Teilnehmer an der Gruppenphase erhalten überhaupt schonmal 60.000 € Prämie von der EHF und am Ende der Saison werden die Überschüsse aus dem Marketing und der Lizenzierung von Medienrechten zu 80% an die Vereine ausgeschüttet. Wieviel das in "normalen" Spielzeiten ausmacht, werden nur die Vereine wissen.
TV-Gelder fließen aber nur, wenn die EHF ihren vertraglichen Verpflichtungen, d.h. Handballspiele auszutragen, nachkommt. Dieselbe Diskussion gab es vor einigen Wochen auch in der Fußball-Bundesliga. Wenn die Spiele stattfinden (notfalls auch in leeren Stadien, dann fließen die TV-Gelder. Kann der Veranstalter keine Spiele austragen, dann gibt es auch kein Geld von den Sendern. Selbst wenn die beiden K.O.-Runden ausfallen sollten, dann wäre ein stattfindendes Final Four ein ganz wichtiges Argument in Verhandlungen mit den Rechtinhabern, wenn es darum geht welcher Teil der vereinbarten lizenzsumme nun wirklich an die EHF bezahlt werden muss und dann in nächster Instanz an die Vereine ausgeschüttet werden kann.
@TCLIP: Was denkst Du denn woraus sich die garantierten Prämien der Champions-League-Teilnehmer generieren? An Spielen der Gruppenpahse verdienen in erster Linie die Vereine durch Eintrittskarten, Gastronomie, etc. Die EHF macht den Großteil ihres Umsatzes mit dem Final Four und selbst Fernsehverträge und Sponsoringverträge die über die ganze Spielzeit laufen, werden doch in aller erster Linie wegen der Präsenz beim Final Four geschlossen und nicht damit Sponsor XY beim Spiel Porto gegen Bukarest auf einer Bande auftaucht.