Beiträge von Arcosh

    Nicht alle kurios und willkürlich anmutenden Entscheidungen halten gerichtlichen Überprüfungen statt:

    Hamburger Gericht kippt 800-qm-Grenze

    Zitat

    [...] Das Hamburger Verwaltungsgericht hat in einer Eilentscheidung die Öffnung von Geschäften bis zu einer maximalen Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern für unrechtmäßig erklärt. Es liege "keine gesicherte Tatsachenbasis" für die Argumentation des Hamburger Senats vor, dass von größeren Verkaufsflächen allein eine höhere "Anziehungskraft" ausgehe, erklärte das Gericht (Az. 3 E 1675/20). Diese folge vielmehr "aus der Attraktivität des Warenangebots" [...}

    der Wunsch die Klasse zu halten ist sicher vorhanden, aber da wird wohl noch was geschehen müssen. Ich denke die Mannschaft ist durchaus gewachsen, allerdings wird es wohl noch so zwei, drei Verstärkungen brauchen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die 20 Mannschaften ein Vor- oder eher ein Nachteil sind. Zumindest sollten zwei Mannschaften mehr in der Liga sein, gegen die man punkten kann. Man wird sehen...es wird auf jeden Fall wieder ein Abenteuer...ich freu mich drauf, sollte es irgendwann mal losgehen ;)


    Für den VfL in der zweiten Liga kann es von großem Vortel sein, dass keine Absteiger runterkommen. Damit wären Bietigheim, Gummersbach (und evtl. noch Nettelstedt) nach derzeitigem Stand die klaren Aufstiegsfavoriten.

    Glückwunsch zum Aufstieg, der in meinen Augen auch sportlich wahrscheinlich nicht mehr in Gefahr geraten wäre. Im Gegensatz zu TuSEM Essen kann ich mir beim HSC Coburg sogar vorstellen, dass sie den Klassenerhalt in der nächsten Spielzeit schaffen können.

    Tragen sollte man sie immer, wenn der Abstand nicht sicher eingehalten werden kann, Einkauf, ÖPNV etc. Alleine im Auto ist also völliger Quatsch.


    Allein im Auto einen Mundschutz zu tragen ist nicht nur Quatsch, sondern kann sogar eine Ordnungwidrigkeit darstellen.

    Abschlussprüfungen sind wichtig, weil sie für den weiteren Berufs- oder Bildungsweg eine entscheidende Rolle spielen. Das erfolgreiche Ablegen der Abschlussprüfung ist in der Regel die Qualifikation für den nächsten (Aus)Bildungsschritt und nicht zuletzt die Chancengleichheit zwischen Absolventen verschiedener Jahrgänge erfordert eine vergleichbare Durchführung der Abschlussprüfungen. Bei der Entscheidung der Kultusminister hat es eine Abwägung der Risiken aufgrund der Corona-Krise gegeben, aber die Hürde sich für die Durchführung der Abschlussprüfungen auszusprechen kann nicht wie von Dir gefordert sein, dass jegliches Risiko auf eine Infektion mit Todesfolge grundsätzlich ausgeschlossen sein muss. Bei beispielsweise 400.000-500.000 AbiturientInnen jedes Jahr wird es sicherlich auch in Corona-freien-Jahren ab und an Todesfälle beispielsweise durch Unfälle auf dem Weg zur Prüfung geben. Man kann nicht eine "Es darf gar kein Restrisiko geben"-Messlatte für Entscheidungen anlegen und nach aktuellem Stand scheint die Gefahr einer Infektion während der Abschlussprüfung bei Einhaltung der allseits bekannten Verhaltensregeln ausreichend gering zu sein.


