dass seine subjektive Wahrnehmung sich nicht mit der Prämisse der Studie deckt.

    In Medien, deren Fokus nicht auf wissenschaftlichen Themen liegt, beschränkt sich die Berichterstattung über derartige Studien leider oftmals auf eine schlichte Wiedergabe von Pressemitteilungen. Daher habe ich mir das zugrunde liegende Paper (LINK) durchgelesen. Zunächst einmal wurde es nur als "Discussion paper"eingereicht und nicht als vollwertige Studie inklusive peer review. Das ist nicht ungewöhnlich, aber bezüglich der Verlässlichkeit der Ergebnisse sollte im Hinterkopf beahlten werden, dass es keinen entsprechenden externen Überprüfungsprozess durchlaufen hat. Grundsätzlich klingen (für mich persönlich als Fachfremden) die angewendeten Methoden für die Überprüfung der künstlichen Vergleichsgruppe zur Stadt Jena plausibel und es scheinen auch diverse Standardmethoden zur Validierung der Ergebnisse angewendet worden zu sein. Die Autoren gehen selbst auf mögliche Schwachpunkte ein, geben bei ihren Ergebnissen entsprechend große Spielräume ein und benennen die Notwendigkeit in weiteren Studien die Ergebnisse z.B. anhand anderer Länder oder anderer Schutzmaßnahmen zu überprüfen und zu erweitern.

    Aber natürlich gibt es grundsätzliche Probleme bei derartigen Studien.
    Untersuchungen bei denen die Fallzahlen klein sind in Relation zur Größe der untersuchten Gruppe unterliegen leider statistischen einer enorm großen Fehleranfälligkeit. Kleinste Schwankungen in den absoluten Zahlen führen zu großen relativen Änderungen und beeinflussen massiv das Ergebnis. In der Studie wird Jena als geeignete "Beispielstadt" genannt, u.a. weil am 05. April die Anzahl der Coronafälle in Dresden (126,9 pro 100.000 Einwohner) ähnlich dem bundesweiten Durchschnitt (119,3 pro 100.000 Einwohner) war. Nun wissen wir aber, dass - und das schreiben die Autoren der Studie wenig später auch selber - die Ausbreitung von Covid-19 nicht homogen verlaufen ist, sondern vorallem durch lokale Hotspots und Super-Spreading-Events geprägt war. Sofern brodie79s Aussage stimmt, dass 40% der Fälle an diesem Stichtag auf eine heimkehrende Reisegruppe zurückzuführen sind, dann hätte dies einen deutlichen Effekt auf die Grundannahme zur Vergleichbarkeit.

    Auch die Erstellung der künstlichen Vergleichsgruppe anhand anderer deutsche Städte, die auf Basis einzelner Faktoren (u.a. Bevölkerungsdichte, Demographie, etc.) ausgewählt und gewichtet wurden, ist diskussionswürdig. Die Forscher haben diese Vergleichsstädte sicherlich nach bestem Wissen und Gewissen ausgewählt und haben Faktoren berücksichtigt, die nach aktuellem Wissensstand für die Ausbreitung von Covid-19 relevant sind. Aber der Vergleich mit der Covid-19-Ausbreitung in anderen Ländern zeigt, dass wir derzeit noch viel zu wenig wissen, um zuverlässig sagen zu können welches die wirklich entscheidenden Faktoren dafür sind, dass die Fallzahlen pro 100.000 Einwohner in einem Land gering und im anderen Land mit scheinbar ähnlichen Randbedingungen viel höher sind. Daher ist es derzeit auch nicht möglich abschließend zu beurteilen nach welchen Kriterien die Städte für die künstlichen Vergleichsgruppe wirklich gewichtet werden müssten.

    Teilweise fließen Städte wie z.B. Darmstadt zu mehr als 50% in die künstlichen Vergleichsgruppe ein, so dass ein zufälliges Super-Spreading-Event dort während des Beobachtungszeitraums die Ergebnisse massiv beeinflusst hätte - so wie es potentiell auch die Reisegruppe in Jena getan hat.