    Wie nah bist du denn an dem Thema? Ohne dir zu nahe treten zu wollen, anscheinend nicht besonders. Stell dir vor, du bist Abiturient aus der Risikogruppe oder Elternteil aus der Risikogruppe mit jemandem der Abitur macht - wenn dann ein Corona-Fall an der Schule bekannt wird findest du das mit Sicherheit nicht mehr so lustig. Die meisten anderen europäischen Länder haben die Abschlussprüfungen abgesagt, ihre Gründe haben die auch gehabt. Wer in den letzten fünf Jahren mal eine Schule von innen gesehen hat weiß, dass es genug Schulen geben wird, die Hygienevorschriften gar nicht werden einhalten können, und da reden wir nur über Schmierinfektionen. Gegen Tröpfcheninfektionen kannst du auch 10 Liter Desinfektionsmittel mitbringen, das wird wenig helfen, außer du kippst es dir hinter die Binde, dann ist es eh aus. Ob in allen Schulen Abstandsregelungen eingehalten werden - wer’s glaubt wird selig - oder eben krank... Mit Sicherheit wird es Abiturienten geben, die die Chance sehen, ohne Prüfungen „davonzukommen“ - der Großteil hat aber berechtigte Argumente wie Gesundheitsschutz, psychische Belastungen weil Eltern vor dem Nichts stehen und unfaire Bedingungen, weil sich manche den halben Tag um Geschwister kümmern müssen und andere Computer, Drucker etc. bei sich im Zimmer rum stehen haben. Das Risiko mag gering sein, aber absolut vermeidbar und ganz ehrlich, auch nur ein Toter wegen - ganz sicher nicht systemkritischen - Abiturprüfungen ist einer zu viel. Das alles abzutun mit „die wollen einfach keine Prüfungen schreiben“ ist... naja, kannste dir ja denken. Wenn sogar die Lehrerverbände der gleichen Meinung sind wie die Schüler, dann muss was dran sein... :hi:


    Es gibt viele Risiken im Leben und eine 100%ige Sicherheit gibt es nie. Deshalb ist jede Entscheidung eine Abwägung zwischen Nutzen und Risiken und die Zielvorgabe kann niemals sein eine 100%ige Sicherheit zu erreichen.

    Das generelle Problem dürfte sein, dass es keine einheitlichen Verfahren zur statistischen Auswertung gibt. Weder gibt es einheitliche Testverfahren noch einheitliche Testgruppen. Nicht einmal eine einheitliche Zählung der durch Corona Verstorbenen gibt es. Das ist auh unter Fachmidiziniern stark umstrittn, wer als "Corona-Toter" in die Statistik eingehen soll und bei wem sich durch eine Corona-Infektion lediglich das Risiko erhöht und verwirklicht hat, zu sterben. Vielleicht ist es in ein paar Jahren möglich, rückblickend zu beurteilen, in welchem Land die Maßnahmen am besten gegriffen haben. Derzeit scheint mir das alles nicht wirklich seriös machbar zu sein.


    Rückblickend wird man die Übersterblichkeit in den ersten Monaten diesen Jahres im Vergleich zu demselben Zeitraum im Mittel der letzten zehn oder 20 Jahre als relativ effektive Messmethode zur Ermittlung der tatsächlichen Folgen der Corona-Pandemie heranziehen können. Das ist für eine realitische Abschätzung der Größenordnung in meinen Augen genauer und vorallem besser vergleichbar als die je nach Land oder sogar Region stark unterschiedlichen Methoden zur Erfassung der Infizierten und an (oder mit) Covid-19 Verstorbenen.

    Wer bin ich?

    - Ich war nie A-Nationalspieler, aber im Alter von 21 Jahren Studenten-Vizeweltmeister.
    - Ich war für zwei Vereine aus derselben Stadt aktiv.
    - Beiden Vereinen diente ich sowohl als Spieler als auch als Trainer.
    ein weiterer Hinweis:
    - Bei einem der Vereine war ich sogar dreimal als Trainer tätig, wobei ich nur in meiner ersten Amtszeit Titelgewinne verzeichnen konnte.


    Eine harte Nuss. Magst Du noch einen Hinweis geben?

    Wer bin ich?

    - Ich war Handballer des Jahres in Deutschland
    - Ich habe das Silberne Lorbeerblatt erhalten
    - Als Nationaltrainer habe ich die von mir trainierte Auswahl bei zwei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften zu Platz 4 geführt.

    Wer bin ich?

    - Ich bestritt kein Bundesligaspiel, wohl aber sechs Spiele im Europapokal.
    - Von diesen sechs Spielen saß ich bei fünf nur auf der Bank. Meinen einzigen "richtigen" Einsatz hatte ich ausgerechnet gegen den (damals international noch gar nicht so) großen CF[sic!] Barcelona.
    - Trotz dieser sehr kurzen Karriere darf ich mich "Europapokalsieger der Landesmeister" nennen.
    - Ich war nie Nationalspieler, trotzdem bei Olympia 2000 und 2004 sowie beim EM-Triumph 2004 dabei.
    - Ich trage einen häufigen Papst-Namen als Vornamen.


    Das müsste Urban Wrona sein, der 1973 als Torwart zum VfL Gummersbach stieß und später als Physiotherapeut u.a. den VfL Gummersbach und die deutsche Nationalmannschaft betreut hat.

    Neue Sportformate auf Sky

    Zitat

    [...] Der Handball bleibt bei Sky am Donnerstagabend zu Hause. Wie die Spieltage der Liqui Moly Handball-Bundesliga, ist auf diesem Sendeplatz ab sofort „Auszeit – das Handball Spezial“ zu sehen. Jede Woche um 18.30 Uhr dürfen sich Handballfans auf aktuelle Themen, zahlreiche Gesprächspartner, aber auch spektakuläre und kuriose Szenen aus der aktuellen Saison freuen. [...]

    [...] Sowohl „Kurz Cross – das Tennis Spezial“ als auch „Auszeit – das Handball Spezial“ werden zusätzlich zur Erstausstrahlung und den Wiederholungen auf Sky Sport 2 HD sowie der Verfügbarkeit auf Abruf für alle Sky Q Kunden jeweils am Folgetag um 15.00 Uhr auch im Free-TV auf Sky Sport News HD ausgestrahlt und sind darüber hinaus auch im Livestream des Senders auf skysport.de sowie in der Sky Sport App frei empfangbar. [...]

    Dass GWD Minden wenig Interesse an einer Fortführung der Saison hat überrascht nicht. Durch die Ausweichheimspielstätte dürften die Gewinne pro Heimspiel deutlich geringer ausfallen im Vergleich zu anderen HBL-Vereinen und sportlich kann sich GWD eigentlich nur noch verschlechtern in Richtung Abstiegsplatz.

    Dass wissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse einem stetigen Wandel unterliegen hat nichts mit "Blindflug" zu tun. Das Wissen über das Virus wird täglich erweitert und in diesem Zuge können auch einzelne Annahmen durch eine umfassendere Datenlage falsifiziert werden.

    Teilnehmer an der Gruppenphase erhalten überhaupt schonmal 60.000 € Prämie von der EHF und am Ende der Saison werden die Überschüsse aus dem Marketing und der Lizenzierung von Medienrechten zu 80% an die Vereine ausgeschüttet. Wieviel das in "normalen" Spielzeiten ausmacht, werden nur die Vereine wissen.

    TV-Gelder fließen aber nur, wenn die EHF ihren vertraglichen Verpflichtungen, d.h. Handballspiele auszutragen, nachkommt. Dieselbe Diskussion gab es vor einigen Wochen auch in der Fußball-Bundesliga. Wenn die Spiele stattfinden (notfalls auch in leeren Stadien, dann fließen die TV-Gelder. Kann der Veranstalter keine Spiele austragen, dann gibt es auch kein Geld von den Sendern. Selbst wenn die beiden K.O.-Runden ausfallen sollten, dann wäre ein stattfindendes Final Four ein ganz wichtiges Argument in Verhandlungen mit den Rechtinhabern, wenn es darum geht welcher Teil der vereinbarten lizenzsumme nun wirklich an die EHF bezahlt werden muss und dann in nächster Instanz an die Vereine ausgeschüttet werden kann.

    @TCLIP: Was denkst Du denn woraus sich die garantierten Prämien der Champions-League-Teilnehmer generieren? An Spielen der Gruppenpahse verdienen in erster Linie die Vereine durch Eintrittskarten, Gastronomie, etc. Die EHF macht den Großteil ihres Umsatzes mit dem Final Four und selbst Fernsehverträge und Sponsoringverträge die über die ganze Spielzeit laufen, werden doch in aller erster Linie wegen der Präsenz beim Final Four geschlossen und nicht damit Sponsor XY beim Spiel Porto gegen Bukarest auf einer Bande auftaucht.

    Die an die Vereine am Saisonenende ausgeschütteten Prämien (Prämie für Teilnahme an der Gruppenphase, Siegprämien, etc.) generieren sich u.a. aus den beim Final Four erzielten Gewinnen sowie aus dem Fernsehvertrag, für den die Austragung des Final Four ein gewichtiger Faktor sein dürfte. Insofern dürften die Auszahlung der Prämien an die Champions-League-Teilnehmer zu weit mehr als 0,1% von der Austragung des Finalwochenendes abhängen.


    Wieso ging es dann in Südkorea, Hongkong, Singapur?


    In Südkorea wurden nach offziellen Angaben bis vergangenen Freitag 316.664 Menschen getestet. Im Schnitt wurden dort täglich 12.000 Menschen getestet, wobei die maximale Kapazität der Labore mit 20.000 Tests pro Tag angegeben wird.