    Die Studie ist ein Mosaiksteinchen auf dem Weg dahin den richtigen Umgang mit SARS-CoV-2 zu finden, aber sollte nicht isoliert als allgemeingültige Erkenntnis betrachtet weden, wie bei vielen Medienberichten der Eindruck entsteht.


    Diese Aussage ist selbst statistisch völliger Unsinn, denn Covid-19 ist keine chronische Erkrankung mit der man statistisch eine gewisse Lebenserwartung erreichen kann, sondern eine akute Erkrankungen deren Krankheitsverlauf im Zeitraum von 1-2 Monaten abläuft. (Nicht-letale Langzeitfolgen ausgenommen) Zulässig wäre die Aussage: "Rein statistisch ist das durchschnittliche Sterbealter von Covid-19-Patienten 81 Jahre. Obendrein ist der Vergleich mit der durchschnitlichen Lebenserwartung männlicher Deutscher ein Vergleich von Äpfeln und Birnen. Zur durchschnittlichen Lebenserwartung tragen z.B. auch Unfalltode relativ junger Menschen bei. Würde man Unfallopfer, Gewaltverbreche, etc. aus der Statistik herausrechnen und lediglich das Sterbealter männlicher Deutscher erfassen, die an rein medizinischen/krankheitsbedingten Ursachen verstorben sind, dann dürfte die Lebenserwartung über 81 Jahren liegen.

    Habe ich doch geschrieben!Rein statistisch.....Und die 81 Jahre bei Covid sind auch Durchschnitt .Da gibt es auch jüngere und ältere Fälle...


    Natürlich gibt es jüngere und ältere Fälle. Das liegt in der Natur eines "Durchschnitts". Du aber hast Zahlen zueinander in einen Kontext gestellt, die in keiner Relation zueinander stehen und versucht Vergleiche aufzuzeigen, die unter wissenschaftlichen Maßstäben völlig unzulässig sind.

    Bei den Obduktionen von Puschel war Sars nie der Grund für den Tod...


    Wie Bonecrusher es bereits treffend ausgeführt hat: Willkommen in der wunderbaren Welt der Epidemiologie! (sehenswert in diesem Zusammenhang auch der Beitrag der ZDF-Sendung Die Anstalt zum Thema Feinstaubbelastung)

    Zudem hat Prof. Dr. Klaus Püschel nicht gesagt, dass bei seinen Obduktionen nie SARS die Todesursache gewesen sei, sondern lediglich, dass die von ihm obduzierten Verstorbenen allesamt Vorerkrankungen gehabt hätten. Sollte Dir ein anderes Zitat von ihm vorliegen, bin ich natürlich für Hinweise darauf offen.

    Und wenn das Virus auch für die nicht Risikogruppe so gefährlich wäre, hätten unter den in den letzten Wochen mehr positiv Getesteten auch mehr Sterbefälle sein müssen.
    Die Artikel über vermeintliche junge gesunde Sars Opfer zitieten lediglich Meinungen von Medizinern. Nirgendwo gibt es Beweise für diese Einschätzung...Ach doch, die Ehefrau des Schauspielers hat gesagt, ihr Mann hatte keine Vorerkrankungen.Na das nenne ich mal wissenschaftlich :irony:
    Den Welt Artikel kann man nicht ernst nehmen. Da wird von 20 Prozent schwerer Verläufe gesprochen....Na klar. Und von vielen Langzeitschäden...Sind da Hellseher am Werk, oder wie kann man nach einigen Wochen/Monaten Langzeitschäden diagnostizieren?


    Natürlich steht es Dir frei selber zu entscheiden welche "Meinungen von Medizinern" Du persönlich für valide hältst, aber ehrlich gesagt dürte auch keine der von Dir als glaubhafter eingeschätzten Quellen wissenschaftlich haltbare Beweise für ihre Aussagen vorleen können, oder?

    Versteh mich nicht falsch. Der von Dir verlinkte Youtube-Beitrag von Clemens Arva zum Risiko von zu schnell zugelassenen Impfstoffen ist ein legitimes und wichtiges Thema in Bezug auf SARS-CoV-2. Das Verbreitungsmedium via Russia Today lässt mich auf Basis der bekannten Arbeitsweise des Mediums eher skeptischer auf den Inhalt reagieren, ist aber für mich kein sofortiges Ausschlusskriterium jeglicher Diskussion. Nur kannst Du nicht erwarten, dass sich User auf eine Diskussion einlassen, wenn Du im Gegenzug Aussagen anderer Mediziner als bloße "Meinung ohne Beweis" oder persönliche Aussagen von Angehörigen als "unwissenschaftlich" abtust - obwohl Du selber es nicht besser wissen kannst oder valide Belege liefern kannst, dass die angeblichen "Meinungen" nicht doch durch Ergebnisse wissenschaftlich Untersuchungen belegt sind.

    Rein statistisch ist die Lebenserwartung mit Corona (81 Jahre) ja sogar höher als die des männlichen Durchschnitts (78,9 Jahre). Natürlich nur reine Statistik, zeigt aber, dass CoVID19 kein "Killervirus" ist.


    Diese Aussage ist selbst statistisch völliger Unsinn, denn Covid-19 ist keine chronische Erkrankung mit der man statistisch eine gewisse Lebenserwartung erreichen kann, sondern eine akute Erkrankungen deren Krankheitsverlauf im Zeitraum von 1-2 Monaten abläuft. (Nicht-letale Langzeitfolgen ausgenommen) Zulässig wäre die Aussage: "Rein statistisch ist das durchschnittliche Sterbealter von Covid-19-Patienten 81 Jahre. Obendrein ist der Vergleich mit der durchschnitlichen Lebenserwartung männlicher Deutscher ein Vergleich von Äpfeln und Birnen. Zur durchschnittlichen Lebenserwartung tragen z.B. auch Unfalltode relativ junger Menschen bei. Würde man Unfallopfer, Gewaltverbreche, etc. aus der Statistik herausrechnen und lediglich das Sterbealter männlicher Deutscher erfassen, die an rein medizinischen/krankheitsbedingten Ursachen verstorben sind, dann dürfte die Lebenserwartung über 81 Jahren liegen.


    Vorsicht mit dem Begriff "Lüge".Wir können gerne verschiedener Meinung sein, aber nicht unter der Gürtellinie. Welche Fälle meinst du denn konkret? Bist du sicher, was die genaue Todesursache betrifft? Wurde das bei Obduktionen zweifelsfrei festgestellt?


    Was bedeutet für Dich, dass Covid-19 "zweifelsfrei festgestellt" wurde - zumal die wenigsten Verstorbenen obduziert werden. Der Erreger SARS-CoV-2 kann im menschlichen Körper diverse Symptome hervorrufen. Medizinisch ist es gängige Praxis bei Patienten, die den Covid-19-Erreger im Körper tragen und mehrere der typischen Symptoe aufweisen die Krankheit Covid-19 zu attestieren. Wenn bei diesen die krankheit einen tödlichen verlauf nimmt und dabei typische Krankheitssymptome die Todesursache waren, dann wird Covid-19 als Todesursache angenommen.

    Wer sich kurz die Zeit nimmt zu googeln wird sowohl zahlreiche Einzelfälle von Verstorbenen ohne Vorerkrankungen finden als auch wissenschaftliche Studien die dieses Phänomen im großen Stil untersuchen - wobei man auch erkennt, dass die Ergebnisse regional und je nach Vorgehensweise stark schanken.

    Tagesspiegel: Etwa 97 Prozent der an Covid-19 Verstorbenen hatten Vorerkrankungen
    Business insider: Studie aus Italien macht deutlich, wie häufig Corona die direkte Todesursache ist — auch bei Menschen ohne Vorerkrankungen
    Welt.de: Wie Corona für junge Menschen zur Gefahr wird

    ... und das sind alles Treffer auf der ersten Ergebnisseite einer Google-Suche.