    In Deutschland wurden vergangene Woche ca. 100.000 Menschen getestet, wobei das Robert-Koch-Institut die maximale Kapazität der deutschen Labore mit 160.000 Tests pro Woche angibt. Die Kapazitäten in Deutschland sind also nicht so weit von Südkorea entfernt - selbst wenn man berücksichtigt, dass die Bevölkerungszahl Südkoreas nur ca. 60% im Vergleich zu Deutschland ist. Man muss sagen, dass Deutschland die Corona-Pandemie im Vergleich zu vielen anderen (insbesondere europäischen) Ländern bisher ziemlich gut im Griff hat.

    Mir persönlich fehlt beim aktuellen Umgang mit der Corona-Pandemie die Exit-Strategie. Natürlich können wir das soziale Leben einschränken um die Kurve der Neuinfektionen abzuflachen, aber ein Abflachen der Kurve bedeutet vorallem auch ein zeitliches Strecken der Kurve. Wir werden die aktuellen Einschränkungen nicht so lange aufrecht erhalten können bis ein wirkungsvoller Impfstoff entwickelt, klinisch gestetstet und zugelassen worden ist. In meinen Augen führt kein Weg an einer Durchimmunisierung und dem Erreichen der Herdenimmunität vorbei. Sicherlich sollten wir die aktuellen Maßnahmen zunächst aufrecht erhalten, um die Risiogruppen innerhalb der Bevölkerung zu schützen. Aber es muss das Ziel sein die Zeit bis Ostern zu nutzen, um die Kapazitäten in den Kliniken auszubauen und wirkungsvolle Prozesse zu etablieren, damit anschließend die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder aufgehoben und trotzdem die Infizierten mit schwerem Krankheitsverlauf optimal versorgt werden können.

    Ein oder maximal zwei Monate sollte der Großteil der deutschen Wirtschaft den aktuellen Zustand verkraften können, aber danach werden die Folgen für die breite Bevölkerung spürbar und die Akzeptanz wird sinken. Die Regierung macht derzeit vieles richtig, aber sie muss meiner Meinung nach in den nächsten Tagen auch mit konkreten Zukunftsplänen in die Öffentlichkeit gehen, die über "wir machen das bis auf Weiteres so und schauen dann in vier Wochen nochmal" hinausgehen.

    War doch auch gar nicht meine Idee . Ich habe ja nur skizziert was passieren könnte falls die Prophezeiungen des Virologen eintreffen.

    Eventuell sollte man als Virologe jetzt auch einfach primär die gegenwärtige Situation bekämpfen und nicht düstere Schreckenszenarien für die Zukunft an die Wand werfen.

    Ich persönlich sehe das gar nicht so pessimistisch.

    Woher der plötzliche Sinneswandel?

    Auch der Profi Handball und erst recht der Profi Fussball gehört ja zum gesellschaftlichen Leben. Fällt der weg ,was ja offensichtlich viele gar nicht so schlimm finden ( geht ja nur um ein paar Millionäre ) dann suchen sich die zahlreichen Anhänger zwangsläufig andere Hobbys und Betätigungsfelder. Ob diese dann "positiv" sind wird man sehen

    Wenn man dann konsequent ist müsste man auch den Spielbetrieb der kommenden Saison komplett absagen . Das Virus Problem wird sich bis zum Sommer ja nicht erledigen

    Wenn man dann 2021 ein Medikament bzw. Impfstoff hat kann man zur Saison 2021/22 mit den dann noch vorhandenen Teams einen Relaunch starten

    Es geht aber nicht nur um die wirtschaftliche Existenz von Handballvereinen.

    Messebetriebe, Touristenbranche, Gastgewerbe, etc

    Da werden dann Existenzen vernichtet. Die Selbstmordrate wird dadurch sicher auch steigen. Wer seine persönliche Existenz dadurch verliert zieht sicher auch mal den Schlußstrich. Das muss man ganz deutlich sagen.

    Sollte es wirklich dazu kommen wäre das aus meiner Sicht das Ende des Profifussball und Profihandballs insgesamt. Da es für andere Sportarten auch gelten müsste wäre es das Ende des Profisports insgesamt.

    Also Ende der Fussaball Bundesliga, HBL, Olympia, jedweder Weltmeisterschaft.


    Die kleine Auswahl hat keinen Anspruch auf Volllständigkeit.