    Ja da bin ich auch dagegen..Unser bereits von März in den Oktober verschobene Konzert mit knapp 2 500 Zuschauern wurde jetzt in den April 21 verschoben wobei ich sicher bin dass es auch da nicht stattfinden wird. . Und die denken allen Ernstens an 13 000? Gut eventuell sollen die Zuschauer mit Schutzanzügen kommen?


    13.000 Zuschauer entsprechen "nur" einem Viertel der Stadionkapazität, d.h. es bleiben ausreichend Sitzplätze frei dass der Abstand zwischen den Konzertbesuchern gewahrt werden kann. Es ist im Stadion quasi eine Open Air Veranstaltung und lauf Informationen auf der Homepage des Veranstalters müssen sich die Besucher zum durchgehenden Maskentragen verpflichten. Das größte Problem dürfte die kanalisierung der Zuschauer beim Betreten und Verlassend es Konzerts sein, aber das soll durch zeitlich abgestufte Ein- und Auslass-Slots geregelt werden. Ich halte in diesem Fall das Risiko für überschaubar.

    @HG Saarlouis
    Natürlich ist das Ergebnis der Impfung in Bezug auf diesen einen Erregerstamm nicht zufriedenstellend. Dennoch war die Gesamtwahrscheinlickeit an Grippe zu erkranken für die mit der Vierfach-Influenzaimpfung behandelten Menschen insgesamt geringer.

    Allerdings sind diese Ergebnis erst nach Ende der Grippesaison verfügbar und nicht bereits im Vorfeld der Impfung. Es kann sein, dass in der Saison 2018/19 der meist verbreitet Erregerstamm von Influenza A(H3N2) schlicht nicht den Prognosen der Forschern entsprach und deshalb der Impfstoff nicht wirkte. Das ließe dann keinen validen Rückschluss auf den Erfolg oder die Risiken der Grippeimpfung für die kommenden Jahre zu. Die WHO wertet über den Winter aus welchen Influenzaviren am häufigsten weltweit auftreten und gibt auf Basis dieser Daten im Februar eine Empfehlung an die Impfstoffhersteller raus gegen welche Virenstämme der Impfstoff für den kommenden Winter primär schützen soll. Die Hersteller brauchen diesen Vorlauf für Entwicklung, Tests und Produktion, aber für die Viren sind sechs Monate eine lange Zeit in der sie mutieren können. Für die Grippesaison 2019/20 beispielsweise hat die WHO reagiert und für die Zusammensetzung der Influenzaimpfstoffe hinsichtlich der A(H1N1)- und A(H3N2)-Komponenten eine Veränderung empfohlen. Es ist jedes Jahr aufs Neue die Frage wie gut die Prognosen der Forscher zur tatsächlichen Entwicklung des Virus passen ... und manchmal ist man hinterher schlauer.

    Dem kann man andere Zahlen aus dem letzen Jahr entgegenhalten:
    Die Effektivität" der Influenza Impfung 2018/19 lag im Schnitt (bei einer Impfquote von 52 Prozent laut RKI) lediglich bei 21 Prozent. In der angeblichen Risikogruppe der über 60-jährigen bei gerade einmal 4 Prozent!!!
    Und jetzt kommt es: Beim Influenza Typ A (H3N2) lag derWert bei minus 28 Prozent! Das heisst, in dem Fall gibt es nicht nur 0 Prozent Schutz, sondern die Gefahr, an diesem Influenza Typ zu erkranken ist für Geimpfte um 28 Prozent höher als für nicht Geimpfte!!!

    Keine Lüge, wenn Du mir das unterstellen wolltest, sondern Tatsachen!


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    In dem von Dir verlinkten Artikel steht "-28 Prozent (95 Prozent-KI: -93 bis 16 Prozent)". Die wissenschaftlich korrekte Aussage wäre also, dass auf sich Basis der erhobenen Daten und der Größe der Stichprobe feststellen lässt, dass die adjustierte Impfeffektivität von laborbestätigten Influenza-Infektionen bezüglich Influenza A(H3N2) mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% zwischen -93% und +16% liegt. Die Impfung könnte also nachteilig sein, könnte aber auch einen geringen Schutz bieten.

    Ortenauer:
    Die Zuschauereinnahmen mögen im Handball nur rund 26% der Einnahmen der Vereine ausmachen, aber weitere gut 70% werden durch Sponsoring generiert - und wer will Werbung auf Trikots, Banden oder in Hallenheften schalten wenn niemand in der Halle ist? Weshalb sollte ein Unternehmer als Kleinsponsor im Business Club bleiben, wenn er nicht am Rande der Bundesligaspiele mit anderen Sponsoren netzwerken oder Kunden zu Spielen einladen kann? Natürlich werden einige (die es sich in der aktuellen Situation noch erlauben können) aus persönlicher Liebhaberei ihren Vereinen die Treue halten, aber der Wegfall von Zuschauereinnahmen wäre nur die Spitze des Eisbergs im Falle von Spielen ohne Zuschauer.


    Lesenwert:
    SWR.de: Die Ligen und ihre Abhängigkeit

    Bis zur Saison 2007/08 gab es drei Absteiger aus der 1. Bundesliga und drei Aufsteiger aus der 2. Bundesliga. Durch die Relegation wird seitdem dem Tabellensechzehnten die Chance eingeräumt sich im direkten Duell sportlich doch noch den Verbleib im Oberhaus zu erspielen. Allerdings ist das ein Duell mit ungleichen Voraussetzungen, denn der Erstligist hat einen Kader, der u.a. mit deutlich höheren Einnahmen aus Sponsoring und Fernsehrechten finanziert ist, die dem Zweitligist erst nach dem Aufstieg zur Verfügung stehen würden. Um diesem eklatanten Unterschied gerecht zu werden, würde ich weggehen von dem bisherigen HIn- und Rückspielmodus mit Europapokal-Wertung und die Relegation eher gemäß dem "Play-In"-Modus austragen, den die NBA aktuell für die Fortsetzung der laufenden Spielzeit anwenden wird.

    In der NBA spielen die besten acht Teams jeder Conference in den Playoffs. Die Saison wird demnächst fortgesetzt werden und um dem veränderten Spielplan Rechnung zu tragen, wird es (unter gewissen Voraussetzungen) eine Play-In-Runde zwischen dem Acht- und Neuntplatzierten jeder Conference geben. Beide Mannschaften spielen bis zu zweimal gegeneinander, aber die neuntplatzierte Mannschaft bekommt nur dann den Playoffplatz des achtplatzierten Teams, wenn sie beide Spiele gewinnt.

    Übertragen auf die DFL würde ich folgende Relegation favorisieren:
    Der Tabellensechzehnte der 1. Bundesliga bekommt die Chance sich sportlich für den Verbleib in der 1. Bundesliga zu qualifizieren. Dazu tritt dieser in einem Heimspiel gegen den Tabellendritten der 2. Bundesliga an. Gewinnt der Zweitligist, dann steigt dieser auf und die Relegation ist beendet. Gewinnt der Erstligist, dann gibt es ein zweites Spiel (diesmal im Satdion des Zweitligisten) und der Gewinner dieser Partie steigt auf. Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob im Falle eines Unentschiedens jeweils Verlängerung und evtl. sogar ein Elfmeterschießen folgen sollten oder das Unentschieden bereits der Beleg dafür ist, dass der Zweitligist sportlich auf Augenhöhe ist und somit aufsteigt.

    vergleiche mit staaten in denen man nicht unbedingt an korrekte zahlen glauben kann -zb südkorea-
    halte ich zumindest für sehr schwierig


    Gibt es auch eine Begründung dafür, dass gemeldete Zahlen aus Südkorea nicht glaubhaft sein sollen?